Klüber, Johann Ludwig: Öffentliches Recht des teutschen Bundes und der Bundesstaaten. Frankfurt (Main), 1817.Kirchenhoheit. v. 14. Mai 1807, §. 11 u. 20. -- Von den verschiede-nen Kirchengesellschaften oder GlauhensParteien, s. Meusels Literatur der Statistik, I. 68 f. K. T. G. Schönemanns Grundriss einer Statistik des teutschen Religions- und Kirchenwesens. Gött. 1797. 8. H. Stäudlins kirchliche Geographie und Statistik, oder Darstellung des gegenwärt Zustandes der christl. Re- ligion. Tüb. I. u. II. Bd. 1804. gr. 8. G. J Plangrs Gesch. der christl. kirchl. Gesellschaftsverfassung. Bd. I - V. Hannover 1803--1809. 8. Ebendess. Abriss einer histor. u. vergleichenden Darstell der degmat Systeme unserer verschied. christl. Hauptparteien. Gött 1796. 8. Reinhards Geschichte der religiösen Ideen. L. Meiners allg. kritische Geschichte der Religionen I. u. II. Bd. Hannover 1806 u. 1807. 8. Historie des sectes religieuses, depuis le commencement du siecle dernier; par Gregoire. Paris 1809 8. b) Die christlichen GlaubensParteien, sind in Teutschland zweifach: 1) römisch-katholische, 2) evangelische. Die Evangelischen unterscheiden sich in augsburgische Con- fessionsVerwandte (A. G. addictos) und Reforinirte. -- In den Reichsgesetzen und in dem KanzleiStyl, wurden unter den A. C. Verwandten, in dem weitern Sinn, auch die Reformirten mitbegriffen. Klübers Einl. zu e. neuen Lehrbegriff des t. Staatsr. §. 106, Note f. -- Auch 1815 zu Wien, bei Unterhandlung der teutschen BundesActe, ward die sonst von Einigen gebrauchte Eintheilung in drei christliche GlaubensParteien (Ka- tholische, A. C. Verwandte u. Reformirte) verworfen. Klübers Acten des wiener Congr, Bd. II, S. 439. -- Die ganze abendländisch-christliche Kirche, als Eine All- gemeine zu betrachten, die nur in die römisch-katho- lische und protestantisch-katholische getheilt sey, schlägt vor. H Stephani, das heil. Abendmahl (Landsh. 1811. 8.), S. 59. c) Von Mennoniten, F. D. Häberlins neue t. Reichsge- Kirchenhoheit. v. 14. Mai 1807, §. 11 u. 20. — Von den verschiede-nen Kirchengesellschaften oder GlauhensParteien, s. Meusels Literatur der Statistik, I. 68 f. K. T. G. Schönemanns Grundriſs einer Statistik des teutschen Religions- und Kirchenwesens. Gött. 1797. 8. H. Stäudlins kirchliche Geographie und Statistik, oder Darstellung des gegenwärt Zustandes der christl. Re- ligion. Tüb. I. u. II. Bd. 1804. gr. 8. G. J Plangrs Gesch. der christl. kirchl. Gesellschaftsverfassung. Bd. I ‒ V. Hannover 1803—1809. 8. Ebendess. Abriſs einer histor. u. vergleichenden Darstell der degmat Systeme unserer verschied. christl. Hauptparteien. Gött 1796. 8. Reinhards Geschichte der religiösen Ideen. L. Meiners allg. kritische Geschichte der Religionen I. u. II. Bd. Hannover 1806 u. 1807. 8. Historie des sectes réligieuses, depuis le commencement du siècle dernier; par Grégoire. Paris 1809 8. b) Die christlichen GlaubensParteien, sind in Teutschland zweifach: 1) römisch-katholische, 2) evangelische. Die Evangelischen unterscheiden sich in augsburgische Con- fessionsVerwandte (A. G. addictos) und Reforinirte. — In den Reichsgesetzen und in dem KanzleiStyl, wurden unter den A. C. Verwandten, in dem weitern Sinn, auch die Reformirten mitbegriffen. Klübers Einl. zu e. neuen Lehrbegriff des t. Staatsr. §. 106, Note f. — Auch 1815 zu Wien, bei Unterhandlung der teutschen BundesActe, ward die sonst von Einigen gebrauchte Eintheilung in drei christliche GlaubensParteien (Ka- tholische, A. C. Verwandte u. Reformirte) verworfen. Klübers Acten des wiener Congr, Bd. II, S. 439. — Die ganze abendländisch-christliche Kirche, als Eine All- gemeine zu betrachten, die nur in die römisch-katho- lische und protestantisch-katholische getheilt sey, schlägt vor. H Stephani, das heil. Abendmahl (Landsh. 1811. 8.), S. 59. c) Von Mennoniten, F. D. Häberlins neue t. 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Kirchenhoheit.
a⁾
v. 14. Mai 1807, §. 11 u. 20. — Von den verschiede-
nen Kirchengesellschaften oder GlauhensParteien, s.
Meusels Literatur der Statistik, I. 68 f. K. T. G.
Schönemanns Grundriſs einer Statistik des teutschen
Religions- und Kirchenwesens. Gött. 1797. 8. H.
Stäudlins kirchliche Geographie und Statistik, oder
Darstellung des gegenwärt Zustandes der christl. Re-
ligion. Tüb. I. u. II. Bd. 1804. gr. 8. G. J Plangrs
Gesch. der christl. kirchl. Gesellschaftsverfassung. Bd.
I ‒ V. Hannover 1803—1809. 8. Ebendess. Abriſs einer
histor. u. vergleichenden Darstell der degmat Systeme
unserer verschied. christl. Hauptparteien. Gött 1796.
8. Reinhards Geschichte der religiösen Ideen. L.
Meiners allg. kritische Geschichte der Religionen I.
u. II. Bd. Hannover 1806 u. 1807. 8. Historie des
sectes réligieuses, depuis le commencement du siècle
dernier; par Grégoire. Paris 1809 8.
b⁾ Die christlichen GlaubensParteien, sind in Teutschland
zweifach: 1) römisch-katholische, 2) evangelische. Die
Evangelischen unterscheiden sich in augsburgische Con-
fessionsVerwandte (A. G. addictos) und Reforinirte. —
In den Reichsgesetzen und in dem KanzleiStyl, wurden
unter den A. C. Verwandten, in dem weitern Sinn,
auch die Reformirten mitbegriffen. Klübers Einl. zu
e. neuen Lehrbegriff des t. Staatsr. §. 106, Note f. —
Auch 1815 zu Wien, bei Unterhandlung der teutschen
BundesActe, ward die sonst von Einigen gebrauchte
Eintheilung in drei christliche GlaubensParteien (Ka-
tholische, A. C. Verwandte u. Reformirte) verworfen.
Klübers Acten des wiener Congr, Bd. II, S. 439. —
Die ganze abendländisch-christliche Kirche, als Eine All-
gemeine zu betrachten, die nur in die römisch-katho-
lische und protestantisch-katholische getheilt sey, schlägt
vor. H Stephani, das heil. Abendmahl (Landsh. 1811.
8.), S. 59.
c⁾ Von Mennoniten, F. D. Häberlins neue t. Reichsge-
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