Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Fischer, Hermann: Die Werkzeugmaschinen. Bd. 1: Die Metallbearbeitungs-Maschinen. [Textband]. Berlin, 1900.

Bild:
<< vorherige Seite

I. Theil. Die spanabnehmenden Werkzeugmaschinen.
Hubende wieder sinken lässt, anderseits eine kurze Zahnstange lothrecht
verschoben, welche die Schaltung der beiden Hauptstichel herbeiführt.
Fig. 517 ist ein Grundriss des Auslegers a und Querschnitt des Ständers b.

Man versicht die Einständer-Hobelmaschinen zuweilen mit einem Hilfs-
ständer, in der Weise, wie in Fig. 510 und 511, Tafel X, bei einer Hobel-
maschine mit thorartigem Gestell angegeben ist.

Wenn häufiger Gegenstände zur Bearbeitung gelangen, welche die
freie Seite des Tisches sehr stark überragen, so empfiehlt es sich, ge-
schlossene Tischführungen (vergl. Fig. 513) oder einen das weit hinaus-
ragende Werkstück stützenden Hilfsschlitten anzuwenden.1)

5. Zahnräderhobelmaschinen. Sie bilden eine Sonderheit, weshalb
an dieser Stelle genügen dürfte, ausgiebige Quellenangaben zu machen.2)

6. Auch die Riffelmaschinen oder Walzenfurchmaschinen sind
als Sondermaschinen aufzufassen weshalb sie im wesentlichen durch Quellen-
angabe erledigt werden sollen.3) Die Maschinen sind meistens mit einem
Stichel versehen, welcher seinen Ort nicht verlässt, während das Werkstück
gleichzeitig verschoben und gedreht wird. Turner in Ipswich verwendet
mehrere Stichel.4) Die Pratt & Whitney Co., Hartford-Conn., zeigte in der
1893 Chicagoer Weltausstellung eine Maschine, bei welcher der Stichel
einem Gewinde-Sträler gleicht; wie bei letzteren sind mehrere Stichel in
einen vereinigt, der erste bildet eine seichte Furche, der zweite vertieft
die vorher erzeugte Furche u. s. w., während der letzte Zahn zur Voll-
endung der Furchen dient.

Mit diesen Walzenfurchmaschinen sind die Schiesswaffen-Zieh-
maschinen
nahe verwandt. An einem Kolben sitzen die Stichel. Der
Kolben steckt fest auf einer Stange und wird mittels dieser geradlinig
fortbewegt und gleichzeitig gedreht.5)

7. Keilnuthenhobelmaschinen, d. h. solche Maschinen, welche
zum Erzeugen der Keilnuthen in den Bohrungen der Riemenrollen, Räder,
Kupplungen u. s. w. dienen, finden sich in verschiedenen Bauweisen: als
Räummaschinen, als Stossmaschinen und als eigenartige Hobelmaschinen.6)


1) Zeitschr. f. Werkzeugmaschinen u. Werkzeuge, 15. Nov. 1898, mit Abb.
2) Armengaud, public. industr. 1843, Bd. III, S. 207 u. 233, mit Abb. Hunt & Co.
Civilingenieur 1864, Bd. X, S. 27, mit Abb. Zimmermann, Civilingen. 1872, Bd. XVIII,
S. 14, mit Abb. Leupold-Riedinger, Dingl. polyt. Journ. 1873, Bd. 209, S. 241, mit Abb.;
1878, Bd. 229, S. 216, mit Abb. Michaelis, Dingl. polyt. Journ. 1875, Bd. 218, S. 396, mit
Abb. Corliss, Dingl. polyt. Journ. 1877, Bd. 223, S. 449, mit Abb. Gust. Hermann (Ab-
handlung) Verhandl. d. Vereins für Gewerbefleiss in Preussen, 1877, S. 61 f. f., mit Abb.
Haas, Dingl. polyt. Journ. 1878, Bd. 229, S. 28, mit Abb. Renk, Dingl. polyt. Journ.
1880, Bd. 238, S. 280, mit Abb. Dengg, Dingl. polyt. Journ. 1882, Bd. 246, S. 314, mit
Abb. Bilgram, Amerik. Mach. 9. Mai 1885, mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher
Ingen. 1885, S. 679, mit Abb. Greenwood, Batley & Co., Engineering, März 1886, S. 222,
mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1887, S. 33, mit Abb. Oerlikon, In-
dustries, Okt. 1889, S. 343, mit Abb.; Engineering, Nov. 1889, S. 535, mit Abb. Ver-
schiedene. American. Mach., 3. Dec. 1896, mit Abb.; Engineering, März 1897, S. 403, mit
Abb.; Industries & Iron, März 1897, S. 362, mit Abb. Hermann Fischer, Uebersicht,
Zeitschr. d. Ver. dtschr. Ing. 1898, S. 11, m. Abb.
3) Dingl. polyt. Journ. 1881, Bd. 240, S. 93; 1882, Bd. 243, S. 374 u. 455; Bd. 244,
S. 22, mit Abb. Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1882, S. 98, mit Schaubild; 1886,
S. 557, mit Abb.; 1887, S. 1096, mit Abb. Dingl. polyt. Journ. 1884, Bd. 253, S. 19, mit
Abb. D. R.-P. No. 34352, 34845, 34954, 36929. Dingl. polyt. Journ. 1890, Bd. 276,
S. 529 bis 537, mit Abb.
4) Iron, März 1887, S. 178, mit Schaubild.
5) Vergl. auch The Engineer, März 1882, S. 229.
6) Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1898, S. 203 u. ff., mit Abb.

I. Theil. Die spanabnehmenden Werkzeugmaschinen.
Hubende wieder sinken lässt, anderseits eine kurze Zahnstange lothrecht
verschoben, welche die Schaltung der beiden Hauptstichel herbeiführt.
Fig. 517 ist ein Grundriss des Auslegers a und Querschnitt des Ständers b.

Man versicht die Einständer-Hobelmaschinen zuweilen mit einem Hilfs-
ständer, in der Weise, wie in Fig. 510 und 511, Tafel X, bei einer Hobel-
maschine mit thorartigem Gestell angegeben ist.

Wenn häufiger Gegenstände zur Bearbeitung gelangen, welche die
freie Seite des Tisches sehr stark überragen, so empfiehlt es sich, ge-
schlossene Tischführungen (vergl. Fig. 513) oder einen das weit hinaus-
ragende Werkstück stützenden Hilfsschlitten anzuwenden.1)

5. Zahnräderhobelmaschinen. Sie bilden eine Sonderheit, weshalb
an dieser Stelle genügen dürfte, ausgiebige Quellenangaben zu machen.2)

6. Auch die Riffelmaschinen oder Walzenfurchmaschinen sind
als Sondermaschinen aufzufassen weshalb sie im wesentlichen durch Quellen-
angabe erledigt werden sollen.3) Die Maschinen sind meistens mit einem
Stichel versehen, welcher seinen Ort nicht verlässt, während das Werkstück
gleichzeitig verschoben und gedreht wird. Turner in Ipswich verwendet
mehrere Stichel.4) Die Pratt & Whitney Co., Hartford-Conn., zeigte in der
1893 Chicagoer Weltausstellung eine Maschine, bei welcher der Stichel
einem Gewinde-Sträler gleicht; wie bei letzteren sind mehrere Stichel in
einen vereinigt, der erste bildet eine seichte Furche, der zweite vertieft
die vorher erzeugte Furche u. s. w., während der letzte Zahn zur Voll-
endung der Furchen dient.

Mit diesen Walzenfurchmaschinen sind die Schiesswaffen-Zieh-
maschinen
nahe verwandt. An einem Kolben sitzen die Stichel. Der
Kolben steckt fest auf einer Stange und wird mittels dieser geradlinig
fortbewegt und gleichzeitig gedreht.5)

7. Keilnuthenhobelmaschinen, d. h. solche Maschinen, welche
zum Erzeugen der Keilnuthen in den Bohrungen der Riemenrollen, Räder,
Kupplungen u. s. w. dienen, finden sich in verschiedenen Bauweisen: als
Räummaschinen, als Stossmaschinen und als eigenartige Hobelmaschinen.6)


1) Zeitschr. f. Werkzeugmaschinen u. Werkzeuge, 15. Nov. 1898, mit Abb.
2) Armengaud, public. industr. 1843, Bd. III, S. 207 u. 233, mit Abb. Hunt & Co.
Civilingenieur 1864, Bd. X, S. 27, mit Abb. Zimmermann, Civilingen. 1872, Bd. XVIII,
S. 14, mit Abb. Leupold-Riedinger, Dingl. polyt. Journ. 1873, Bd. 209, S. 241, mit Abb.;
1878, Bd. 229, S. 216, mit Abb. Michaelis, Dingl. polyt. Journ. 1875, Bd. 218, S. 396, mit
Abb. Corliss, Dingl. polyt. Journ. 1877, Bd. 223, S. 449, mit Abb. Gust. Hermann (Ab-
handlung) Verhandl. d. Vereins für Gewerbefleiss in Preussen, 1877, S. 61 f. f., mit Abb.
Haas, Dingl. polyt. Journ. 1878, Bd. 229, S. 28, mit Abb. Renk, Dingl. polyt. Journ.
1880, Bd. 238, S. 280, mit Abb. Dengg, Dingl. polyt. Journ. 1882, Bd. 246, S. 314, mit
Abb. Bilgram, Amerik. Mach. 9. Mai 1885, mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher
Ingen. 1885, S. 679, mit Abb. Greenwood, Batley & Co., Engineering, März 1886, S. 222,
mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1887, S. 33, mit Abb. Oerlikon, In-
dustries, Okt. 1889, S. 343, mit Abb.; Engineering, Nov. 1889, S. 535, mit Abb. Ver-
schiedene. American. Mach., 3. Dec. 1896, mit Abb.; Engineering, März 1897, S. 403, mit
Abb.; Industries & Iron, März 1897, S. 362, mit Abb. Hermann Fischer, Uebersicht,
Zeitschr. d. Ver. dtschr. Ing. 1898, S. 11, m. Abb.
3) Dingl. polyt. Journ. 1881, Bd. 240, S. 93; 1882, Bd. 243, S. 374 u. 455; Bd. 244,
S. 22, mit Abb. Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1882, S. 98, mit Schaubild; 1886,
S. 557, mit Abb.; 1887, S. 1096, mit Abb. Dingl. polyt. Journ. 1884, Bd. 253, S. 19, mit
Abb. D. R.-P. No. 34352, 34845, 34954, 36929. Dingl. polyt. Journ. 1890, Bd. 276,
S. 529 bis 537, mit Abb.
4) Iron, März 1887, S. 178, mit Schaubild.
5) Vergl. auch The Engineer, März 1882, S. 229.
6) Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1898, S. 203 u. ff., mit Abb.
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <p><pb facs="#f0279" n="265"/><fw place="top" type="header">I. Theil. Die spanabnehmenden Werkzeugmaschinen.</fw><lb/>
Hubende wieder sinken lässt, anderseits eine kurze Zahnstange lothrecht<lb/>
verschoben, welche die Schaltung der beiden Hauptstichel herbeiführt.<lb/>
Fig. 517 ist ein Grundriss des Auslegers <hi rendition="#i">a</hi> und Querschnitt des Ständers <hi rendition="#i">b</hi>.</p><lb/>
          <p>Man versicht die Einständer-Hobelmaschinen zuweilen mit einem Hilfs-<lb/>
ständer, in der Weise, wie in Fig. 510 und 511, Tafel X, bei einer Hobel-<lb/>
maschine mit thorartigem Gestell angegeben ist.</p><lb/>
          <p>Wenn häufiger Gegenstände zur Bearbeitung gelangen, welche die<lb/>
freie Seite des Tisches sehr stark überragen, so empfiehlt es sich, ge-<lb/>
schlossene Tischführungen (vergl. Fig. 513) oder einen das weit hinaus-<lb/>
ragende Werkstück stützenden Hilfsschlitten anzuwenden.<note place="foot" n="1)">Zeitschr. f. Werkzeugmaschinen u. Werkzeuge, 15. Nov. 1898, mit Abb.</note></p><lb/>
          <p>5. <hi rendition="#g">Zahnräderhobelmaschinen</hi>. Sie bilden eine Sonderheit, weshalb<lb/>
an dieser Stelle genügen dürfte, ausgiebige Quellenangaben zu machen.<note place="foot" n="2)">Armengaud, public. industr. 1843, Bd. III, S. 207 u. 233, mit Abb. Hunt &amp; Co.<lb/>
Civilingenieur 1864, Bd. X, S. 27, mit Abb. Zimmermann, Civilingen. 1872, Bd. XVIII,<lb/>
S. 14, mit Abb. Leupold-Riedinger, Dingl. polyt. Journ. 1873, Bd. 209, S. 241, mit Abb.;<lb/>
1878, Bd. 229, S. 216, mit Abb. Michaelis, Dingl. polyt. Journ. 1875, Bd. 218, S. 396, mit<lb/>
Abb. Corliss, Dingl. polyt. Journ. 1877, Bd. 223, S. 449, mit Abb. Gust. Hermann (Ab-<lb/>
handlung) Verhandl. d. Vereins für Gewerbefleiss in Preussen, 1877, S. 61 f. f., mit Abb.<lb/>
Haas, Dingl. polyt. Journ. 1878, Bd. 229, S. 28, mit Abb. Renk, Dingl. polyt. Journ.<lb/>
1880, Bd. 238, S. 280, mit Abb. Dengg, Dingl. polyt. Journ. 1882, Bd. 246, S. 314, mit<lb/>
Abb. Bilgram, Amerik. Mach. 9. Mai 1885, mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher<lb/>
Ingen. 1885, S. 679, mit Abb. Greenwood, Batley &amp; Co., Engineering, März 1886, S. 222,<lb/>
mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1887, S. 33, mit Abb. Oerlikon, In-<lb/>
dustries, Okt. 1889, S. 343, mit Abb.; Engineering, Nov. 1889, S. 535, mit Abb. Ver-<lb/>
schiedene. American. Mach., 3. Dec. 1896, mit Abb.; Engineering, März 1897, S. 403, mit<lb/>
Abb.; Industries &amp; Iron, März 1897, S. 362, mit Abb. Hermann Fischer, Uebersicht,<lb/>
Zeitschr. d. Ver. dtschr. Ing. 1898, S. 11, m. Abb.</note></p><lb/>
          <p>6. Auch die <hi rendition="#g">Riffelmaschinen</hi> oder <hi rendition="#g">Walzenfurchmaschinen</hi> sind<lb/>
als Sondermaschinen aufzufassen weshalb sie im wesentlichen durch Quellen-<lb/>
angabe erledigt werden sollen.<note place="foot" n="3)">Dingl. polyt. Journ. 1881, Bd. 240, S. 93; 1882, Bd. 243, S. 374 u. 455; Bd. 244,<lb/>
S. 22, mit Abb. Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1882, S. 98, mit Schaubild; 1886,<lb/>
S. 557, mit Abb.; 1887, S. 1096, mit Abb. Dingl. polyt. Journ. 1884, Bd. 253, S. 19, mit<lb/>
Abb. D. R.-P. No. 34352, 34845, 34954, 36929. Dingl. polyt. Journ. 1890, Bd. 276,<lb/>
S. 529 bis 537, mit Abb.</note> Die Maschinen sind meistens mit einem<lb/>
Stichel versehen, welcher seinen Ort nicht verlässt, während das Werkstück<lb/>
gleichzeitig verschoben und gedreht wird. Turner in Ipswich verwendet<lb/>
mehrere Stichel.<note place="foot" n="4)">Iron, März 1887, S. 178, mit Schaubild.</note> Die Pratt &amp; Whitney Co., Hartford-Conn., zeigte in der<lb/>
1893 Chicagoer Weltausstellung eine Maschine, bei welcher der Stichel<lb/>
einem Gewinde-Sträler gleicht; wie bei letzteren sind mehrere Stichel in<lb/>
einen vereinigt, der erste bildet eine seichte Furche, der zweite vertieft<lb/>
die vorher erzeugte Furche u. s. w., während der letzte Zahn zur Voll-<lb/>
endung der Furchen dient.</p><lb/>
          <p>Mit diesen Walzenfurchmaschinen sind die Schiesswaffen-<hi rendition="#g">Zieh-<lb/>
maschinen</hi> nahe verwandt. An einem Kolben sitzen die Stichel. Der<lb/>
Kolben steckt fest auf einer Stange und wird mittels dieser geradlinig<lb/>
fortbewegt und gleichzeitig gedreht.<note place="foot" n="5)">Vergl. auch The Engineer, März 1882, S. 229.</note></p><lb/>
          <p>7. <hi rendition="#g">Keilnuthenhobelmaschinen,</hi> d. h. solche Maschinen, welche<lb/>
zum Erzeugen der Keilnuthen in den Bohrungen der Riemenrollen, Räder,<lb/>
Kupplungen u. s. w. dienen, finden sich in verschiedenen Bauweisen: als<lb/>
Räummaschinen, als Stossmaschinen und als eigenartige Hobelmaschinen.<note place="foot" n="6)">Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1898, S. 203 u. ff., mit Abb.</note></p><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[265/0279] I. Theil. Die spanabnehmenden Werkzeugmaschinen. Hubende wieder sinken lässt, anderseits eine kurze Zahnstange lothrecht verschoben, welche die Schaltung der beiden Hauptstichel herbeiführt. Fig. 517 ist ein Grundriss des Auslegers a und Querschnitt des Ständers b. Man versicht die Einständer-Hobelmaschinen zuweilen mit einem Hilfs- ständer, in der Weise, wie in Fig. 510 und 511, Tafel X, bei einer Hobel- maschine mit thorartigem Gestell angegeben ist. Wenn häufiger Gegenstände zur Bearbeitung gelangen, welche die freie Seite des Tisches sehr stark überragen, so empfiehlt es sich, ge- schlossene Tischführungen (vergl. Fig. 513) oder einen das weit hinaus- ragende Werkstück stützenden Hilfsschlitten anzuwenden. 1) 5. Zahnräderhobelmaschinen. Sie bilden eine Sonderheit, weshalb an dieser Stelle genügen dürfte, ausgiebige Quellenangaben zu machen. 2) 6. Auch die Riffelmaschinen oder Walzenfurchmaschinen sind als Sondermaschinen aufzufassen weshalb sie im wesentlichen durch Quellen- angabe erledigt werden sollen. 3) Die Maschinen sind meistens mit einem Stichel versehen, welcher seinen Ort nicht verlässt, während das Werkstück gleichzeitig verschoben und gedreht wird. Turner in Ipswich verwendet mehrere Stichel. 4) Die Pratt & Whitney Co., Hartford-Conn., zeigte in der 1893 Chicagoer Weltausstellung eine Maschine, bei welcher der Stichel einem Gewinde-Sträler gleicht; wie bei letzteren sind mehrere Stichel in einen vereinigt, der erste bildet eine seichte Furche, der zweite vertieft die vorher erzeugte Furche u. s. w., während der letzte Zahn zur Voll- endung der Furchen dient. Mit diesen Walzenfurchmaschinen sind die Schiesswaffen-Zieh- maschinen nahe verwandt. An einem Kolben sitzen die Stichel. Der Kolben steckt fest auf einer Stange und wird mittels dieser geradlinig fortbewegt und gleichzeitig gedreht. 5) 7. Keilnuthenhobelmaschinen, d. h. solche Maschinen, welche zum Erzeugen der Keilnuthen in den Bohrungen der Riemenrollen, Räder, Kupplungen u. s. w. dienen, finden sich in verschiedenen Bauweisen: als Räummaschinen, als Stossmaschinen und als eigenartige Hobelmaschinen. 6) 1) Zeitschr. f. Werkzeugmaschinen u. Werkzeuge, 15. Nov. 1898, mit Abb. 2) Armengaud, public. industr. 1843, Bd. III, S. 207 u. 233, mit Abb. Hunt & Co. Civilingenieur 1864, Bd. X, S. 27, mit Abb. Zimmermann, Civilingen. 1872, Bd. XVIII, S. 14, mit Abb. Leupold-Riedinger, Dingl. polyt. Journ. 1873, Bd. 209, S. 241, mit Abb.; 1878, Bd. 229, S. 216, mit Abb. Michaelis, Dingl. polyt. Journ. 1875, Bd. 218, S. 396, mit Abb. Corliss, Dingl. polyt. Journ. 1877, Bd. 223, S. 449, mit Abb. Gust. Hermann (Ab- handlung) Verhandl. d. Vereins für Gewerbefleiss in Preussen, 1877, S. 61 f. f., mit Abb. Haas, Dingl. polyt. Journ. 1878, Bd. 229, S. 28, mit Abb. Renk, Dingl. polyt. Journ. 1880, Bd. 238, S. 280, mit Abb. Dengg, Dingl. polyt. Journ. 1882, Bd. 246, S. 314, mit Abb. Bilgram, Amerik. Mach. 9. Mai 1885, mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1885, S. 679, mit Abb. Greenwood, Batley & Co., Engineering, März 1886, S. 222, mit Schaubild; Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1887, S. 33, mit Abb. Oerlikon, In- dustries, Okt. 1889, S. 343, mit Abb.; Engineering, Nov. 1889, S. 535, mit Abb. Ver- schiedene. American. Mach., 3. Dec. 1896, mit Abb.; Engineering, März 1897, S. 403, mit Abb.; Industries & Iron, März 1897, S. 362, mit Abb. Hermann Fischer, Uebersicht, Zeitschr. d. Ver. dtschr. Ing. 1898, S. 11, m. Abb. 3) Dingl. polyt. Journ. 1881, Bd. 240, S. 93; 1882, Bd. 243, S. 374 u. 455; Bd. 244, S. 22, mit Abb. Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1882, S. 98, mit Schaubild; 1886, S. 557, mit Abb.; 1887, S. 1096, mit Abb. Dingl. polyt. Journ. 1884, Bd. 253, S. 19, mit Abb. D. R.-P. No. 34352, 34845, 34954, 36929. Dingl. polyt. Journ. 1890, Bd. 276, S. 529 bis 537, mit Abb. 4) Iron, März 1887, S. 178, mit Schaubild. 5) Vergl. auch The Engineer, März 1882, S. 229. 6) Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingen. 1898, S. 203 u. ff., mit Abb.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/fischer_werkzeugmaschinen01_1900
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/fischer_werkzeugmaschinen01_1900/279
Zitationshilfe: Fischer, Hermann: Die Werkzeugmaschinen. Bd. 1: Die Metallbearbeitungs-Maschinen. [Textband]. Berlin, 1900, S. 265. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/fischer_werkzeugmaschinen01_1900/279>, abgerufen am 10.12.2022.