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Jean Paul: Dritte Abteilung Briefe. In: Jean Pauls Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Abt. 3, Bd. 5. Berlin, 1961.

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Sie hatte die Erwartung geäußert, Jean Paul werde aus Bayreuth in eine
größere Stadt ziehen, und auf die Vorteile Berlins gegenüber München
hingewiesen. Auf Lücken unseres Briefs weisen folgende Stellen in A:
"... als ich an die Worte kam: Ich schreib' eine Erziehlehre ... Sie fragen
nach meinem gesellschaftlichen Leben ... Sie sagen: Jacobi scheint Sie
wenig verstanden zu haben ..."

186.

H: Apelt. Präsentat: 17 Jan. 6.

Auf der Innenseite des Umschlags des 10. Briefbuchs steht unter der
Überschrift Eman
.: Guten Morgen! Guten Vormittag! Guten Mittag! Guten
Nachmittag! Gut[en] Vesper! Guten Abend! Gute Nacht! Gute Vormitter-
nacht! Gute Mitternacht! Gute Nachmitternacht ... das ist ja aber schon der
Morgen hinter allen Morgen.

187.

K: Perthes 18 J. A: Nr. 77.

Der Brief enthielt eine Nachfrage wegen des Verlags der Erziehungslehre,
s. 68,14f. Perthes schreibt in A: "Da mir Ihr Verlagsantrag für [die] Unger-
sche Buchhandlung acceptable und vortheilhaft erschien, so glaubte ich,
sie hätte ihn angenommen, sonst würde ich früher geantwortet haben. Ich
kann das Werk nicht übernehmen, aus Mangel an Cassa, und aus Furcht vor
den Zeiten, die da kommen werden!"

188.

K: Mahlmann 18 Jenn.

Mahlmann erhielt 1806 vom Herzog von Gotha den Hofrathstitel; s. die
Adresse zu Nr. 232. Vgl. Bd. III, 150,31ff. und meinen Aufsatz "Der Herr
Legationsrat, seine Titel und Würden", Hesperus Nr. 5, März 1953, S. 33--36.

189.

K (nach Nr. 192): Kanne 25 Jenn.

Vgl. zu Nr. 153.

190.

H: Apelt. 1 S. 8°. Präsentat: 26 Jan. 6. Über dem Text von Jean Pauls
Hand gestr.: Bayreuth
d. 25 Jenn. 1806. (Das Blatt hatte zu einem Brief --
wohl an Kanne -- dienen sollen.)
77,5 erziehend-] nachtr. 10 die] davor
gestr.
einige 11 gern] nachtr.

191.

H: Apelt. Präsentat: 29 Jan. 6.

Aus einem gleichzeitigen Billett von Karoline an Emanuel geht hervor,
daß dieser ihr ein Geschenk gemacht hatte. Blücher hatte damals (von

Sie hatte die Erwartung geäußert, Jean Paul werde aus Bayreuth in eine
größere Stadt ziehen, und auf die Vorteile Berlins gegenüber München
hingewiesen. Auf Lücken unseres Briefs weisen folgende Stellen in A:
„... als ich an die Worte kam: Ich schreib’ eine Erziehlehre ... Sie fragen
nach meinem gesellschaftlichen Leben ... Sie sagen: Jacobi scheint Sie
wenig verstanden zu haben ...“

186.

H: Apelt. Präsentat: 17 Jan. 6.

Auf der Innenseite des Umschlags des 10. Briefbuchs steht unter der
Überschrift Eman
.: Guten Morgen! Guten Vormittag! Guten Mittag! Guten
Nachmittag! Gut[en] Veſper! Guten Abend! Gute Nacht! Gute Vormitter-
nacht! Gute Mitternacht! Gute Nachmitternacht ... das iſt ja aber ſchon der
Morgen hinter allen Morgen.

187.

K: Perthes 18 J. A: Nr. 77.

Der Brief enthielt eine Nachfrage wegen des Verlags der Erziehungslehre,
s. 68,14f. Perthes schreibt in A: „Da mir Ihr Verlagsantrag für [die] Unger-
sche Buchhandlung acceptable und vortheilhaft erschien, so glaubte ich,
sie hätte ihn angenommen, sonst würde ich früher geantwortet haben. Ich
kann das Werk nicht übernehmen, aus Mangel an Cassa, und aus Furcht vor
den Zeiten, die da kommen werden!“

188.

K: Mahlmann 18 Jenn.

Mahlmann erhielt 1806 vom Herzog von Gotha den Hofrathstitel; s. die
Adresse zu Nr. 232. Vgl. Bd. III, 150,31ff. und meinen Aufsatz „Der Herr
Legationsrat, seine Titel und Würden“, Hesperus Nr. 5, März 1953, S. 33—36.

189.

K (nach Nr. 192): Kanne 25 Jenn.

Vgl. zu Nr. 153.

190.

H: Apelt. 1 S. 8°. Präsentat: 26 Jan. 6. Über dem Text von Jean Pauls
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d. 25 Jenn. 1806. (Das Blatt hatte zu einem Brief —
wohl an Kanne — dienen sollen.)
77,5 erziehend-] nachtr. 10 die] davor
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einige 11 gern] nachtr.

191.

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[296/0313] Sie hatte die Erwartung geäußert, Jean Paul werde aus Bayreuth in eine größere Stadt ziehen, und auf die Vorteile Berlins gegenüber München hingewiesen. Auf Lücken unseres Briefs weisen folgende Stellen in A: „... als ich an die Worte kam: Ich schreib’ eine Erziehlehre ... Sie fragen nach meinem gesellschaftlichen Leben ... Sie sagen: Jacobi scheint Sie wenig verstanden zu haben ...“ 186. H: Apelt. Präsentat: 17 Jan. 6. Auf der Innenseite des Umschlags des 10. Briefbuchs steht unter der Überschrift Eman.: Guten Morgen! Guten Vormittag! Guten Mittag! Guten Nachmittag! Gut[en] Veſper! Guten Abend! Gute Nacht! Gute Vormitter- nacht! Gute Mitternacht! Gute Nachmitternacht ... das iſt ja aber ſchon der Morgen hinter allen Morgen. 187. K: Perthes 18 J. A: Nr. 77. Der Brief enthielt eine Nachfrage wegen des Verlags der Erziehungslehre, s. 68,14f. Perthes schreibt in A: „Da mir Ihr Verlagsantrag für [die] Unger- sche Buchhandlung acceptable und vortheilhaft erschien, so glaubte ich, sie hätte ihn angenommen, sonst würde ich früher geantwortet haben. Ich kann das Werk nicht übernehmen, aus Mangel an Cassa, und aus Furcht vor den Zeiten, die da kommen werden!“ 188. K: Mahlmann 18 Jenn. Mahlmann erhielt 1806 vom Herzog von Gotha den Hofrathstitel; s. die Adresse zu Nr. 232. Vgl. Bd. III, 150,31ff. und meinen Aufsatz „Der Herr Legationsrat, seine Titel und Würden“, Hesperus Nr. 5, März 1953, S. 33—36. 189. K (nach Nr. 192): Kanne 25 Jenn. Vgl. zu Nr. 153. 190. H: Apelt. 1 S. 8°. Präsentat: 26 Jan. 6. Über dem Text von Jean Pauls Hand gestr.: Bayreuth d. 25 Jenn. 1806. (Das Blatt hatte zu einem Brief — wohl an Kanne — dienen sollen.) 77,5 erziehend-] nachtr. 10 die] davor gestr. einige 11 gern] nachtr. 191. H: Apelt. Präsentat: 29 Jan. 6. Aus einem gleichzeitigen Billett von Karoline an Emanuel geht hervor, daß dieser ihr ein Geschenk gemacht hatte. Blücher hatte damals (von

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Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe von Jean Paul. Berlin-Brandenburgische Akademie zu Berlin: Bereitstellung der Texttranskription. (2016-11-22T15:13:57Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Markus Bernauer, Matthias Boenig: Bearbeitung der digitalen Edition. (2016-11-22T15:13:57Z)

Weitere Informationen:

Die digitale Edition der Briefe Jean Pauls im Deutschen Textarchiv basiert auf der von Eduard Berend herausgegebenen III. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe mit den Briefen Jean Pauls. Die Bände werden im Faksimile und in getreuer Umschrift ohne Korrekturen vollständig zugänglich gemacht. Nicht aufgenommen, da in der hier gewählten Präsentation kaum nutzbar, sind Berends umfangreiche Register über die III. Abteilung in Band III/9, die in das elektronische Gesamtregister über die Briefe von und an Jean Paul eingegangen sind. Das bedeutet: Aufbewahrungsorte von Handschriften sowie veraltete Literaturverweise blieben ebenso bestehen wie die Nummern der von Jean Paul beantworteten Briefe oder der an ihn gerichteten Antworten, Nummern, die sich auf die Regesten in den digitalisierten Bänden beziehen und nicht auf die neue IV. Abteilung mit den Briefen an Jean Paul (s. dort die Konkordanzen).

Eine andere, briefzentrierte digitale Edition der Briefe Jean Pauls ist derzeit als Gemeinschaftsprojekt der Jean-Paul-Edition und der Initiative TELOTA in Vorbereitung. Die Metadaten dieser Ausgabe sowie veraltete Verweise in den Erläuterungen werden dort so weit als möglich aktualisiert. Die Digitalisierung wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.




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Zitationshilfe: Jean Paul: Dritte Abteilung Briefe. In: Jean Pauls Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Abt. 3, Bd. 5. Berlin, 1961, S. 296. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/jeanpaul_briefe05_1961/313>, abgerufen am 13.05.2024.