Jean Paul: Dritte Abteilung Briefe. In: Jean Pauls Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Abt. 3, Bd. 1. Berlin, 1956.Es handelt sich um einen Aufsatz Ottos "Über den Kirchenraub" 364. K: Den 4 März Christian Otto. Richter hatte die Arbeit am Wuz unterbrochen, solange der erste Teil 365. H: Berlin JP. 1 S. 4°. K: Den 12 März Christian. J: Otto 1,57 (2. März). Mit dem Schlußteil des Wuz. 366. K: Den 15 März an Göschen. i: Wahrheit 4,341 (13. März). Vgl. Nr. 355+. 367. H: Berlin JP. 2 S. 4°. K (nach Nr. 368): Den 19 [!] März Otto. J: Otto Ottos Aufsatz "Von den öffentlichen Bibliotheken in Hof" erschien im Es handelt sich um einen Aufsatz Ottos „Über den Kirchenraub“ 364. K: Den 4 März Chriſtian Otto. Richter hatte die Arbeit am Wuz unterbrochen, solange der erste Teil 365. H: Berlin JP. 1 S. 4°. K: Den 12 März Chriſtian. J: Otto 1,57 (2. März). Mit dem Schlußteil des Wuz. 366. K: Den 15 März an Göſchen. i: Wahrheit 4,341 (13. März). Vgl. Nr. 355†. 367. H: Berlin JP. 2 S. 4°. 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Es handelt sich um einen Aufsatz Ottos „Über den Kirchenraub“
(Erstdruck? Wiederabdruck im „Waffenträger der Gesetze“, Weimar und
Leipzig 1801, Dezember, S. 226), worin die juristische Untersuchung durch
die Schilderung eines Besuchs in einer Wallfahrtskapelle bei Sonnenunter-
gang am Vorabend eines Marientages eingeleitet wird. 326,13—15 Vgl.
I. Abt., III, 239,13—15. Den italienischen Mediziner und Mathematiker
Geronymo Cardano (1501—76) kannte Richter aus seiner Selbstbiographie;
vgl. I. Abt., VIII, 542, Anm. zu 496,15—17. 15 Johann Stephan Pütter
(1725—1807), Professor des Staatsrechts in Göttingen. Ernesti: s. 9,16†.
16 Baumgarten: wohl Siegmund Jakob (1706—57), Professor der
Theologie in Halle. Rennebaum: vgl. 33,6†. 24 Mariakulm: Wallfahrts-
ort bei Eger. 327,2f. Die Form „Wallfahrter“ auch I. Abt., VII, 208,13f.
364.
K: Den 4 März Chriſtian Otto.
Richter hatte die Arbeit am Wuz unterbrochen, solange der erste Teil
Otto zur Beurteilung vorlag. — Rousseau sagt im 5. Buch der Confessions:
„On dit que chez les mahomitans, un homme passe au point du jour dans
les rues pour ordonner aux maris de rendre le devoir à leurs femmes; je
serais un mauvais Turc à ces heures-là.“ (Ähnlich auch in der 6. Rêverie
du promeneur solitaire.)
365.
H: Berlin JP. 1 S. 4°. K: Den 12 März Chriſtian. J: Otto 1,57 (2. März).
A: Nr. 125. 327,26 ihr] aller K
Mit dem Schlußteil des Wuz.
366.
K: Den 15 März an Göſchen. i: Wahrheit 4,341 (13. März).
Vgl. Nr. 355†.
367.
H: Berlin JP. 2 S. 4°. K (nach Nr. 368): Den 19 [!] März Otto. J: Otto
1,63 (16. März). B: Nr. 124. 328,13 dieſe Unverſtändl.] aus Das H 14 ein-
zige bis gewannen.] beſte Mittel, dem 1 und 2ten Leſer zu gefallen K 19 von
deinen] aus für deine H 29 J. B.] davor gestr. H. [= Höfer] H
Ottos Aufsatz „Von den öffentlichen Bibliotheken in Hof“ erschien im
Höfer Intelligenzblatt vom 21. und 28. April 1791, 14. und 15. Stück;
wiederabgedruckt Otto 1, 59—63. 328,20 Holofernes: vermutlich
Albrecht Otto. 27—32 Otto hat beide Besserungsvorschläge befolgt. 35ff.
Vgl. Tagebuch, März 1791: „Am 19. hatt’ ich einen Zank mit O. über ein
besudeltes Buch, das ich weggeliehen ...“ Danach scheint das Datum von
K für die Nachschrift zu stimmen. Der Übeltäter war vermutlich der
Hofer Justizkommissar Georg Christoph Friedrich Fleischer (Adreß-
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(2016-11-22T14:52:17Z)
Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Markus Bernauer, Matthias Boenig: Bearbeitung der digitalen Edition.
(2016-11-22T14:52:17Z)
Weitere Informationen:Die digitale Edition der Briefe Jean Pauls im Deutschen Textarchiv basiert auf der von Eduard Berend herausgegebenen III. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe mit den Briefen Jean Pauls. Die Bände werden im Faksimile und in getreuer Umschrift ohne Korrekturen vollständig zugänglich gemacht. Nicht aufgenommen, da in der hier gewählten Präsentation kaum nutzbar, sind Berends umfangreiche Register über die III. Abteilung in Band III/9, die in das elektronische Gesamtregister über die Briefe von und an Jean Paul eingegangen sind. Das bedeutet: Aufbewahrungsorte von Handschriften sowie veraltete Literaturverweise blieben ebenso bestehen wie die Nummern der von Jean Paul beantworteten Briefe oder der an ihn gerichteten Antworten, Nummern, die sich auf die Regesten in den digitalisierten Bänden beziehen und nicht auf die neue IV. Abteilung mit den Briefen an Jean Paul (s. dort die Konkordanzen). Eine andere, briefzentrierte digitale Edition der Briefe Jean Pauls ist derzeit als Gemeinschaftsprojekt der Jean-Paul-Edition und der Initiative TELOTA in Vorbereitung. Die Metadaten dieser Ausgabe sowie veraltete Verweise in den Erläuterungen werden dort so weit als möglich aktualisiert. Die Digitalisierung wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
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