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Allgemeine Zeitung. Nr. 180. Augsburg, 28. Juni 1840.

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Tochter und Gefolge hier an, und trat im goldenen Hirsch ab. Die erlauchte Frau, die sehr schwächlicher Gesundheit zu seyn scheint, gedenkt morgen die Reise nach Gastein fortzusetzen. - Die allerhöchste Entschließung, von der ich Ihnen vorgestern schrieb, die Uniformirung der Militärbeamten betreffend, ist heute bereits expedirt worden. - In unserer Stadt wurde das Guttenbergsfest in mehrern Privatcirkeln harmlos und fröhlich begangen.

Die hohe Feier des Frohnleichnamsfestes wurde heute auf die würdigste Weise begangen. Um halb 8 Uhr erschien der hochwürdige Hr. Bischof von Eichstätt, Karl August Graf v. Reisach, an der Pforte der Stiftskirche, wurde daselbst von der Geistlichkeit empfangen und zu dem auf der Epistelseite des Hochaltars errichteten Thronhimmel geleitet. Um 8 Uhr fuhr Se. Maj. der König unter dem Donner des Landwehrgeschützes und dem Geläute der Glocken vom königlichen Schlosse ab, wurde an den Stufen der Kirche von dem dort versammelten Cortege und den königlichen Stellen empfangen, und an die Pforte der Kirche geleitet. Die Geistlichkeit reichte das Weihwasser dar, und führte Allerhöchstdenselben zu dem in der Nähe des Altars auf der Evangelienseite aufgebauten Thron. Darauf begann das solenne Hochamt. Der Hr. Bischof ging mit den zum Dienste bestimmten vierzehn Geistlichen an den Hochaltar. Nach dem Agnus Dei empfingen die Geistlichen von dem Hrn. Bischof den Friedenskuß, worauf der Assistent Sr. k. Maj. den heil. Kreuzpartikel zum Kusse überreichte. Nach beendigtem Hochamte begann sogleich die Procession. Dem vorausgetragenen Kreuze folgte die hiesige Schuljugend, in deren Mitte eine Statue des heil. Joseph getragen wurde. Darauf folgten die ehrwürdigen Väter und Brüder des Capucinerklosters, welche ein mit Blumen geziertes Kreuz vortrugen. Nach diesen kam der königliche Hoffourrier, dem der Clerus folgte. Zu beiden Seiten der Geistlichkeit streuten sechs weiß gekleidete Schülerinnen Blumen aus. Unter dem prachtvoll mit Gold gestickten Himmel trug der hochwürdige Hr. Bischof das Sanctissimum, umgeben von zwei Diakonen mit brennenden Kerzen. Unmittelbar hinter dem Allerheiligsten folgte Se. k. Majestät, eine brennende Kerze tragend. Die an den vier Ecken des Himmels herunterhängenden Quasten wurden von vier königlichen Kammerherren getragen. Dem Monarchen folgte in reicher Uniform das zahlreiche und äußerst glänzende Cortege - unter ihm der k. bayerische Bundestagsgesandte Hr. Staatsrath v. Mieg - paarweise gehend, und ebenfalls brennende Kerzen tragend. Hieran schloß sich der lange Zug der königl. Dikasterial- und der übrigen königl. Stellen und Behörden, des Stadtmagistrats, der Gemeindebevollmächtigten und der Districtsvorsteher an. Darauf folgten die verschiedenen Zünfte mit ihren festlich geschmückten Fahnen, dann die Werk- und Sonntagsschülerinnen, vier weiß gekleidete Jungfrauen, Blumenkränze in den Händen haltend, vier Jungfrauen, die eine Statue der heil. Mutter Gottes trugen, und von zwölf andern Jungfrauen mit Kerzen und Blumenkränzen umschlossen wurden. Nach diesen kamen das sehr zahlreiche Pensionat des hiesigen englischen Fräuleinsinstituts mit seinen Lehrerinnen, und die barmherzigen Schwestern, denen sich das übrige Frauenvolk anschloß. Den untern Theil der Häuser bedeckten frische grüne Maien, an welche sich andere Verzierungen in der mannichfaltigsten und buntesten Abwechslung anknüpften. Die Fenster waren mit kostbaren Tüchern, Teppichen und Draperien belegt und behängt; überall sah man brennende Wachskerzen und farbige Spiritusflammen, Blumenbouquets in verzierten Vasen und künstlich gearbeiteten Körbchen, Wohlgeruch aushauchende Rauchpfannen, auf religiöse Gegenstände sich beziehende Oelgemälde und Standbilder von Heiligen, und die weiß und blaue Fahne. Auch unsere Mitbürger der nichtkatholischen Confession hatten sich rühmlich beeifert, durch Verzierung ihrer Häuser und Wohnungen ihre Nächstenliebe zu ihren katholischen Gemeindegenossen an den Tag zu legen. Der Zug ging durch ein ununterbrochenes Spalier des Linienmilitärs und der Landwehr an dem Rathhause vorbei, über den Residenzplatz durch das königl. Schloß, dann durch verschiedene andere Straßen. An vier Plätzen waren Altäre errichtet. (Aschaff. Z.)

Ihre k. Hoh. die Frau Großherzogin von Baden, auf der Reise nach Ischl begriffen, ist heute hier durchgereist. Angekommen sind der würtemb. Gesandte am k. bayer. Hofe, Frhr. v. Schmitz-Grollenburg, und der k. preuß. General v. Prittwitz, beauftragt, die Notificationsschreiben von dem Tode Friedrich Wilhelms III und von der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV zu überreichen.

Die Prinzessin Marie von Hessen ist heute in Begleitung der Freifrau v. Riedesel, von Ems kommend, dahier eingetroffen, und hat nach eingenommenem Mittagsmahl im Gasthause zum Adler ihre Reise nach Darmstadt fortgesetzt.

Der Kaiser Nikolaus wird, wie es heißt, nach einem etwa drei- oder viertägigen Aufenthalte, Ems wieder verlassen, um auf geradem Wege nach seinen Staaten zurückzukehren. Der Monarch würde sich zu dem Ende von Köln aus auf der durch Westphalen nach Hamburg führenden Route nach einem Hafen der Ostsee, wahrscheinlich nach Travemünde, begeben, wo das kaiserl. Dampfschiff "die Ischora" Se. Majestät erwartet. Indessen sind auch noch in drei andern Ostseehäfen, namentlich zu Kiel und Stettin, kaiserl. russische Dampfschiffe aufgestellt, um den hohen Reisenden aufzunehmen und nach Petersburg überzuführen. - Ihre H. die Prinzessin Marie von Hessen gedachte nach einem dreitägigen Aufenthalte Bad Ems wieder zu verlassen, um nach Darmstadt zurückzugehen. Wahrscheinlich wird Ihre Hoheit sich jedoch in Kürze wieder dorthin begeben, um Ihre Maj. die Kaiserin von Rußland auf ihren weiteren Reisen zu begleiten und ihr sodann nach St. Petersburg zu folgen. - Die rheinischen Dampfschiffe, die noch vor einigen Wochen fast ganz verödet waren, sind jetzt so stark mit Reisenden besetzt, daß sich jetzt nicht selten 5-600 Personen auf einem derselben beisammen befinden. (Schw. M.)

Unser Erbgroßherzog, Rittmeister des in Breslau garnisonirenden Cavallerieregiments, ist am 18 d. von dort über Berlin und Potsdam, wo er seinen hohen Verwandten einen Besuch abgestattet hat, hier eingetroffen, um einige Tage in traulichem Zusammenseyn mit seinen erlauchten Eltern zuzubringen und mit ihnen seinen Geburtstag, der auf den 24 d. fällt, zu feiern. Er erfreut sich des besten Wohlseyns. Den 25 wird der Erbgroßherzog seine erlauchte Mutter nach dem anmuthig gelegenen Waldschloß Wilhelmsthal bei Eisenach begleiten, wo bereits Vorbereitungen zum Empfang noch anderer Gäste getroffen werden. Die beiden Prinzessinnen von Preußen, Wilhelm und Karl, werden dort in ländlicher Einsamkeit einige Wochen ihrer Trauer zubringen; die "Prinzessin von Preußen" wird ihren Sohn, den muthmaßlichen einstigen Thronerben - einen jungen Prinzen von aufgewecktem Geist und vielversprechenden Anlagen, wie er sich schon als kleinerer Knabe gezeigt - dahin mitnehmen. - Heute hat unser Hof eine kleine Lustreise nach dem an der Saale pittoresk gelegenen Schlosse Dornburg, das wegen seiner Aussicht und seines schönen Rosenhags berühmt ist, gemacht. Wie bekannt, war dieses einen Felsen krönende Schloß lange Zeit

Tochter und Gefolge hier an, und trat im goldenen Hirsch ab. Die erlauchte Frau, die sehr schwächlicher Gesundheit zu seyn scheint, gedenkt morgen die Reise nach Gastein fortzusetzen. – Die allerhöchste Entschließung, von der ich Ihnen vorgestern schrieb, die Uniformirung der Militärbeamten betreffend, ist heute bereits expedirt worden. – In unserer Stadt wurde das Guttenbergsfest in mehrern Privatcirkeln harmlos und fröhlich begangen.

Die hohe Feier des Frohnleichnamsfestes wurde heute auf die würdigste Weise begangen. Um halb 8 Uhr erschien der hochwürdige Hr. Bischof von Eichstätt, Karl August Graf v. Reisach, an der Pforte der Stiftskirche, wurde daselbst von der Geistlichkeit empfangen und zu dem auf der Epistelseite des Hochaltars errichteten Thronhimmel geleitet. Um 8 Uhr fuhr Se. Maj. der König unter dem Donner des Landwehrgeschützes und dem Geläute der Glocken vom königlichen Schlosse ab, wurde an den Stufen der Kirche von dem dort versammelten Cortège und den königlichen Stellen empfangen, und an die Pforte der Kirche geleitet. Die Geistlichkeit reichte das Weihwasser dar, und führte Allerhöchstdenselben zu dem in der Nähe des Altars auf der Evangelienseite aufgebauten Thron. Darauf begann das solenne Hochamt. Der Hr. Bischof ging mit den zum Dienste bestimmten vierzehn Geistlichen an den Hochaltar. Nach dem Agnus Dei empfingen die Geistlichen von dem Hrn. Bischof den Friedenskuß, worauf der Assistent Sr. k. Maj. den heil. Kreuzpartikel zum Kusse überreichte. Nach beendigtem Hochamte begann sogleich die Procession. Dem vorausgetragenen Kreuze folgte die hiesige Schuljugend, in deren Mitte eine Statue des heil. Joseph getragen wurde. Darauf folgten die ehrwürdigen Väter und Brüder des Capucinerklosters, welche ein mit Blumen geziertes Kreuz vortrugen. Nach diesen kam der königliche Hoffourrier, dem der Clerus folgte. Zu beiden Seiten der Geistlichkeit streuten sechs weiß gekleidete Schülerinnen Blumen aus. Unter dem prachtvoll mit Gold gestickten Himmel trug der hochwürdige Hr. Bischof das Sanctissimum, umgeben von zwei Diakonen mit brennenden Kerzen. Unmittelbar hinter dem Allerheiligsten folgte Se. k. Majestät, eine brennende Kerze tragend. Die an den vier Ecken des Himmels herunterhängenden Quasten wurden von vier königlichen Kammerherren getragen. Dem Monarchen folgte in reicher Uniform das zahlreiche und äußerst glänzende Cortège – unter ihm der k. bayerische Bundestagsgesandte Hr. Staatsrath v. Mieg – paarweise gehend, und ebenfalls brennende Kerzen tragend. Hieran schloß sich der lange Zug der königl. Dikasterial- und der übrigen königl. Stellen und Behörden, des Stadtmagistrats, der Gemeindebevollmächtigten und der Districtsvorsteher an. Darauf folgten die verschiedenen Zünfte mit ihren festlich geschmückten Fahnen, dann die Werk- und Sonntagsschülerinnen, vier weiß gekleidete Jungfrauen, Blumenkränze in den Händen haltend, vier Jungfrauen, die eine Statue der heil. Mutter Gottes trugen, und von zwölf andern Jungfrauen mit Kerzen und Blumenkränzen umschlossen wurden. Nach diesen kamen das sehr zahlreiche Pensionat des hiesigen englischen Fräuleinsinstituts mit seinen Lehrerinnen, und die barmherzigen Schwestern, denen sich das übrige Frauenvolk anschloß. Den untern Theil der Häuser bedeckten frische grüne Maien, an welche sich andere Verzierungen in der mannichfaltigsten und buntesten Abwechslung anknüpften. Die Fenster waren mit kostbaren Tüchern, Teppichen und Draperien belegt und behängt; überall sah man brennende Wachskerzen und farbige Spiritusflammen, Blumenbouquets in verzierten Vasen und künstlich gearbeiteten Körbchen, Wohlgeruch aushauchende Rauchpfannen, auf religiöse Gegenstände sich beziehende Oelgemälde und Standbilder von Heiligen, und die weiß und blaue Fahne. Auch unsere Mitbürger der nichtkatholischen Confession hatten sich rühmlich beeifert, durch Verzierung ihrer Häuser und Wohnungen ihre Nächstenliebe zu ihren katholischen Gemeindegenossen an den Tag zu legen. Der Zug ging durch ein ununterbrochenes Spalier des Linienmilitärs und der Landwehr an dem Rathhause vorbei, über den Residenzplatz durch das königl. Schloß, dann durch verschiedene andere Straßen. An vier Plätzen waren Altäre errichtet. (Aschaff. Z.)

Ihre k. Hoh. die Frau Großherzogin von Baden, auf der Reise nach Ischl begriffen, ist heute hier durchgereist. Angekommen sind der würtemb. Gesandte am k. bayer. Hofe, Frhr. v. Schmitz-Grollenburg, und der k. preuß. General v. Prittwitz, beauftragt, die Notificationsschreiben von dem Tode Friedrich Wilhelms III und von der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV zu überreichen.

Die Prinzessin Marie von Hessen ist heute in Begleitung der Freifrau v. Riedesel, von Ems kommend, dahier eingetroffen, und hat nach eingenommenem Mittagsmahl im Gasthause zum Adler ihre Reise nach Darmstadt fortgesetzt.

Der Kaiser Nikolaus wird, wie es heißt, nach einem etwa drei- oder viertägigen Aufenthalte, Ems wieder verlassen, um auf geradem Wege nach seinen Staaten zurückzukehren. Der Monarch würde sich zu dem Ende von Köln aus auf der durch Westphalen nach Hamburg führenden Route nach einem Hafen der Ostsee, wahrscheinlich nach Travemünde, begeben, wo das kaiserl. Dampfschiff „die Ischora“ Se. Majestät erwartet. Indessen sind auch noch in drei andern Ostseehäfen, namentlich zu Kiel und Stettin, kaiserl. russische Dampfschiffe aufgestellt, um den hohen Reisenden aufzunehmen und nach Petersburg überzuführen. – Ihre H. die Prinzessin Marie von Hessen gedachte nach einem dreitägigen Aufenthalte Bad Ems wieder zu verlassen, um nach Darmstadt zurückzugehen. Wahrscheinlich wird Ihre Hoheit sich jedoch in Kürze wieder dorthin begeben, um Ihre Maj. die Kaiserin von Rußland auf ihren weiteren Reisen zu begleiten und ihr sodann nach St. Petersburg zu folgen. – Die rheinischen Dampfschiffe, die noch vor einigen Wochen fast ganz verödet waren, sind jetzt so stark mit Reisenden besetzt, daß sich jetzt nicht selten 5-600 Personen auf einem derselben beisammen befinden. (Schw. M.)

Unser Erbgroßherzog, Rittmeister des in Breslau garnisonirenden Cavallerieregiments, ist am 18 d. von dort über Berlin und Potsdam, wo er seinen hohen Verwandten einen Besuch abgestattet hat, hier eingetroffen, um einige Tage in traulichem Zusammenseyn mit seinen erlauchten Eltern zuzubringen und mit ihnen seinen Geburtstag, der auf den 24 d. fällt, zu feiern. Er erfreut sich des besten Wohlseyns. Den 25 wird der Erbgroßherzog seine erlauchte Mutter nach dem anmuthig gelegenen Waldschloß Wilhelmsthal bei Eisenach begleiten, wo bereits Vorbereitungen zum Empfang noch anderer Gäste getroffen werden. Die beiden Prinzessinnen von Preußen, Wilhelm und Karl, werden dort in ländlicher Einsamkeit einige Wochen ihrer Trauer zubringen; die „Prinzessin von Preußen“ wird ihren Sohn, den muthmaßlichen einstigen Thronerben – einen jungen Prinzen von aufgewecktem Geist und vielversprechenden Anlagen, wie er sich schon als kleinerer Knabe gezeigt – dahin mitnehmen. – Heute hat unser Hof eine kleine Lustreise nach dem an der Saale pittoresk gelegenen Schlosse Dornburg, das wegen seiner Aussicht und seines schönen Rosenhags berühmt ist, gemacht. Wie bekannt, war dieses einen Felsen krönende Schloß lange Zeit

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Tochter und Gefolge hier an, und trat im goldenen Hirsch ab. Die erlauchte Frau, die sehr schwächlicher Gesundheit zu seyn scheint, gedenkt morgen die Reise nach Gastein fortzusetzen. &#x2013; Die allerhöchste Entschließung, von der ich Ihnen vorgestern schrieb, die Uniformirung der Militärbeamten betreffend, ist heute bereits expedirt worden. &#x2013; In unserer Stadt wurde das Guttenbergsfest in mehrern Privatcirkeln harmlos und fröhlich begangen.</p>
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          <p> Die hohe Feier des Frohnleichnamsfestes wurde heute auf die würdigste Weise begangen. Um halb 8 Uhr erschien der hochwürdige Hr. Bischof von Eichstätt, Karl August Graf v. Reisach, an der Pforte der Stiftskirche, wurde daselbst von der Geistlichkeit empfangen und zu dem auf der Epistelseite des Hochaltars errichteten Thronhimmel geleitet. Um 8 Uhr fuhr Se. Maj. der König unter dem Donner des Landwehrgeschützes und dem Geläute der Glocken vom königlichen Schlosse ab, wurde an den Stufen der Kirche von dem dort versammelten Cortège und den königlichen Stellen empfangen, und an die Pforte der Kirche geleitet. Die Geistlichkeit reichte das Weihwasser dar, und führte Allerhöchstdenselben zu dem in der Nähe des Altars auf der Evangelienseite aufgebauten Thron. Darauf begann das solenne Hochamt. Der Hr. Bischof ging mit den zum Dienste bestimmten vierzehn Geistlichen an den Hochaltar. Nach dem Agnus Dei empfingen die Geistlichen von dem Hrn. Bischof den Friedenskuß, worauf der Assistent Sr. k. Maj. den heil. Kreuzpartikel zum Kusse überreichte. Nach beendigtem Hochamte begann sogleich die Procession. Dem vorausgetragenen Kreuze folgte die hiesige Schuljugend, in deren Mitte eine Statue des heil. Joseph getragen wurde. Darauf folgten die ehrwürdigen Väter und Brüder des Capucinerklosters, welche ein mit Blumen geziertes Kreuz vortrugen. Nach diesen kam der königliche Hoffourrier, dem der Clerus folgte. Zu beiden Seiten der Geistlichkeit streuten sechs weiß gekleidete Schülerinnen Blumen aus. Unter dem prachtvoll mit Gold gestickten Himmel trug der hochwürdige Hr. Bischof das Sanctissimum, umgeben von zwei Diakonen mit brennenden Kerzen. Unmittelbar hinter dem Allerheiligsten folgte Se. k. Majestät, eine brennende Kerze tragend. Die an den vier Ecken des Himmels herunterhängenden Quasten wurden von vier königlichen Kammerherren getragen. Dem Monarchen folgte in reicher Uniform das zahlreiche und äußerst glänzende Cortège &#x2013; unter ihm der k. bayerische Bundestagsgesandte Hr. Staatsrath v. Mieg &#x2013; paarweise gehend, und ebenfalls brennende Kerzen tragend. Hieran schloß sich der lange Zug der königl. Dikasterial- und der übrigen königl. Stellen und Behörden, des Stadtmagistrats, der Gemeindebevollmächtigten und der Districtsvorsteher an. Darauf folgten die verschiedenen Zünfte mit ihren festlich geschmückten Fahnen, dann die Werk- und Sonntagsschülerinnen, vier weiß gekleidete Jungfrauen, Blumenkränze in den Händen haltend, vier Jungfrauen, die eine Statue der heil. Mutter Gottes trugen, und von zwölf andern Jungfrauen mit Kerzen und Blumenkränzen umschlossen wurden. Nach diesen kamen das sehr zahlreiche Pensionat des hiesigen englischen Fräuleinsinstituts mit seinen Lehrerinnen, und die barmherzigen Schwestern, denen sich das übrige Frauenvolk anschloß. Den untern Theil der Häuser bedeckten frische grüne Maien, an welche sich andere Verzierungen in der mannichfaltigsten und buntesten Abwechslung anknüpften. Die Fenster waren mit kostbaren Tüchern, Teppichen und Draperien belegt und behängt; überall sah man brennende Wachskerzen und farbige Spiritusflammen, Blumenbouquets in verzierten Vasen und künstlich gearbeiteten Körbchen, Wohlgeruch aushauchende Rauchpfannen, auf religiöse Gegenstände sich beziehende Oelgemälde und Standbilder von Heiligen, und die weiß und blaue Fahne. Auch unsere Mitbürger der nichtkatholischen Confession hatten sich rühmlich beeifert, durch Verzierung ihrer Häuser und Wohnungen ihre Nächstenliebe zu ihren katholischen Gemeindegenossen an den Tag zu legen. Der Zug ging durch ein ununterbrochenes Spalier des Linienmilitärs und der Landwehr an dem Rathhause vorbei, über den Residenzplatz durch das königl. Schloß, dann durch verschiedene andere Straßen. An vier Plätzen waren Altäre errichtet. (<hi rendition="#g">Aschaff</hi>. Z.)</p>
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[1437/0005] Tochter und Gefolge hier an, und trat im goldenen Hirsch ab. Die erlauchte Frau, die sehr schwächlicher Gesundheit zu seyn scheint, gedenkt morgen die Reise nach Gastein fortzusetzen. – Die allerhöchste Entschließung, von der ich Ihnen vorgestern schrieb, die Uniformirung der Militärbeamten betreffend, ist heute bereits expedirt worden. – In unserer Stadt wurde das Guttenbergsfest in mehrern Privatcirkeln harmlos und fröhlich begangen. _ Aschaffenburg, 21 Jun. Die hohe Feier des Frohnleichnamsfestes wurde heute auf die würdigste Weise begangen. Um halb 8 Uhr erschien der hochwürdige Hr. Bischof von Eichstätt, Karl August Graf v. Reisach, an der Pforte der Stiftskirche, wurde daselbst von der Geistlichkeit empfangen und zu dem auf der Epistelseite des Hochaltars errichteten Thronhimmel geleitet. Um 8 Uhr fuhr Se. Maj. der König unter dem Donner des Landwehrgeschützes und dem Geläute der Glocken vom königlichen Schlosse ab, wurde an den Stufen der Kirche von dem dort versammelten Cortège und den königlichen Stellen empfangen, und an die Pforte der Kirche geleitet. Die Geistlichkeit reichte das Weihwasser dar, und führte Allerhöchstdenselben zu dem in der Nähe des Altars auf der Evangelienseite aufgebauten Thron. Darauf begann das solenne Hochamt. Der Hr. Bischof ging mit den zum Dienste bestimmten vierzehn Geistlichen an den Hochaltar. Nach dem Agnus Dei empfingen die Geistlichen von dem Hrn. Bischof den Friedenskuß, worauf der Assistent Sr. k. Maj. den heil. Kreuzpartikel zum Kusse überreichte. Nach beendigtem Hochamte begann sogleich die Procession. Dem vorausgetragenen Kreuze folgte die hiesige Schuljugend, in deren Mitte eine Statue des heil. Joseph getragen wurde. Darauf folgten die ehrwürdigen Väter und Brüder des Capucinerklosters, welche ein mit Blumen geziertes Kreuz vortrugen. Nach diesen kam der königliche Hoffourrier, dem der Clerus folgte. Zu beiden Seiten der Geistlichkeit streuten sechs weiß gekleidete Schülerinnen Blumen aus. Unter dem prachtvoll mit Gold gestickten Himmel trug der hochwürdige Hr. Bischof das Sanctissimum, umgeben von zwei Diakonen mit brennenden Kerzen. Unmittelbar hinter dem Allerheiligsten folgte Se. k. Majestät, eine brennende Kerze tragend. Die an den vier Ecken des Himmels herunterhängenden Quasten wurden von vier königlichen Kammerherren getragen. Dem Monarchen folgte in reicher Uniform das zahlreiche und äußerst glänzende Cortège – unter ihm der k. bayerische Bundestagsgesandte Hr. Staatsrath v. Mieg – paarweise gehend, und ebenfalls brennende Kerzen tragend. Hieran schloß sich der lange Zug der königl. Dikasterial- und der übrigen königl. Stellen und Behörden, des Stadtmagistrats, der Gemeindebevollmächtigten und der Districtsvorsteher an. Darauf folgten die verschiedenen Zünfte mit ihren festlich geschmückten Fahnen, dann die Werk- und Sonntagsschülerinnen, vier weiß gekleidete Jungfrauen, Blumenkränze in den Händen haltend, vier Jungfrauen, die eine Statue der heil. Mutter Gottes trugen, und von zwölf andern Jungfrauen mit Kerzen und Blumenkränzen umschlossen wurden. Nach diesen kamen das sehr zahlreiche Pensionat des hiesigen englischen Fräuleinsinstituts mit seinen Lehrerinnen, und die barmherzigen Schwestern, denen sich das übrige Frauenvolk anschloß. Den untern Theil der Häuser bedeckten frische grüne Maien, an welche sich andere Verzierungen in der mannichfaltigsten und buntesten Abwechslung anknüpften. Die Fenster waren mit kostbaren Tüchern, Teppichen und Draperien belegt und behängt; überall sah man brennende Wachskerzen und farbige Spiritusflammen, Blumenbouquets in verzierten Vasen und künstlich gearbeiteten Körbchen, Wohlgeruch aushauchende Rauchpfannen, auf religiöse Gegenstände sich beziehende Oelgemälde und Standbilder von Heiligen, und die weiß und blaue Fahne. Auch unsere Mitbürger der nichtkatholischen Confession hatten sich rühmlich beeifert, durch Verzierung ihrer Häuser und Wohnungen ihre Nächstenliebe zu ihren katholischen Gemeindegenossen an den Tag zu legen. Der Zug ging durch ein ununterbrochenes Spalier des Linienmilitärs und der Landwehr an dem Rathhause vorbei, über den Residenzplatz durch das königl. Schloß, dann durch verschiedene andere Straßen. An vier Plätzen waren Altäre errichtet. (Aschaff. Z.) _ Stuttgart, 25 Jun. Ihre k. Hoh. die Frau Großherzogin von Baden, auf der Reise nach Ischl begriffen, ist heute hier durchgereist. Angekommen sind der würtemb. Gesandte am k. bayer. Hofe, Frhr. v. Schmitz-Grollenburg, und der k. preuß. General v. Prittwitz, beauftragt, die Notificationsschreiben von dem Tode Friedrich Wilhelms III und von der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV zu überreichen. _ Wiesbaden, 23 Jun. Die Prinzessin Marie von Hessen ist heute in Begleitung der Freifrau v. Riedesel, von Ems kommend, dahier eingetroffen, und hat nach eingenommenem Mittagsmahl im Gasthause zum Adler ihre Reise nach Darmstadt fortgesetzt. _ Vom Rhein, 20 Jun. Der Kaiser Nikolaus wird, wie es heißt, nach einem etwa drei- oder viertägigen Aufenthalte, Ems wieder verlassen, um auf geradem Wege nach seinen Staaten zurückzukehren. Der Monarch würde sich zu dem Ende von Köln aus auf der durch Westphalen nach Hamburg führenden Route nach einem Hafen der Ostsee, wahrscheinlich nach Travemünde, begeben, wo das kaiserl. Dampfschiff „die Ischora“ Se. Majestät erwartet. Indessen sind auch noch in drei andern Ostseehäfen, namentlich zu Kiel und Stettin, kaiserl. russische Dampfschiffe aufgestellt, um den hohen Reisenden aufzunehmen und nach Petersburg überzuführen. – Ihre H. die Prinzessin Marie von Hessen gedachte nach einem dreitägigen Aufenthalte Bad Ems wieder zu verlassen, um nach Darmstadt zurückzugehen. Wahrscheinlich wird Ihre Hoheit sich jedoch in Kürze wieder dorthin begeben, um Ihre Maj. die Kaiserin von Rußland auf ihren weiteren Reisen zu begleiten und ihr sodann nach St. Petersburg zu folgen. – Die rheinischen Dampfschiffe, die noch vor einigen Wochen fast ganz verödet waren, sind jetzt so stark mit Reisenden besetzt, daß sich jetzt nicht selten 5-600 Personen auf einem derselben beisammen befinden. (Schw. M.) _ Weimar, 20 Jun. Unser Erbgroßherzog, Rittmeister des in Breslau garnisonirenden Cavallerieregiments, ist am 18 d. von dort über Berlin und Potsdam, wo er seinen hohen Verwandten einen Besuch abgestattet hat, hier eingetroffen, um einige Tage in traulichem Zusammenseyn mit seinen erlauchten Eltern zuzubringen und mit ihnen seinen Geburtstag, der auf den 24 d. fällt, zu feiern. Er erfreut sich des besten Wohlseyns. Den 25 wird der Erbgroßherzog seine erlauchte Mutter nach dem anmuthig gelegenen Waldschloß Wilhelmsthal bei Eisenach begleiten, wo bereits Vorbereitungen zum Empfang noch anderer Gäste getroffen werden. Die beiden Prinzessinnen von Preußen, Wilhelm und Karl, werden dort in ländlicher Einsamkeit einige Wochen ihrer Trauer zubringen; die „Prinzessin von Preußen“ wird ihren Sohn, den muthmaßlichen einstigen Thronerben – einen jungen Prinzen von aufgewecktem Geist und vielversprechenden Anlagen, wie er sich schon als kleinerer Knabe gezeigt – dahin mitnehmen. – Heute hat unser Hof eine kleine Lustreise nach dem an der Saale pittoresk gelegenen Schlosse Dornburg, das wegen seiner Aussicht und seines schönen Rosenhags berühmt ist, gemacht. Wie bekannt, war dieses einen Felsen krönende Schloß lange Zeit

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Matthias Boenig: Bearbeitung der digitalen Edition. (2016-06-28T11:37:15Z)

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Zitationshilfe: Allgemeine Zeitung. Nr. 180. Augsburg, 28. Juni 1840, S. 1437. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/augsburgerallgemeine_180_18400628/5>, abgerufen am 21.02.2024.