Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Pütter, Johann Stephan: Historische Entwickelung der heutigen Staatsverfassung des Teutschen Reichs. Bd. 2: Von 1558 bis 1740. Göttingen, 1786.

Bild:
<< vorherige Seite
Inhalt.
hen, als wenn alle evangelische Reichsstände ganz einmüthig
wären; S. 398. -- X. da doch sonst ein jedes reichsständi-
sches Corpus nach Mehrheit der Stimmen Schlüsse fasset,
S. 398. -- XI. XII. und hier nicht wie bey den Reichsge-
richten eine Ausnahme vorgeschrieben ist. S. 399. -- XIII.
Selbst als zwey Partheyen sind beide Religionstheile zu be-
trachten, wenn gleich nicht immer alle Stände von einer
Religion ganz einmüthig zusammenhalten. S. 401. -- XIV.
Sonst würde dieses Hülfsmittel der Protestanten gegen die
Mehrheit der catholischen Stimmen bald vereitelt werden. S.
402. -- XV. XVI. Es ist auch nicht nöthig, allezeit schon
vor Ablegung der einzelnen Stimmen die Gesammterklärung
von sich zu geben, -- wenn es nur vor Abfassung des
Schlusses geschieht. S. 403. -- XVII-XIX. Die Wir-
kung der Trennung eines Religionstheils besteht darin, daß
der andere mit der Mehrheit der Stimmen nicht zu des erstern
Nachtheil etwas durchsetzen kann; S. 404. -- XX. wobey
nicht nur das evangelische Corpus seine Erhaltung, sondern
in der That die Ruhe von ganz Teutschland gewinnt. S.
406. -- XXI. Von Seiten der Catholischen ist in der Ge-
neralmajors-Sache 1672. alles obige auch schon so gehalten
worden. S. 407. -- XXII. Eine merkwürdige Schrift, wo-
zu sich das ganze evangelische Corpus bekannt, hat das alles
in helles Licht gesetzt. S. 408.
IV. Schicksale des Cammergerichts unter Leo-
pold und Carl dem VI. S. 409-419.
I. II. Die Verordnungen, die der Westphälische Friede
und jüngste Reichsabschied vom Cammergerichte gemacht hat-
ten, konnten wegen Abgangs der Cammerzieler nicht zur
Vollziehung kommen. S. 409. -- III. IV. Ueberdies muß-
te das Cammergericht wegen Einäscherung der Pfalz von
Speier nach Wetzlar flüchten. S. 410. -- V. VI. Hier ent-
stand vollends ein Justitium, das eine ausserordentliche Visi-
tation zuwege brachte. S. 411. -- VII. VIII. Auf deren
Bericht kam es in Gang sowohl die Zahl der Assessoren, als
ihre Besoldung zu vermehren. S. 412. -- IX. X. Um 25.
Assessoren mit 4000. Gulden besolden zu können, wurden die
Cammerzieler von 2. zu 7. erhöhet. S. 413. -- XI. Dar-
unter
Inhalt.
hen, als wenn alle evangeliſche Reichsſtaͤnde ganz einmuͤthig
waͤren; S. 398. — X. da doch ſonſt ein jedes reichsſtaͤndi-
ſches Corpus nach Mehrheit der Stimmen Schluͤſſe faſſet,
S. 398. — XI. XII. und hier nicht wie bey den Reichsge-
richten eine Ausnahme vorgeſchrieben iſt. S. 399. — XIII.
Selbſt als zwey Partheyen ſind beide Religionstheile zu be-
trachten, wenn gleich nicht immer alle Staͤnde von einer
Religion ganz einmuͤthig zuſammenhalten. S. 401. — XIV.
Sonſt wuͤrde dieſes Huͤlfsmittel der Proteſtanten gegen die
Mehrheit der catholiſchen Stimmen bald vereitelt werden. S.
402. — XV. XVI. Es iſt auch nicht noͤthig, allezeit ſchon
vor Ablegung der einzelnen Stimmen die Geſammterklaͤrung
von ſich zu geben, — wenn es nur vor Abfaſſung des
Schluſſes geſchieht. S. 403. — XVII-XIX. Die Wir-
kung der Trennung eines Religionstheils beſteht darin, daß
der andere mit der Mehrheit der Stimmen nicht zu des erſtern
Nachtheil etwas durchſetzen kann; S. 404. — XX. wobey
nicht nur das evangeliſche Corpus ſeine Erhaltung, ſondern
in der That die Ruhe von ganz Teutſchland gewinnt. S.
406. — XXI. Von Seiten der Catholiſchen iſt in der Ge-
neralmajors-Sache 1672. alles obige auch ſchon ſo gehalten
worden. S. 407. — XXII. Eine merkwuͤrdige Schrift, wo-
zu ſich das ganze evangeliſche Corpus bekannt, hat das alles
in helles Licht geſetzt. S. 408.
IV. Schickſale des Cammergerichts unter Leo-
pold und Carl dem VI. S. 409-419.
I. II. Die Verordnungen, die der Weſtphaͤliſche Friede
und juͤngſte Reichsabſchied vom Cammergerichte gemacht hat-
ten, konnten wegen Abgangs der Cammerzieler nicht zur
Vollziehung kommen. S. 409. — III. IV. Ueberdies muß-
te das Cammergericht wegen Einaͤſcherung der Pfalz von
Speier nach Wetzlar fluͤchten. S. 410. — V. VI. Hier ent-
ſtand vollends ein Juſtitium, das eine auſſerordentliche Viſi-
tation zuwege brachte. S. 411. — VII. VIII. Auf deren
Bericht kam es in Gang ſowohl die Zahl der Aſſeſſoren, als
ihre Beſoldung zu vermehren. S. 412. — IX. X. Um 25.
Aſſeſſoren mit 4000. Gulden beſolden zu koͤnnen, wurden die
Cammerzieler von 2. zu 7. erhoͤhet. S. 413. — XI. Dar-
unter
<TEI>
  <text>
    <front>
      <div type="contents">
        <list>
          <item><pb facs="#f0038"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b"><hi rendition="#g">Inhalt</hi>.</hi></fw><lb/>
hen, als wenn alle evangeli&#x017F;che Reichs&#x017F;ta&#x0364;nde ganz einmu&#x0364;thig<lb/>
wa&#x0364;ren; S. 398. &#x2014; <hi rendition="#aq">X.</hi> da doch &#x017F;on&#x017F;t ein jedes reichs&#x017F;ta&#x0364;ndi-<lb/>
&#x017F;ches Corpus nach Mehrheit der Stimmen Schlu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e fa&#x017F;&#x017F;et,<lb/>
S. 398. &#x2014; <hi rendition="#aq">XI. XII.</hi> und hier nicht wie bey den Reichsge-<lb/>
richten eine Ausnahme vorge&#x017F;chrieben i&#x017F;t. S. 399. &#x2014; <hi rendition="#aq">XIII.</hi><lb/>
Selb&#x017F;t als zwey Partheyen &#x017F;ind beide Religionstheile zu be-<lb/>
trachten, wenn gleich nicht immer alle Sta&#x0364;nde von einer<lb/>
Religion ganz einmu&#x0364;thig zu&#x017F;ammenhalten. S. 401. &#x2014; <hi rendition="#aq">XIV.</hi><lb/>
Son&#x017F;t wu&#x0364;rde die&#x017F;es Hu&#x0364;lfsmittel der Prote&#x017F;tanten gegen die<lb/>
Mehrheit der catholi&#x017F;chen Stimmen bald vereitelt werden. S.<lb/>
402. &#x2014; <hi rendition="#aq">XV. XVI.</hi> Es i&#x017F;t auch nicht no&#x0364;thig, allezeit &#x017F;chon<lb/>
vor Ablegung der einzelnen Stimmen die Ge&#x017F;ammterkla&#x0364;rung<lb/>
von &#x017F;ich zu geben, &#x2014; wenn es nur vor Abfa&#x017F;&#x017F;ung des<lb/>
Schlu&#x017F;&#x017F;es ge&#x017F;chieht. S. 403. &#x2014; <hi rendition="#aq">XVII-XIX.</hi> Die Wir-<lb/>
kung der Trennung eines Religionstheils be&#x017F;teht darin, daß<lb/>
der andere mit der Mehrheit der Stimmen nicht zu des er&#x017F;tern<lb/>
Nachtheil etwas durch&#x017F;etzen kann; S. 404. &#x2014; <hi rendition="#aq">XX.</hi> wobey<lb/>
nicht nur das evangeli&#x017F;che Corpus &#x017F;eine Erhaltung, &#x017F;ondern<lb/>
in der That die Ruhe von ganz Teut&#x017F;chland gewinnt. S.<lb/>
406. &#x2014; <hi rendition="#aq">XXI.</hi> Von Seiten der Catholi&#x017F;chen i&#x017F;t in der Ge-<lb/>
neralmajors-Sache 1672. alles obige auch &#x017F;chon &#x017F;o gehalten<lb/>
worden. S. 407. &#x2014; <hi rendition="#aq">XXII.</hi> Eine merkwu&#x0364;rdige Schrift, wo-<lb/>
zu &#x017F;ich das ganze evangeli&#x017F;che Corpus bekannt, hat das alles<lb/>
in helles Licht ge&#x017F;etzt. S. 408.</item><lb/>
          <item><hi rendition="#aq">IV.</hi> Schick&#x017F;ale des Cammergerichts unter Leo-<lb/>
pold und Carl dem <hi rendition="#aq">VI.</hi> S. 409-419.</item><lb/>
          <item><hi rendition="#aq">I. II.</hi> Die Verordnungen, die der We&#x017F;tpha&#x0364;li&#x017F;che Friede<lb/>
und ju&#x0364;ng&#x017F;te Reichsab&#x017F;chied vom Cammergerichte gemacht hat-<lb/>
ten, konnten wegen Abgangs der Cammerzieler nicht zur<lb/>
Vollziehung kommen. S. 409. &#x2014; <hi rendition="#aq">III. IV.</hi> Ueberdies muß-<lb/>
te das Cammergericht wegen Eina&#x0364;&#x017F;cherung der Pfalz von<lb/>
Speier nach Wetzlar flu&#x0364;chten. S. 410. &#x2014; <hi rendition="#aq">V. VI.</hi> Hier ent-<lb/>
&#x017F;tand vollends ein Ju&#x017F;titium, das eine au&#x017F;&#x017F;erordentliche Vi&#x017F;i-<lb/>
tation zuwege brachte. S. 411. &#x2014; <hi rendition="#aq">VII. VIII.</hi> Auf deren<lb/>
Bericht kam es in Gang &#x017F;owohl die Zahl der A&#x017F;&#x017F;e&#x017F;&#x017F;oren, als<lb/>
ihre Be&#x017F;oldung zu vermehren. S. 412. &#x2014; <hi rendition="#aq">IX. X.</hi> Um 25.<lb/>
A&#x017F;&#x017F;e&#x017F;&#x017F;oren mit 4000. Gulden be&#x017F;olden zu ko&#x0364;nnen, wurden die<lb/>
Cammerzieler von 2. zu 7. erho&#x0364;het. S. 413. &#x2014; <hi rendition="#aq">XI.</hi> Dar-<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">unter</fw><lb/></item>
        </list>
      </div>
    </front>
  </text>
</TEI>
[0038] Inhalt. hen, als wenn alle evangeliſche Reichsſtaͤnde ganz einmuͤthig waͤren; S. 398. — X. da doch ſonſt ein jedes reichsſtaͤndi- ſches Corpus nach Mehrheit der Stimmen Schluͤſſe faſſet, S. 398. — XI. XII. und hier nicht wie bey den Reichsge- richten eine Ausnahme vorgeſchrieben iſt. S. 399. — XIII. Selbſt als zwey Partheyen ſind beide Religionstheile zu be- trachten, wenn gleich nicht immer alle Staͤnde von einer Religion ganz einmuͤthig zuſammenhalten. S. 401. — XIV. Sonſt wuͤrde dieſes Huͤlfsmittel der Proteſtanten gegen die Mehrheit der catholiſchen Stimmen bald vereitelt werden. S. 402. — XV. XVI. Es iſt auch nicht noͤthig, allezeit ſchon vor Ablegung der einzelnen Stimmen die Geſammterklaͤrung von ſich zu geben, — wenn es nur vor Abfaſſung des Schluſſes geſchieht. S. 403. — XVII-XIX. Die Wir- kung der Trennung eines Religionstheils beſteht darin, daß der andere mit der Mehrheit der Stimmen nicht zu des erſtern Nachtheil etwas durchſetzen kann; S. 404. — XX. wobey nicht nur das evangeliſche Corpus ſeine Erhaltung, ſondern in der That die Ruhe von ganz Teutſchland gewinnt. S. 406. — XXI. Von Seiten der Catholiſchen iſt in der Ge- neralmajors-Sache 1672. alles obige auch ſchon ſo gehalten worden. S. 407. — XXII. Eine merkwuͤrdige Schrift, wo- zu ſich das ganze evangeliſche Corpus bekannt, hat das alles in helles Licht geſetzt. S. 408. IV. Schickſale des Cammergerichts unter Leo- pold und Carl dem VI. S. 409-419. I. II. Die Verordnungen, die der Weſtphaͤliſche Friede und juͤngſte Reichsabſchied vom Cammergerichte gemacht hat- ten, konnten wegen Abgangs der Cammerzieler nicht zur Vollziehung kommen. S. 409. — III. IV. Ueberdies muß- te das Cammergericht wegen Einaͤſcherung der Pfalz von Speier nach Wetzlar fluͤchten. S. 410. — V. VI. Hier ent- ſtand vollends ein Juſtitium, das eine auſſerordentliche Viſi- tation zuwege brachte. S. 411. — VII. VIII. Auf deren Bericht kam es in Gang ſowohl die Zahl der Aſſeſſoren, als ihre Beſoldung zu vermehren. S. 412. — IX. X. Um 25. Aſſeſſoren mit 4000. Gulden beſolden zu koͤnnen, wurden die Cammerzieler von 2. zu 7. erhoͤhet. S. 413. — XI. Dar- unter

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/puetter_staatsverfassung02_1786
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/puetter_staatsverfassung02_1786/38
Zitationshilfe: Pütter, Johann Stephan: Historische Entwickelung der heutigen Staatsverfassung des Teutschen Reichs. Bd. 2: Von 1558 bis 1740. Göttingen, 1786, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/puetter_staatsverfassung02_1786/38>, abgerufen am 27.02.2024.