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Allgemeine Zeitung. Nr. 180. Augsburg, 28. Juni 1840.

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[2543-45]

Gestüts-Licitation.

Am 3 August 1840 wird das den gräflich Johann Nepom. Esterhazy'schen Erben gehörige Gestüt einer bekannten Siebenbürger Race orientalischer Abkunft, bestehend aus 5 Beschälern, 19 Stück drei-, zwei- und einjährigen Hengstfohlen, 28 Mutterstuten mit ihren heurigen Fohlen, 22 Stück drei-, zwei- und einjährigen Stutenfohlen, und 18 Stück aufgestellten Wagenpferden, in Siebenbürgen in dem von Clausenburg eine Meile entfernten, an der von Großwardein dahin führenden Chaussee liegenden Marktflecken Gyaln im herrschaftlichen Hofe im Wege der Versteigerung gegen gleich baare Zahlung veräußert.

[2476-79]

Stelle-Offert.

Von einer Dampfschifffahrts-Gesellschaft wird ein Civil-Ingenieur zur Leitung ihres Dampfschifffahrts-Werftes gesucht. - Anfragen über die nähern Verhältnisse und Bedingungen wollen an Hrn. Franz Böhm Sohn in Frankfurt a. M. befördert werden.

[2456-58]

Vermiethung.

Ein in einer der anmuthigsten Vorstädte Münchens gelegenes Haus mit 18-20 elegant meublirten Zimmern, dann Stallungen, Wagenremisen, Parkanlagen etc. ist sogleich zu vermiethen.

Nähere Anfragen ertheilt das Anfrage- und Adresse-Bureau zu München.

[2421-23]

Stelle-Gesuch.

Ein Frauenzimmer von guter Familie sucht eine Stelle als Gesellschafterin, vorzugsweise bei einer einzelnen Dame oder in einer kleinen Familie, und würde auch gerne, wenn es gewünscht wird, die Führung der Haushaltung übernehmen. Näaere Auskunft unter der Adresse H. v. K. bei der Expedition der Allg. Zeitung.

[2522-28]
[Tabelle]

Dampfschifffahrt für den Nieder- u. Mittelrhein.

Düsseldorfer Gesellschaft.

Dienst zwischen Mainz, Düsseldorf, Rotterdam und London mit den eleganten und schnellfahrenden Dampfbooten:

Victoria, Kronprinzessin von Preußen, Erbgroßherzogin von Hessen, Herzog von Nassau, Komet und Gutenberg, sämmtlich mit Niederdruck-Maschinen von 80 a 90 Pferdekraft
täglich

Rheinaufwärts:

v. Rotterdam n. Emmerich M. 6 1/2 U.

v. Emmerich n. Düsseldorf M. 7 U.

v. Düsseldorf n. Coblenz A. 11 U.

v. Köln n. Coblenz M. 6 1/2 U.

v. Bonn n. Coblenz M. 9 1/2 U.

v. Coblenz n. Mainz M. 6 1/2 U.

Rheinabwärts:

v. Mainz n. Düsseldorf M. 6 U.

v. Coblenz n. Düsseldorf M. 11 U.

v. Bonn n. Düsseldorf Nachm. 2 1/2 U.

v. Köln n. Düsseldorf Nachm. 4 1/2 U.

v. Düsseldorf n. Rotterdam N. 12 U.

v. Emmerich n. Rotterdam M. 6 U.

in Verbindung mit den jeden Mittwoch und Samstag von und nach Rotterdam abfahrenden Dampfbooten der General-Steam-Navigation-Company in London.

Die Morgens zu Thal von Mainz abfahrenden Boote setzen desselben Abends ihre Reise von Düsseldorf fort und treffen andern Nachmittags zeitig in Rotterdam ein.

Die Reise zu Berg von Rotterdam nach Mainz geschieht mit Uebernachtung in Emmerich und Coblenz.

Die Preise sind bedeutend ermäßigt worden, und finden directe Einschreibungen nach London, sowohl für die Einzelreise als mit ansehnlichem Rabatte für die Hin- und Herreise zusammen, auf allen Agenturen der Gesellschaft von Mainz bis Düsseldorf statt.

Nach Frankfurt, Wiesbaden, Creuznach und Ems werden auf allen Agenturen directe Billette gegeben.

So lange der Wasserstand es erlaubt, fahren die Boote nach Rotterdam abwechselnd über Arnheim und Nymwegen. Nähere Auskunft bei den Agenten.

Düsseldorf, den 15 Junius 1840.

Die Direction.

[2424-26]

Allen hohen Reisenden und Herrschaften, so wie meinen verehrten Freunden und Gönnern bringe ich hiermit zur ergebensten Anzeige, daß ich mein bereits sieben Jahre besitzendes Gasthaus zum "fränkischen Hof" dahier, von nun an "Hotel de Russie" benenne.

Indem ich bitte auf diese neue Firma geneigtest Bedacht zu nehmen, bemerke ich noch, daß ich zu den bereits bekannten Annehmlichkeiten und Bedürfnissen eines Gasthauses ersten Ranges die Einrichtung von warmen und kalten Bädern getroffen habe.

Mit der reellsten und aufmerksamsten Bedienung hoffe ich jeden mein Hotel Beehrenden zu befriedigen. - Würzburg, im Junius 1840.

J. G. Blüthgen, Gastgeber zum Hotel de Russie.

[2522-28]

Anerbieten und Gelegenheit zur Errichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt.

Ein sehr romantisch gelegenes Gut in der Nähe einer großen Stadt in Bayern an einem Fluß und einer Hauptstraße, welches mit dem reinsten frischen in die Höhe gehenden Quellwasser reichlich und in jedem Gebäude versehen ist, und auch die nöthigen massiven großen Gebäude zur Einrichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt hat, auch in einem milden Klima in südlicher Abdachung liegt, wird mit oder ohne Wald-, Wies- und Feldgründe hiermit zum Verkauf ausgeboten.

Die Expedition der Allg. Zeitung besorgt portofreie Briefe in obigem Betreff an B. T. F. in B.

[2288-90]

Verkauf eines Gasthofes erster Classe in Berlin.

Der zu Berlin am Dönhofsplatz und der Ecke der Leipziger- und Jerusalemsstraße in der lebhaftesten und schönsten Gegend der Stadt gelegene, unter der Firma zum goldenen Adler im deutschen Hause bekannte große Gasthof erster Classe soll erbtheilungshalber aus freier Hand verkauft werden.

Derselbe besteht aus vier Etagen, jede Etage mit 23 nach der Straße herausgehenden Doppelfenstern versehen, enthält 75 zur Aufnahme von Fremden mit vollständigem Inventarium versehene Zimmer, Stallung zu 58 Pferden und dazu gehörigen Remisen, zwei Höfe, bedeutende Keller und Wirthschaftsgelaß und große Böden. Außerdem sind vier Hofwohnungen, ein Laden und zwei Keller nach der Straße heraus des bedeutenden Gelasses wegen besonders vermiethet.

Die Gebäude, so wie das Inventarium befinden sich im elegantesten und complet brauchbaren Zustande. Ein bedeutender Theil der Kaufgelder kann auf dem Grundstücke hypothekarisch stehen bleiben. Gebote werden von den jetzigen Besitzern, den Gastwirth Schmidt'schen Erben, im Grundstücke selbst franco bis zum 1 August l. J. angenommen.

[2543-45]

Gestüts-Licitation.

Am 3 August 1840 wird das den gräflich Johann Nepom. Esterházy'schen Erben gehörige Gestüt einer bekannten Siebenbürger Race orientalischer Abkunft, bestehend aus 5 Beschälern, 19 Stück drei-, zwei- und einjährigen Hengstfohlen, 28 Mutterstuten mit ihren heurigen Fohlen, 22 Stück drei-, zwei- und einjährigen Stutenfohlen, und 18 Stück aufgestellten Wagenpferden, in Siebenbürgen in dem von Clausenburg eine Meile entfernten, an der von Großwardein dahin führenden Chaussée liegenden Marktflecken Gyaln im herrschaftlichen Hofe im Wege der Versteigerung gegen gleich baare Zahlung veräußert.

[2476-79]

Stelle-Offert.

Von einer Dampfschifffahrts-Gesellschaft wird ein Civil-Ingenieur zur Leitung ihres Dampfschifffahrts-Werftes gesucht. – Anfragen über die nähern Verhältnisse und Bedingungen wollen an Hrn. Franz Böhm Sohn in Frankfurt a. M. befördert werden.

[2456-58]

Vermiethung.

Ein in einer der anmuthigsten Vorstädte Münchens gelegenes Haus mit 18-20 elegant meublirten Zimmern, dann Stallungen, Wagenremisen, Parkanlagen etc. ist sogleich zu vermiethen.

Nähere Anfragen ertheilt das Anfrage- und Adresse-Bureau zu München.

[2421-23]

Stelle-Gesuch.

Ein Frauenzimmer von guter Familie sucht eine Stelle als Gesellschafterin, vorzugsweise bei einer einzelnen Dame oder in einer kleinen Familie, und würde auch gerne, wenn es gewünscht wird, die Führung der Haushaltung übernehmen. Näaere Auskunft unter der Adresse H. v. K. bei der Expedition der Allg. Zeitung.

[2522-28]
[Tabelle]

Dampfschifffahrt für den Nieder- u. Mittelrhein.

Düsseldorfer Gesellschaft.

Dienst zwischen Mainz, Düsseldorf, Rotterdam und London mit den eleganten und schnellfahrenden Dampfbooten:

Victoria, Kronprinzessin von Preußen, Erbgroßherzogin von Hessen, Herzog von Nassau, Komet und Gutenberg, sämmtlich mit Niederdruck-Maschinen von 80 à 90 Pferdekraft
täglich

Rheinaufwärts:

v. Rotterdam n. Emmerich M. 6 1/2 U.

v. Emmerich n. Düsseldorf M. 7 U.

v. Düsseldorf n. Coblenz A. 11 U.

v. Köln n. Coblenz M. 6 1/2 U.

v. Bonn n. Coblenz M. 9 1/2 U.

v. Coblenz n. Mainz M. 6 1/2 U.

Rheinabwärts:

v. Mainz n. Düsseldorf M. 6 U.

v. Coblenz n. Düsseldorf M. 11 U.

v. Bonn n. Düsseldorf Nachm. 2 1/2 U.

v. Köln n. Düsseldorf Nachm. 4 1/2 U.

v. Düsseldorf n. Rotterdam N. 12 U.

v. Emmerich n. Rotterdam M. 6 U.

in Verbindung mit den jeden Mittwoch und Samstag von und nach Rotterdam abfahrenden Dampfbooten der General-Steam-Navigation-Company in London.

Die Morgens zu Thal von Mainz abfahrenden Boote setzen desselben Abends ihre Reise von Düsseldorf fort und treffen andern Nachmittags zeitig in Rotterdam ein.

Die Reise zu Berg von Rotterdam nach Mainz geschieht mit Uebernachtung in Emmerich und Coblenz.

Die Preise sind bedeutend ermäßigt worden, und finden directe Einschreibungen nach London, sowohl für die Einzelreise als mit ansehnlichem Rabatte für die Hin- und Herreise zusammen, auf allen Agenturen der Gesellschaft von Mainz bis Düsseldorf statt.

Nach Frankfurt, Wiesbaden, Creuznach und Ems werden auf allen Agenturen directe Billette gegeben.

So lange der Wasserstand es erlaubt, fahren die Boote nach Rotterdam abwechselnd über Arnheim und Nymwegen. Nähere Auskunft bei den Agenten.

Düsseldorf, den 15 Junius 1840.

Die Direction.

[2424-26]

Allen hohen Reisenden und Herrschaften, so wie meinen verehrten Freunden und Gönnern bringe ich hiermit zur ergebensten Anzeige, daß ich mein bereits sieben Jahre besitzendes Gasthaus zum „fränkischen Hof“ dahier, von nun an „Hôtel de Russie“ benenne.

Indem ich bitte auf diese neue Firma geneigtest Bedacht zu nehmen, bemerke ich noch, daß ich zu den bereits bekannten Annehmlichkeiten und Bedürfnissen eines Gasthauses ersten Ranges die Einrichtung von warmen und kalten Bädern getroffen habe.

Mit der reellsten und aufmerksamsten Bedienung hoffe ich jeden mein Hotel Beehrenden zu befriedigen. – Würzburg, im Junius 1840.

J. G. Blüthgen, Gastgeber zum Hôtel de Russie.

[2522-28]

Anerbieten und Gelegenheit zur Errichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt.

Ein sehr romantisch gelegenes Gut in der Nähe einer großen Stadt in Bayern an einem Fluß und einer Hauptstraße, welches mit dem reinsten frischen in die Höhe gehenden Quellwasser reichlich und in jedem Gebäude versehen ist, und auch die nöthigen massiven großen Gebäude zur Einrichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt hat, auch in einem milden Klima in südlicher Abdachung liegt, wird mit oder ohne Wald-, Wies- und Feldgründe hiermit zum Verkauf ausgeboten.

Die Expedition der Allg. Zeitung besorgt portofreie Briefe in obigem Betreff an B. T. F. in B.

[2288-90]

Verkauf eines Gasthofes erster Classe in Berlin.

Der zu Berlin am Dönhofsplatz und der Ecke der Leipziger- und Jerusalemsstraße in der lebhaftesten und schönsten Gegend der Stadt gelegene, unter der Firma zum goldenen Adler im deutschen Hause bekannte große Gasthof erster Classe soll erbtheilungshalber aus freier Hand verkauft werden.

Derselbe besteht aus vier Etagen, jede Etage mit 23 nach der Straße herausgehenden Doppelfenstern versehen, enthält 75 zur Aufnahme von Fremden mit vollständigem Inventarium versehene Zimmer, Stallung zu 58 Pferden und dazu gehörigen Remisen, zwei Höfe, bedeutende Keller und Wirthschaftsgelaß und große Böden. Außerdem sind vier Hofwohnungen, ein Laden und zwei Keller nach der Straße heraus des bedeutenden Gelasses wegen besonders vermiethet.

Die Gebäude, so wie das Inventarium befinden sich im elegantesten und complet brauchbaren Zustande. Ein bedeutender Theil der Kaufgelder kann auf dem Grundstücke hypothekarisch stehen bleiben. Gebote werden von den jetzigen Besitzern, den Gastwirth Schmidt'schen Erben, im Grundstücke selbst franco bis zum 1 August l. J. angenommen.

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[1432/0016] [2543-45] Gestüts-Licitation. Am 3 August 1840 wird das den gräflich Johann Nepom. Esterházy'schen Erben gehörige Gestüt einer bekannten Siebenbürger Race orientalischer Abkunft, bestehend aus 5 Beschälern, 19 Stück drei-, zwei- und einjährigen Hengstfohlen, 28 Mutterstuten mit ihren heurigen Fohlen, 22 Stück drei-, zwei- und einjährigen Stutenfohlen, und 18 Stück aufgestellten Wagenpferden, in Siebenbürgen in dem von Clausenburg eine Meile entfernten, an der von Großwardein dahin führenden Chaussée liegenden Marktflecken Gyaln im herrschaftlichen Hofe im Wege der Versteigerung gegen gleich baare Zahlung veräußert. [2476-79] Stelle-Offert. Von einer Dampfschifffahrts-Gesellschaft wird ein Civil-Ingenieur zur Leitung ihres Dampfschifffahrts-Werftes gesucht. – Anfragen über die nähern Verhältnisse und Bedingungen wollen an Hrn. Franz Böhm Sohn in Frankfurt a. M. befördert werden. [2456-58] Vermiethung. 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Indem ich bitte auf diese neue Firma geneigtest Bedacht zu nehmen, bemerke ich noch, daß ich zu den bereits bekannten Annehmlichkeiten und Bedürfnissen eines Gasthauses ersten Ranges die Einrichtung von warmen und kalten Bädern getroffen habe. Mit der reellsten und aufmerksamsten Bedienung hoffe ich jeden mein Hotel Beehrenden zu befriedigen. – Würzburg, im Junius 1840. J. G. Blüthgen, Gastgeber zum Hôtel de Russie. [2522-28] Anerbieten und Gelegenheit zur Errichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt. Ein sehr romantisch gelegenes Gut in der Nähe einer großen Stadt in Bayern an einem Fluß und einer Hauptstraße, welches mit dem reinsten frischen in die Höhe gehenden Quellwasser reichlich und in jedem Gebäude versehen ist, und auch die nöthigen massiven großen Gebäude zur Einrichtung einer Kaltwasser-Heilanstalt hat, auch in einem milden Klima in südlicher Abdachung liegt, wird mit oder ohne Wald-, Wies- und Feldgründe hiermit zum Verkauf ausgeboten. Die Expedition der Allg. Zeitung besorgt portofreie Briefe in obigem Betreff an B. T. F. in B. [2288-90] Verkauf eines Gasthofes erster Classe in Berlin. Der zu Berlin am Dönhofsplatz und der Ecke der Leipziger- und Jerusalemsstraße in der lebhaftesten und schönsten Gegend der Stadt gelegene, unter der Firma zum goldenen Adler im deutschen Hause bekannte große Gasthof erster Classe soll erbtheilungshalber aus freier Hand verkauft werden. Derselbe besteht aus vier Etagen, jede Etage mit 23 nach der Straße herausgehenden Doppelfenstern versehen, enthält 75 zur Aufnahme von Fremden mit vollständigem Inventarium versehene Zimmer, Stallung zu 58 Pferden und dazu gehörigen Remisen, zwei Höfe, bedeutende Keller und Wirthschaftsgelaß und große Böden. Außerdem sind vier Hofwohnungen, ein Laden und zwei Keller nach der Straße heraus des bedeutenden Gelasses wegen besonders vermiethet. Die Gebäude, so wie das Inventarium befinden sich im elegantesten und complet brauchbaren Zustande. Ein bedeutender Theil der Kaufgelder kann auf dem Grundstücke hypothekarisch stehen bleiben. Gebote werden von den jetzigen Besitzern, den Gastwirth Schmidt'schen Erben, im Grundstücke selbst franco bis zum 1 August l. J. angenommen.

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Matthias Boenig: Bearbeitung der digitalen Edition. (2016-06-28T11:37:15Z)

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Zitationshilfe: Allgemeine Zeitung. Nr. 180. Augsburg, 28. Juni 1840, S. 1432. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/augsburgerallgemeine_180_18400628/16>, abgerufen am 28.02.2024.