des Nationalitütsprinzips? Das ist auch in Europa unmöglich, Deal auch hier existiert zunächst kein Volk, das nicht stark mit fremdem Blute gemischt wäre; die sogenannte Nassenreinheit gibt es in Europa nicht. Die Deutschen haben im Westen eine starke keltische, im Osten eine noch stärkere slawische Beimischung, ganz abgesehen noch von dem jüdischen Zusatz; die Franzosen und Italiener haben einen reichlichen Zufluß germanischen Bluts erfahren, die Engländer sind ans einer Verbindung germanischer, romanischer und keltischer Bestandteile hervorgegangen, die Russen haben starke tatarische, also sogar rassenfremde Elemente in sich aufgenommen. Am wenigsten gemischt sind wohl die Nordgermanen, aber ihre Bedeutung für die Weltkultur ist nicht groß. Noch viel mehr fällt ins Gewicht, daß die europäischen Kulturen auf einer allen gemeinsamen Grundlage beruhn, einerseits auf der arischen Rasseneinheit, andrerseits auf dem klassischen Altertum und auf dem Christentum, das ihnen allen als eine ihnen zunächst fremde Religion von auswärts, eben von den antiken Kulturvölkern als deren Erbe zugekommen ist und einen großen Teil Europas noch heute in den Formen der römischen Weltkirche vereinigt. Und niemals ist seitdem dieser Austausch der Kulturgüter unterbrochen worden. Die Germanen haben das ganze Abendland durch das vou ihnen getragne Lehnswesen politisch germanisiert; die Franzosen haben das niederern und seine Sitte über ganz West- und Mitteleuropa und bis Syrien getragen; die Italiener haben ihre Renaissance überallhin verbreitet und siud deshalb ein Jahrhundert lang das führende Kulturvolk gewesen; die französische Bildung, Sprache und Literatur haben fast zweihundert Jahre lang die höhern Gesell¬ schaftsschichten ganz Europas bis nach Rußland hinein beherrscht und gerade dadurch die politische Machtstellung Frankreichs begründen helfen, wie sie um¬ gekehrt von ihr Vorteil gezogen haben. Alle Literaturen Europas haben ein¬ ander fortwährend beeinflußt, einander gegeben und voneinander empfangen. Unsre eigne deutsche Dichtung hat zweimal, im dreizehnten Jahrhundert wie im siebzehnten und achtzehnten, den stärksten Einfluß der französischen erfahren, dann wieder der englischen, vor allem Shakespeares. Noch in ganz anderen Sinne ist die Entwicklung der bildenden Kunst alleu Völkern des Abendlandes gemeinsam; sie gliedert sich nach großen Zeiträumen, die überall dieselben Stileigentümlichkeiten aufweise", nicht nach den Nationen, wenngleich diese nach ihrer eignen Art diese Formen eigentümlich gestalten. In derselben Zeit haben der romanische Stil, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassi¬ zismus überall in Europa geherrscht, nur durch nationale Eigentümlichkeiten und Bedürfnisse modifiziert. Niemals hat irgend ein europäisches Volk eine Kunst hervorgebracht, die der eines andern Volks so geschlossen und selbständig durch alle Jahrhunderte gegenüber gestanden hätte, wie die griechische der ägyptischen oder der babylonischen. Die Wissenschaft endlich ist immer inter¬ national gewesen und ist es heute mehr als je.
Solchen Tatsachen gegenüber ist der überspannte "Nationalismus," wie man wohl heute sagt, und wie er, als eine zu weitgehende Reaktion gegen die frühere Schwäche des Nationalbewußtseins, gerade auch in Deutschland auf¬ tritt, unberechtigt und kulturwidrig. "Das aufdringliche Pochen auf die eigne
des Nationalitütsprinzips? Das ist auch in Europa unmöglich, Deal auch hier existiert zunächst kein Volk, das nicht stark mit fremdem Blute gemischt wäre; die sogenannte Nassenreinheit gibt es in Europa nicht. Die Deutschen haben im Westen eine starke keltische, im Osten eine noch stärkere slawische Beimischung, ganz abgesehen noch von dem jüdischen Zusatz; die Franzosen und Italiener haben einen reichlichen Zufluß germanischen Bluts erfahren, die Engländer sind ans einer Verbindung germanischer, romanischer und keltischer Bestandteile hervorgegangen, die Russen haben starke tatarische, also sogar rassenfremde Elemente in sich aufgenommen. Am wenigsten gemischt sind wohl die Nordgermanen, aber ihre Bedeutung für die Weltkultur ist nicht groß. Noch viel mehr fällt ins Gewicht, daß die europäischen Kulturen auf einer allen gemeinsamen Grundlage beruhn, einerseits auf der arischen Rasseneinheit, andrerseits auf dem klassischen Altertum und auf dem Christentum, das ihnen allen als eine ihnen zunächst fremde Religion von auswärts, eben von den antiken Kulturvölkern als deren Erbe zugekommen ist und einen großen Teil Europas noch heute in den Formen der römischen Weltkirche vereinigt. Und niemals ist seitdem dieser Austausch der Kulturgüter unterbrochen worden. Die Germanen haben das ganze Abendland durch das vou ihnen getragne Lehnswesen politisch germanisiert; die Franzosen haben das niederern und seine Sitte über ganz West- und Mitteleuropa und bis Syrien getragen; die Italiener haben ihre Renaissance überallhin verbreitet und siud deshalb ein Jahrhundert lang das führende Kulturvolk gewesen; die französische Bildung, Sprache und Literatur haben fast zweihundert Jahre lang die höhern Gesell¬ schaftsschichten ganz Europas bis nach Rußland hinein beherrscht und gerade dadurch die politische Machtstellung Frankreichs begründen helfen, wie sie um¬ gekehrt von ihr Vorteil gezogen haben. Alle Literaturen Europas haben ein¬ ander fortwährend beeinflußt, einander gegeben und voneinander empfangen. Unsre eigne deutsche Dichtung hat zweimal, im dreizehnten Jahrhundert wie im siebzehnten und achtzehnten, den stärksten Einfluß der französischen erfahren, dann wieder der englischen, vor allem Shakespeares. Noch in ganz anderen Sinne ist die Entwicklung der bildenden Kunst alleu Völkern des Abendlandes gemeinsam; sie gliedert sich nach großen Zeiträumen, die überall dieselben Stileigentümlichkeiten aufweise», nicht nach den Nationen, wenngleich diese nach ihrer eignen Art diese Formen eigentümlich gestalten. In derselben Zeit haben der romanische Stil, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassi¬ zismus überall in Europa geherrscht, nur durch nationale Eigentümlichkeiten und Bedürfnisse modifiziert. Niemals hat irgend ein europäisches Volk eine Kunst hervorgebracht, die der eines andern Volks so geschlossen und selbständig durch alle Jahrhunderte gegenüber gestanden hätte, wie die griechische der ägyptischen oder der babylonischen. Die Wissenschaft endlich ist immer inter¬ national gewesen und ist es heute mehr als je.
Solchen Tatsachen gegenüber ist der überspannte „Nationalismus," wie man wohl heute sagt, und wie er, als eine zu weitgehende Reaktion gegen die frühere Schwäche des Nationalbewußtseins, gerade auch in Deutschland auf¬ tritt, unberechtigt und kulturwidrig. „Das aufdringliche Pochen auf die eigne
<TEI><text><body><div><divn="1"><pbfacs="#f0072"corresp="http://brema.suub.uni-bremen.de/grenzboten/periodical/pageview/240454"/><fwtype="header"place="top"/><lb/><pxml:id="ID_394"prev="#ID_393"> des Nationalitütsprinzips? Das ist auch in Europa unmöglich, Deal auch<lb/>
hier existiert zunächst kein Volk, das nicht stark mit fremdem Blute gemischt<lb/>
wäre; die sogenannte Nassenreinheit gibt es in Europa nicht. Die Deutschen<lb/>
haben im Westen eine starke keltische, im Osten eine noch stärkere slawische<lb/>
Beimischung, ganz abgesehen noch von dem jüdischen Zusatz; die Franzosen<lb/>
und Italiener haben einen reichlichen Zufluß germanischen Bluts erfahren, die<lb/>
Engländer sind ans einer Verbindung germanischer, romanischer und keltischer<lb/>
Bestandteile hervorgegangen, die Russen haben starke tatarische, also sogar<lb/>
rassenfremde Elemente in sich aufgenommen. Am wenigsten gemischt sind wohl<lb/>
die Nordgermanen, aber ihre Bedeutung für die Weltkultur ist nicht groß.<lb/>
Noch viel mehr fällt ins Gewicht, daß die europäischen Kulturen auf einer<lb/>
allen gemeinsamen Grundlage beruhn, einerseits auf der arischen Rasseneinheit,<lb/>
andrerseits auf dem klassischen Altertum und auf dem Christentum, das ihnen<lb/>
allen als eine ihnen zunächst fremde Religion von auswärts, eben von den<lb/>
antiken Kulturvölkern als deren Erbe zugekommen ist und einen großen Teil<lb/>
Europas noch heute in den Formen der römischen Weltkirche vereinigt. Und<lb/>
niemals ist seitdem dieser Austausch der Kulturgüter unterbrochen worden.<lb/>
Die Germanen haben das ganze Abendland durch das vou ihnen getragne<lb/>
Lehnswesen politisch germanisiert; die Franzosen haben das niederern und<lb/>
seine Sitte über ganz West- und Mitteleuropa und bis Syrien getragen; die<lb/>
Italiener haben ihre Renaissance überallhin verbreitet und siud deshalb ein<lb/>
Jahrhundert lang das führende Kulturvolk gewesen; die französische Bildung,<lb/>
Sprache und Literatur haben fast zweihundert Jahre lang die höhern Gesell¬<lb/>
schaftsschichten ganz Europas bis nach Rußland hinein beherrscht und gerade<lb/>
dadurch die politische Machtstellung Frankreichs begründen helfen, wie sie um¬<lb/>
gekehrt von ihr Vorteil gezogen haben. Alle Literaturen Europas haben ein¬<lb/>
ander fortwährend beeinflußt, einander gegeben und voneinander empfangen.<lb/>
Unsre eigne deutsche Dichtung hat zweimal, im dreizehnten Jahrhundert wie<lb/>
im siebzehnten und achtzehnten, den stärksten Einfluß der französischen erfahren,<lb/>
dann wieder der englischen, vor allem Shakespeares. Noch in ganz anderen<lb/>
Sinne ist die Entwicklung der bildenden Kunst alleu Völkern des Abendlandes<lb/>
gemeinsam; sie gliedert sich nach großen Zeiträumen, die überall dieselben<lb/>
Stileigentümlichkeiten aufweise», nicht nach den Nationen, wenngleich diese<lb/>
nach ihrer eignen Art diese Formen eigentümlich gestalten. In derselben Zeit<lb/>
haben der romanische Stil, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassi¬<lb/>
zismus überall in Europa geherrscht, nur durch nationale Eigentümlichkeiten<lb/>
und Bedürfnisse modifiziert. Niemals hat irgend ein europäisches Volk eine<lb/>
Kunst hervorgebracht, die der eines andern Volks so geschlossen und selbständig<lb/>
durch alle Jahrhunderte gegenüber gestanden hätte, wie die griechische der<lb/>
ägyptischen oder der babylonischen. Die Wissenschaft endlich ist immer inter¬<lb/>
national gewesen und ist es heute mehr als je.</p><lb/><pxml:id="ID_395"next="#ID_396"> Solchen Tatsachen gegenüber ist der überspannte „Nationalismus," wie<lb/>
man wohl heute sagt, und wie er, als eine zu weitgehende Reaktion gegen die<lb/>
frühere Schwäche des Nationalbewußtseins, gerade auch in Deutschland auf¬<lb/>
tritt, unberechtigt und kulturwidrig. „Das aufdringliche Pochen auf die eigne</p><lb/></div></div></body></text></TEI>
[0072]
des Nationalitütsprinzips? Das ist auch in Europa unmöglich, Deal auch
hier existiert zunächst kein Volk, das nicht stark mit fremdem Blute gemischt
wäre; die sogenannte Nassenreinheit gibt es in Europa nicht. Die Deutschen
haben im Westen eine starke keltische, im Osten eine noch stärkere slawische
Beimischung, ganz abgesehen noch von dem jüdischen Zusatz; die Franzosen
und Italiener haben einen reichlichen Zufluß germanischen Bluts erfahren, die
Engländer sind ans einer Verbindung germanischer, romanischer und keltischer
Bestandteile hervorgegangen, die Russen haben starke tatarische, also sogar
rassenfremde Elemente in sich aufgenommen. Am wenigsten gemischt sind wohl
die Nordgermanen, aber ihre Bedeutung für die Weltkultur ist nicht groß.
Noch viel mehr fällt ins Gewicht, daß die europäischen Kulturen auf einer
allen gemeinsamen Grundlage beruhn, einerseits auf der arischen Rasseneinheit,
andrerseits auf dem klassischen Altertum und auf dem Christentum, das ihnen
allen als eine ihnen zunächst fremde Religion von auswärts, eben von den
antiken Kulturvölkern als deren Erbe zugekommen ist und einen großen Teil
Europas noch heute in den Formen der römischen Weltkirche vereinigt. Und
niemals ist seitdem dieser Austausch der Kulturgüter unterbrochen worden.
Die Germanen haben das ganze Abendland durch das vou ihnen getragne
Lehnswesen politisch germanisiert; die Franzosen haben das niederern und
seine Sitte über ganz West- und Mitteleuropa und bis Syrien getragen; die
Italiener haben ihre Renaissance überallhin verbreitet und siud deshalb ein
Jahrhundert lang das führende Kulturvolk gewesen; die französische Bildung,
Sprache und Literatur haben fast zweihundert Jahre lang die höhern Gesell¬
schaftsschichten ganz Europas bis nach Rußland hinein beherrscht und gerade
dadurch die politische Machtstellung Frankreichs begründen helfen, wie sie um¬
gekehrt von ihr Vorteil gezogen haben. Alle Literaturen Europas haben ein¬
ander fortwährend beeinflußt, einander gegeben und voneinander empfangen.
Unsre eigne deutsche Dichtung hat zweimal, im dreizehnten Jahrhundert wie
im siebzehnten und achtzehnten, den stärksten Einfluß der französischen erfahren,
dann wieder der englischen, vor allem Shakespeares. Noch in ganz anderen
Sinne ist die Entwicklung der bildenden Kunst alleu Völkern des Abendlandes
gemeinsam; sie gliedert sich nach großen Zeiträumen, die überall dieselben
Stileigentümlichkeiten aufweise», nicht nach den Nationen, wenngleich diese
nach ihrer eignen Art diese Formen eigentümlich gestalten. In derselben Zeit
haben der romanische Stil, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassi¬
zismus überall in Europa geherrscht, nur durch nationale Eigentümlichkeiten
und Bedürfnisse modifiziert. Niemals hat irgend ein europäisches Volk eine
Kunst hervorgebracht, die der eines andern Volks so geschlossen und selbständig
durch alle Jahrhunderte gegenüber gestanden hätte, wie die griechische der
ägyptischen oder der babylonischen. Die Wissenschaft endlich ist immer inter¬
national gewesen und ist es heute mehr als je.
Solchen Tatsachen gegenüber ist der überspannte „Nationalismus," wie
man wohl heute sagt, und wie er, als eine zu weitgehende Reaktion gegen die
frühere Schwäche des Nationalbewußtseins, gerade auch in Deutschland auf¬
tritt, unberechtigt und kulturwidrig. „Das aufdringliche Pochen auf die eigne
Informationen zur CAB-Ansicht
Diese Ansicht bietet Ihnen die Darstellung des Textes in normalisierter Orthographie.
Diese Textvariante wird vollautomatisch erstellt und kann aufgrund dessen auch Fehler enthalten.
Alle veränderten Wortformen sind grau hinterlegt. Als fremdsprachliches Material erkannte
Textteile sind ausgegraut dargestellt.
Kay-Michael Würzner: Bearbeitung der digitalen Edition.
Weitere Informationen:
Verfahren der Texterfassung: OCR mit Nachkorrektur.
Bogensignaturen: gekennzeichnet;Druckfehler: ignoriert;fremdsprachliches Material: nicht gekennzeichnet;Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage;Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): nicht ausgezeichnet;i/j in Fraktur: wie Vorlage;I/J in Fraktur: wie Vorlage;Kolumnentitel: gekennzeichnet;Kustoden: gekennzeichnet;langes s (ſ): als s transkribiert;Normalisierungen: stillschweigend;rundes r (ꝛ): als r/et transkribiert;Seitenumbrüche markiert: ja;Silbentrennung: wie Vorlage;u/v bzw. U/V: wie Vorlage;Vokale mit übergest. e: als ä/ö/ü transkribiert;Vollständigkeit: vollständig erfasst;Zeichensetzung: wie Vorlage;Zeilenumbrüche markiert: ja;
Die Grenzboten. Jg. 62, 1903, Zweites Vierteljahr, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/grenzboten_341877_240381/72>, abgerufen am 05.02.2025.
Alle Inhalte dieser Seite unterstehen, soweit nicht anders gekennzeichnet, einer
Creative-Commons-Lizenz.
Die Rechte an den angezeigten Bilddigitalisaten, soweit nicht anders gekennzeichnet, liegen bei den besitzenden Bibliotheken.
Weitere Informationen finden Sie in den DTA-Nutzungsbedingungen.
Insbesondere im Hinblick auf die §§ 86a StGB und 130 StGB wird festgestellt, dass die auf
diesen Seiten abgebildeten Inhalte weder in irgendeiner Form propagandistischen Zwecken
dienen, oder Werbung für verbotene Organisationen oder Vereinigungen darstellen, oder
nationalsozialistische Verbrechen leugnen oder verharmlosen, noch zum Zwecke der
Herabwürdigung der Menschenwürde gezeigt werden.
Die auf diesen Seiten abgebildeten Inhalte (in Wort und Bild) dienen im Sinne des
§ 86 StGB Abs. 3 ausschließlich historischen, sozial- oder kulturwissenschaftlichen
Forschungszwecken. Ihre Veröffentlichung erfolgt in der Absicht, Wissen zur Anregung
der intellektuellen Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft des Staatsbürgers zu
vermitteln und damit der Förderung seiner Mündigkeit zu dienen.
Zitierempfehlung: Deutsches Textarchiv. Grundlage für ein Referenzkorpus der neuhochdeutschen Sprache. Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 2025. URL: https://www.deutschestextarchiv.de/.