Fischer, Hermann: Die Werkzeugmaschinen. Bd. 1: Die Metallbearbeitungs-Maschinen. [Textband]. Berlin, 1900.Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung. Endfläche des Zapfens und wird durch die Kappe b festgehalten, die ihngleichzeitig ausrichtet. Es leidet die durch Fig. 934 dargestellte Stempelbefestigung an dem [Abbildung]
Fig. 937. festigungsweisen sind in dieser Beziehung günstiger.Rich. Wagner in Chemnitz verwendet folgende Anord- [Abbildung]
Fig. 938. nung.1) In dem Schlitten A Fig. 937steckt ein Futter a, welches je nach der Stempeldicke verschieden weitgebohrt ist, so dass der Stempel s genau passt. Letzterer ist mit einem nur kleinen Kopf versehen, gegen welchen sich zunächst der Bolzen b legt, und dieser wird durch ein Keilpaar B C nieder gedrückt. C enthält eine schwalbenschwanz- förmige Leiste, welche in eine Nuth gleichen Querschnitts des Keiles B greift, so dass B und C zusammenhängen. Man zieht C durch eine Mutter an. Löst man diese, so lässt sich das Keilpaar aus dem Schlitten nehmen, und dann ist der Stempel s leicht auszuwechseln. [Abbildung]
Fig. 939. Eine eigenartige Stem- [Abbildung]
Fig. 940. Löcher geschnitten wer-den. Die Stempel werden in dem festen Abstreifer S, Fig. 938 bis 940 noch ge- führt, weshalb der Ab- streifer mittels einer Leiste in die Lochringplatte A greift und weiter durch den Ausrichtstift P seine richtige Lage angewiesen erhält. Die Lochringe D stecken in der Platte A und werden hier durch die Schrauben E, Fig. 939, festgehalten. Die auf A befestigten Plättchen e und f, Fig. 940, dienen als Anschläge für die Werkstücke. 1) Vorige Quelle. 2) American Machinist, 10. Febr. 1898, mit Abb.
Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung. Endfläche des Zapfens und wird durch die Kappe b festgehalten, die ihngleichzeitig ausrichtet. Es leidet die durch Fig. 934 dargestellte Stempelbefestigung an dem [Abbildung]
Fig. 937. festigungsweisen sind in dieser Beziehung günstiger.Rich. Wagner in Chemnitz verwendet folgende Anord- [Abbildung]
Fig. 938. nung.1) In dem Schlitten A Fig. 937steckt ein Futter a, welches je nach der Stempeldicke verschieden weitgebohrt ist, so dass der Stempel s genau passt. Letzterer ist mit einem nur kleinen Kopf versehen, gegen welchen sich zunächst der Bolzen b legt, und dieser wird durch ein Keilpaar B C nieder gedrückt. C enthält eine schwalbenschwanz- förmige Leiste, welche in eine Nuth gleichen Querschnitts des Keiles B greift, so dass B und C zusammenhängen. Man zieht C durch eine Mutter an. Löst man diese, so lässt sich das Keilpaar aus dem Schlitten nehmen, und dann ist der Stempel s leicht auszuwechseln. [Abbildung]
Fig. 939. Eine eigenartige Stem- [Abbildung]
Fig. 940. Löcher geschnitten wer-den. Die Stempel werden in dem festen Abstreifer S, Fig. 938 bis 940 noch ge- führt, weshalb der Ab- streifer mittels einer Leiste in die Lochringplatte A greift und weiter durch den Ausrichtstift P seine richtige Lage angewiesen erhält. Die Lochringe D stecken in der Platte A und werden hier durch die Schrauben E, Fig. 939, festgehalten. Die auf A befestigten Plättchen e und f, Fig. 940, dienen als Anschläge für die Werkstücke. 1) Vorige Quelle. 2) American Machinist, 10. Febr. 1898, mit Abb.
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Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung.
Endfläche des Zapfens und wird durch die Kappe b festgehalten, die ihn
gleichzeitig ausrichtet.
Es leidet die durch Fig. 934 dargestellte Stempelbefestigung an dem
Uebelstande, dass man den Lochring wegnehmen muss, wenn der Stempel
ausgewechselt werden soll. Die beiden anderen soeben angegebenen Be-
[Abbildung Fig. 937.]
festigungsweisen sind in dieser Beziehung günstiger.
Rich. Wagner in Chemnitz verwendet folgende Anord-
[Abbildung Fig. 938.]
nung. 1) In dem Schlitten A Fig. 937
steckt ein Futter a, welches je
nach der Stempeldicke verschieden
weitgebohrt ist, so dass der Stempel
s genau passt. Letzterer ist mit
einem nur kleinen Kopf versehen,
gegen welchen sich zunächst der
Bolzen b legt, und dieser wird durch
ein Keilpaar B C nieder gedrückt.
C enthält eine schwalbenschwanz-
förmige Leiste, welche in eine Nuth
gleichen Querschnitts des Keiles B
greift, so dass B und C zusammenhängen. Man zieht C durch eine Mutter
an. Löst man diese, so lässt sich das Keilpaar aus dem Schlitten nehmen,
und dann ist der Stempel s leicht auszuwechseln.
[Abbildung Fig. 939. ]
Eine eigenartige Stem-
pelbefestigung zeigt Fig.
938. 2) Am Schlitten C sitzt
der Werkzeughalter F, wel-
cher dem walzenförmigen
Stempel ein halbrundes
Lager bietet; ein Deckel B
mit halbrunder Nuth wird
mittels Schrauben gegen den Stempel gedrückt, und ein in diesem Deckel
sitzender Stift greift in eine halsförmige Ausdrehung des Stempels. Es
enthält der Werkzeughalter zwei solcher Stempel, so dass gleichzeitig zwei
[Abbildung Fig. 940.]
Löcher geschnitten wer-
den. Die Stempel werden
in dem festen Abstreifer S,
Fig. 938 bis 940 noch ge-
führt, weshalb der Ab-
streifer mittels einer Leiste
in die Lochringplatte A
greift und weiter durch
den Ausrichtstift P seine
richtige Lage angewiesen
erhält. Die Lochringe D
stecken in der Platte A und werden hier durch die Schrauben E, Fig. 939,
festgehalten. Die auf A befestigten Plättchen e und f, Fig. 940, dienen als
Anschläge für die Werkstücke.
1) Vorige Quelle.
2) American Machinist, 10. Febr. 1898, mit Abb.
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