Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Thomasius, Christian: Ernsthaffte, aber doch Muntere und Vernünfftige Thomasische Gedancken und Errinnerungen über allerhand außerlesene Juristische Händel. Erster Theil. Halle, 1723.

Bild:
<< vorherige Seite

Die Zoffe ist wieder vorgefordert worden, und bleibet feste drauff, daß Anna, als Sie das Kind abgewaschen, und Sie (die Zoffe) hernach zur Mittel-Magd mehr nicht gesagt, als: Ich will es immer behalten: oder; Ach wenn ich es behalten dürffte. Inmassen sie es denn auch also zuerst der Käse-Mutter, als Sie gefragt, was Anna zum Kinde gesagt, erzehlet. Die Käse-Mutter berichtet: die Zoffe hätte zu Ihr nicht andersgesagt, als daß Anna gesagt: Sie wolte das Kind behalten; die Zoffe aber drauff geantwortet, was Sie nun mit dem Kinde machen wolte, da es todt wäre: Sie hätte es zuvor mögen behalten. Die Mittel-Magd ist der Zoffe fürgestellet worden, und saget: Sie hätte nicht anders gemeinet, als daß die Zoffe berichtet: Anna hätte gesagt; du liebes Kind, ich hätte dich gerne behalten wollen, wenn ich für den Meinigen gedurfft. Weil Sie aber nun hörete daß es nicht so sey, (wäre auch damahls in lauffen geschehen, und Sie in Erschreckniß gewesen) könte Sie nicht gewiß drauff reden. Der Mittel-Magd ist Zeit gegeben worden, sich zubedencken. Die andern beyden aber haben Ihre Aussage hernach beschworen. Die Zoffe sagt ferner, daß als die Frau den ersten Abend von der Kindtauffe nach Hause kommen, wäre Sie nur ein wenig in die Unter-Stube gangen und sich angezogen, bald aber darnach auff den Boden (wo Sie sonst der Herr und Kinder in 2. Kammern neben einander geschlaffen) und nicht wieder herunter kommen. Ob Sie aber noch diesen Abend in der Tochter Kammer gangen, könte Sie nicht wissen. Als aber die Tochter das Kind bekommen haben solte, wäre es die erste Nacht umb 1 Uhr ohngefähr geschehen. Sie hätte zwar kein Geschrey gehört, aber das Gesinde hätte folgendes Tages davon geredet, daß Anna gewinselt hätte, und wäre Sie damahls mit der Köchin in der Kinder-Stube gewesen. Die Käse-Mutter hätte damahls zu Ihr und der Köchin gesagt: Anna hätte Sie zu sich fordern lassen und es Ihr abgebeten, da Sie Ihr auff den Leib gegriffen. Frühe Morgens hätte zwar niemand zur Tochter gedurfft. Ob aber die Mutter bey Ihr gewesen, wisse Sie nicht. Die andere Tochter M. S. wäre die erste Nacht herunter in die Kinder-Stube, wo Sie die Zoffe und Köchin schlieffen, kommen, für das Bette nieder gefallen, die Hände zusammen geschlagen und gesagt: Sie könte und wüste nicht droben zu bleiben. Hernach wäre ein Pferd in Hoff gelauffen und für das Fenster kommen, da wäre Sie M. S. erschrocken und gesagt. Was komt? Es kommt ein Neuter. Sehet flugs nauß. Es hätte aber niemand nachgesehen. M. S. aber hätte die Hände zusammen geschlagen, gebetet, und Sie beyde ermahnet, sie solten doch fleißig beten, daß der liebe GOtt Sie behüten wolte, wenn etwas vorgienge, daß Sie ja nichts sähe, und gar nichts wüste. Denn sie hätte nicht gerne hinauff und auch nicht gerne unten bleiben wollen, weil Sie vor der Mutter sich gefürchtet, und gesagt: die liebe Mutter schlüge sie, wenn Sie unten bliebe. Den Tag drauff hätte Sie die Frau auch sehen in das kleine Gärtgen gehen. Was Sie drinnen gemacht, wisse Sie nicht. Hätte zur Köchin freylich gesagt, Sie wolte das Kind wohl in Gar-

Die Zoffe ist wieder vorgefordert worden, und bleibet feste drauff, daß Anna, als Sie das Kind abgewaschen, und Sie (die Zoffe) hernach zur Mittel-Magd mehr nicht gesagt, als: Ich will es immer behalten: oder; Ach wenn ich es behalten dürffte. Inmassen sie es denn auch also zuerst der Käse-Mutter, als Sie gefragt, was Anna zum Kinde gesagt, erzehlet. Die Käse-Mutter berichtet: die Zoffe hätte zu Ihr nicht andersgesagt, als daß Anna gesagt: Sie wolte das Kind behalten; die Zoffe aber drauff geantwortet, was Sie nun mit dem Kinde machen wolte, da es todt wäre: Sie hätte es zuvor mögen behalten. Die Mittel-Magd ist der Zoffe fürgestellet worden, und saget: Sie hätte nicht anders gemeinet, als daß die Zoffe berichtet: Anna hätte gesagt; du liebes Kind, ich hätte dich gerne behalten wollen, wenn ich für den Meinigen gedurfft. Weil Sie aber nun hörete daß es nicht so sey, (wäre auch damahls in lauffen geschehen, und Sie in Erschreckniß gewesen) könte Sie nicht gewiß drauff reden. Der Mittel-Magd ist Zeit gegeben worden, sich zubedencken. Die andern beyden aber haben Ihre Aussage hernach beschworen. Die Zoffe sagt ferner, daß als die Frau den ersten Abend von der Kindtauffe nach Hause kommen, wäre Sie nur ein wenig in die Unter-Stube gangen und sich angezogen, bald aber darnach auff den Boden (wo Sie sonst der Herr und Kinder in 2. Kammern neben einander geschlaffen) und nicht wieder herunter kommen. Ob Sie aber noch diesen Abend in der Tochter Kammer gangen, könte Sie nicht wissen. Als aber die Tochter das Kind bekommen haben solte, wäre es die erste Nacht umb 1 Uhr ohngefähr geschehen. Sie hätte zwar kein Geschrey gehört, aber das Gesinde hätte folgendes Tages davon geredet, daß Anna gewinselt hätte, und wäre Sie damahls mit der Köchin in der Kinder-Stube gewesen. Die Käse-Mutter hätte damahls zu Ihr und der Köchin gesagt: Anna hätte Sie zu sich fordern lassen und es Ihr abgebeten, da Sie Ihr auff den Leib gegriffen. Frühe Morgens hätte zwar niemand zur Tochter gedurfft. Ob aber die Mutter bey Ihr gewesen, wisse Sie nicht. Die andere Tochter M. S. wäre die erste Nacht herunter in die Kinder-Stube, wo Sie die Zoffe und Köchin schlieffen, kommen, für das Bette nieder gefallen, die Hände zusammen geschlagen und gesagt: Sie könte und wüste nicht droben zu bleiben. Hernach wäre ein Pferd in Hoff gelauffen und für das Fenster kommen, da wäre Sie M. S. erschrocken und gesagt. Was komt? Es kommt ein Neuter. Sehet flugs nauß. Es hätte aber niemand nachgesehen. M. S. aber hätte die Hände zusammen geschlagen, gebetet, und Sie beyde ermahnet, sie solten doch fleißig beten, daß der liebe GOtt Sie behüten wolte, wenn etwas vorgienge, daß Sie ja nichts sähe, und gar nichts wüste. Denn sie hätte nicht gerne hinauff und auch nicht gerne unten bleiben wollen, weil Sie vor der Mutter sich gefürchtet, und gesagt: die liebe Mutter schlüge sie, wenn Sie unten bliebe. Den Tag drauff hätte Sie die Frau auch sehen in das kleine Gärtgen gehen. Was Sie drinnen gemacht, wisse Sie nicht. Hätte zur Köchin freylich gesagt, Sie wolte das Kind wohl in Gar-

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div>
        <pb facs="#f0038" n="22"/>
        <p>Die Zoffe ist wieder vorgefordert worden, und bleibet feste drauff, daß Anna, als                      Sie das Kind abgewaschen, und Sie (die Zoffe) hernach zur Mittel-Magd mehr nicht                      gesagt, als: Ich will es immer behalten: oder; Ach wenn ich es behalten dürffte.                      Inmassen sie es denn auch also zuerst der Käse-Mutter, als Sie gefragt, was Anna                      zum Kinde gesagt, erzehlet. Die Käse-Mutter berichtet: die Zoffe hätte zu Ihr                      nicht andersgesagt, als daß Anna gesagt: Sie wolte das Kind behalten; die Zoffe                      aber drauff geantwortet, was Sie nun mit dem Kinde machen wolte, da es todt                      wäre: Sie hätte es zuvor mögen behalten. Die Mittel-Magd ist der Zoffe                      fürgestellet worden, und saget: Sie hätte nicht anders gemeinet, als daß die                      Zoffe berichtet: Anna hätte gesagt; du liebes Kind, ich hätte dich gerne                      behalten wollen, wenn ich für den Meinigen gedurfft. Weil Sie aber nun hörete                      daß es nicht so sey, (wäre auch damahls in lauffen geschehen, und Sie in                      Erschreckniß gewesen) könte Sie nicht gewiß drauff reden. Der Mittel-Magd ist                      Zeit gegeben worden, sich zubedencken. Die andern beyden aber haben Ihre Aussage                      hernach beschworen. Die Zoffe sagt ferner, daß als die Frau den ersten Abend von                      der Kindtauffe nach Hause kommen, wäre Sie nur ein wenig in die Unter-Stube                      gangen und sich angezogen, bald aber darnach auff den Boden (wo Sie sonst der                      Herr und Kinder in 2. Kammern neben einander geschlaffen) und nicht wieder                      herunter kommen. Ob Sie aber noch diesen Abend in der Tochter Kammer gangen,                      könte Sie nicht wissen. Als aber die Tochter das Kind bekommen haben solte, wäre                      es die erste Nacht umb 1 Uhr ohngefähr geschehen. Sie hätte zwar kein Geschrey                      gehört, aber das Gesinde hätte folgendes Tages davon geredet, daß Anna gewinselt                      hätte, und wäre Sie damahls mit der Köchin in der Kinder-Stube gewesen. Die                      Käse-Mutter hätte damahls zu Ihr und der Köchin gesagt: Anna hätte Sie zu sich                      fordern lassen und es Ihr abgebeten, da Sie Ihr auff den Leib gegriffen. Frühe                      Morgens hätte zwar niemand zur Tochter gedurfft. Ob aber die Mutter bey Ihr                      gewesen, wisse Sie nicht. Die andere Tochter M. S. wäre die erste Nacht herunter                      in die Kinder-Stube, wo Sie die Zoffe und Köchin schlieffen, kommen, für das                      Bette nieder gefallen, die Hände zusammen geschlagen und gesagt: Sie könte und                      wüste nicht droben zu bleiben. Hernach wäre ein Pferd in Hoff gelauffen und für                      das Fenster kommen, da wäre Sie M. S. erschrocken und gesagt. Was komt? Es kommt                      ein Neuter. Sehet flugs nauß. Es hätte aber niemand nachgesehen. M. S. aber                      hätte die Hände zusammen geschlagen, gebetet, und Sie beyde ermahnet, sie solten                      doch fleißig beten, daß der liebe GOtt Sie behüten wolte, wenn etwas vorgienge,                      daß Sie ja nichts sähe, und gar nichts wüste. Denn sie hätte nicht gerne hinauff                      und auch nicht gerne unten bleiben wollen, weil Sie vor der Mutter sich                      gefürchtet, und gesagt: die liebe Mutter schlüge sie, wenn Sie unten bliebe. Den                      Tag drauff hätte Sie die Frau auch sehen in das kleine Gärtgen gehen. Was Sie                      drinnen gemacht, wisse Sie nicht. Hätte zur Köchin freylich gesagt, Sie wolte                      das Kind wohl in Gar-
</p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[22/0038] Die Zoffe ist wieder vorgefordert worden, und bleibet feste drauff, daß Anna, als Sie das Kind abgewaschen, und Sie (die Zoffe) hernach zur Mittel-Magd mehr nicht gesagt, als: Ich will es immer behalten: oder; Ach wenn ich es behalten dürffte. Inmassen sie es denn auch also zuerst der Käse-Mutter, als Sie gefragt, was Anna zum Kinde gesagt, erzehlet. Die Käse-Mutter berichtet: die Zoffe hätte zu Ihr nicht andersgesagt, als daß Anna gesagt: Sie wolte das Kind behalten; die Zoffe aber drauff geantwortet, was Sie nun mit dem Kinde machen wolte, da es todt wäre: Sie hätte es zuvor mögen behalten. Die Mittel-Magd ist der Zoffe fürgestellet worden, und saget: Sie hätte nicht anders gemeinet, als daß die Zoffe berichtet: Anna hätte gesagt; du liebes Kind, ich hätte dich gerne behalten wollen, wenn ich für den Meinigen gedurfft. Weil Sie aber nun hörete daß es nicht so sey, (wäre auch damahls in lauffen geschehen, und Sie in Erschreckniß gewesen) könte Sie nicht gewiß drauff reden. Der Mittel-Magd ist Zeit gegeben worden, sich zubedencken. Die andern beyden aber haben Ihre Aussage hernach beschworen. Die Zoffe sagt ferner, daß als die Frau den ersten Abend von der Kindtauffe nach Hause kommen, wäre Sie nur ein wenig in die Unter-Stube gangen und sich angezogen, bald aber darnach auff den Boden (wo Sie sonst der Herr und Kinder in 2. Kammern neben einander geschlaffen) und nicht wieder herunter kommen. Ob Sie aber noch diesen Abend in der Tochter Kammer gangen, könte Sie nicht wissen. Als aber die Tochter das Kind bekommen haben solte, wäre es die erste Nacht umb 1 Uhr ohngefähr geschehen. Sie hätte zwar kein Geschrey gehört, aber das Gesinde hätte folgendes Tages davon geredet, daß Anna gewinselt hätte, und wäre Sie damahls mit der Köchin in der Kinder-Stube gewesen. Die Käse-Mutter hätte damahls zu Ihr und der Köchin gesagt: Anna hätte Sie zu sich fordern lassen und es Ihr abgebeten, da Sie Ihr auff den Leib gegriffen. Frühe Morgens hätte zwar niemand zur Tochter gedurfft. Ob aber die Mutter bey Ihr gewesen, wisse Sie nicht. Die andere Tochter M. S. wäre die erste Nacht herunter in die Kinder-Stube, wo Sie die Zoffe und Köchin schlieffen, kommen, für das Bette nieder gefallen, die Hände zusammen geschlagen und gesagt: Sie könte und wüste nicht droben zu bleiben. Hernach wäre ein Pferd in Hoff gelauffen und für das Fenster kommen, da wäre Sie M. S. erschrocken und gesagt. Was komt? Es kommt ein Neuter. Sehet flugs nauß. Es hätte aber niemand nachgesehen. M. S. aber hätte die Hände zusammen geschlagen, gebetet, und Sie beyde ermahnet, sie solten doch fleißig beten, daß der liebe GOtt Sie behüten wolte, wenn etwas vorgienge, daß Sie ja nichts sähe, und gar nichts wüste. Denn sie hätte nicht gerne hinauff und auch nicht gerne unten bleiben wollen, weil Sie vor der Mutter sich gefürchtet, und gesagt: die liebe Mutter schlüge sie, wenn Sie unten bliebe. Den Tag drauff hätte Sie die Frau auch sehen in das kleine Gärtgen gehen. Was Sie drinnen gemacht, wisse Sie nicht. Hätte zur Köchin freylich gesagt, Sie wolte das Kind wohl in Gar-

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Wolfenbütteler Digitale Bibliothek: Bereitstellung der Texttranskription und Auszeichnung in TEI. (2012-11-23T14:00:00Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek entsprechen muss.
Wolfenbütteler Digitale Bibliothek: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2012-11-23T14:00:00Z)
Frank Wiegand: Konvertierung nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2012-11-23T14:00:00Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Rundes r (ꝛ) wird als normales r (r) wiedergegeben bzw. in der Kombination ꝛc. als et (etc.) aufgelöst.
  • Die Majuskel J im Frakturdruck wird in der Transkription je nach Lautwert als I bzw. J wiedergegeben.
  • Übergeschriebenes „e“ über „a“, „o“ und „u“ wird als „ä“, „ö“, „ü“ transkribiert.
  • Ligaturen werden aufgelöst.
  • Silbentrennungen über Zeilengrenzen hinweg werden aufgelöst.
  • Silbentrennungen über Seitengrenzen hinweg werden beibehalten.
  • Kolumnentitel, Bogensignaturen und Kustoden werden nicht erfasst.
  • Griechische Schrift wird nicht transkribiert, sondern im XML mit <foreign xml:lang="el"><gap reason="fm"/></foreign> vermerkt.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/thomasius_ernsthaffte01_1723
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/thomasius_ernsthaffte01_1723/38
Zitationshilfe: Thomasius, Christian: Ernsthaffte, aber doch Muntere und Vernünfftige Thomasische Gedancken und Errinnerungen über allerhand außerlesene Juristische Händel. Erster Theil. Halle, 1723, S. 22. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/thomasius_ernsthaffte01_1723/38>, abgerufen am 15.05.2021.