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Sattler, Basilius: Ein Leichpredigt. Gethan bey der Begrebniß des Ehrnuesten vnd Hochgelarten Joachim Gagelman. Wolfenbüttel, 1595.

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Bußfertigem gleubigen Hertzen annemen vnd bewaren / wie Christus sagt / Johan 8. Wer aus Gott ist der höret Gottes Wort. Johan 10. Meine Schaffe hören meine Stimme / Johan 14. Wer mich liebet der wird mein Wort halten / vnd mein Vatter wird jhn lieben / Vnd wir werden zu jhm kommen vnd wohnung bey jhm machen. Item Mar. 16. Wer gleubt vnd getaufft wird / der wird selig. Aus solchem Glauben folgen allerley gute früchte / damit die gleubigen in jrem leben Gott dienen.

So sind nun frembde / dauon Hiob hie redet / vnd denen er ein schwer Vrtheil fellet / alle die so Gottes Wort nicht hören / vnd die Heilige Sacramenten nicht gebrauchen / wie denn der Verechter hie auch gefunden werden / die die Versamlung verlassen wie die Epistel zun Heb: 10. redet. 2. Alle die es zwar hören / aber nicht annemen / noch sich darnach bessern / Insonderheit aber die Heuchler / die sich from stellen nicht anders / als wen einer eine Person in einer Coemedien hat / vnd sihet das er seiner Person gemeß sich geberde vnd stelle / also erzeigen sie sich eusserlich als fromme Christen / aber im Hertzen meinen sie es nicht / thun nicht Buß gleuben nicht / vnd bessern auch jhr leben nicht / dauon sagt Christus Matth. 7. Es werden nicht alle die da sagen HERR HERR /

Bußfertigem gleubigen Hertzen annemen vnd bewaren / wie Christus sagt / Johan 8. Wer aus Gott ist der höret Gottes Wort. Johan 10. Meine Schaffe hören meine Stimme / Johan 14. Wer mich liebet der wird mein Wort halten / vnd mein Vatter wird jhn lieben / Vnd wir werden zu jhm kommen vnd wohnung bey jhm machen. Item Mar. 16. Wer gleubt vnd getaufft wird / der wird selig. Aus solchem Glauben folgen allerley gute früchte / damit die gleubigen in jrem leben Gott dienen.

So sind nun frembde / dauon Hiob hie redet / vnd denen er ein schwer Vrtheil fellet / alle die so Gottes Wort nicht hören / vnd die Heilige Sacramenten nicht gebrauchen / wie denn der Verechter hie auch gefunden werden / die die Versamlung verlassen wie die Epistel zun Heb: 10. redet. 2. Alle die es zwar hören / aber nicht annemen / noch sich darnach bessern / Insonderheit aber die Heuchler / die sich from stellen nicht anders / als wen einer eine Person in einer Coemedien hat / vnd sihet das er seiner Person gemeß sich geberde vnd stelle / also erzeigen sie sich eusserlich als fromme Christen / aber im Hertzen meinẽ sie es nicht / thun nicht Buß gleuben nicht / vnd bessern auch jhr leben nicht / dauon sagt Christus Matth. 7. Es werden nicht alle die da sagen HERR HERR /

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Bußfertigem gleubigen Hertzen
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[0041] Bußfertigem gleubigen Hertzen annemen vnd bewaren / wie Christus sagt / Johan 8. Wer aus Gott ist der höret Gottes Wort. Johan 10. Meine Schaffe hören meine Stimme / Johan 14. Wer mich liebet der wird mein Wort halten / vnd mein Vatter wird jhn lieben / Vnd wir werden zu jhm kommen vnd wohnung bey jhm machen. Item Mar. 16. Wer gleubt vnd getaufft wird / der wird selig. Aus solchem Glauben folgen allerley gute früchte / damit die gleubigen in jrem leben Gott dienen. So sind nun frembde / dauon Hiob hie redet / vnd denen er ein schwer Vrtheil fellet / alle die so Gottes Wort nicht hören / vnd die Heilige Sacramenten nicht gebrauchen / wie denn der Verechter hie auch gefunden werden / die die Versamlung verlassen wie die Epistel zun Heb: 10. redet. 2. Alle die es zwar hören / aber nicht annemen / noch sich darnach bessern / Insonderheit aber die Heuchler / die sich from stellen nicht anders / als wen einer eine Person in einer Coemedien hat / vnd sihet das er seiner Person gemeß sich geberde vnd stelle / also erzeigen sie sich eusserlich als fromme Christen / aber im Hertzen meinẽ sie es nicht / thun nicht Buß gleuben nicht / vnd bessern auch jhr leben nicht / dauon sagt Christus Matth. 7. Es werden nicht alle die da sagen HERR HERR /

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Zitationshilfe: Sattler, Basilius: Ein Leichpredigt. Gethan bey der Begrebniß des Ehrnuesten vnd Hochgelarten Joachim Gagelman. Wolfenbüttel, 1595, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/sattler_leichpredigt_1595/41>, abgerufen am 21.04.2024.