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Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Bd. 5: Bis zur März-Revolution. Leipzig, 1894.

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V. 3. Enttäuschung und Verwirrung.
um den unaufgeklärten Theil des Volks aufzuregen, ist mein Amt zu
heilig und meine Liebe zur Wahrheit zu lebendig."*) Noch härter wurde
Wilibald Alexis angelassen, als er sich seiner unschuldigen Vossischen Zei-
tung gegen die Censur annahm. "Mit Widerwillen", schrieb ihm der König,
"habe ich einen Mann von Ihrer Bildung und literarischen Bekanntheit
in der Klasse derer gefunden, die es sich zum Geschäft machen, die Ver-
waltung des Landes durch hohle Beurtheilung ihres Thuns, durch unüber-
legte Verdächtigung ihres nicht von ihnen begriffenen Geistes vor der
großen meist urtheilslosen Menge herabzusetzen und dadurch ihren schweren
Beruf noch schwerer zu machen." Das Schreiben wurde bald bekannt,
und selbst General Gerlach meinte traurig: den treuen, von den Liberalen
so oft servil gescholtenen Dichter der Marken hätte man so nicht behan-
deln sollen.

Der König betrachtete alle diese Verbote nur als Ausnahmemaßregeln
für den Augenblick und versammelte mittlerweile seine Minister, auch Ra-
dowitz und Gerlach, häufig zu Berathungen über einen neuen Censur-
gesetz-Entwurf, den Graf Arnim ausgearbeitet hatte.**) Er hoffte dadurch
-- so erklärte er fröhlich -- die Freiheit der Zukunft zu verkündigen und
vorzubereiten. An geistreichen Einfällen ließ er es auch diesmal nicht fehlen.
So dachte er die Unterzeichnung aller politischen Artikel gesetzlich zu erzwingen;
man sah jedoch bald ein, daß dieser gute Gedanke um zwanzig Jahre zu spät
kam und die Anonymität sich in der Presse schon unausrottbar eingebürgert
hatte.***) Desgleichen wollte er irgendwie öffentlich aussprechen, daß ihm
begründete Mittheilungen der Presse über Beamtenwillkür immer willkommen
seien; da stellte ihm Thile vor: man dürfe das Publicum nicht gleichsam
zum Kampfe gegen das Beamtenthum herausfordern.+) Auch Metter-
nich, der schon lange die Bewegung in der preußischen Presse kummervoll
betrachtete, sendete seine Rathschläge durch die Gesandtschaft.++) Er blieb
bei seiner alten Meinung, daß die moralische Gewalt der Presse nur durch
vorbeugende Mittel zu regeln sei; denn -- so schrieb er, den Wortschatz
seiner Angstsprache wieder um eine Metapher bereichernd -- "ist eine
Brut giftiger Insekten einmal ausgeflogen, was nützt die Zerstörung des
Nestes? Optimisten hoffen auf die Schwalben und Sperlinge; ich nicht." --

Da sich ein Ende der Berathungen noch gar nicht absehen ließ, so
wurden zunächst einige vorläufige Anordnungen erlassen. Am 4. Febr. 1843
erhielten die Censoren, weil sie die Befehle des Monarchen "gänzlich miß-
verstanden" hätten, eine neue, sehr strenge Instruktion; "was ich nicht

*) Cabinetsordre an Deutsch, Jan. 1843.
**) Arnim's Schreiben an Eichhorn, Thile, Bülow, 18. Sept. 1842.
***) Thile, Notiz für das Staatsministerium, Dec. 1842.
+) Thile's Bericht an den König, 27. Jan. 1843.
++) Canitz's Berichte, Wien Febr. 1842 ff. Metternich an Trauttmansdorff,
14. Febr. 1843.

V. 3. Enttäuſchung und Verwirrung.
um den unaufgeklärten Theil des Volks aufzuregen, iſt mein Amt zu
heilig und meine Liebe zur Wahrheit zu lebendig.“*) Noch härter wurde
Wilibald Alexis angelaſſen, als er ſich ſeiner unſchuldigen Voſſiſchen Zei-
tung gegen die Cenſur annahm. „Mit Widerwillen“, ſchrieb ihm der König,
„habe ich einen Mann von Ihrer Bildung und literariſchen Bekanntheit
in der Klaſſe derer gefunden, die es ſich zum Geſchäft machen, die Ver-
waltung des Landes durch hohle Beurtheilung ihres Thuns, durch unüber-
legte Verdächtigung ihres nicht von ihnen begriffenen Geiſtes vor der
großen meiſt urtheilsloſen Menge herabzuſetzen und dadurch ihren ſchweren
Beruf noch ſchwerer zu machen.“ Das Schreiben wurde bald bekannt,
und ſelbſt General Gerlach meinte traurig: den treuen, von den Liberalen
ſo oft ſervil geſcholtenen Dichter der Marken hätte man ſo nicht behan-
deln ſollen.

Der König betrachtete alle dieſe Verbote nur als Ausnahmemaßregeln
für den Augenblick und verſammelte mittlerweile ſeine Miniſter, auch Ra-
dowitz und Gerlach, häufig zu Berathungen über einen neuen Cenſur-
geſetz-Entwurf, den Graf Arnim ausgearbeitet hatte.**) Er hoffte dadurch
— ſo erklärte er fröhlich — die Freiheit der Zukunft zu verkündigen und
vorzubereiten. An geiſtreichen Einfällen ließ er es auch diesmal nicht fehlen.
So dachte er die Unterzeichnung aller politiſchen Artikel geſetzlich zu erzwingen;
man ſah jedoch bald ein, daß dieſer gute Gedanke um zwanzig Jahre zu ſpät
kam und die Anonymität ſich in der Preſſe ſchon unausrottbar eingebürgert
hatte.***) Desgleichen wollte er irgendwie öffentlich ausſprechen, daß ihm
begründete Mittheilungen der Preſſe über Beamtenwillkür immer willkommen
ſeien; da ſtellte ihm Thile vor: man dürfe das Publicum nicht gleichſam
zum Kampfe gegen das Beamtenthum herausfordern.†) Auch Metter-
nich, der ſchon lange die Bewegung in der preußiſchen Preſſe kummervoll
betrachtete, ſendete ſeine Rathſchläge durch die Geſandtſchaft.††) Er blieb
bei ſeiner alten Meinung, daß die moraliſche Gewalt der Preſſe nur durch
vorbeugende Mittel zu regeln ſei; denn — ſo ſchrieb er, den Wortſchatz
ſeiner Angſtſprache wieder um eine Metapher bereichernd — „iſt eine
Brut giftiger Inſekten einmal ausgeflogen, was nützt die Zerſtörung des
Neſtes? Optimiſten hoffen auf die Schwalben und Sperlinge; ich nicht.“ —

Da ſich ein Ende der Berathungen noch gar nicht abſehen ließ, ſo
wurden zunächſt einige vorläufige Anordnungen erlaſſen. Am 4. Febr. 1843
erhielten die Cenſoren, weil ſie die Befehle des Monarchen „gänzlich miß-
verſtanden“ hätten, eine neue, ſehr ſtrenge Inſtruktion; „was ich nicht

*) Cabinetsordre an Deutſch, Jan. 1843.
**) Arnim’s Schreiben an Eichhorn, Thile, Bülow, 18. Sept. 1842.
***) Thile, Notiz für das Staatsminiſterium, Dec. 1842.
†) Thile’s Bericht an den König, 27. Jan. 1843.
††) Canitz’s Berichte, Wien Febr. 1842 ff. Metternich an Trauttmansdorff,
14. Febr. 1843.
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[208/0222] V. 3. Enttäuſchung und Verwirrung. um den unaufgeklärten Theil des Volks aufzuregen, iſt mein Amt zu heilig und meine Liebe zur Wahrheit zu lebendig.“ *) Noch härter wurde Wilibald Alexis angelaſſen, als er ſich ſeiner unſchuldigen Voſſiſchen Zei- tung gegen die Cenſur annahm. „Mit Widerwillen“, ſchrieb ihm der König, „habe ich einen Mann von Ihrer Bildung und literariſchen Bekanntheit in der Klaſſe derer gefunden, die es ſich zum Geſchäft machen, die Ver- waltung des Landes durch hohle Beurtheilung ihres Thuns, durch unüber- legte Verdächtigung ihres nicht von ihnen begriffenen Geiſtes vor der großen meiſt urtheilsloſen Menge herabzuſetzen und dadurch ihren ſchweren Beruf noch ſchwerer zu machen.“ Das Schreiben wurde bald bekannt, und ſelbſt General Gerlach meinte traurig: den treuen, von den Liberalen ſo oft ſervil geſcholtenen Dichter der Marken hätte man ſo nicht behan- deln ſollen. Der König betrachtete alle dieſe Verbote nur als Ausnahmemaßregeln für den Augenblick und verſammelte mittlerweile ſeine Miniſter, auch Ra- dowitz und Gerlach, häufig zu Berathungen über einen neuen Cenſur- geſetz-Entwurf, den Graf Arnim ausgearbeitet hatte. **) Er hoffte dadurch — ſo erklärte er fröhlich — die Freiheit der Zukunft zu verkündigen und vorzubereiten. An geiſtreichen Einfällen ließ er es auch diesmal nicht fehlen. So dachte er die Unterzeichnung aller politiſchen Artikel geſetzlich zu erzwingen; man ſah jedoch bald ein, daß dieſer gute Gedanke um zwanzig Jahre zu ſpät kam und die Anonymität ſich in der Preſſe ſchon unausrottbar eingebürgert hatte. ***) Desgleichen wollte er irgendwie öffentlich ausſprechen, daß ihm begründete Mittheilungen der Preſſe über Beamtenwillkür immer willkommen ſeien; da ſtellte ihm Thile vor: man dürfe das Publicum nicht gleichſam zum Kampfe gegen das Beamtenthum herausfordern. †) Auch Metter- nich, der ſchon lange die Bewegung in der preußiſchen Preſſe kummervoll betrachtete, ſendete ſeine Rathſchläge durch die Geſandtſchaft. ††) Er blieb bei ſeiner alten Meinung, daß die moraliſche Gewalt der Preſſe nur durch vorbeugende Mittel zu regeln ſei; denn — ſo ſchrieb er, den Wortſchatz ſeiner Angſtſprache wieder um eine Metapher bereichernd — „iſt eine Brut giftiger Inſekten einmal ausgeflogen, was nützt die Zerſtörung des Neſtes? Optimiſten hoffen auf die Schwalben und Sperlinge; ich nicht.“ — Da ſich ein Ende der Berathungen noch gar nicht abſehen ließ, ſo wurden zunächſt einige vorläufige Anordnungen erlaſſen. Am 4. Febr. 1843 erhielten die Cenſoren, weil ſie die Befehle des Monarchen „gänzlich miß- verſtanden“ hätten, eine neue, ſehr ſtrenge Inſtruktion; „was ich nicht *) Cabinetsordre an Deutſch, Jan. 1843. **) Arnim’s Schreiben an Eichhorn, Thile, Bülow, 18. Sept. 1842. ***) Thile, Notiz für das Staatsminiſterium, Dec. 1842. †) Thile’s Bericht an den König, 27. Jan. 1843. ††) Canitz’s Berichte, Wien Febr. 1842 ff. Metternich an Trauttmansdorff, 14. Febr. 1843.

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Zitationshilfe: Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Bd. 5: Bis zur März-Revolution. Leipzig, 1894, S. 208. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/treitschke_geschichte05_1894/222>, abgerufen am 14.04.2021.