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Badener Zeitung. Nr. 70, Baden (Niederösterreich), 30.08.1916.

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Nr. 70. Mittwoch Badener Zeitung. 30. August 1916.

[Spaltenumbruch] mit der Vollendung der von seinem Vater erbauten
Fliegerkaserne in Wiener-Neustadt beschäftigt. Der
jüngere Sohn, Leutnant Franz Schmidt war ein
Jahr an der Front und ist zurzeit bei der Pionier-
abteilung in Klosterneuburg. Von den zwei Töch-
tern ist Anna, die ältere, mit dem Ministerialbeamten
Dr. Ritter v. Kohl vermählt, der als Oberleut-
nant im Kriegsdienste steht. Frl. Grete Schmidt,
die jüngere Tochter, ist mit dem Sohne des hiesi-
gen Notars Emil Grab, Lentnant Fritz Grab,
der seit Kriegsbeginn im Felde steht, verlobt.

-- Todesfall.

Sonntag, den 27. d. M.
starb hier Frau Fanny Leitner geb. Wettendorfer.
Die Beerdigung fand Dienstag, den 29. d. M. auf
dem hiesigen israelitischen Friedhofe statt.

-- Unterrichtsminister Dr. v. Hussarek
in der Kunstausstellung.

Sonntag vormittag
stattete der Unterrichtsminister Dr. v. Hussarek
der Ausstellung des Kunstvereines in Baden einen
längeren Besuch ab und machte bei dieser Gelegen-
heit mehrere staatliche Ankäufe. Der Minister ließ
sich von der Sekretärin der Ausstellung, Frau Ella
Binder, durch alle Räume geleiten und unterzog
viele Werke einer eingehenden Besichtigung. Beson-
deres Interesse brachte der Unterrichtsminister dem
"Badener Saale" entgegen, wo auch die Ankäufe
erfolgten. In den staatlichen Besitz gingen über:
"Feuerscheue Kavalleriepferde", Bleistiftzeichnung
von Alfred Beyer; "Schützengraben bei Iwan-
gorod" Laviate Radierung von Alfred Beyer;
"Welke Rosen", Ölbild von Miecislav Reyzner.
Dr. v. Hussarek sprach sich über das Gesehene
in lobendster Weise aus, und sagte, daß es nach
dem großen Erfolg der Ausstellung wünschenswert
wäre, alljährlich eine solche zu veranstalten, die Reich-
haltigkeit dieser ersten Ausstellung des Kunstvereines
habe ihn geradezu überrascht. -- In den letzten Tagen
wurden von Privaten angekauft: "Der Dengler",
Aquarell von Franz Kuderna; "Alter Haushof",
Guache von Eduard Strohmayer; "Blick auf
Arbe", Radierung von Magda v. Lerch. Nach-
bestellt wurden: "Eingang in den Währinger Fried-
hof", Radierung von Berta Bindtner; "Therese
Krones-Haus in Heiligenstadt", Radierung von der-
selben. Die Ausstellung kann nur bis Donnerstag,
den 31. d. M., 6 Uhr abends geöffnet bleiben.

-- Karl Probst in seinem Badener
Atelier.

Alljährlich bezieht Maler Karl Probst
im Frühjahr sein schönes Heim in der Marchet-
straße, wo er sich auch ein stimmungsvolles Atelier
eingerichtet hat. Inmitten des frischgrünenden
Gartens befindet sich die Schaffensstätte des immer
arbeitsfreudigen Künstlers, und es ist begreiflich,
daß er an diesem lauschigen Orte den Pinsel mit
besonderer Lust führt, weshalb auch schon manches
Werk hier entstanden ist. Bei einem kürzlich statt-
gefundenen Besuche sahen wir Karl Probst mit
der Fertigstellung des lebensgroßen Porträts einer
bekannten Persönlichkeit Badens, des Herrn Dr. Hans
Kuzel, beschäftigt und erfreuten uns an der
sprechenden Ahnlichkeit sowie an der kräftigen und
dabei von echt künstlerischer Sorgfalt erfüllten
Ausführung des Bildnisses. Dieses zeigt dieselben wert-
vollen Vorzüge, welche dem Damenporträt in der Aus-
stellung des Kunstvereines in Baden nachzurühmen
waren. Das neue Bild ist für die in Berlin ver-
heiratete Tochter des Dargestellten bestimmt, und
der Künstler befaßt sich daher mit der Schaffung
eines Hintergrundes, welcher der Dame eine Erin-
nerung an den prächtigen väterlichen Besitz sein
soll. Neben diesem großen Herrenporträt hat Maler
Karl Probst eine reizvolle Atelierßene in kleinerem
Format vollendet, bei welcher die edelschönen Linien
der anmutigen Modellsteherin ganz besonders be-
stechen, wie diesem Bildchen auch die feinfühligste
Dezenz eigen ist. Ebenso ansprechend wirkt das
Brustbild eines Falkeniers mit dem behaubten
Vogel auf der Faust. Das ist wieder einmal ein
Vorwurf, der Probst als Meister des Kostümbildes
zeigt, auf welchem Gebiet er bekanntlich seine ent-
scheidenden Erfolge erzielt hat. Mit Interesse ver-
nahmen wir, daß zu dem charakteristischen Kopfe
des Jägers ein begabter Musiker gesessen ist, der
gegenwärtig als Verwundeter im hiesigen Wohl-
thätigkeitshause weilt. Schließlich betrachteten wir
die im Entstehen begriffene Gruppe des "Urteil des
Paris" und finden sie so vielversprechend, daß man
sich auf deren Vollendung aufrichtig freuen kann.
Wieder scheiden wir aus dem Atelier Karl Probst
mit dem angenehmen Eindrucke, daß hier ein echter
Künstler unentwegt und unbeirrt von den Launen
des Zeitgeistes nach den Gesetzen der wahren Schön-
heit schafft und sich selbst treu geblieben ist.


[Spaltenumbruch]
-- Kurliste.

Die am 26. d. Mts. ausgegebene
Kurliste Nr. 92 weist 10575 Parteien mit 31.357
Personen aus.

-- Spende.

Anläßlich des Kaiser-Huldigungs-
festes hat die Direktion der hiesigen Mädchen-Volks-
und Bürgerschule (Pfarrplatz) aus den Spartagen
des Lehrkörpers und der Schülerinnen den Betrag
von 100 Kronen dem patriotischen Zwecke gespendet.

-- Parkfest zum Benefiz der
Musikdirektoren.

Ein warmer, schöner Som-
merabend begünstigte das Gelingen des am Sams-
tag stattgefundenen Parkfestes, welches als Benefiz-
Konzert der Dirigenten des Kurorchesters abgehal-
ten wurde. Die Benefizianten hatten das Gesamt-
erträgnis des Abends dem Musikerheim in Baden
und den Mitgliedern des Kurorchesters zugewendet,
welchen beiden Zwecken durch den guten Besuch ein
willkommener Betrag zugeflossen sein wird. Die
erste von Kapellmeister Anton Max Wichtl
mit gewohnter Präzision dirigierte Abteilung wurde
mit der Ouverture zur Oper "Die lustigen Weiber
von Windsor" stimmungsvoll eingeleitet. Für die
zweite Abteilung hatte sich der beurlaubte Musik-
direktor Anton Konrath sreundlichst zur Ver-
sügung gestellt und empfing besonders nach der
schwungvollen Wiedergabe der Ouverture zu Rich.
Wagners "Rienzi" herzliche Ovationen. Hierauf
dirigierte Musikdirektor Julius Eibenschütz, der
verdienstvolle Musikreferent der Kurkommission,
unter großem Beifall mehrere Stücke. Den erst in
später Nachtstunde zum Abschluß gelangenden Haupt-
teil des Programmes leitete Kapellmeister Wichtl
den Zuhörern sehr zu Dank. Jeder der Dirigenten
wurde mit der freundlichsten Begrüßung nnd schöneu
Blumenspenden bedacht. Für die Unterhaltung der
Besucher war auch sonst reichlich gesorgt und die
Damen, welche sich in den Buden als eifrige Ver-
käuferinnen betätigten, machten gute Geschäfte. In
der Hauptallee entwickelte sich ein fröhlicher
Korso, so wie das ganze Parkfest sehr animiert
verlief.

-- Versammlung.

Donnerstag, den 31.
d. M., 9 Uhr vormittags findet im städtischen
Rathaussaal eine Versammlung der Bürgermeister
und Armenratsmitglieder der Gerichtsbezirke Baden
und Pottenstein statt. Die Tagesordnung besteht
aus einer Besprechung der vom Erzherzogtum unter
der Enns ins Leben gerufenen n.-ö. Berufsvor-
mundschaft und ihrer Aufgaben. Als Sprecher
erscheinen Oberlandesrat Dr. Franz Hueber und
und Landesvizesekretär Dr. Richard Donin.

-- Ankunft von Verwundeten.

Am
27. d. um 3 Uhr nachmittags trafen 67 verwundete
Soldaten, darunter 24 Schwerverletzte ein. Sie
wurden in das Garnisonsspital gebracht.

-- Auskünfte über den Aufenthalt
verwundeter, kranker oder vermißter
Militärpersonen.

Nach einer Mitteilung der
Bundesleitung der "Oesterreichischen Gesellschaft
vom Roten Kreuze" ist die Kriegsauskunfts-
stelle des Oesterreichischen Roten Kreu-
zes in Wien I., Stock im Eisenplatz
Nr.
3 bis 4, neben ihrer Funktion als Zentralauskunfts-
stelle für die öffentliche und private Kriegsfürsorge
auch noch mit der Nachforschung nach verschollenen
Kriegern im Felde und der Herausgabe des "Oesterr.
Suchblattes zur Ermittlung verschollener Krieger
im Felde" betraut worden. An diese Stelle können
in Oesterreich wohnende Parteien sich mündlich
oder schriftlich wenden, wenn die ihnen
seitens des Auskunftsbüros vom Roten
Kreuze in Wien
VI., Dreihufeisengasse
Nr. 4 (Kriegsschule), oder vom Gemeinsamen
Zentralnachweisebüro,
Auskunftsstelle für
Kriegsgefangene in Wien I., Fischhof Nr. 3, über
den Aufenthalt verwundeter, kranker oder vermißter
Militärpersonen bezw. über österreichisch-ungarische
Kriegsgefangene bereits erteilten Auskünfte
als nicht zutreffend oder als nicht er-
schöpfend genug erscheinen.
Die Kriegs-
auskunftsstelle pflegt für die Parteien vollständig
kostenlos erschöpfende Nachforschungen, empfiehlt im
äußersten Falle die Einrückung einer Ankündigung
im österreichischen Suchblatt und verständigt die
Parteien von dem Ergebnis der von ihr getroffenen
Veranlassungen. Bezüglich des "Oesterreichischen
Suchblattes" wird bemerkt, daß dieses von der
genannten Kriegsauskunftsstelle herausgegebene offi-
zielle Organ in den österr.-ungar. Gefangenenlagern
in den feindlichen Ländern, ferner in den öster-
reichischen und ungarischen Militärspitälern und
Anstalten des Roten Kreuzes unentgeltlich verbreitet
sowie an Militär- und Zivilstellen, welche über
verschollene Krieger Auskunft geben können, versen-
[Spaltenumbruch] det wird und außerdem in öffentlichen Lokalen, wo
Militärpersonen verkehren, aufliegt. Die Inserate
werden zum Selbstkostenpreis aufgenommen. Der
vierte Teil des für Anzeigen bestimmten Raumes
wird Unbemittelten unentgeltlich überlassen. Die
ungarische Soldatensuchliste "Katoua-
Nyomozo Jegyzek"
wird vom Auskunftsbüro
des Ungarischen Roten Kreuzes in Budapest, Vaczi-
utcza 38, herausgegeben. Für das Deutsche Reich
erscheint im Verlage der k. Hofbuchdruckerei J. S.
Preuß, Berlin S. 14, Dresdener-Straße Nr. 43,
die "Deutsche Suchliste".

-- Außerordentliche Staatslot-
terie für Kriegsfürsorgezwecke.

Ueber
Allerhöchste Ermächtigung unseres Kaisers ver-
anstaltet die k. u. k. Generaldirektion der Staats-
Lotterien eine außerordentliche Staatslotterie für
Kriegsfürsorgezwecke, deren Ziehung am 5. Okto-
ber l. J. stattfindet. Der Reinertrag dieser Lotterie
wird zu je einem Dritteile der österreichi-
schen Gesellschaft vom Roten Kreuze, dem Kriegs-
fürsorgeamte des k. u. k. Kriegsministeriums und
dem Kriegshilfsbüro des k. k. Ministeriums des
Innern überwiesen werden. Im Hinblicke auf den
eminent wohltätigen und patriotischen Zweck der
Lotterie wird zu zahlreicher Beteiligung eindring-
lichst eingeladen.

-- Eröffnung des beh. konz. Kinder-
gartens.

Die Eröffnung des ehemaligen Fasching-
Kindergartens (Strasserngasse 4) findet am 1. Sep-
tember statt. Einschreibungen ab 27. August jeden Tag
von 10 bis 12 Uhr vormittags. Monatspreis mit
Bedienung wie früher 5 Kronen. Einschreibgebühr
ein für allemal 5 Kronen. Jeder Mutter, besonders
jetzt in Kriegszeiten, wo der Vormittag durch Ein-
käufe knapp bemessen ist, wird die Eröffnung des
Kindergartens sehr willkommen sein. Näheres
daselbst.

-- Unfälle.

Am 27. August 6 Uhr abends
erlitt der 12 jährige Schüler Josef Posch durch
Explosion einer Sodawasserflasche am Unterschenkel
eine Schnittwunde und mußte in das Rath'sche
allgemeine Krankenhaus gebracht werden. -- An
demselben Tage erlitt der Bahnarbeiter Franz
Klein starke Verletzungen an Kopf und Kreuz
welche er durch einen ihn wegschleudernden
Schnellzug erlitt. Er mußte in das gleiche Kran-
kenhaus gebracht werden.

-- Die Reichsorganisation der Haus-
frauen Oesterreichs

(Ortsgr. Baden) bittet um
Obstkerne. Freitag Abgabe von Butter, gebr. Kaffee
(gegen Kaffeekarte), Bröselgries, fertiges Erbsenpuree.
Vormerkungen auf Kernseife, Schmierseife, Öl,
Kakaoersatz, Sardellen, Sardellenpasta, Bohnen und
Fruchtzucker in Flaschen.


[irrelevantes Material - 12 Zeilen fehlen]


Theater
Arena in Baden.

Freitag, den 25. d. M. gastierte Frl. Valerie
v. Martens von den Jarno-Bühnen als Lilli
Grün in dem gleichnamigen Lustspiel von Emme-
rich Földes. Die ebenso begabte als anmutige
junge Dame wurde auch in dieser Rolle seitens
des zahlreich anwesenden Publikums freudig will-
kommen geheißen und vielfach ausgezeichnet. Mit
ihr teilten sich Frl. Haßmann (Mutter Grün),
wie die Herren Göttler (Ladislaus Bölcskai),
Keilholz (Gerhard Szabo) und Wilhelmi als
Vater Grün in die Ehren des Abends.


Nr. 70. Mittwoch Badener Zeitung. 30. August 1916.

[Spaltenumbruch] mit der Vollendung der von ſeinem Vater erbauten
Fliegerkaſerne in Wiener-Neuſtadt beſchäftigt. Der
jüngere Sohn, Leutnant Franz Schmidt war ein
Jahr an der Front und iſt zurzeit bei der Pionier-
abteilung in Kloſterneuburg. Von den zwei Töch-
tern iſt Anna, die ältere, mit dem Miniſterialbeamten
Dr. Ritter v. Kohl vermählt, der als Oberleut-
nant im Kriegsdienſte ſteht. Frl. Grete Schmidt,
die jüngere Tochter, iſt mit dem Sohne des hieſi-
gen Notars Emil Grab, Lentnant Fritz Grab,
der ſeit Kriegsbeginn im Felde ſteht, verlobt.

Todesfall.

Sonntag, den 27. d. M.
ſtarb hier Frau Fanny Leitner geb. Wettendorfer.
Die Beerdigung fand Dienstag, den 29. d. M. auf
dem hieſigen iſraelitiſchen Friedhofe ſtatt.

Unterrichtsminiſter Dr. v. Huſſarek
in der Kunſtausſtellung.

Sonntag vormittag
ſtattete der Unterrichtsminiſter Dr. v. Huſſarek
der Ausſtellung des Kunſtvereines in Baden einen
längeren Beſuch ab und machte bei dieſer Gelegen-
heit mehrere ſtaatliche Ankäufe. Der Miniſter ließ
ſich von der Sekretärin der Ausſtellung, Frau Ella
Binder, durch alle Räume geleiten und unterzog
viele Werke einer eingehenden Beſichtigung. Beſon-
deres Intereſſe brachte der Unterrichtsminiſter dem
„Badener Saale“ entgegen, wo auch die Ankäufe
erfolgten. In den ſtaatlichen Beſitz gingen über:
„Feuerſcheue Kavalleriepferde“, Bleiſtiftzeichnung
von Alfred Beyer; „Schützengraben bei Iwan-
gorod“ Laviate Radierung von Alfred Beyer;
„Welke Roſen“, Ölbild von Miecislav Reyzner.
Dr. v. Huſſarek ſprach ſich über das Geſehene
in lobendſter Weiſe aus, und ſagte, daß es nach
dem großen Erfolg der Ausſtellung wünſchenswert
wäre, alljährlich eine ſolche zu veranſtalten, die Reich-
haltigkeit dieſer erſten Ausſtellung des Kunſtvereines
habe ihn geradezu überraſcht. — In den letzten Tagen
wurden von Privaten angekauft: „Der Dengler“,
Aquarell von Franz Kuderna; „Alter Haushof“,
Guache von Eduard Strohmayer; „Blick auf
Arbe“, Radierung von Magda v. Lerch. Nach-
beſtellt wurden: „Eingang in den Währinger Fried-
hof“, Radierung von Berta Bindtner; „Thereſe
Krones-Haus in Heiligenſtadt“, Radierung von der-
ſelben. Die Ausſtellung kann nur bis Donnerstag,
den 31. d. M., 6 Uhr abends geöffnet bleiben.

Karl Probſt in ſeinem Badener
Atelier.

Alljährlich bezieht Maler Karl Probſt
im Frühjahr ſein ſchönes Heim in der Marchet-
ſtraße, wo er ſich auch ein ſtimmungsvolles Atelier
eingerichtet hat. Inmitten des friſchgrünenden
Gartens befindet ſich die Schaffensſtätte des immer
arbeitsfreudigen Künſtlers, und es iſt begreiflich,
daß er an dieſem lauſchigen Orte den Pinſel mit
beſonderer Luſt führt, weshalb auch ſchon manches
Werk hier entſtanden iſt. Bei einem kürzlich ſtatt-
gefundenen Beſuche ſahen wir Karl Probſt mit
der Fertigſtellung des lebensgroßen Porträts einer
bekannten Perſönlichkeit Badens, des Herrn Dr. Hans
Kužel, beſchäftigt und erfreuten uns an der
ſprechenden Ahnlichkeit ſowie an der kräftigen und
dabei von echt künſtleriſcher Sorgfalt erfüllten
Ausführung des Bildniſſes. Dieſes zeigt dieſelben wert-
vollen Vorzüge, welche dem Damenporträt in der Aus-
ſtellung des Kunſtvereines in Baden nachzurühmen
waren. Das neue Bild iſt für die in Berlin ver-
heiratete Tochter des Dargeſtellten beſtimmt, und
der Künſtler befaßt ſich daher mit der Schaffung
eines Hintergrundes, welcher der Dame eine Erin-
nerung an den prächtigen väterlichen Beſitz ſein
ſoll. Neben dieſem großen Herrenporträt hat Maler
Karl Probſt eine reizvolle Atelierſzene in kleinerem
Format vollendet, bei welcher die edelſchönen Linien
der anmutigen Modellſteherin ganz beſonders be-
ſtechen, wie dieſem Bildchen auch die feinfühligſte
Dezenz eigen iſt. Ebenſo anſprechend wirkt das
Bruſtbild eines Falkeniers mit dem behaubten
Vogel auf der Fauſt. Das iſt wieder einmal ein
Vorwurf, der Probſt als Meiſter des Koſtümbildes
zeigt, auf welchem Gebiet er bekanntlich ſeine ent-
ſcheidenden Erfolge erzielt hat. Mit Intereſſe ver-
nahmen wir, daß zu dem charakteriſtiſchen Kopfe
des Jägers ein begabter Muſiker geſeſſen iſt, der
gegenwärtig als Verwundeter im hieſigen Wohl-
thätigkeitshauſe weilt. Schließlich betrachteten wir
die im Entſtehen begriffene Gruppe des „Urteil des
Paris“ und finden ſie ſo vielverſprechend, daß man
ſich auf deren Vollendung aufrichtig freuen kann.
Wieder ſcheiden wir aus dem Atelier Karl Probſt
mit dem angenehmen Eindrucke, daß hier ein echter
Künſtler unentwegt und unbeirrt von den Launen
des Zeitgeiſtes nach den Geſetzen der wahren Schön-
heit ſchafft und ſich ſelbſt treu geblieben iſt.


[Spaltenumbruch]
Kurliſte.

Die am 26. d. Mts. ausgegebene
Kurliſte Nr. 92 weiſt 10575 Parteien mit 31.357
Perſonen aus.

Spende.

Anläßlich des Kaiſer-Huldigungs-
feſtes hat die Direktion der hieſigen Mädchen-Volks-
und Bürgerſchule (Pfarrplatz) aus den Spartagen
des Lehrkörpers und der Schülerinnen den Betrag
von 100 Kronen dem patriotiſchen Zwecke geſpendet.

Parkfeſt zum Benefiz der
Muſikdirektoren.

Ein warmer, ſchöner Som-
merabend begünſtigte das Gelingen des am Sams-
tag ſtattgefundenen Parkfeſtes, welches als Benefiz-
Konzert der Dirigenten des Kurorcheſters abgehal-
ten wurde. Die Benefizianten hatten das Geſamt-
erträgnis des Abends dem Muſikerheim in Baden
und den Mitgliedern des Kurorcheſters zugewendet,
welchen beiden Zwecken durch den guten Beſuch ein
willkommener Betrag zugefloſſen ſein wird. Die
erſte von Kapellmeiſter Anton Max Wichtl
mit gewohnter Präziſion dirigierte Abteilung wurde
mit der Ouverture zur Oper „Die luſtigen Weiber
von Windſor“ ſtimmungsvoll eingeleitet. Für die
zweite Abteilung hatte ſich der beurlaubte Muſik-
direktor Anton Konrath ſreundlichſt zur Ver-
ſügung geſtellt und empfing beſonders nach der
ſchwungvollen Wiedergabe der Ouverture zu Rich.
Wagners „Rienzi“ herzliche Ovationen. Hierauf
dirigierte Muſikdirektor Julius Eibenſchütz, der
verdienſtvolle Muſikreferent der Kurkommiſſion,
unter großem Beifall mehrere Stücke. Den erſt in
ſpäter Nachtſtunde zum Abſchluß gelangenden Haupt-
teil des Programmes leitete Kapellmeiſter Wichtl
den Zuhörern ſehr zu Dank. Jeder der Dirigenten
wurde mit der freundlichſten Begrüßung nnd ſchöneu
Blumenſpenden bedacht. Für die Unterhaltung der
Beſucher war auch ſonſt reichlich geſorgt und die
Damen, welche ſich in den Buden als eifrige Ver-
käuferinnen betätigten, machten gute Geſchäfte. In
der Hauptallee entwickelte ſich ein fröhlicher
Korſo, ſo wie das ganze Parkfeſt ſehr animiert
verlief.

Verſammlung.

Donnerstag, den 31.
d. M., 9 Uhr vormittags findet im ſtädtiſchen
Rathausſaal eine Verſammlung der Bürgermeiſter
und Armenratsmitglieder der Gerichtsbezirke Baden
und Pottenſtein ſtatt. Die Tagesordnung beſteht
aus einer Beſprechung der vom Erzherzogtum unter
der Enns ins Leben gerufenen n.-ö. Berufsvor-
mundſchaft und ihrer Aufgaben. Als Sprecher
erſcheinen Oberlandesrat Dr. Franz Hueber und
und Landesvizeſekretär Dr. Richard Donin.

Ankunft von Verwundeten.

Am
27. d. um 3 Uhr nachmittags trafen 67 verwundete
Soldaten, darunter 24 Schwerverletzte ein. Sie
wurden in das Garniſonsſpital gebracht.

Auskünfte über den Aufenthalt
verwundeter, kranker oder vermißter
Militärperſonen.

Nach einer Mitteilung der
Bundesleitung der „Oeſterreichiſchen Geſellſchaft
vom Roten Kreuze“ iſt die Kriegsauskunfts-
ſtelle des Oeſterreichiſchen Roten Kreu-
zes in Wien I., Stock im Eiſenplatz
Nr.
3 bis 4, neben ihrer Funktion als Zentralauskunfts-
ſtelle für die öffentliche und private Kriegsfürſorge
auch noch mit der Nachforſchung nach verſchollenen
Kriegern im Felde und der Herausgabe des „Oeſterr.
Suchblattes zur Ermittlung verſchollener Krieger
im Felde“ betraut worden. An dieſe Stelle können
in Oeſterreich wohnende Parteien ſich mündlich
oder ſchriftlich wenden, wenn die ihnen
ſeitens des Auskunftsbüros vom Roten
Kreuze in Wien
VI., Dreihufeiſengaſſe
Nr. 4 (Kriegsſchule), oder vom Gemeinſamen
Zentralnachweiſebüro,
Auskunftsſtelle für
Kriegsgefangene in Wien I., Fiſchhof Nr. 3, über
den Aufenthalt verwundeter, kranker oder vermißter
Militärperſonen bezw. über öſterreichiſch-ungariſche
Kriegsgefangene bereits erteilten Auskünfte
als nicht zutreffend oder als nicht er-
ſchöpfend genug erſcheinen.
Die Kriegs-
auskunftsſtelle pflegt für die Parteien vollſtändig
koſtenlos erſchöpfende Nachforſchungen, empfiehlt im
äußerſten Falle die Einrückung einer Ankündigung
im öſterreichiſchen Suchblatt und verſtändigt die
Parteien von dem Ergebnis der von ihr getroffenen
Veranlaſſungen. Bezüglich des „Oeſterreichiſchen
Suchblattes“ wird bemerkt, daß dieſes von der
genannten Kriegsauskunftsſtelle herausgegebene offi-
zielle Organ in den öſterr.-ungar. Gefangenenlagern
in den feindlichen Ländern, ferner in den öſter-
reichiſchen und ungariſchen Militärſpitälern und
Anſtalten des Roten Kreuzes unentgeltlich verbreitet
ſowie an Militär- und Zivilſtellen, welche über
verſchollene Krieger Auskunft geben können, verſen-
[Spaltenumbruch] det wird und außerdem in öffentlichen Lokalen, wo
Militärperſonen verkehren, aufliegt. Die Inſerate
werden zum Selbſtkoſtenpreis aufgenommen. Der
vierte Teil des für Anzeigen beſtimmten Raumes
wird Unbemittelten unentgeltlich überlaſſen. Die
ungariſche Soldatenſuchliſte „Katoua-
Nyomozó Jegyzék“
wird vom Auskunftsbüro
des Ungariſchen Roten Kreuzes in Budapeſt, Vaczi-
utcza 38, herausgegeben. Für das Deutſche Reich
erſcheint im Verlage der k. Hofbuchdruckerei J. S.
Preuß, Berlin S. 14, Dresdener-Straße Nr. 43,
die „Deutſche Suchliſte“.

Außerordentliche Staatslot-
terie für Kriegsfürſorgezwecke.

Ueber
Allerhöchſte Ermächtigung unſeres Kaiſers ver-
anſtaltet die k. u. k. Generaldirektion der Staats-
Lotterien eine außerordentliche Staatslotterie für
Kriegsfürſorgezwecke, deren Ziehung am 5. Okto-
ber l. J. ſtattfindet. Der Reinertrag dieſer Lotterie
wird zu je einem Dritteile der öſterreichi-
ſchen Geſellſchaft vom Roten Kreuze, dem Kriegs-
fürſorgeamte des k. u. k. Kriegsminiſteriums und
dem Kriegshilfsbüro des k. k. Miniſteriums des
Innern überwieſen werden. Im Hinblicke auf den
eminent wohltätigen und patriotiſchen Zweck der
Lotterie wird zu zahlreicher Beteiligung eindring-
lichſt eingeladen.

Eröffnung des beh. konz. Kinder-
gartens.

Die Eröffnung des ehemaligen Faſching-
Kindergartens (Straſſerngaſſe 4) findet am 1. Sep-
tember ſtatt. Einſchreibungen ab 27. Auguſt jeden Tag
von 10 bis 12 Uhr vormittags. Monatspreis mit
Bedienung wie früher 5 Kronen. Einſchreibgebühr
ein für allemal 5 Kronen. Jeder Mutter, beſonders
jetzt in Kriegszeiten, wo der Vormittag durch Ein-
käufe knapp bemeſſen iſt, wird die Eröffnung des
Kindergartens ſehr willkommen ſein. Näheres
daſelbſt.

Unfälle.

Am 27. Auguſt 6 Uhr abends
erlitt der 12 jährige Schüler Joſef Poſch durch
Exploſion einer Sodawaſſerflaſche am Unterſchenkel
eine Schnittwunde und mußte in das Rath’ſche
allgemeine Krankenhaus gebracht werden. — An
demſelben Tage erlitt der Bahnarbeiter Franz
Klein ſtarke Verletzungen an Kopf und Kreuz
welche er durch einen ihn wegſchleudernden
Schnellzug erlitt. Er mußte in das gleiche Kran-
kenhaus gebracht werden.

Die Reichsorganiſation der Haus-
frauen Oeſterreichs

(Ortsgr. Baden) bittet um
Obſtkerne. Freitag Abgabe von Butter, gebr. Kaffee
(gegen Kaffeekarte), Bröſelgries, fertiges Erbſenpuree.
Vormerkungen auf Kernſeife, Schmierſeife, Öl,
Kakaoerſatz, Sardellen, Sardellenpaſta, Bohnen und
Fruchtzucker in Flaſchen.


[irrelevantes Material – 12 Zeilen fehlen]


Theater
Arena in Baden.

Freitag, den 25. d. M. gaſtierte Frl. Valerie
v. Martens von den Jarno-Bühnen als Lilli
Grün in dem gleichnamigen Luſtſpiel von Emme-
rich Földes. Die ebenſo begabte als anmutige
junge Dame wurde auch in dieſer Rolle ſeitens
des zahlreich anweſenden Publikums freudig will-
kommen geheißen und vielfach ausgezeichnet. Mit
ihr teilten ſich Frl. Haßmann (Mutter Grün),
wie die Herren Göttler (Ladislaus Bölcskai),
Keilholz (Gerhard Szabo) und Wilhelmi als
Vater Grün in die Ehren des Abends.


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[3/0003] Nr. 70. Mittwoch Badener Zeitung. 30. August 1916. mit der Vollendung der von ſeinem Vater erbauten Fliegerkaſerne in Wiener-Neuſtadt beſchäftigt. Der jüngere Sohn, Leutnant Franz Schmidt war ein Jahr an der Front und iſt zurzeit bei der Pionier- abteilung in Kloſterneuburg. Von den zwei Töch- tern iſt Anna, die ältere, mit dem Miniſterialbeamten Dr. Ritter v. Kohl vermählt, der als Oberleut- nant im Kriegsdienſte ſteht. Frl. Grete Schmidt, die jüngere Tochter, iſt mit dem Sohne des hieſi- gen Notars Emil Grab, Lentnant Fritz Grab, der ſeit Kriegsbeginn im Felde ſteht, verlobt. — Todesfall. Sonntag, den 27. d. M. ſtarb hier Frau Fanny Leitner geb. Wettendorfer. Die Beerdigung fand Dienstag, den 29. d. M. auf dem hieſigen iſraelitiſchen Friedhofe ſtatt. — Unterrichtsminiſter Dr. v. Huſſarek in der Kunſtausſtellung. Sonntag vormittag ſtattete der Unterrichtsminiſter Dr. v. Huſſarek der Ausſtellung des Kunſtvereines in Baden einen längeren Beſuch ab und machte bei dieſer Gelegen- heit mehrere ſtaatliche Ankäufe. Der Miniſter ließ ſich von der Sekretärin der Ausſtellung, Frau Ella Binder, durch alle Räume geleiten und unterzog viele Werke einer eingehenden Beſichtigung. Beſon- deres Intereſſe brachte der Unterrichtsminiſter dem „Badener Saale“ entgegen, wo auch die Ankäufe erfolgten. In den ſtaatlichen Beſitz gingen über: „Feuerſcheue Kavalleriepferde“, Bleiſtiftzeichnung von Alfred Beyer; „Schützengraben bei Iwan- gorod“ Laviate Radierung von Alfred Beyer; „Welke Roſen“, Ölbild von Miecislav Reyzner. Dr. v. Huſſarek ſprach ſich über das Geſehene in lobendſter Weiſe aus, und ſagte, daß es nach dem großen Erfolg der Ausſtellung wünſchenswert wäre, alljährlich eine ſolche zu veranſtalten, die Reich- haltigkeit dieſer erſten Ausſtellung des Kunſtvereines habe ihn geradezu überraſcht. — In den letzten Tagen wurden von Privaten angekauft: „Der Dengler“, Aquarell von Franz Kuderna; „Alter Haushof“, Guache von Eduard Strohmayer; „Blick auf Arbe“, Radierung von Magda v. Lerch. Nach- beſtellt wurden: „Eingang in den Währinger Fried- hof“, Radierung von Berta Bindtner; „Thereſe Krones-Haus in Heiligenſtadt“, Radierung von der- ſelben. Die Ausſtellung kann nur bis Donnerstag, den 31. d. M., 6 Uhr abends geöffnet bleiben. — Karl Probſt in ſeinem Badener Atelier. Alljährlich bezieht Maler Karl Probſt im Frühjahr ſein ſchönes Heim in der Marchet- ſtraße, wo er ſich auch ein ſtimmungsvolles Atelier eingerichtet hat. Inmitten des friſchgrünenden Gartens befindet ſich die Schaffensſtätte des immer arbeitsfreudigen Künſtlers, und es iſt begreiflich, daß er an dieſem lauſchigen Orte den Pinſel mit beſonderer Luſt führt, weshalb auch ſchon manches Werk hier entſtanden iſt. Bei einem kürzlich ſtatt- gefundenen Beſuche ſahen wir Karl Probſt mit der Fertigſtellung des lebensgroßen Porträts einer bekannten Perſönlichkeit Badens, des Herrn Dr. Hans Kužel, beſchäftigt und erfreuten uns an der ſprechenden Ahnlichkeit ſowie an der kräftigen und dabei von echt künſtleriſcher Sorgfalt erfüllten Ausführung des Bildniſſes. Dieſes zeigt dieſelben wert- vollen Vorzüge, welche dem Damenporträt in der Aus- ſtellung des Kunſtvereines in Baden nachzurühmen waren. Das neue Bild iſt für die in Berlin ver- heiratete Tochter des Dargeſtellten beſtimmt, und der Künſtler befaßt ſich daher mit der Schaffung eines Hintergrundes, welcher der Dame eine Erin- nerung an den prächtigen väterlichen Beſitz ſein ſoll. Neben dieſem großen Herrenporträt hat Maler Karl Probſt eine reizvolle Atelierſzene in kleinerem Format vollendet, bei welcher die edelſchönen Linien der anmutigen Modellſteherin ganz beſonders be- ſtechen, wie dieſem Bildchen auch die feinfühligſte Dezenz eigen iſt. Ebenſo anſprechend wirkt das Bruſtbild eines Falkeniers mit dem behaubten Vogel auf der Fauſt. Das iſt wieder einmal ein Vorwurf, der Probſt als Meiſter des Koſtümbildes zeigt, auf welchem Gebiet er bekanntlich ſeine ent- ſcheidenden Erfolge erzielt hat. Mit Intereſſe ver- nahmen wir, daß zu dem charakteriſtiſchen Kopfe des Jägers ein begabter Muſiker geſeſſen iſt, der gegenwärtig als Verwundeter im hieſigen Wohl- thätigkeitshauſe weilt. Schließlich betrachteten wir die im Entſtehen begriffene Gruppe des „Urteil des Paris“ und finden ſie ſo vielverſprechend, daß man ſich auf deren Vollendung aufrichtig freuen kann. Wieder ſcheiden wir aus dem Atelier Karl Probſt mit dem angenehmen Eindrucke, daß hier ein echter Künſtler unentwegt und unbeirrt von den Launen des Zeitgeiſtes nach den Geſetzen der wahren Schön- heit ſchafft und ſich ſelbſt treu geblieben iſt. A. K. — Kurliſte. Die am 26. d. Mts. ausgegebene Kurliſte Nr. 92 weiſt 10575 Parteien mit 31.357 Perſonen aus. — Spende. Anläßlich des Kaiſer-Huldigungs- feſtes hat die Direktion der hieſigen Mädchen-Volks- und Bürgerſchule (Pfarrplatz) aus den Spartagen des Lehrkörpers und der Schülerinnen den Betrag von 100 Kronen dem patriotiſchen Zwecke geſpendet. — Parkfeſt zum Benefiz der Muſikdirektoren. Ein warmer, ſchöner Som- merabend begünſtigte das Gelingen des am Sams- tag ſtattgefundenen Parkfeſtes, welches als Benefiz- Konzert der Dirigenten des Kurorcheſters abgehal- ten wurde. Die Benefizianten hatten das Geſamt- erträgnis des Abends dem Muſikerheim in Baden und den Mitgliedern des Kurorcheſters zugewendet, welchen beiden Zwecken durch den guten Beſuch ein willkommener Betrag zugefloſſen ſein wird. Die erſte von Kapellmeiſter Anton Max Wichtl mit gewohnter Präziſion dirigierte Abteilung wurde mit der Ouverture zur Oper „Die luſtigen Weiber von Windſor“ ſtimmungsvoll eingeleitet. Für die zweite Abteilung hatte ſich der beurlaubte Muſik- direktor Anton Konrath ſreundlichſt zur Ver- ſügung geſtellt und empfing beſonders nach der ſchwungvollen Wiedergabe der Ouverture zu Rich. Wagners „Rienzi“ herzliche Ovationen. Hierauf dirigierte Muſikdirektor Julius Eibenſchütz, der verdienſtvolle Muſikreferent der Kurkommiſſion, unter großem Beifall mehrere Stücke. Den erſt in ſpäter Nachtſtunde zum Abſchluß gelangenden Haupt- teil des Programmes leitete Kapellmeiſter Wichtl den Zuhörern ſehr zu Dank. Jeder der Dirigenten wurde mit der freundlichſten Begrüßung nnd ſchöneu Blumenſpenden bedacht. Für die Unterhaltung der Beſucher war auch ſonſt reichlich geſorgt und die Damen, welche ſich in den Buden als eifrige Ver- käuferinnen betätigten, machten gute Geſchäfte. In der Hauptallee entwickelte ſich ein fröhlicher Korſo, ſo wie das ganze Parkfeſt ſehr animiert verlief. — Verſammlung. Donnerstag, den 31. d. M., 9 Uhr vormittags findet im ſtädtiſchen Rathausſaal eine Verſammlung der Bürgermeiſter und Armenratsmitglieder der Gerichtsbezirke Baden und Pottenſtein ſtatt. Die Tagesordnung beſteht aus einer Beſprechung der vom Erzherzogtum unter der Enns ins Leben gerufenen n.-ö. Berufsvor- mundſchaft und ihrer Aufgaben. Als Sprecher erſcheinen Oberlandesrat Dr. Franz Hueber und und Landesvizeſekretär Dr. Richard Donin. — Ankunft von Verwundeten. Am 27. d. um 3 Uhr nachmittags trafen 67 verwundete Soldaten, darunter 24 Schwerverletzte ein. Sie wurden in das Garniſonsſpital gebracht. — Auskünfte über den Aufenthalt verwundeter, kranker oder vermißter Militärperſonen. Nach einer Mitteilung der Bundesleitung der „Oeſterreichiſchen Geſellſchaft vom Roten Kreuze“ iſt die Kriegsauskunfts- ſtelle des Oeſterreichiſchen Roten Kreu- zes in Wien I., Stock im Eiſenplatz Nr. 3 bis 4, neben ihrer Funktion als Zentralauskunfts- ſtelle für die öffentliche und private Kriegsfürſorge auch noch mit der Nachforſchung nach verſchollenen Kriegern im Felde und der Herausgabe des „Oeſterr. Suchblattes zur Ermittlung verſchollener Krieger im Felde“ betraut worden. An dieſe Stelle können in Oeſterreich wohnende Parteien ſich mündlich oder ſchriftlich wenden, wenn die ihnen ſeitens des Auskunftsbüros vom Roten Kreuze in Wien VI., Dreihufeiſengaſſe Nr. 4 (Kriegsſchule), oder vom Gemeinſamen Zentralnachweiſebüro, Auskunftsſtelle für Kriegsgefangene in Wien I., Fiſchhof Nr. 3, über den Aufenthalt verwundeter, kranker oder vermißter Militärperſonen bezw. über öſterreichiſch-ungariſche Kriegsgefangene bereits erteilten Auskünfte als nicht zutreffend oder als nicht er- ſchöpfend genug erſcheinen. Die Kriegs- auskunftsſtelle pflegt für die Parteien vollſtändig koſtenlos erſchöpfende Nachforſchungen, empfiehlt im äußerſten Falle die Einrückung einer Ankündigung im öſterreichiſchen Suchblatt und verſtändigt die Parteien von dem Ergebnis der von ihr getroffenen Veranlaſſungen. Bezüglich des „Oeſterreichiſchen Suchblattes“ wird bemerkt, daß dieſes von der genannten Kriegsauskunftsſtelle herausgegebene offi- zielle Organ in den öſterr.-ungar. Gefangenenlagern in den feindlichen Ländern, ferner in den öſter- reichiſchen und ungariſchen Militärſpitälern und Anſtalten des Roten Kreuzes unentgeltlich verbreitet ſowie an Militär- und Zivilſtellen, welche über verſchollene Krieger Auskunft geben können, verſen- det wird und außerdem in öffentlichen Lokalen, wo Militärperſonen verkehren, aufliegt. Die Inſerate werden zum Selbſtkoſtenpreis aufgenommen. Der vierte Teil des für Anzeigen beſtimmten Raumes wird Unbemittelten unentgeltlich überlaſſen. Die ungariſche Soldatenſuchliſte „Katoua- Nyomozó Jegyzék“ wird vom Auskunftsbüro des Ungariſchen Roten Kreuzes in Budapeſt, Vaczi- utcza 38, herausgegeben. Für das Deutſche Reich erſcheint im Verlage der k. Hofbuchdruckerei J. S. Preuß, Berlin S. 14, Dresdener-Straße Nr. 43, die „Deutſche Suchliſte“. — Außerordentliche Staatslot- terie für Kriegsfürſorgezwecke. Ueber Allerhöchſte Ermächtigung unſeres Kaiſers ver- anſtaltet die k. u. k. Generaldirektion der Staats- Lotterien eine außerordentliche Staatslotterie für Kriegsfürſorgezwecke, deren Ziehung am 5. Okto- ber l. J. ſtattfindet. Der Reinertrag dieſer Lotterie wird zu je einem Dritteile der öſterreichi- ſchen Geſellſchaft vom Roten Kreuze, dem Kriegs- fürſorgeamte des k. u. k. Kriegsminiſteriums und dem Kriegshilfsbüro des k. k. Miniſteriums des Innern überwieſen werden. Im Hinblicke auf den eminent wohltätigen und patriotiſchen Zweck der Lotterie wird zu zahlreicher Beteiligung eindring- lichſt eingeladen. — Eröffnung des beh. konz. Kinder- gartens. Die Eröffnung des ehemaligen Faſching- Kindergartens (Straſſerngaſſe 4) findet am 1. Sep- tember ſtatt. Einſchreibungen ab 27. Auguſt jeden Tag von 10 bis 12 Uhr vormittags. Monatspreis mit Bedienung wie früher 5 Kronen. Einſchreibgebühr ein für allemal 5 Kronen. Jeder Mutter, beſonders jetzt in Kriegszeiten, wo der Vormittag durch Ein- käufe knapp bemeſſen iſt, wird die Eröffnung des Kindergartens ſehr willkommen ſein. Näheres daſelbſt. — Unfälle. Am 27. Auguſt 6 Uhr abends erlitt der 12 jährige Schüler Joſef Poſch durch Exploſion einer Sodawaſſerflaſche am Unterſchenkel eine Schnittwunde und mußte in das Rath’ſche allgemeine Krankenhaus gebracht werden. — An demſelben Tage erlitt der Bahnarbeiter Franz Klein ſtarke Verletzungen an Kopf und Kreuz welche er durch einen ihn wegſchleudernden Schnellzug erlitt. Er mußte in das gleiche Kran- kenhaus gebracht werden. — Die Reichsorganiſation der Haus- frauen Oeſterreichs (Ortsgr. Baden) bittet um Obſtkerne. Freitag Abgabe von Butter, gebr. Kaffee (gegen Kaffeekarte), Bröſelgries, fertiges Erbſenpuree. Vormerkungen auf Kernſeife, Schmierſeife, Öl, Kakaoerſatz, Sardellen, Sardellenpaſta, Bohnen und Fruchtzucker in Flaſchen. ____________ Theater Arena in Baden. Freitag, den 25. d. M. gaſtierte Frl. Valerie v. Martens von den Jarno-Bühnen als Lilli Grün in dem gleichnamigen Luſtſpiel von Emme- rich Földes. Die ebenſo begabte als anmutige junge Dame wurde auch in dieſer Rolle ſeitens des zahlreich anweſenden Publikums freudig will- kommen geheißen und vielfach ausgezeichnet. Mit ihr teilten ſich Frl. Haßmann (Mutter Grün), wie die Herren Göttler (Ladislaus Bölcskai), Keilholz (Gerhard Szabo) und Wilhelmi als Vater Grün in die Ehren des Abends.

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Zitationshilfe: Badener Zeitung. Nr. 70, Baden (Niederösterreich), 30.08.1916, S. 3. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_badener070_1916/3>, abgerufen am 28.06.2022.