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Arnold, Johannes: Die Bittere Klage über den Erschlagenen in meinem Volck. Pirna, 1713.

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über den Erschlagenen in meinem Volck.
bey dem ersten aber vorsichtiger verfahren sollen; doch können wir hierbey
dieses nicht verschweigen/ sondern müssen gestehen/ daß es ein recht schreck-
licher Todtschlag und Erschiessen gewesen/ indem Er mit etlichen 60.
Schroten am Haupt/ Gesicht/ Hals/ lincken Brust/ an etlichen Rieben/
Lunge/ Hertze und Magen laediret/ und das Hertze mit 6. der Magen aber
mit einem Schrot etc. durch und durch durchschossen. Und dieser gewalt-
same Tod ist nicht von einem fremden oder Unbekannten/ auch nicht von
einem Feindseligen und Gehäßigen/ sondern von seinem besten Freunde/
von seinem nächsten Anverwandten/ von seinem Schwager und vertrau-
testen Gemüths-Freunde verübet worden. O Jammer! o Hertzeleid! ein
Schwager erschiesset den andern/ ein Bluts-Freund vergiesset des andern
Blut/ und bringt ihn um sein Leben/ sich aber und die Seinigen in das äus-
serste Verderben/ wo nicht gar um sein zeitlich Leben. Und dieses ist

p. Occisionis Locus, auff dem Gebürge/ oder auff seinem eigenen
Grund und Boden geschehen.

Jonathan ward auff denen Höhen erschlagen/ welche [shoocweswaacetwaa] oder Hö-
hen zwar sonst Loca idololatriae, oder Oerter/ woselbst denen nichtigen
Götzen Opffer gebracht/ und Gottes-Dienst abgestatter wurde/ bedeuten/
wie zu sehen (2. Reg. XVII, 9. 11. 29. 32.) Hier aber heissen sie ein hohes Ge-
bürge/ darauff man sich vor seinen Feinden verbergen/ und vor ihnen zur
Zeit des Krieges sicher seyn kan/ wie David davon bekennet: Du stellest mich
auff meine Höhe/ (Psal. XVIII, 34.) Jnsonderheit aber das Gebürge Gil-
boa,
wie aus den Worten des Heil. Geistes zu ersehen/ der von dieser
Schlacht bekennet: Die Philister stritten wider Jsrael/ und die Männer
Jsrael flohen für den Philistern/ und fielen erschlagen auff dem Gebürge
Gilboa, (1. Sam XXXI, 1.) welches Gebürge David Jsraelis oder Jeru-
salems Gebürge nennet/ weil es zu dem gelobten Lande gehöret. Jm Krie-
ge sich eines und des andern Stratagematis oder Krieges-List bedienen/ ist
zwar nicht gäntzlich verbothen/ doch kömmt der Sieg nicht von demselben/
sondern von dem HErrn/ als welcher denen Kriegen steuret in aller Welt/
der Bogen zubricht/ Spiese zuschlägt/ und Wagen mit Feuer verbrennet/
(Psal. XLVI, 10.) wie der sel. Schmidius h. l. gar wohl erinnert. Und der-
gleichen Kriegs-List bediente sich Saul und Jonathan/ und postirten sich
mit ihrer Armee auffs Gebürge/ gleichwohl aber wurden sie daselbst er-
schlagen.

Und auff einem dergleichen Gebürge ist auch der Erschlagene in meinem
Volcke um sein Leben kommen. Denn er gieng den 16. Augusti zur Abends-

Zeit

uͤber den Erſchlagenen in meinem Volck.
bey dem erſten aber vorſichtiger verfahren ſollen; doch koͤnnen wir hierbey
dieſes nicht verſchweigen/ ſondern muͤſſen geſtehen/ daß es ein recht ſchreck-
licher Todtſchlag und Erſchieſſen geweſen/ indem Er mit etlichen 60.
Schroten am Haupt/ Geſicht/ Hals/ lincken Bruſt/ an etlichen Rieben/
Lunge/ Hertze und Magen lædiret/ und das Hertze mit 6. der Magen aber
mit einem Schrot ꝛc. durch und durch durchſchoſſen. Und dieſer gewalt-
ſame Tod iſt nicht von einem fremden oder Unbekannten/ auch nicht von
einem Feindſeligen und Gehaͤßigen/ ſondern von ſeinem beſten Freunde/
von ſeinem naͤchſten Anverwandten/ von ſeinem Schwager und vertrau-
teſten Gemuͤths-Freunde veruͤbet worden. O Jammer! o Hertzeleid! ein
Schwager erſchieſſet den andern/ ein Bluts-Freund vergieſſet des andern
Blut/ und bringt ihn um ſein Leben/ ſich aber und die Seinigen in das aͤuſ-
ſerſte Verderben/ wo nicht gar um ſein zeitlich Leben. Und dieſes iſt

p. Occiſionis Locus, auff dem Gebuͤrge/ oder auff ſeinem eigenen
Grund und Boden geſchehen.

Jonathan ward auff denen Hoͤhen erſchlagen/ welche [ᔔᒓᔂᒉᑤ] oder Hoͤ-
hen zwar ſonſt Loca idololatriæ, oder Oerter/ woſelbſt denen nichtigen
Goͤtzen Opffer gebracht/ und Gottes-Dienſt abgeſtatter wurde/ bedeuten/
wie zu ſehen (2. Reg. XVII, 9. 11. 29. 32.) Hier aber heiſſen ſie ein hohes Ge-
buͤrge/ darauff man ſich vor ſeinen Feinden verbergen/ und vor ihnen zur
Zeit des Krieges ſicher ſeyn kan/ wie David davon bekennet: Du ſtelleſt mich
auff meine Hoͤhe/ (Pſal. XVIII, 34.) Jnſonderheit aber das Gebuͤrge Gil-
boa,
wie aus den Worten des Heil. Geiſtes zu erſehen/ der von dieſer
Schlacht bekennet: Die Philiſter ſtritten wider Jſrael/ und die Maͤnner
Jſrael flohen fuͤr den Philiſtern/ und fielen erſchlagen auff dem Gebuͤrge
Gilboa, (1. Sam XXXI, 1.) welches Gebuͤrge David Jſraelis oder Jeru-
ſalems Gebuͤrge nennet/ weil es zu dem gelobten Lande gehoͤret. Jm Krie-
ge ſich eines und des andern Stratagematis oder Krieges-Liſt bedienen/ iſt
zwar nicht gaͤntzlich verbothen/ doch koͤmmt der Sieg nicht von demſelben/
ſondern von dem HErrn/ als welcher denen Kriegen ſteuret in aller Welt/
der Bogen zubricht/ Spieſe zuſchlaͤgt/ und Wagen mit Feuer verbrennet/
(Pſal. XLVI, 10.) wie der ſel. Schmidius h. l. gar wohl erinnert. Und der-
gleichen Kriegs-Liſt bediente ſich Saul und Jonathan/ und poſtirten ſich
mit ihrer Armée auffs Gebuͤrge/ gleichwohl aber wurden ſie daſelbſt er-
ſchlagen.

Und auff einem dergleichen Gebuͤrge iſt auch der Erſchlagene in meinem
Volcke um ſein Leben kom̃en. Denn er gieng den 16. Auguſti zur Abends-

Zeit
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Zitationshilfe: Arnold, Johannes: Die Bittere Klage über den Erschlagenen in meinem Volck. Pirna, 1713, S. 15. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/392439/15>, abgerufen am 01.03.2021.