Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung. Nr. 26. Rudolstadt, 30. März 1847.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] günstigste Zeit zur Uebersiedelung nach Nordamerika im Frühjahr, die
ungünstigste aber im Spätsommer oder Herbste ist, weil die Leute
alsdann zu spät in den Landungsplätzen ankommen, um noch in das
Jnnere des Landes reisen zu können und daher den Winter über in
den Seeorten zubringen müssen, wo sie gewöhnlich die Mittel ver-
zehren, mit denen sie in einer günstigeren Jahreszeit im Stande ge-
wesen wären, die Reise nach dem Jnnern auszuführen, wo ihnen
bessere Aussichten bevorstehen, als in größeren Städten. Dieser wohl-
wollende Fingerzeig der Regierung verdient besonders von Denjenigen
beachtet zu werden, welche sich nach den Staaten New = York, Penn-
sylvanien, Ohio und Michigan begeben wollen. Wer jedoch die Absicht
hat, weiter in das Jnnere des Landes vorzudringen und namentlich
nach Tennessee, Kentucky, Jndiana, Missouri, Jllinois, oder nach
Jowa und Wisconsin, sich zu begeben, wird viel besser thun, nicht
nach Newyork oder Baltimore, sondern nach New = Orleans, und nach
diesem letzten gerade nur im Herbst zu reisen. Jn New = Orleans
bietet sich, vom Anfang des Novembers ( nach dem Aufhören des
gelben Fiebers ) hinweg, für deutsche Einwanderer den Winter hindurch
reichlicher Verdienst. Jm nächsten Frühjahr können sie auf dem Missis-
sippi für 5, höchstens 7 fl. bis nach St. Louis und von dort für
die gleiche Summe in das Jnnere aller zuletzt genannten Staaten,
also auch bis Milwaukie gelangen. Sie ersparen auf diese Weise
nicht nur wenigstens 80 fl. Reisekosten, sondern können den Winter
hindurch auch noch einige Hundert Gulden für jede Familie in New-
Orleans verdienen, dort sich mit dem neuen Lande und der neuen
Lebensweise befreunden, um getrosteren Muthes weiter in das Jnnere
der Vereinigten Staaten vorzudringen. ( Corresp. )

Berlin, 11. März. Verschiedene Anzeichen weisen darauf
hin, daß die deutschen Regierungen der Auswanderungsfrage eine be-
sondere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir wünschen, daß recht bald
kräftigst eingegriffen würde. Es sind schon Fälle häufig genug vor-
gekommen, daß Auswanderer, die in der Fremde keinen Unterhalt
fanden, von allen Hülfsmitteln entblößt in die Heimat zurückkehrten
und den Gemeinden, welchen sie früher angehörten, zur Last fielen.
Würde die Wiederholung solcher Fälle nicht verhindert, so würde die
Auswanderung das Elend, statt zu mindern, nur vermehren; es war
daher eine weise Anordnung der preußischen Regierung, daß die
Gemeinden drei Jahre lang verpflichtet bleiben sollen,
den Ausgewanderten, falls derselbe mittellos zurückkehrt,
in den Communalverband aufzunehmen.
Dadurch wird der
Leichtfertigkeit, wodurch die Auswanderungsconsense bisher selbst an
die unvermögendsten Personen ertheilt wurden, kräftig gesteuert. Am
wünschenswerthesten wäre es, wenn durch eine Vereinbarung der
deutschen Regierungen die Auswanderung so viel als mög-
lich
organisirt, geleitet und geschützt und dadurch auch
den deutschen Jnteressen im Auslande ein mächtiger Halt
geschafft würde.
Bis dahin wird die deutsche Auswanderung immer
ein Uebel bleiben, dessen Heilung von Tag zu Tage schwieriger wird.
Privatvereine, die in diesem Sinne wirkten, haben nicht die Resultate
erzielt, die wünschenswerth waren. ( Corresp. )

Vermischte Nachrichten.

Aus See. Das Hamburger Schiff "Stephany" Capitain
Kröger, welches am 28. Oct. mit 160 Passagieren nach Newyork
absegelte, wird noch immer vermißt; doch hat sich die Nachricht, daß
es am 18. Dec. im Golfstrome untergegangen sei, nicht bestätigt.

[Spaltenumbruch]

Jn der jährlichen Generalversammlung der deutschen
Gesellschaft in Newyork wurde beschlossen, in Berücksichtigung
der in Deutschland herrschenden großen Noth und der wohl zu erwar-
tenden größeren Ansprüche an die Mitglieder, die übliche Jahresfeier
diesmal auszusetzen.

Der Dämpfer "Washington" wird seine erste Reise nach
Bremen am 1. Mai antreten.

Jn New=Orleans soll eine Universität gegründet werden.

Die amerikanischen Statistiker sind fast einmüthig der Ansicht,
daß ihr Land im Stande sei, den Kornspeicher der ganzen
Erde abzugeben. Der Betrag der Ausfuhr im Jahre 1846 wird
auf 62 Millionen Dollars angeschlagen, und wahrscheinlich 1847 sich
noch viel höher belaufen.

Hamburg, 14. März. Das Project des Hrn. Sturz, am
Rio Plata eine deutsche Kolonisation, in der Art, wie es der Adels-
verein in Texas macht, zu begründen, ist als ein vorläufig wieder
aufgegebenes zu bezeichnen. Der Erfolg war zu ungewiß für die
großen Opfer und Anstrengungen, wovon die eine nichts Geringeres
zum Zwecke hatte, als den Bau eines Canals oder je nachdem auch
einer Eisenbahn zur Verbindung des Parana mit dem Uruguay.

Chur, 12. März. Einwohner aus Neu=Felsberg, dessen
stattliche Häusergruppe so freundlich über den Rhein herüber glänzt,
wollen eine dritte Felsberger Kolonie jenseits des Oceans gründen.
Gegen 50 Jndividuen verlassen dieser Tage die zweite Heimath, um
vereint ein günstigeres Loos in Amerika zu suchen. Die Rückbleiben-
den haben sie für ihren Antheil am Gemeindevermögen ausgekauft,
und ihnen überdieß auch ein Billiges von den von nahe und fern so
reichlich geflossenen Spenden verabreicht, so daß sie mit genügenden
Mitteln für die neue Ansiedlung versehen sind. ( A. Z. )

Baselland. Unser Mitbürger, Dr. Fein, findet den Auf-
enthalt in Amerika nichts weniger als idyllisch und sehnt sich herzlich
nach Liestal zurück. Er klagt über die "amerikanische Geldaristokratie;
der Großhändler gehe nicht mit dem um, der einen Laden halte; der
Detailhändler würde es sich zum Schimpf anrechnen, sich in gleicher
Gesellschaft mit Handlungscommis zu sehen; diese scheuen die Berüh-
rung mit Arbeitern; diese kreuzigen sich vor den Farbigen. Wissen-
schaftliche Bildung, Kunsttalent, ohne durch Reichthum gestützt zu sein,
gelte hier noch weniger im Preise, als selbst in dem egoistischen Eng-
land." -- Diese Beschwerden über Amerika sind nicht neu; Dichter
und Künstler, die nach Brod gehen, können in Amerika mit Schillers
Poeten ausrufen: "Ach, da ist überall nichts mehr zu sehen, und Alles
hat schon seinen Herrn." Jn Amerika ist Jeder für sich und Gott
für alle.* ) ( Soloth. Bl. )

Aus Bocholt in Westphalen sowie aus mehreren Ortschaften
des Großh. Hessen wird geschrieben, daß die betr. Einwohner massen-
weise fortziehen wollen.

Aus Franken, 13. März. Unter den hier zu Lande zur Aus-
wanderung sich Rüstenden sind nicht wenige, welche sich in sehr guten Ver-
mögensumständen befinden. Diese rechnen gewöhnlich so, daß ein Ver-
mögen von 6--12,000 Gulden, welches jetzt der Familie Wohlstand
gewährte, bei der Theilung unter die einzelnen Familienglieder nicht
mehr ausreichen würde, deren Subsistenz zu sichern; während man
jenseits des Meeres mit einem verhältnißmäßig kleinen Capitale so viel
Land erwerben kann, daß bei gehörigem Zusammenwirken, bei Fleiß
und Ausdauer, allen eine sorgenfreie Zukunft bereitet werden kann.

    ( Mannh. J. )

   

D. Red.

[Ende Spaltensatz]
* ) Uebertreibungen a la Vulpius.

[Spaltenumbruch] günstigste Zeit zur Uebersiedelung nach Nordamerika im Frühjahr, die
ungünstigste aber im Spätsommer oder Herbste ist, weil die Leute
alsdann zu spät in den Landungsplätzen ankommen, um noch in das
Jnnere des Landes reisen zu können und daher den Winter über in
den Seeorten zubringen müssen, wo sie gewöhnlich die Mittel ver-
zehren, mit denen sie in einer günstigeren Jahreszeit im Stande ge-
wesen wären, die Reise nach dem Jnnern auszuführen, wo ihnen
bessere Aussichten bevorstehen, als in größeren Städten. Dieser wohl-
wollende Fingerzeig der Regierung verdient besonders von Denjenigen
beachtet zu werden, welche sich nach den Staaten New = York, Penn-
sylvanien, Ohio und Michigan begeben wollen. Wer jedoch die Absicht
hat, weiter in das Jnnere des Landes vorzudringen und namentlich
nach Tennessee, Kentucky, Jndiana, Missouri, Jllinois, oder nach
Jowa und Wisconsin, sich zu begeben, wird viel besser thun, nicht
nach Newyork oder Baltimore, sondern nach New = Orleans, und nach
diesem letzten gerade nur im Herbst zu reisen. Jn New = Orleans
bietet sich, vom Anfang des Novembers ( nach dem Aufhören des
gelben Fiebers ) hinweg, für deutsche Einwanderer den Winter hindurch
reichlicher Verdienst. Jm nächsten Frühjahr können sie auf dem Missis-
sippi für 5, höchstens 7 fl. bis nach St. Louis und von dort für
die gleiche Summe in das Jnnere aller zuletzt genannten Staaten,
also auch bis Milwaukie gelangen. Sie ersparen auf diese Weise
nicht nur wenigstens 80 fl. Reisekosten, sondern können den Winter
hindurch auch noch einige Hundert Gulden für jede Familie in New-
Orleans verdienen, dort sich mit dem neuen Lande und der neuen
Lebensweise befreunden, um getrosteren Muthes weiter in das Jnnere
der Vereinigten Staaten vorzudringen. ( Corresp. )

Berlin, 11. März. Verschiedene Anzeichen weisen darauf
hin, daß die deutschen Regierungen der Auswanderungsfrage eine be-
sondere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir wünschen, daß recht bald
kräftigst eingegriffen würde. Es sind schon Fälle häufig genug vor-
gekommen, daß Auswanderer, die in der Fremde keinen Unterhalt
fanden, von allen Hülfsmitteln entblößt in die Heimat zurückkehrten
und den Gemeinden, welchen sie früher angehörten, zur Last fielen.
Würde die Wiederholung solcher Fälle nicht verhindert, so würde die
Auswanderung das Elend, statt zu mindern, nur vermehren; es war
daher eine weise Anordnung der preußischen Regierung, daß die
Gemeinden drei Jahre lang verpflichtet bleiben sollen,
den Ausgewanderten, falls derselbe mittellos zurückkehrt,
in den Communalverband aufzunehmen.
Dadurch wird der
Leichtfertigkeit, wodurch die Auswanderungsconsense bisher selbst an
die unvermögendsten Personen ertheilt wurden, kräftig gesteuert. Am
wünschenswerthesten wäre es, wenn durch eine Vereinbarung der
deutschen Regierungen die Auswanderung so viel als mög-
lich
organisirt, geleitet und geschützt und dadurch auch
den deutschen Jnteressen im Auslande ein mächtiger Halt
geschafft würde.
Bis dahin wird die deutsche Auswanderung immer
ein Uebel bleiben, dessen Heilung von Tag zu Tage schwieriger wird.
Privatvereine, die in diesem Sinne wirkten, haben nicht die Resultate
erzielt, die wünschenswerth waren. ( Corresp. )

Vermischte Nachrichten.

Aus See. Das Hamburger Schiff „Stephany“ Capitain
Kröger, welches am 28. Oct. mit 160 Passagieren nach Newyork
absegelte, wird noch immer vermißt; doch hat sich die Nachricht, daß
es am 18. Dec. im Golfstrome untergegangen sei, nicht bestätigt.

[Spaltenumbruch]

Jn der jährlichen Generalversammlung der deutschen
Gesellschaft in Newyork wurde beschlossen, in Berücksichtigung
der in Deutschland herrschenden großen Noth und der wohl zu erwar-
tenden größeren Ansprüche an die Mitglieder, die übliche Jahresfeier
diesmal auszusetzen.

Der Dämpfer „Washington“ wird seine erste Reise nach
Bremen am 1. Mai antreten.

Jn New=Orleans soll eine Universität gegründet werden.

Die amerikanischen Statistiker sind fast einmüthig der Ansicht,
daß ihr Land im Stande sei, den Kornspeicher der ganzen
Erde abzugeben. Der Betrag der Ausfuhr im Jahre 1846 wird
auf 62 Millionen Dollars angeschlagen, und wahrscheinlich 1847 sich
noch viel höher belaufen.

Hamburg, 14. März. Das Project des Hrn. Sturz, am
Rio Plata eine deutsche Kolonisation, in der Art, wie es der Adels-
verein in Texas macht, zu begründen, ist als ein vorläufig wieder
aufgegebenes zu bezeichnen. Der Erfolg war zu ungewiß für die
großen Opfer und Anstrengungen, wovon die eine nichts Geringeres
zum Zwecke hatte, als den Bau eines Canals oder je nachdem auch
einer Eisenbahn zur Verbindung des Parana mit dem Uruguay.

Chur, 12. März. Einwohner aus Neu=Felsberg, dessen
stattliche Häusergruppe so freundlich über den Rhein herüber glänzt,
wollen eine dritte Felsberger Kolonie jenseits des Oceans gründen.
Gegen 50 Jndividuen verlassen dieser Tage die zweite Heimath, um
vereint ein günstigeres Loos in Amerika zu suchen. Die Rückbleiben-
den haben sie für ihren Antheil am Gemeindevermögen ausgekauft,
und ihnen überdieß auch ein Billiges von den von nahe und fern so
reichlich geflossenen Spenden verabreicht, so daß sie mit genügenden
Mitteln für die neue Ansiedlung versehen sind. ( A. Z. )

Baselland. Unser Mitbürger, Dr. Fein, findet den Auf-
enthalt in Amerika nichts weniger als idyllisch und sehnt sich herzlich
nach Liestal zurück. Er klagt über die „amerikanische Geldaristokratie;
der Großhändler gehe nicht mit dem um, der einen Laden halte; der
Detailhändler würde es sich zum Schimpf anrechnen, sich in gleicher
Gesellschaft mit Handlungscommis zu sehen; diese scheuen die Berüh-
rung mit Arbeitern; diese kreuzigen sich vor den Farbigen. Wissen-
schaftliche Bildung, Kunsttalent, ohne durch Reichthum gestützt zu sein,
gelte hier noch weniger im Preise, als selbst in dem egoistischen Eng-
land.“ -- Diese Beschwerden über Amerika sind nicht neu; Dichter
und Künstler, die nach Brod gehen, können in Amerika mit Schillers
Poeten ausrufen: „Ach, da ist überall nichts mehr zu sehen, und Alles
hat schon seinen Herrn.“ Jn Amerika ist Jeder für sich und Gott
für alle.* ) ( Soloth. Bl. )

Aus Bocholt in Westphalen sowie aus mehreren Ortschaften
des Großh. Hessen wird geschrieben, daß die betr. Einwohner massen-
weise fortziehen wollen.

Aus Franken, 13. März. Unter den hier zu Lande zur Aus-
wanderung sich Rüstenden sind nicht wenige, welche sich in sehr guten Ver-
mögensumständen befinden. Diese rechnen gewöhnlich so, daß ein Ver-
mögen von 6--12,000 Gulden, welches jetzt der Familie Wohlstand
gewährte, bei der Theilung unter die einzelnen Familienglieder nicht
mehr ausreichen würde, deren Subsistenz zu sichern; während man
jenseits des Meeres mit einem verhältnißmäßig kleinen Capitale so viel
Land erwerben kann, daß bei gehörigem Zusammenwirken, bei Fleiß
und Ausdauer, allen eine sorgenfreie Zukunft bereitet werden kann.

    ( Mannh. J. )

   

D. Red.

[Ende Spaltensatz]
* ) Uebertreibungen à la Vulpius.
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="jPoliticalNews">
        <div type="jPoliticalNews">
          <div type="jArticle">
            <p><pb facs="#f0007" n="197"/><cb/>
günstigste Zeit zur Uebersiedelung nach Nordamerika im Frühjahr, die<lb/>
ungünstigste aber im Spätsommer oder Herbste ist, weil die Leute<lb/>
alsdann zu spät in den Landungsplätzen ankommen, um noch in das<lb/>
Jnnere des Landes reisen zu können und daher den Winter über in<lb/>
den Seeorten zubringen müssen, wo sie gewöhnlich die Mittel ver-<lb/>
zehren, mit denen sie in einer günstigeren Jahreszeit im Stande ge-<lb/>
wesen wären, die Reise nach dem Jnnern auszuführen, wo ihnen<lb/>
bessere Aussichten bevorstehen, als in größeren Städten. Dieser wohl-<lb/>
wollende Fingerzeig der Regierung verdient besonders von Denjenigen<lb/>
beachtet zu werden, welche sich nach den Staaten New = York, Penn-<lb/>
sylvanien, Ohio und Michigan begeben wollen. Wer jedoch die Absicht<lb/>
hat, weiter in das Jnnere des Landes vorzudringen und namentlich<lb/>
nach Tennessee, Kentucky, Jndiana, Missouri, Jllinois, oder nach<lb/>
Jowa und Wisconsin, sich zu begeben, wird viel besser thun, nicht<lb/>
nach Newyork oder Baltimore, sondern nach New = Orleans, und nach<lb/>
diesem letzten gerade nur im Herbst zu reisen. Jn New = Orleans<lb/>
bietet sich, vom Anfang des Novembers ( nach dem Aufhören des<lb/>
gelben Fiebers ) hinweg, für deutsche Einwanderer den Winter hindurch<lb/>
reichlicher Verdienst. Jm nächsten Frühjahr können sie auf dem Missis-<lb/>
sippi für 5, höchstens 7 fl. bis nach St. Louis und von dort für<lb/>
die gleiche Summe in das Jnnere aller zuletzt genannten Staaten,<lb/>
also auch bis Milwaukie gelangen. Sie ersparen auf diese Weise<lb/>
nicht nur wenigstens 80 fl. Reisekosten, sondern können den Winter<lb/>
hindurch auch noch einige Hundert Gulden für jede Familie in New-<lb/>
Orleans verdienen, dort sich mit dem neuen Lande und der neuen<lb/>
Lebensweise befreunden, um getrosteren Muthes weiter in das Jnnere<lb/>
der Vereinigten Staaten vorzudringen. ( Corresp. )   </p>
          </div><lb/>
          <div type="jArticle">
            <p>Berlin, 11. <hi rendition="#g">März.</hi> Verschiedene Anzeichen weisen darauf<lb/>
hin, daß die deutschen Regierungen der Auswanderungsfrage eine be-<lb/>
sondere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir wünschen, daß recht bald<lb/>
kräftigst eingegriffen würde. Es sind schon Fälle häufig genug vor-<lb/>
gekommen, daß Auswanderer, die in der Fremde keinen Unterhalt<lb/>
fanden, von allen Hülfsmitteln entblößt in die Heimat zurückkehrten<lb/>
und den Gemeinden, welchen sie früher angehörten, zur Last fielen.<lb/>
Würde die Wiederholung solcher Fälle nicht verhindert, so würde die<lb/>
Auswanderung das Elend, statt zu mindern, nur vermehren; es war<lb/>
daher eine weise Anordnung der preußischen Regierung, <hi rendition="#g">daß die<lb/>
Gemeinden drei Jahre lang verpflichtet bleiben sollen,<lb/>
den Ausgewanderten, falls derselbe mittellos zurückkehrt,<lb/>
in den Communalverband aufzunehmen.</hi> Dadurch wird der<lb/>
Leichtfertigkeit, wodurch die Auswanderungsconsense bisher selbst an<lb/>
die unvermögendsten Personen ertheilt wurden, kräftig gesteuert. Am<lb/>
wünschenswerthesten wäre es, wenn <hi rendition="#g">durch eine Vereinbarung der<lb/>
deutschen Regierungen die Auswanderung so viel als mög-<lb/>
lich </hi> organisirt, <hi rendition="#g">geleitet und geschützt und dadurch auch<lb/>
den deutschen Jnteressen im Auslande ein mächtiger Halt<lb/>
geschafft würde.</hi> Bis dahin wird die deutsche Auswanderung immer<lb/>
ein Uebel bleiben, dessen Heilung von Tag zu Tage schwieriger wird.<lb/>
Privatvereine, die in diesem Sinne wirkten, haben nicht die Resultate<lb/>
erzielt, die wünschenswerth waren. ( Corresp. ) </p>
          </div>
        </div>
      </div><lb/>
      <div n="1">
        <head> <hi rendition="#c #fr"><hi rendition="#g">Vermischte Nachrichten</hi>.</hi> </head><lb/>
        <div n="2">
          <p>Aus See. Das Hamburger Schiff &#x201E;Stephany&#x201C; Capitain<lb/>
Kröger, welches am 28. Oct. mit 160 Passagieren nach Newyork<lb/>
absegelte, wird noch immer vermißt; doch hat sich die Nachricht, daß<lb/>
es am 18. Dec. im Golfstrome untergegangen sei, nicht bestätigt. </p>
        </div><lb/>
        <cb/>
        <div n="2">
          <p>Jn der jährlichen <hi rendition="#g">Generalversammlung</hi> der deutschen<lb/>
Gesellschaft in <hi rendition="#g">Newyork</hi> wurde beschlossen, in Berücksichtigung<lb/>
der in Deutschland herrschenden großen Noth und der wohl zu erwar-<lb/>
tenden größeren Ansprüche an die Mitglieder, die übliche Jahresfeier<lb/>
diesmal auszusetzen. </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Der Dämpfer &#x201E;Washington&#x201C; wird seine erste Reise nach<lb/>
Bremen am 1. Mai antreten. </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Jn <hi rendition="#g">New=Orleans</hi> soll eine Universität gegründet werden. </p><lb/>
          <p>Die <hi rendition="#g">amerikanischen Statistiker</hi> sind fast einmüthig der Ansicht,<lb/>
daß ihr Land im Stande sei, den Kornspeicher der ganzen<lb/>
Erde abzugeben. Der Betrag der Ausfuhr im Jahre 1846 wird<lb/>
auf 62 Millionen Dollars angeschlagen, und wahrscheinlich 1847 sich<lb/>
noch viel höher belaufen. </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Hamburg, 14. <hi rendition="#g">März.</hi> Das Project des Hrn. <hi rendition="#g">Sturz,</hi> am<lb/>
Rio Plata eine deutsche Kolonisation, in der Art, wie es der Adels-<lb/>
verein in Texas macht, zu begründen, ist als ein vorläufig wieder<lb/>
aufgegebenes zu bezeichnen. Der Erfolg war zu ungewiß für die<lb/>
großen Opfer und Anstrengungen, wovon die eine nichts Geringeres<lb/>
zum Zwecke hatte, als den Bau eines Canals oder je nachdem auch<lb/>
einer Eisenbahn zur Verbindung des <hi rendition="#g">Parana</hi> mit dem <hi rendition="#g">Uruguay</hi>. </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Chur, 12. <hi rendition="#g">März.</hi> Einwohner aus <hi rendition="#g">Neu=Felsberg,</hi> dessen<lb/>
stattliche Häusergruppe so freundlich über den Rhein herüber glänzt,<lb/>
wollen eine dritte Felsberger Kolonie jenseits des Oceans gründen.<lb/>
Gegen 50 Jndividuen verlassen dieser Tage die zweite Heimath, um<lb/>
vereint ein günstigeres Loos in Amerika zu suchen. Die Rückbleiben-<lb/>
den haben sie für ihren Antheil am Gemeindevermögen ausgekauft,<lb/>
und ihnen überdieß auch ein Billiges von den von nahe und fern so<lb/>
reichlich geflossenen Spenden verabreicht, so daß sie mit genügenden<lb/>
Mitteln für die neue Ansiedlung versehen sind. ( A. Z. ) </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Baselland. Unser Mitbürger, <hi rendition="#aq">Dr</hi>. <hi rendition="#g">Fein,</hi> findet den Auf-<lb/>
enthalt in Amerika nichts weniger als idyllisch und sehnt sich herzlich<lb/>
nach Liestal zurück. Er klagt über die &#x201E;amerikanische Geldaristokratie;<lb/>
der Großhändler gehe nicht mit dem um, der einen Laden halte; der<lb/>
Detailhändler würde es sich zum Schimpf anrechnen, sich in gleicher<lb/>
Gesellschaft mit Handlungscommis zu sehen; diese scheuen die Berüh-<lb/>
rung mit Arbeitern; diese kreuzigen sich vor den Farbigen. Wissen-<lb/>
schaftliche Bildung, Kunsttalent, ohne durch Reichthum gestützt zu sein,<lb/>
gelte hier noch weniger im Preise, als selbst in dem egoistischen Eng-<lb/>
land.&#x201C; -- Diese Beschwerden über Amerika sind nicht neu; Dichter<lb/>
und Künstler, die nach Brod gehen, können in Amerika mit Schillers<lb/>
Poeten ausrufen: &#x201E;Ach, da ist überall nichts mehr zu sehen, und Alles<lb/>
hat schon seinen Herrn.&#x201C; Jn Amerika ist Jeder für sich und Gott<lb/>
für alle.<note place="foot" n="* )"> Uebertreibungen <hi rendition="#aq">à la</hi> Vulpius.</note> ( Soloth. Bl. ) </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Aus <hi rendition="#g">Bocholt</hi> in Westphalen sowie aus mehreren Ortschaften<lb/>
des Großh. Hessen wird geschrieben, daß die betr. Einwohner massen-<lb/>
weise fortziehen wollen. </p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <p>Aus Franken, 13. <hi rendition="#g">März.</hi> Unter den hier zu Lande zur Aus-<lb/>
wanderung sich Rüstenden sind nicht wenige, welche sich in sehr guten Ver-<lb/>
mögensumständen befinden. Diese rechnen gewöhnlich so, daß ein Ver-<lb/>
mögen von 6--12,000 Gulden, welches jetzt der Familie Wohlstand<lb/>
gewährte, bei der Theilung unter die einzelnen Familienglieder nicht<lb/>
mehr ausreichen würde, deren Subsistenz zu sichern; während man<lb/>
jenseits des Meeres mit einem verhältnißmäßig kleinen Capitale so viel<lb/>
Land erwerben kann, daß bei gehörigem Zusammenwirken, bei Fleiß<lb/>
und Ausdauer, allen eine sorgenfreie Zukunft bereitet werden kann. </p><lb/>
          <p><space dim="horizontal"/> ( Mannh. J. ) </p><lb/>
          <space dim="horizontal"/>
          <p>D. <hi rendition="#g">Red</hi>.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <cb type="end"/>
    </body>
  </text>
</TEI>
[197/0007] günstigste Zeit zur Uebersiedelung nach Nordamerika im Frühjahr, die ungünstigste aber im Spätsommer oder Herbste ist, weil die Leute alsdann zu spät in den Landungsplätzen ankommen, um noch in das Jnnere des Landes reisen zu können und daher den Winter über in den Seeorten zubringen müssen, wo sie gewöhnlich die Mittel ver- zehren, mit denen sie in einer günstigeren Jahreszeit im Stande ge- wesen wären, die Reise nach dem Jnnern auszuführen, wo ihnen bessere Aussichten bevorstehen, als in größeren Städten. Dieser wohl- wollende Fingerzeig der Regierung verdient besonders von Denjenigen beachtet zu werden, welche sich nach den Staaten New = York, Penn- sylvanien, Ohio und Michigan begeben wollen. Wer jedoch die Absicht hat, weiter in das Jnnere des Landes vorzudringen und namentlich nach Tennessee, Kentucky, Jndiana, Missouri, Jllinois, oder nach Jowa und Wisconsin, sich zu begeben, wird viel besser thun, nicht nach Newyork oder Baltimore, sondern nach New = Orleans, und nach diesem letzten gerade nur im Herbst zu reisen. Jn New = Orleans bietet sich, vom Anfang des Novembers ( nach dem Aufhören des gelben Fiebers ) hinweg, für deutsche Einwanderer den Winter hindurch reichlicher Verdienst. Jm nächsten Frühjahr können sie auf dem Missis- sippi für 5, höchstens 7 fl. bis nach St. Louis und von dort für die gleiche Summe in das Jnnere aller zuletzt genannten Staaten, also auch bis Milwaukie gelangen. Sie ersparen auf diese Weise nicht nur wenigstens 80 fl. Reisekosten, sondern können den Winter hindurch auch noch einige Hundert Gulden für jede Familie in New- Orleans verdienen, dort sich mit dem neuen Lande und der neuen Lebensweise befreunden, um getrosteren Muthes weiter in das Jnnere der Vereinigten Staaten vorzudringen. ( Corresp. ) Berlin, 11. März. Verschiedene Anzeichen weisen darauf hin, daß die deutschen Regierungen der Auswanderungsfrage eine be- sondere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir wünschen, daß recht bald kräftigst eingegriffen würde. Es sind schon Fälle häufig genug vor- gekommen, daß Auswanderer, die in der Fremde keinen Unterhalt fanden, von allen Hülfsmitteln entblößt in die Heimat zurückkehrten und den Gemeinden, welchen sie früher angehörten, zur Last fielen. Würde die Wiederholung solcher Fälle nicht verhindert, so würde die Auswanderung das Elend, statt zu mindern, nur vermehren; es war daher eine weise Anordnung der preußischen Regierung, daß die Gemeinden drei Jahre lang verpflichtet bleiben sollen, den Ausgewanderten, falls derselbe mittellos zurückkehrt, in den Communalverband aufzunehmen. Dadurch wird der Leichtfertigkeit, wodurch die Auswanderungsconsense bisher selbst an die unvermögendsten Personen ertheilt wurden, kräftig gesteuert. Am wünschenswerthesten wäre es, wenn durch eine Vereinbarung der deutschen Regierungen die Auswanderung so viel als mög- lich organisirt, geleitet und geschützt und dadurch auch den deutschen Jnteressen im Auslande ein mächtiger Halt geschafft würde. Bis dahin wird die deutsche Auswanderung immer ein Uebel bleiben, dessen Heilung von Tag zu Tage schwieriger wird. Privatvereine, die in diesem Sinne wirkten, haben nicht die Resultate erzielt, die wünschenswerth waren. ( Corresp. ) Vermischte Nachrichten. Aus See. Das Hamburger Schiff „Stephany“ Capitain Kröger, welches am 28. Oct. mit 160 Passagieren nach Newyork absegelte, wird noch immer vermißt; doch hat sich die Nachricht, daß es am 18. Dec. im Golfstrome untergegangen sei, nicht bestätigt. Jn der jährlichen Generalversammlung der deutschen Gesellschaft in Newyork wurde beschlossen, in Berücksichtigung der in Deutschland herrschenden großen Noth und der wohl zu erwar- tenden größeren Ansprüche an die Mitglieder, die übliche Jahresfeier diesmal auszusetzen. Der Dämpfer „Washington“ wird seine erste Reise nach Bremen am 1. Mai antreten. Jn New=Orleans soll eine Universität gegründet werden. Die amerikanischen Statistiker sind fast einmüthig der Ansicht, daß ihr Land im Stande sei, den Kornspeicher der ganzen Erde abzugeben. Der Betrag der Ausfuhr im Jahre 1846 wird auf 62 Millionen Dollars angeschlagen, und wahrscheinlich 1847 sich noch viel höher belaufen. Hamburg, 14. März. Das Project des Hrn. Sturz, am Rio Plata eine deutsche Kolonisation, in der Art, wie es der Adels- verein in Texas macht, zu begründen, ist als ein vorläufig wieder aufgegebenes zu bezeichnen. Der Erfolg war zu ungewiß für die großen Opfer und Anstrengungen, wovon die eine nichts Geringeres zum Zwecke hatte, als den Bau eines Canals oder je nachdem auch einer Eisenbahn zur Verbindung des Parana mit dem Uruguay. Chur, 12. März. Einwohner aus Neu=Felsberg, dessen stattliche Häusergruppe so freundlich über den Rhein herüber glänzt, wollen eine dritte Felsberger Kolonie jenseits des Oceans gründen. Gegen 50 Jndividuen verlassen dieser Tage die zweite Heimath, um vereint ein günstigeres Loos in Amerika zu suchen. Die Rückbleiben- den haben sie für ihren Antheil am Gemeindevermögen ausgekauft, und ihnen überdieß auch ein Billiges von den von nahe und fern so reichlich geflossenen Spenden verabreicht, so daß sie mit genügenden Mitteln für die neue Ansiedlung versehen sind. ( A. Z. ) Baselland. Unser Mitbürger, Dr. Fein, findet den Auf- enthalt in Amerika nichts weniger als idyllisch und sehnt sich herzlich nach Liestal zurück. Er klagt über die „amerikanische Geldaristokratie; der Großhändler gehe nicht mit dem um, der einen Laden halte; der Detailhändler würde es sich zum Schimpf anrechnen, sich in gleicher Gesellschaft mit Handlungscommis zu sehen; diese scheuen die Berüh- rung mit Arbeitern; diese kreuzigen sich vor den Farbigen. Wissen- schaftliche Bildung, Kunsttalent, ohne durch Reichthum gestützt zu sein, gelte hier noch weniger im Preise, als selbst in dem egoistischen Eng- land.“ -- Diese Beschwerden über Amerika sind nicht neu; Dichter und Künstler, die nach Brod gehen, können in Amerika mit Schillers Poeten ausrufen: „Ach, da ist überall nichts mehr zu sehen, und Alles hat schon seinen Herrn.“ Jn Amerika ist Jeder für sich und Gott für alle. * ) ( Soloth. Bl. ) Aus Bocholt in Westphalen sowie aus mehreren Ortschaften des Großh. Hessen wird geschrieben, daß die betr. Einwohner massen- weise fortziehen wollen. Aus Franken, 13. März. Unter den hier zu Lande zur Aus- wanderung sich Rüstenden sind nicht wenige, welche sich in sehr guten Ver- mögensumständen befinden. Diese rechnen gewöhnlich so, daß ein Ver- mögen von 6--12,000 Gulden, welches jetzt der Familie Wohlstand gewährte, bei der Theilung unter die einzelnen Familienglieder nicht mehr ausreichen würde, deren Subsistenz zu sichern; während man jenseits des Meeres mit einem verhältnißmäßig kleinen Capitale so viel Land erwerben kann, daß bei gehörigem Zusammenwirken, bei Fleiß und Ausdauer, allen eine sorgenfreie Zukunft bereitet werden kann. ( Mannh. J. ) D. Red. * ) Uebertreibungen à la Vulpius.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Institut für Deutsche Sprache, Mannheim: Bereitstellung der Bilddigitalisate und TEI Transkription
Peter Fankhauser: Transformation von TUSTEP nach TEI P5. Transformation von TEI P5 in das DTA TEI P5 Format.

Weitere Informationen:

Siehe Dokumentation




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/nn_auswanderer26_1847
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/nn_auswanderer26_1847/7
Zitationshilfe: Allgemeine Auswanderungs-Zeitung. Nr. 26. Rudolstadt, 30. März 1847, S. 197. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_auswanderer26_1847/7>, abgerufen am 27.02.2024.