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Goethe, Johann Wolfgang von: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. [s. l.], 1773.

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that er nicht was er sollte, weil er mich nicht an
euch verrieth. Und du Weislingen bist ihr Werk-
zeug!
Weislingen. Berlichingen!
Götz. Kein Wort mehr davon, ich bin ein
Feind von Explicationen, man betrügt sich oder
den andern, und meist beyde.
Carl. Zu Tisch Papa.
Götz. Fröhliche Bottschaft! Kommt, ich hoffe
meine Weibsleute sollen euch munter machen. Jhr
war't sonst ein Liebhaber, die Fräuleins wußten
von euch zu erzählen. Kommt!
(ab.)


Jm
C 4


that er nicht was er ſollte, weil er mich nicht an
euch verrieth. Und du Weislingen biſt ihr Werk-
zeug!
Weislingen. Berlichingen!
Goͤtz. Kein Wort mehr davon, ich bin ein
Feind von Explicationen, man betruͤgt ſich oder
den andern, und meiſt beyde.
Carl. Zu Tiſch Papa.
Goͤtz. Froͤhliche Bottſchaft! Kommt, ich hoffe
meine Weibsleute ſollen euch munter machen. Jhr
war’t ſonſt ein Liebhaber, die Fraͤuleins wußten
von euch zu erzaͤhlen. Kommt!
(ab.)


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[39/0043] that er nicht was er ſollte, weil er mich nicht an euch verrieth. Und du Weislingen biſt ihr Werk- zeug! Weislingen. Berlichingen! Goͤtz. Kein Wort mehr davon, ich bin ein Feind von Explicationen, man betruͤgt ſich oder den andern, und meiſt beyde. Carl. Zu Tiſch Papa. Goͤtz. Froͤhliche Bottſchaft! Kommt, ich hoffe meine Weibsleute ſollen euch munter machen. Jhr war’t ſonſt ein Liebhaber, die Fraͤuleins wußten von euch zu erzaͤhlen. Kommt! (ab.) Jm C 4

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Zitationshilfe: Goethe, Johann Wolfgang von: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. [s. l.], 1773, S. 39. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/goethe_goetz_1773/43>, abgerufen am 01.03.2024.