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Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 10, St. 3. Berlin, 1793.

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Sie verrichtete auch im Schlafe feine weibliche Arbeiten, und dergleichen mehr.


117-120.

Wird von einem Nachtwandler erzählt, der Arbeiten, die er im Wachen nicht hätte verrichten können, im Schlafe aufs glücklichste bewerkstelligte. Nachdem, daß er im fünfundvierzigsten Jahre seines Alters im Schlafe zu wandern aufgehört hatte, fieng er von der Zeit an viel zu träumen. Die Träume die er hatte, waren gemeiniglich prophetisch.


123.

Wird von einem Nachtwandler erzählt, der das, was er im Schlafe verrichtet, bloß geträumt zu haben glaubte.

Zweites Stück.
26-57.

Der V. unterscheidet mit Recht Laster von bloßer Schwäche oder Temperamentsfehler. Diese haben ihren Grund in der körperlichen Disposition; jene aber in der Seele selbst. Er spricht auch von incorrigibeln Lastern, die er durch Beispiele erläutert.


Sie verrichtete auch im Schlafe feine weibliche Arbeiten, und dergleichen mehr.


117-120.

Wird von einem Nachtwandler erzaͤhlt, der Arbeiten, die er im Wachen nicht haͤtte verrichten koͤnnen, im Schlafe aufs gluͤcklichste bewerkstelligte. Nachdem, daß er im fuͤnfundvierzigsten Jahre seines Alters im Schlafe zu wandern aufgehoͤrt hatte, fieng er von der Zeit an viel zu traͤumen. Die Traͤume die er hatte, waren gemeiniglich prophetisch.


123.

Wird von einem Nachtwandler erzaͤhlt, der das, was er im Schlafe verrichtet, bloß getraͤumt zu haben glaubte.

Zweites Stuͤck.
26-57.

Der V. unterscheidet mit Recht Laster von bloßer Schwaͤche oder Temperamentsfehler. Diese haben ihren Grund in der koͤrperlichen Disposition; jene aber in der Seele selbst. Er spricht auch von incorrigibeln Lastern, die er durch Beispiele erlaͤutert.

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[98/0098] Sie verrichtete auch im Schlafe feine weibliche Arbeiten, und dergleichen mehr. 117-120. Wird von einem Nachtwandler erzaͤhlt, der Arbeiten, die er im Wachen nicht haͤtte verrichten koͤnnen, im Schlafe aufs gluͤcklichste bewerkstelligte. Nachdem, daß er im fuͤnfundvierzigsten Jahre seines Alters im Schlafe zu wandern aufgehoͤrt hatte, fieng er von der Zeit an viel zu traͤumen. Die Traͤume die er hatte, waren gemeiniglich prophetisch. 123. Wird von einem Nachtwandler erzaͤhlt, der das, was er im Schlafe verrichtet, bloß getraͤumt zu haben glaubte. Zweites Stuͤck. 26-57. Der V. unterscheidet mit Recht Laster von bloßer Schwaͤche oder Temperamentsfehler. Diese haben ihren Grund in der koͤrperlichen Disposition; jene aber in der Seele selbst. Er spricht auch von incorrigibeln Lastern, die er durch Beispiele erlaͤutert.

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Zitationshilfe: Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 10, St. 3. Berlin, 1793, S. 98. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/moritz_erfahrungsseelenkunde01003_1793/98>, abgerufen am 02.05.2024.