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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 9, Hamburg, 16. Januar 1801.

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[Spaltenumbruch] gen desselben, daß Mantua und Peschiera einstweilen
den Franzosen eingeräumt würden, daß die Kayserlichen
das Römische und Toscanische Gebiet verließen, daß
alle Volksbewaffnungen daselbst entlassen würden etc.;
aber alle diese Angaben, mit den andern Umständen,
die man dabey anführt, sind noch nicht officiell, und
bedürfen näherer Bestätigung.

Jn der Schlacht in Jtalien am 25sten haben unsere
Truppen sehr ehrenvoll gekämpst, und dem Feinde ei-
nen ungemein beträchtlichen Verlust beygebracht. Un-
sre Regimenter Kinsky und Deutschmeister haben sich
außerordentlich brav gehalten, und zusammen 50 Offi-
ciers von verschiedenem Range verlohren, nämlich das
erste 28, und das andre 22. Die Nachricht von dem
Waffenstillstande in Deutschland war durch die ver-
schiedenen Couriers am 1sten Jan. bey den beyderseiti-
gen Armeen in Jtalien angekommen.

Mehrere Ungarische Truppen sind jetzt aus unsrer
Nachbarschaft wieder nach Ungarn zurückverlegt wor-
den, wohin auch eine beträchtliche Anzahl Artillerie aus
unserm Zeughause abgegangen.

Am 5ten ward die Ordre, wodurch das Aufgebot der
Einwohner in Masse zu Wien und in dessen Vorstäd-
ten befohlen wurde, zurückgenommen, und es heißt,
daß statt dessen, nach dem Vorschlage des Erzherzogs
Carl, eine allgemeine Rekrutirung statt haben werde.

Der Erzherzog Carl giebt zu Schönbrunn der Gene-
ralität und den Officiers täglich 3 öffentliche Tafeln.
Viele Einwohner von Wien begeben sich täglich nach
Schönbrunn, um daselbst die Bewegungen der Truppen
und die militairischen Anstalten zu sehen. Es wird
eine Menge Munition zusammengebracht, und der un-
tere Theil des Schönbrunner Schlosses ist in ein Mehl-
und Haser-Magazin verwandelt. Die hiesigen Bäcker
müssen (außer der großen Feldbäckerey zu St. Pölten)
täglich 14000 Rationen Brodt für die benachbarten
Truppen liefern.

Ober-Oesterreich, ein Theil von Unter-Oesterreich
und Steyermark leiden jetzt durch den Aufenthalt der
Französ. Truppen außerordentlich.


Mit Anfang dieser Woche sind die Schanzarbeiten
an dem hiesigen Festungsbau gänzlich eingestellt wor-
den, und nach einer ergangenen Kundmachung werden
die Vorlesungen bey der Universität in nächster Woche
wieder fortgesetzt werden, woraus man ebenfalls auf
die Gewißheit des Friedens schließen will, und daß
diejenige Vertheidigungs-Anstalt unterbleiben werde,
zu welcher die Studenten bestimmt waren.

Da der Gen. Moreau von dem Lande Ober Oesterreich
8 Millionen Contribution verlangt, so ist aus Linz
eine Deputation wegen Vorschuß hieher gekommen,
welcher man bey Hofe, wie es heißt, unter andern
zum Trost gesagt hat, daß diese Bedrückungen, wegen
des nahen Friedens, nicht lange dauern werden. Ein
Drittheil der Contribution soll in klingender Münze,
ein Drittheil in Bancozetteln und ein Drittheil in
öffentlichen Fonds-Obligationen bezahlt werden.

Die beyderseitigen Armeen haben sich nun um 10
Meilen von der Vorpostenkette zurückgezogen; näm-
lich die Franzosen über die Enns bis Linz, die Oester-
reicher aber in die Gegend von Wien, wovon das
[Spaltenumbruch] Gros der Armee bey Neudorf, am Wiener Berge,
aufgestellt ist.

Se. Kayserl. Majestät haben den in diplomatischen
Geschäfften bey der Deutschen Armee gestandenen Hrn.
von Faßbender zum Reichshofrath ernannt.

Vorgestern ist in Laxenburg die Fahnenweyhe bey
der Ungarischen Jnsurrections-Cavallerie mit großer
Feyerlichkeit vorgenommen worden, welcher beyde
Kayserl. Majestäten, nebst dem Erzherzog Carl und
andern Großen des Hofes, beygewohnt haben.

An eben diesem Tage hat der Erzherzog Carl seiner
Generalität und den Officiers vom Generalstaabe eine
große Tafel gegeben.

Bey der letzten Schlacht in Jtalien ist auch der
Oberstlieutenant Kees, vom Generalstaabe, und der
junge Landgraf von Fürstenberg todt geblieben, der
General Kaim ist an seinen Wunden gestorben, und
außer diesem ist auch der General, Prinz Rohan, ge-
fährlich verwundet worden.

Auf eine erlassene Aufforderung, zur Unterstützung
der unglücklichen Krieger, sind schon sehr viele Weine,
Victualien, Geldbeyträge, Kleidungsstücke und andre
Bedürfnisse, von milden Gebern, an den Erzherzog
Carl abgeliefert worden, welcher die Austheilung selbst
übernommen hat.

General Lauer begiebt sich, wie es heißt, mit seiner
ganzen Besoldung in den Ruhestand.

Auf der Fahne des Leib-Bataillons des Erzherzogs
Carl, welches aus Prager Studenten besteht, befindet
sich die Jnschrift; "Sieg oder Tod!"

Jn Wien und dessen Vorstädten sind im vorigen
Jahre, mit Jubegriff aller Spitäler und Krankenhäu-
ser, gestorben 18452 Personen, worunter eine von 108
Jahren. An Blattern starben 3296. Gebohren wur-
den zusammen 11636 Kinder. Getraut wurden 2655
Paar. Es starben also im Jahr 1800 3025 Personen
mehr zu Wien, als 1799, welche Anzahl ungewöhnlich
überwiegend und besonders den Blatter-Verwüstungen
zuzuschreiben ist.


Man hält hier die öffentlichen Nachrichten, daß der
Friedens-Abschluß der Französischen Republik mit
dem Churpfälzischen Hofe bereits erfolgt sey, noch
für ungegründet. Die Kayserl. kriegsgefangenen Offi-
ciers werden jetzt nach Dijon we[i]ter geführt.
Man zählt darunter 4 Generals, 7 Obersten und bey-
nahe 400 von untern Graden. Der Courierwechsel
zwischen Oesterreich und Luneville geht noch immer
fort. Graf von Cobenzl erwartet auch die Rückkunft
eines Couriers von London, bevor er abschließen wird.
Es ist auch in Vorschlag, daß der General von Meer-
veld, der den Frieden zu Campo formio mit unter-
zeichnet, sich jetzt nach Luneville begeben soll. Erst
dann, wenn der Friede mit Oesterreich zu Stande ist,
werden die andern Gesandten nach Luneville eingeladen
werden.


Aus dem Französ. Hauptquartier zu Steyer wird
unterm 29sten December noch solgendes gemeldet:

"Gestern hat es der Feind versucht, durch das Jnn-
thal in unsern Rücken hervorzubrechen. 3 Bataillons,
mit 3 Kanonen und Cavallerie, sammt Tyroler Jä-
gern, waren aus Kufstein ausgezogen und hatten unsre
Position vor Auersdorff angegriffen; allein sie wurden

[Spaltenumbruch] gen deſſelben, daß Mantua und Peſchiera einſtweilen
den Franzoſen eingeraͤumt wuͤrden, daß die Kayſerlichen
das Roͤmiſche und Toscaniſche Gebiet verließen, daß
alle Volksbewaffnungen daſelbſt entlaſſen wuͤrden ꝛc.;
aber alle dieſe Angaben, mit den andern Umſtaͤnden,
die man dabey anfuͤhrt, ſind noch nicht officiell, und
beduͤrfen naͤherer Beſtaͤtigung.

Jn der Schlacht in Jtalien am 25ſten haben unſere
Truppen ſehr ehrenvoll gekaͤmpſt, und dem Feinde ei-
nen ungemein betraͤchtlichen Verluſt beygebracht. Un-
ſre Regimenter Kinsky und Deutſchmeiſter haben ſich
außerordentlich brav gehalten, und zuſammen 50 Offi-
ciers von verſchiedenem Range verlohren, naͤmlich das
erſte 28, und das andre 22. Die Nachricht von dem
Waffenſtillſtande in Deutſchland war durch die ver-
ſchiedenen Couriers am 1ſten Jan. bey den beyderſeiti-
gen Armeen in Jtalien angekommen.

Mehrere Ungariſche Truppen ſind jetzt aus unſrer
Nachbarſchaft wieder nach Ungarn zuruͤckverlegt wor-
den, wohin auch eine betraͤchtliche Anzahl Artillerie aus
unſerm Zeughauſe abgegangen.

Am 5ten ward die Ordre, wodurch das Aufgebot der
Einwohner in Maſſe zu Wien und in deſſen Vorſtaͤd-
ten befohlen wurde, zuruͤckgenommen, und es heißt,
daß ſtatt deſſen, nach dem Vorſchlage des Erzherzogs
Carl, eine allgemeine Rekrutirung ſtatt haben werde.

Der Erzherzog Carl giebt zu Schoͤnbrunn der Gene-
ralitaͤt und den Officiers taͤglich 3 oͤffentliche Tafeln.
Viele Einwohner von Wien begeben ſich taͤglich nach
Schoͤnbrunn, um daſelbſt die Bewegungen der Truppen
und die militairiſchen Anſtalten zu ſehen. Es wird
eine Menge Munition zuſammengebracht, und der un-
tere Theil des Schoͤnbrunner Schloſſes iſt in ein Mehl-
und Haſer-Magazin verwandelt. Die hieſigen Baͤcker
muͤſſen (außer der großen Feldbaͤckerey zu St. Poͤlten)
taͤglich 14000 Rationen Brodt fuͤr die benachbarten
Truppen liefern.

Ober-Oeſterreich, ein Theil von Unter-Oeſterreich
und Steyermark leiden jetzt durch den Aufenthalt der
Franzoͤſ. Truppen außerordentlich.


Mit Anfang dieſer Woche ſind die Schanzarbeiten
an dem hieſigen Feſtungsbau gaͤnzlich eingeſtellt wor-
den, und nach einer ergangenen Kundmachung werden
die Vorleſungen bey der Univerſitaͤt in naͤchſter Woche
wieder fortgeſetzt werden, woraus man ebenfalls auf
die Gewißheit des Friedens ſchließen will, und daß
diejenige Vertheidigungs-Anſtalt unterbleiben werde,
zu welcher die Studenten beſtimmt waren.

Da der Gen. Moreau von dem Lande Ober Oeſterreich
8 Millionen Contribution verlangt, ſo iſt aus Linz
eine Deputation wegen Vorſchuß hieher gekommen,
welcher man bey Hofe, wie es heißt, unter andern
zum Troſt geſagt hat, daß dieſe Bedruͤckungen, wegen
des nahen Friedens, nicht lange dauern werden. Ein
Drittheil der Contribution ſoll in klingender Muͤnze,
ein Drittheil in Bancozetteln und ein Drittheil in
oͤffentlichen Fonds-Obligationen bezahlt werden.

Die beyderſeitigen Armeen haben ſich nun um 10
Meilen von der Vorpoſtenkette zuruͤckgezogen; naͤm-
lich die Franzoſen uͤber die Enns bis Linz, die Oeſter-
reicher aber in die Gegend von Wien, wovon das
[Spaltenumbruch] Gros der Armee bey Neudorf, am Wiener Berge,
aufgeſtellt iſt.

Se. Kayſerl. Majeſtaͤt haben den in diplomatiſchen
Geſchaͤfften bey der Deutſchen Armee geſtandenen Hrn.
von Faßbender zum Reichshofrath ernannt.

Vorgeſtern iſt in Laxenburg die Fahnenweyhe bey
der Ungariſchen Jnſurrections-Cavallerie mit großer
Feyerlichkeit vorgenommen worden, welcher beyde
Kayſerl. Majeſtaͤten, nebſt dem Erzherzog Carl und
andern Großen des Hofes, beygewohnt haben.

An eben dieſem Tage hat der Erzherzog Carl ſeiner
Generalitaͤt und den Officiers vom Generalſtaabe eine
große Tafel gegeben.

Bey der letzten Schlacht in Jtalien iſt auch der
Oberſtlieutenant Kees, vom Generalſtaabe, und der
junge Landgraf von Fuͤrſtenberg todt geblieben, der
General Kaim iſt an ſeinen Wunden geſtorben, und
außer dieſem iſt auch der General, Prinz Rohan, ge-
faͤhrlich verwundet worden.

Auf eine erlaſſene Aufforderung, zur Unterſtuͤtzung
der ungluͤcklichen Krieger, ſind ſchon ſehr viele Weine,
Victualien, Geldbeytraͤge, Kleidungsſtuͤcke und andre
Beduͤrfniſſe, von milden Gebern, an den Erzherzog
Carl abgeliefert worden, welcher die Austheilung ſelbſt
uͤbernommen hat.

General Lauer begiebt ſich, wie es heißt, mit ſeiner
ganzen Beſoldung in den Ruheſtand.

Auf der Fahne des Leib-Bataillons des Erzherzogs
Carl, welches aus Prager Studenten beſteht, befindet
ſich die Jnſchrift; “Sieg oder Tod!”

Jn Wien und deſſen Vorſtaͤdten ſind im vorigen
Jahre, mit Jubegriff aller Spitaͤler und Krankenhaͤu-
ſer, geſtorben 18452 Perſonen, worunter eine von 108
Jahren. An Blattern ſtarben 3296. Gebohren wur-
den zuſammen 11636 Kinder. Getraut wurden 2655
Paar. Es ſtarben alſo im Jahr 1800 3025 Perſonen
mehr zu Wien, als 1799, welche Anzahl ungewoͤhnlich
uͤberwiegend und beſonders den Blatter-Verwuͤſtungen
zuzuſchreiben iſt.


Man haͤlt hier die oͤffentlichen Nachrichten, daß der
Friedens-Abſchluß der Franzoͤſiſchen Republik mit
dem Churpfaͤlziſchen Hofe bereits erfolgt ſey, noch
fuͤr ungegruͤndet. Die Kayſerl. kriegsgefangenen Offi-
ciers werden jetzt nach Dijon we[i]ter gefuͤhrt.
Man zaͤhlt darunter 4 Generals, 7 Oberſten und bey-
nahe 400 von untern Graden. Der Courierwechſel
zwiſchen Oeſterreich und Luneville geht noch immer
fort. Graf von Cobenzl erwartet auch die Ruͤckkunft
eines Couriers von London, bevor er abſchließen wird.
Es iſt auch in Vorſchlag, daß der General von Meer-
veld, der den Frieden zu Campo formio mit unter-
zeichnet, ſich jetzt nach Luneville begeben ſoll. Erſt
dann, wenn der Friede mit Oeſterreich zu Stande iſt,
werden die andern Geſandten nach Luneville eingeladen
werden.


Aus dem Franzoͤſ. Hauptquartier zu Steyer wird
unterm 29ſten December noch ſolgendes gemeldet:

“Geſtern hat es der Feind verſucht, durch das Jnn-
thal in unſern Ruͤcken hervorzubrechen. 3 Bataillons,
mit 3 Kanonen und Cavallerie, ſammt Tyroler Jaͤ-
gern, waren aus Kufſtein ausgezogen und hatten unſre
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[[2]/0002] gen deſſelben, daß Mantua und Peſchiera einſtweilen den Franzoſen eingeraͤumt wuͤrden, daß die Kayſerlichen das Roͤmiſche und Toscaniſche Gebiet verließen, daß alle Volksbewaffnungen daſelbſt entlaſſen wuͤrden ꝛc.; aber alle dieſe Angaben, mit den andern Umſtaͤnden, die man dabey anfuͤhrt, ſind noch nicht officiell, und beduͤrfen naͤherer Beſtaͤtigung. Jn der Schlacht in Jtalien am 25ſten haben unſere Truppen ſehr ehrenvoll gekaͤmpſt, und dem Feinde ei- nen ungemein betraͤchtlichen Verluſt beygebracht. Un- ſre Regimenter Kinsky und Deutſchmeiſter haben ſich außerordentlich brav gehalten, und zuſammen 50 Offi- ciers von verſchiedenem Range verlohren, naͤmlich das erſte 28, und das andre 22. Die Nachricht von dem Waffenſtillſtande in Deutſchland war durch die ver- ſchiedenen Couriers am 1ſten Jan. bey den beyderſeiti- gen Armeen in Jtalien angekommen. 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Ober-Oeſterreich, ein Theil von Unter-Oeſterreich und Steyermark leiden jetzt durch den Aufenthalt der Franzoͤſ. Truppen außerordentlich. Drittes Schreiben aus Wien, vom 7 Januar. Mit Anfang dieſer Woche ſind die Schanzarbeiten an dem hieſigen Feſtungsbau gaͤnzlich eingeſtellt wor- den, und nach einer ergangenen Kundmachung werden die Vorleſungen bey der Univerſitaͤt in naͤchſter Woche wieder fortgeſetzt werden, woraus man ebenfalls auf die Gewißheit des Friedens ſchließen will, und daß diejenige Vertheidigungs-Anſtalt unterbleiben werde, zu welcher die Studenten beſtimmt waren. Da der Gen. Moreau von dem Lande Ober Oeſterreich 8 Millionen Contribution verlangt, ſo iſt aus Linz eine Deputation wegen Vorſchuß hieher gekommen, welcher man bey Hofe, wie es heißt, unter andern zum Troſt geſagt hat, daß dieſe Bedruͤckungen, wegen des nahen Friedens, nicht lange dauern werden. Ein Drittheil der Contribution ſoll in klingender Muͤnze, ein Drittheil in Bancozetteln und ein Drittheil in oͤffentlichen Fonds-Obligationen bezahlt werden. Die beyderſeitigen Armeen haben ſich nun um 10 Meilen von der Vorpoſtenkette zuruͤckgezogen; naͤm- lich die Franzoſen uͤber die Enns bis Linz, die Oeſter- reicher aber in die Gegend von Wien, wovon das Gros der Armee bey Neudorf, am Wiener Berge, aufgeſtellt iſt. Se. Kayſerl. Majeſtaͤt haben den in diplomatiſchen Geſchaͤfften bey der Deutſchen Armee geſtandenen Hrn. von Faßbender zum Reichshofrath ernannt. Vorgeſtern iſt in Laxenburg die Fahnenweyhe bey der Ungariſchen Jnſurrections-Cavallerie mit großer Feyerlichkeit vorgenommen worden, welcher beyde Kayſerl. Majeſtaͤten, nebſt dem Erzherzog Carl und andern Großen des Hofes, beygewohnt haben. An eben dieſem Tage hat der Erzherzog Carl ſeiner Generalitaͤt und den Officiers vom Generalſtaabe eine große Tafel gegeben. Bey der letzten Schlacht in Jtalien iſt auch der Oberſtlieutenant Kees, vom Generalſtaabe, und der junge Landgraf von Fuͤrſtenberg todt geblieben, der General Kaim iſt an ſeinen Wunden geſtorben, und außer dieſem iſt auch der General, Prinz Rohan, ge- faͤhrlich verwundet worden. Auf eine erlaſſene Aufforderung, zur Unterſtuͤtzung der ungluͤcklichen Krieger, ſind ſchon ſehr viele Weine, Victualien, Geldbeytraͤge, Kleidungsſtuͤcke und andre Beduͤrfniſſe, von milden Gebern, an den Erzherzog Carl abgeliefert worden, welcher die Austheilung ſelbſt uͤbernommen hat. General Lauer begiebt ſich, wie es heißt, mit ſeiner ganzen Beſoldung in den Ruheſtand. Auf der Fahne des Leib-Bataillons des Erzherzogs Carl, welches aus Prager Studenten beſteht, befindet ſich die Jnſchrift; “Sieg oder Tod!” Jn Wien und deſſen Vorſtaͤdten ſind im vorigen Jahre, mit Jubegriff aller Spitaͤler und Krankenhaͤu- ſer, geſtorben 18452 Perſonen, worunter eine von 108 Jahren. An Blattern ſtarben 3296. Gebohren wur- den zuſammen 11636 Kinder. Getraut wurden 2655 Paar. Es ſtarben alſo im Jahr 1800 3025 Perſonen mehr zu Wien, als 1799, welche Anzahl ungewoͤhnlich uͤberwiegend und beſonders den Blatter-Verwuͤſtungen zuzuſchreiben iſt. Schreiben aus Stuttgardt, vom 9 Jan. Man haͤlt hier die oͤffentlichen Nachrichten, daß der Friedens-Abſchluß der Franzoͤſiſchen Republik mit dem Churpfaͤlziſchen Hofe bereits erfolgt ſey, noch fuͤr ungegruͤndet. Die Kayſerl. kriegsgefangenen Offi- ciers werden jetzt nach Dijon weiter gefuͤhrt. Man zaͤhlt darunter 4 Generals, 7 Oberſten und bey- nahe 400 von untern Graden. Der Courierwechſel zwiſchen Oeſterreich und Luneville geht noch immer fort. Graf von Cobenzl erwartet auch die Ruͤckkunft eines Couriers von London, bevor er abſchließen wird. Es iſt auch in Vorſchlag, daß der General von Meer- veld, der den Frieden zu Campo formio mit unter- zeichnet, ſich jetzt nach Luneville begeben ſoll. Erſt dann, wenn der Friede mit Oeſterreich zu Stande iſt, werden die andern Geſandten nach Luneville eingeladen werden. Schreiben aus Straßburg, vom 8 Jan. Aus dem Franzoͤſ. Hauptquartier zu Steyer wird unterm 29ſten December noch ſolgendes gemeldet: “Geſtern hat es der Feind verſucht, durch das Jnn- thal in unſern Ruͤcken hervorzubrechen. 3 Bataillons, mit 3 Kanonen und Cavallerie, ſammt Tyroler Jaͤ- gern, waren aus Kufſtein ausgezogen und hatten unſre Poſition vor Auersdorff angegriffen; allein ſie wurden

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 9, Hamburg, 16. Januar 1801, S. [2]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hc_091601_1801/2>, abgerufen am 18.05.2021.