Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 3, St. 2. Berlin, 1785.

Bild:
erste Seite

Magazin
zur
Erfahrungsseelenkunde.

Dritten Bandes zweites Stück.

Zur
Seelenkrankheitskunde.

I. Jakob Varmeier, (ein Mörder nach einem apocryphischen Buche in der Bibel.)

Jakob Varmeier, aus Osnabrück in Westphalen gebürtig, dessen Vater gleichfalls Jakob genannt, Licentiatus Juris und Praktikus, wie auch Rath- und Gaugraf im Dienste des Bischofs daselbst war, widmete sich den Wissenschaften, und, nachdem er die Schule seines Geburtsorts verlassen, der Rechtsgelahrtheit anfänglich zu Helmstädt zwei Jahre, hernach aber von Anno 1614 zu Rostock, übte


Magazin
zur
Erfahrungsseelenkunde.

Dritten Bandes zweites Stuͤck.

Zur
Seelenkrankheitskunde.

I. Jakob Varmeier, (ein Moͤrder nach einem apocryphischen Buche in der Bibel.)

Jakob Varmeier, aus Osnabruͤck in Westphalen gebuͤrtig, dessen Vater gleichfalls Jakob genannt, Licentiatus Juris und Praktikus, wie auch Rath- und Gaugraf im Dienste des Bischofs daselbst war, widmete sich den Wissenschaften, und, nachdem er die Schule seines Geburtsorts verlassen, der Rechtsgelahrtheit anfaͤnglich zu Helmstaͤdt zwei Jahre, hernach aber von Anno 1614 zu Rostock, uͤbte

<TEI>
  <text>
    <body>
      <pb facs="#f0001" n="[1]"/><lb/>
      <div n="1">
        <head><hi rendition="#b">Magazin<lb/>
zur<lb/>
Erfahrungsseelenkunde.</hi><lb/>
Dritten Bandes zweites Stu&#x0364;ck.</head><lb/>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
        <div n="2">
          <head>Zur<lb/>
Seelenkrankheitskunde.</head><lb/>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#aq">I</hi>.             Jakob Varmeier,                <note type="editorial"><bibl><persName ref="#ref132"><note type="editorial"/>Evers, Karl Friedrich</persName></bibl></note>                (ein Mo&#x0364;rder nach einem apocryphischen Buche in der Bibel.)</head><lb/>
            <p>Jakob Varmeier, aus Osnabru&#x0364;ck in Westphalen gebu&#x0364;rtig, dessen                   Vater gleichfalls Jakob genannt, Licentiatus Juris und Praktikus, wie auch Rath-                   und Gaugraf im Dienste des Bischofs daselbst war, widmete sich den Wissenschaften,                   und, nachdem er die Schule seines Geburtsorts verlassen, der Rechtsgelahrtheit                   anfa&#x0364;nglich zu Helmsta&#x0364;dt zwei Jahre, hernach aber von Anno 1614 zu Rostock, u&#x0364;bte<lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[1]/0001] Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Dritten Bandes zweites Stuͤck. Zur Seelenkrankheitskunde. I. Jakob Varmeier, (ein Moͤrder nach einem apocryphischen Buche in der Bibel.) Jakob Varmeier, aus Osnabruͤck in Westphalen gebuͤrtig, dessen Vater gleichfalls Jakob genannt, Licentiatus Juris und Praktikus, wie auch Rath- und Gaugraf im Dienste des Bischofs daselbst war, widmete sich den Wissenschaften, und, nachdem er die Schule seines Geburtsorts verlassen, der Rechtsgelahrtheit anfaͤnglich zu Helmstaͤdt zwei Jahre, hernach aber von Anno 1614 zu Rostock, uͤbte

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Christof Wingertszahn, Sheila Dickson, Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, University of Glasgow: Erstellung der Transkription nach DTA-Richtlinien (2015-06-09T11:00:00Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Matthias Boenig, Deutsches Textarchiv, Berlin-Brandenburgische Akademie zu Berlin: Konvertierung nach DTA-Basisformat (2015-06-09T11:00:00Z)
UB Uni-Bielefeld: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2015-06-09T11:00:00Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Die Umlautschreibung mit ›e‹ über dem Vokal wurden übernommen.
  • Die Majuskel I/J wurde nicht nach Lautwert transkribiert.
  • Verbessert wird nur bei eindeutigen Druckfehlern. Die editorischen Eingriffe sind stets nachgewiesen.
  • Zu Moritz’ Zeit war es üblich, bei mehrzeiligen Zitaten vor jeder Zeile Anführungsstriche zu setzen. Diese wiederholten Anführungsstriche des Originals werden stillschweigend getilgt.
  • Die Druckgestalt der Vorlagen (Absätze, Überschriften, Schriftgrade etc.) wird schematisiert wiedergegeben. Der Zeilenfall wurde nicht übernommen.
  • Worteinfügungen der Herausgeber im edierten Text sowie Ergänzungen einzelner Buchstaben sind dokumentiert.
  • Die Originalseite wird als einzelne Seite in der Internetausgabe wiedergegeben. Von diesem Darstellungsprinzip wird bei langen, sich über mehr als eine Seite erstreckenden Fußnoten abgewichen. Die vollständige Fußnote erscheint in diesem Fall zusammenhängend an der ersten betreffenden Seite.
  • Die textkritischen Nachweise erfolgen in XML-Form nach dem DTABf-Schema: <choice><corr>[Verbesserung]</corr><sic>[Originaltext]</sic></choice> vorgenommen.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/moritz_erfahrungsseelenkunde0302_1785
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/moritz_erfahrungsseelenkunde0302_1785/1
Zitationshilfe: Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 3, St. 2. Berlin, 1785, S. [1]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/moritz_erfahrungsseelenkunde0302_1785/1>, abgerufen am 08.03.2021.