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Staats- und Gelehrte Zeitung des hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 161, Hamburg, 7. Oktober 1812.

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[Spaltenumbruch] Activis und Paßivis übernommen habe, zeige ich
hiedurch seinen hiesigen und auswärtigen Hand-
lungsfreunden an, und ersuche alle diejenigen,
welche Forderungen an ihn haben, sich dieserhalb
binnen sechs Wochen bey mir zu melden.


Anthon Heinrich Meyer.



Jn der Bohnschen Buchhandlung, große Johan-
nisstraße No. 47, ist zu haben:

Charte vom nördlichen Kriegstheater, enth.
das westliche Rußland, ganz Pohlen und
Preußen, nebst Dännemark, Schweden und
Deutschland, zum Theil nach der großen Rey-
manuschen Charte gezeichnet und gestochen im
Jahre 1812, in 4 Blättern. 2 Mk. 8 ßl.




Die kürzlich angekündigte
neue Charte vom nördlichen Kriegstheater,
in 4 Blättern,

die 40 Meilen über Moscau hinausgeht, und einen
Theil von Dännemark, Schweden und Deutschland
enthält, von Salzenberg in Hannover gestochen,
ist nun fertig geworden und in allen guten Buch-
und Kunsthandlungen für den geringen Preis von
2 Mk. zu haben.

Die Haupt-Commißion haben die
Gebr. Hahn in Hannover.

(Jn Hamburg ist diese Charte zu bekommen in
der Hoffmannschen Buchhandlung, Neueburg No. 22.)




Neue Charte vom nördlichen Kriegsschauplatze,

enth. Pohlen, Preußen, Westrußland, bis hin-
ter Moscau. 4 Blatt. Hannover, bey Gebr.
Hahn. Jn 1 Blatt zusammengesetzt 2 Mk.
4 ßl.

(Zu haben bey Fr. Perthes in Hamburg.)




Hamburgische
Unterhaltungs-Blätter.

Das September-Heft ist erschienen und versandt
worden. Man kann diese beliebte Zeitschrift,
welche sowol posttäglich, als in monatlichen Hef-
ten, verschickt wird, bey allen löbl. Postämtern
und Buchhandlungen bestellen. Der Preis des
Jahrgangs (die Kupferblätter mit eingeschlossen)
ist 4 Rthlr. Hamb. Cour. oder 5 Rthlr. Sächsisch.
(Jn Hamburg abonnirt man sich in der Expedi-
tion, an der Ecke der Scheelengangsbrücke.
)




Nachricht
an die Liebhaber schöner Blumenzwiebeln.

Am 22sten und 29sten October sollen auf dem
Börsensaal zwey Auctionen von vorzüglich schönen
Blumenzwiebeln gehalten werden. Selbige sind
von dem ehemaligen Correspondenten des sel. Hrn.
Hermann Münster abgesandt worden. Unter den
Hyacinthen befindet sich eine Anzahl der allerersten
und vortreflichsten Sorten. Der Catalogus ist bey
dem Makler C. D. Brandt in der Düsternstraße
im Hause No. 202, so wie auch in der kleinen
Reichenstraße im Hause No. 4, gefälligst abzu-
fordern.




Auf angesuchte Erbschafts-Verzichtleistung von
sämmtlichen Sterbehaus-Theilnehmern des verstor-
[Spaltenumbruch] benen Buchhalters auf der Runnaby Zuckerfabrik,
Peter Emanuel Runbom, hat das Medelstad Can-
tons-Landgericht durch öffentliche Citation die
sämmtlichen Gläubiger des gedachten Runbom ein-
geladen und angezeigt, daß sie ihre Forderungen
am zweyten Gerichtstage des im Jahr 1813 gesetz-
mäßigen Wintergerichts, welches in dem Gerichts-
hause der gewöhnlichen Runnaby Gerichtsstelle ge-
halten wird, anzumelden und zu bewachen, sich
über vorbemeldetes Ansuchen zu erklären, wie auch
um ein besseres Recht, mit einander zu streiten
oder zu proceßiren, auf Weise, wie es die Königl.
Concurs-Verordnung vom Jahr 1798 vorschreibt,
-- welches zum erstenmal kund gethan wird.




Wann mir angezeigt worden, daß der vor mehreren
Jahren verstorbene Abnahmemann Hans Hinrich Eggers
und dessen neulich verstorbene Schwester Elsabe Eggers,
verwittwete Clasen, in Meggerdorf, ein unterm 27sten
Julii 1787 errichtetes und unterm 1sten April 1809 aller-
höchst confirmirtes wechsel[s]eitiges Testament hinterlassen
haben, worin sie nach dem §. 3. ihre nächsten Anverwand-
ten nach Lov und Landrecht zu Erben eingesetzt, obgleich
diese schon bekannt sind, einige außerhalb der Jurisdiction
sich befinden, auch einer der angezeigten Mit-Erben, ein
Brudersohn, seit vielen Jahren abwesend ist, die erforder-
lichen Nachrichten und Nachweisungen des Abwesenden
folgende sind: er heißt Claus Eggers, gebohren zu Meg-
gerdorf den 13ten März 1767, ist im May 1795 mit einem
kleinen Fahrzeuge von Friederichstadt nach Hamburg und
von dort auf einem Holländischen Schiffe als Matrose nach
Amsterdam gegangen, seit der Zeit er nichts von sich hö-
ren lassen, die Erlassung eines öffentlichen Proclams so-
wol überhaupt, als besonders nach Vorschrift der Verord-
nung vom 9ten November 1798 nothwendig sey, zugleich
um die Erlassung desselben angesucht, diesem Ansuchen auch
von mir Statt gegeben worden; als werden alle und jede,
welche aus dem obbesagten, zwischen dem vor mehreren
Jahren verstorbenen Abnahmemann Hans Heinrich Eggers
und dessen neulich verstorbenen Schwester Elsabe Eggers,
verwittweten Clasen, in Meggerdorf, unterm 27sten Julii
1787 errichteten und unterm 1sten April 1809 allerhöchst
confirmirten wechselseitigen Testament, Erb-Ansprüche zu
haben glauben, oder die Erben des mehrgedachten verstor-
benen Abnahmemanns Hans Heinrich Eggers, und der ver-
storbenen Schwester desselben, Elsabe Eggers, verwittwe-
ten Clasen, in Meggerdorf, insbesondere aber der abwe-
sende obgedachte Claus Eggers, gleich wie alle diejenigen,
welche an diese Erbmasse oder an die Verlassenschaft des
mehrbesagten verstorbenen Abnahmemannes Hans Heinrich
Eggers, und der Schwester desselben, Elsabe Eggers, ver-
wittweten Clasen, in Meggerdorf, einige Forderungen zu
haben vermeynen, oder derselben aus irgend einem Grunde
schuldig sind, respective sub poena praeclusi et per-
petui silentii
und bey Verlust ihrer Forderungen, auch
bey Strase doppelter Zahlung, hiedurch aufgefordert und
angewiesen, sich, und zwar die Einheimischen innerhalb
6 Wochen, die Auswärtigen aber, bey Bestellung der gehö-
rigen Procuratur, innerhalb 12 Wochen, a dato der er-
sten Bekanntmachung dieses Proclams an gerechnet, im
Königl. Gottorfer Amts-Actuariat, und zwar bey dem
Herrn Kanzeleyrath und Actuarius Flor in Schleswig, zu
melden und anzugeben, die etwa in Händen habenden, ihre
Angaben betreffenden Documente in originali daselbst zu
produciren und beglaubte Abschriften davon beym Profes-
sions-Protocoll zurück zu lassen. Wornach etc.


von Ahlefeld.
In fidem copiae:
C. Flor.



Supplement
[Ende Spaltensatz]

[Spaltenumbruch] Activis und Paßivis uͤbernommen habe, zeige ich
hiedurch ſeinen hieſigen und auswaͤrtigen Hand-
lungsfreunden an, und erſuche alle diejenigen,
welche Forderungen an ihn haben, ſich dieſerhalb
binnen ſechs Wochen bey mir zu melden.


Anthon Heinrich Meyer.



Jn der Bohnſchen Buchhandlung, große Johan-
nisſtraße No. 47, iſt zu haben:

Charte vom noͤrdlichen Kriegstheater, enth.
das weſtliche Rußland, ganz Pohlen und
Preußen, nebſt Daͤnnemark, Schweden und
Deutſchland, zum Theil nach der großen Rey-
manuſchen Charte gezeichnet und geſtochen im
Jahre 1812, in 4 Blaͤttern. 2 Mk. 8 ßl.




Die kuͤrzlich angekuͤndigte
neue Charte vom noͤrdlichen Kriegstheater,
in 4 Blaͤttern,

die 40 Meilen uͤber Moscau hinausgeht, und einen
Theil von Daͤnnemark, Schweden und Deutſchland
enthaͤlt, von Salzenberg in Hannover geſtochen,
iſt nun fertig geworden und in allen guten Buch-
und Kunſthandlungen fuͤr den geringen Preis von
2 Mk. zu haben.

Die Haupt-Commißion haben die
Gebr. Hahn in Hannover.

(Jn Hamburg iſt dieſe Charte zu bekommen in
der Hoffmannſchen Buchhandlung, Neueburg No. 22.)




Neue Charte vom noͤrdlichen Kriegsſchauplatze,

enth. Pohlen, Preußen, Weſtrußland, bis hin-
ter Moscau. 4 Blatt. Hannover, bey Gebr.
Hahn. Jn 1 Blatt zuſammengeſetzt 2 Mk.
4 ßl.

(Zu haben bey Fr. Perthes in Hamburg.)




Hamburgiſche
Unterhaltungs-Blaͤtter.

Das September-Heft iſt erſchienen und verſandt
worden. Man kann dieſe beliebte Zeitſchrift,
welche ſowol poſttaͤglich, als in monatlichen Hef-
ten, verſchickt wird, bey allen loͤbl. Poſtaͤmtern
und Buchhandlungen beſtellen. Der Preis des
Jahrgangs (die Kupferblaͤtter mit eingeſchloſſen)
iſt 4 Rthlr. Hamb. Cour. oder 5 Rthlr. Saͤchſiſch.
(Jn Hamburg abonnirt man ſich in der Expedi-
tion, an der Ecke der Scheelengangsbruͤcke.
)




Nachricht
an die Liebhaber ſchoͤner Blumenzwiebeln.

Am 22ſten und 29ſten October ſollen auf dem
Boͤrſenſaal zwey Auctionen von vorzuͤglich ſchoͤnen
Blumenzwiebeln gehalten werden. Selbige ſind
von dem ehemaligen Correſpondenten des ſel. Hrn.
Hermann Muͤnſter abgeſandt worden. Unter den
Hyacinthen befindet ſich eine Anzahl der allererſten
und vortreflichſten Sorten. Der Catalogus iſt bey
dem Makler C. D. Brandt in der Duͤſternſtraße
im Hauſe No. 202, ſo wie auch in der kleinen
Reichenſtraße im Hauſe No. 4, gefaͤlligſt abzu-
fordern.




Auf angeſuchte Erbſchafts-Verzichtleiſtung von
ſaͤmmtlichen Sterbehaus-Theilnehmern des verſtor-
[Spaltenumbruch] benen Buchhalters auf der Runnaby Zuckerfabrik,
Peter Emanuel Runbom, hat das Medelſtad Can-
tons-Landgericht durch oͤffentliche Citation die
ſaͤmmtlichen Glaͤubiger des gedachten Runbom ein-
geladen und angezeigt, daß ſie ihre Forderungen
am zweyten Gerichtstage des im Jahr 1813 geſetz-
maͤßigen Wintergerichts, welches in dem Gerichts-
hauſe der gewoͤhnlichen Runnaby Gerichtsſtelle ge-
halten wird, anzumelden und zu bewachen, ſich
uͤber vorbemeldetes Anſuchen zu erklaͤren, wie auch
um ein beſſeres Recht, mit einander zu ſtreiten
oder zu proceßiren, auf Weiſe, wie es die Koͤnigl.
Concurs-Verordnung vom Jahr 1798 vorſchreibt,
— welches zum erſtenmal kund gethan wird.




Wann mir angezeigt worden, daß der vor mehreren
Jahren verſtorbene Abnahmemann Hans Hinrich Eggers
und deſſen neulich verſtorbene Schweſter Elſabe Eggers,
verwittwete Claſen, in Meggerdorf, ein unterm 27ſten
Julii 1787 errichtetes und unterm 1ſten April 1809 aller-
höchſt confirmirtes wechſel[ſ]eitiges Teſtament hinterlaſſen
haben, worin ſie nach dem §. 3. ihre nächſten Anverwand-
ten nach Lov und Landrecht zu Erben eingeſetzt, obgleich
dieſe ſchon bekannt ſind, einige außerhalb der Jurisdiction
ſich befinden, auch einer der angezeigten Mit-Erben, ein
Bruderſohn, ſeit vielen Jahren abweſend iſt, die erforder-
lichen Nachrichten und Nachweiſungen des Abweſenden
folgende ſind: er heißt Claus Eggers, gebohren zu Meg-
gerdorf den 13ten März 1767, iſt im May 1795 mit einem
kleinen Fahrzeuge von Friederichſtadt nach Hamburg und
von dort auf einem Holländiſchen Schiffe als Matroſe nach
Amſterdam gegangen, ſeit der Zeit er nichts von ſich hö-
ren laſſen, die Erlaſſung eines öffentlichen Proclams ſo-
wol überhaupt, als beſonders nach Vorſchrift der Verord-
nung vom 9ten November 1798 nothwendig ſey, zugleich
um die Erlaſſung deſſelben angeſucht, dieſem Anſuchen auch
von mir Statt gegeben worden; als werden alle und jede,
welche aus dem obbeſagten, zwiſchen dem vor mehreren
Jahren verſtorbenen Abnahmemann Hans Heinrich Eggers
und deſſen neulich verſtorbenen Schweſter Elſabe Eggers,
verwittweten Claſen, in Meggerdorf, unterm 27ſten Julii
1787 errichteten und unterm 1ſten April 1809 allerhöchſt
confirmirten wechſelſeitigen Teſtament, Erb-Anſprüche zu
haben glauben, oder die Erben des mehrgedachten verſtor-
benen Abnahmemanns Hans Heinrich Eggers, und der ver-
ſtorbenen Schweſter deſſelben, Elſabe Eggers, verwittwe-
ten Claſen, in Meggerdorf, insbeſondere aber der abwe-
ſende obgedachte Claus Eggers, gleich wie alle diejenigen,
welche an dieſe Erbmaſſe oder an die Verlaſſenſchaft des
mehrbeſagten verſtorbenen Abnahmemannes Hans Heinrich
Eggers, und der Schweſter deſſelben, Elſabe Eggers, ver-
wittweten Claſen, in Meggerdorf, einige Forderungen zu
haben vermeynen, oder derſelben aus irgend einem Grunde
ſchuldig ſind, reſpective ſub poena praecluſi et per-
petui ſilentii
und bey Verluſt ihrer Forderungen, auch
bey Straſe doppelter Zahlung, hiedurch aufgefordert und
angewieſen, ſich, und zwar die Einheimiſchen innerhalb
6 Wochen, die Auswärtigen aber, bey Beſtellung der gehö-
rigen Procuratur, innerhalb 12 Wochen, a dato der er-
ſten Bekanntmachung dieſes Proclams an gerechnet, im
Königl. Gottorfer Amts-Actuariat, und zwar bey dem
Herrn Kanzeleyrath und Actuarius Flor in Schleswig, zu
melden und anzugeben, die etwa in Händen habenden, ihre
Angaben betreffenden Documente in originali daſelbſt zu
produciren und beglaubte Abſchriften davon beym Profeſ-
ſions-Protocoll zurück zu laſſen. Wornach ꝛc.


von Ahlefeld.
In fidem copiae:
C. Flor.



Supplement
[Ende Spaltensatz]
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[[8]/0008] Activis und Paßivis uͤbernommen habe, zeige ich hiedurch ſeinen hieſigen und auswaͤrtigen Hand- lungsfreunden an, und erſuche alle diejenigen, welche Forderungen an ihn haben, ſich dieſerhalb binnen ſechs Wochen bey mir zu melden. Hamburg, den 1ſten October 1812. Anthon Heinrich Meyer. Jn der Bohnſchen Buchhandlung, große Johan- nisſtraße No. 47, iſt zu haben: Charte vom noͤrdlichen Kriegstheater, enth. das weſtliche Rußland, ganz Pohlen und Preußen, nebſt Daͤnnemark, Schweden und Deutſchland, zum Theil nach der großen Rey- manuſchen Charte gezeichnet und geſtochen im Jahre 1812, in 4 Blaͤttern. 2 Mk. 8 ßl. Die kuͤrzlich angekuͤndigte neue Charte vom noͤrdlichen Kriegstheater, in 4 Blaͤttern, die 40 Meilen uͤber Moscau hinausgeht, und einen Theil von Daͤnnemark, Schweden und Deutſchland enthaͤlt, von Salzenberg in Hannover geſtochen, iſt nun fertig geworden und in allen guten Buch- und Kunſthandlungen fuͤr den geringen Preis von 2 Mk. zu haben. Die Haupt-Commißion haben die Gebr. Hahn in Hannover. (Jn Hamburg iſt dieſe Charte zu bekommen in der Hoffmannſchen Buchhandlung, Neueburg No. 22.) Neue Charte vom noͤrdlichen Kriegsſchauplatze, enth. Pohlen, Preußen, Weſtrußland, bis hin- ter Moscau. 4 Blatt. Hannover, bey Gebr. Hahn. Jn 1 Blatt zuſammengeſetzt 2 Mk. 4 ßl. (Zu haben bey Fr. Perthes in Hamburg.) Hamburgiſche Unterhaltungs-Blaͤtter. Das September-Heft iſt erſchienen und verſandt worden. Man kann dieſe beliebte Zeitſchrift, welche ſowol poſttaͤglich, als in monatlichen Hef- ten, verſchickt wird, bey allen loͤbl. Poſtaͤmtern und Buchhandlungen beſtellen. Der Preis des Jahrgangs (die Kupferblaͤtter mit eingeſchloſſen) iſt 4 Rthlr. Hamb. Cour. oder 5 Rthlr. Saͤchſiſch. (Jn Hamburg abonnirt man ſich in der Expedi- tion, an der Ecke der Scheelengangsbruͤcke.) Nachricht an die Liebhaber ſchoͤner Blumenzwiebeln. Am 22ſten und 29ſten October ſollen auf dem Boͤrſenſaal zwey Auctionen von vorzuͤglich ſchoͤnen Blumenzwiebeln gehalten werden. Selbige ſind von dem ehemaligen Correſpondenten des ſel. Hrn. Hermann Muͤnſter abgeſandt worden. Unter den Hyacinthen befindet ſich eine Anzahl der allererſten und vortreflichſten Sorten. Der Catalogus iſt bey dem Makler C. D. Brandt in der Duͤſternſtraße im Hauſe No. 202, ſo wie auch in der kleinen Reichenſtraße im Hauſe No. 4, gefaͤlligſt abzu- fordern. Auf angeſuchte Erbſchafts-Verzichtleiſtung von ſaͤmmtlichen Sterbehaus-Theilnehmern des verſtor- benen Buchhalters auf der Runnaby Zuckerfabrik, Peter Emanuel Runbom, hat das Medelſtad Can- tons-Landgericht durch oͤffentliche Citation die ſaͤmmtlichen Glaͤubiger des gedachten Runbom ein- geladen und angezeigt, daß ſie ihre Forderungen am zweyten Gerichtstage des im Jahr 1813 geſetz- maͤßigen Wintergerichts, welches in dem Gerichts- hauſe der gewoͤhnlichen Runnaby Gerichtsſtelle ge- halten wird, anzumelden und zu bewachen, ſich uͤber vorbemeldetes Anſuchen zu erklaͤren, wie auch um ein beſſeres Recht, mit einander zu ſtreiten oder zu proceßiren, auf Weiſe, wie es die Koͤnigl. Concurs-Verordnung vom Jahr 1798 vorſchreibt, — welches zum erſtenmal kund gethan wird. Wann mir angezeigt worden, daß der vor mehreren Jahren verſtorbene Abnahmemann Hans Hinrich Eggers und deſſen neulich verſtorbene Schweſter Elſabe Eggers, verwittwete Claſen, in Meggerdorf, ein unterm 27ſten Julii 1787 errichtetes und unterm 1ſten April 1809 aller- höchſt confirmirtes wechſelſeitiges Teſtament hinterlaſſen haben, worin ſie nach dem §. 3. ihre nächſten Anverwand- ten nach Lov und Landrecht zu Erben eingeſetzt, obgleich dieſe ſchon bekannt ſind, einige außerhalb der Jurisdiction ſich befinden, auch einer der angezeigten Mit-Erben, ein Bruderſohn, ſeit vielen Jahren abweſend iſt, die erforder- lichen Nachrichten und Nachweiſungen des Abweſenden folgende ſind: er heißt Claus Eggers, gebohren zu Meg- gerdorf den 13ten März 1767, iſt im May 1795 mit einem kleinen Fahrzeuge von Friederichſtadt nach Hamburg und von dort auf einem Holländiſchen Schiffe als Matroſe nach Amſterdam gegangen, ſeit der Zeit er nichts von ſich hö- ren laſſen, die Erlaſſung eines öffentlichen Proclams ſo- wol überhaupt, als beſonders nach Vorſchrift der Verord- nung vom 9ten November 1798 nothwendig ſey, zugleich um die Erlaſſung deſſelben angeſucht, dieſem Anſuchen auch von mir Statt gegeben worden; als werden alle und jede, welche aus dem obbeſagten, zwiſchen dem vor mehreren Jahren verſtorbenen Abnahmemann Hans Heinrich Eggers und deſſen neulich verſtorbenen Schweſter Elſabe Eggers, verwittweten Claſen, in Meggerdorf, unterm 27ſten Julii 1787 errichteten und unterm 1ſten April 1809 allerhöchſt confirmirten wechſelſeitigen Teſtament, Erb-Anſprüche zu haben glauben, oder die Erben des mehrgedachten verſtor- benen Abnahmemanns Hans Heinrich Eggers, und der ver- ſtorbenen Schweſter deſſelben, Elſabe Eggers, verwittwe- ten Claſen, in Meggerdorf, insbeſondere aber der abwe- ſende obgedachte Claus Eggers, gleich wie alle diejenigen, welche an dieſe Erbmaſſe oder an die Verlaſſenſchaft des mehrbeſagten verſtorbenen Abnahmemannes Hans Heinrich Eggers, und der Schweſter deſſelben, Elſabe Eggers, ver- wittweten Claſen, in Meggerdorf, einige Forderungen zu haben vermeynen, oder derſelben aus irgend einem Grunde ſchuldig ſind, reſpective ſub poena praecluſi et per- petui ſilentii und bey Verluſt ihrer Forderungen, auch bey Straſe doppelter Zahlung, hiedurch aufgefordert und angewieſen, ſich, und zwar die Einheimiſchen innerhalb 6 Wochen, die Auswärtigen aber, bey Beſtellung der gehö- rigen Procuratur, innerhalb 12 Wochen, a dato der er- ſten Bekanntmachung dieſes Proclams an gerechnet, im Königl. Gottorfer Amts-Actuariat, und zwar bey dem Herrn Kanzeleyrath und Actuarius Flor in Schleswig, zu melden und anzugeben, die etwa in Händen habenden, ihre Angaben betreffenden Documente in originali daſelbſt zu produciren und beglaubte Abſchriften davon beym Profeſ- ſions-Protocoll zurück zu laſſen. Wornach ꝛc. Auf dem Königl. Amthauſe vor Gottorf, den 14ten April 1812. von Ahlefeld. In fidem copiae: C. Flor. Supplement

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Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-28T09:50:12Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 161, Hamburg, 7. Oktober 1812, S. [8]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hc_1610710_1812/8>, abgerufen am 24.04.2024.