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Schelle, Karl Gottlob: Die Spatziergänge oder die Kunst spatzieren zu gehen. Leipzig, 1802.

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Erstes Kapitel.

Einleitung.



Wesen zweyer Welten zu seyn; durch
ihr Leben die Wirksamkeit vernünftiger
Naturen zum Endzweck sich aufgegeben zu
sehn, und doch zugleich die Bedürfnisse
physischer Wesen zu theilen: dieß bestimmt
für Menschen die Eigenthümlichkeit eines
menschlichen Daseyns. Zufolge dieser Ei-
genthümlichkeit hat das Physische und
Geistige in uns den entschiedensten gegen-
seitigen Einfluß. Als Vernunftwesen

C
Erſtes Kapitel.

Einleitung.



Weſen zweyer Welten zu ſeyn; durch
ihr Leben die Wirkſamkeit vernuͤnftiger
Naturen zum Endzweck ſich aufgegeben zu
ſehn, und doch zugleich die Beduͤrfniſſe
phyſiſcher Weſen zu theilen: dieß beſtimmt
fuͤr Menſchen die Eigenthuͤmlichkeit eines
menſchlichen Daſeyns. Zufolge dieſer Ei-
genthuͤmlichkeit hat das Phyſiſche und
Geiſtige in uns den entſchiedenſten gegen-
ſeitigen Einfluß. Als Vernunftweſen

C
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[33/0037] Erſtes Kapitel. Einleitung. Weſen zweyer Welten zu ſeyn; durch ihr Leben die Wirkſamkeit vernuͤnftiger Naturen zum Endzweck ſich aufgegeben zu ſehn, und doch zugleich die Beduͤrfniſſe phyſiſcher Weſen zu theilen: dieß beſtimmt fuͤr Menſchen die Eigenthuͤmlichkeit eines menſchlichen Daſeyns. Zufolge dieſer Ei- genthuͤmlichkeit hat das Phyſiſche und Geiſtige in uns den entſchiedenſten gegen- ſeitigen Einfluß. Als Vernunftweſen C

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Zitationshilfe: Schelle, Karl Gottlob: Die Spatziergänge oder die Kunst spatzieren zu gehen. Leipzig, 1802, S. 33. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/schelle_spatziergaenge_1802/37>, abgerufen am 13.04.2024.