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Czernowitzer Allgemeine Zeitung. Nr. 150, Czernowitz, 15.02.1918.

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(Zustellungsgebühr ins Haus 60 h); nach
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Redaktion und Administration:
Herrengasse 11.




Anzeigen und Inserate werden nur im Text-
format zur Veröffentlichung angenommen. Die
Berechnung erfolgt nach dem Millimetertarif.


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Gemeinsame
Kriegs-Ausgabe.
Czernowitzer
Allgemeine Zeitung | Tagblatt

Herausgeber: Dr. Philipp Menczel. | Herausgeber: Karl Klüger.


Nr. 150. Czernowitz, Freitag, den 15. Februar 1918.



[Spaltenumbruch]
Ein Manifest des Kaisers.

KB. (Teleg.)

Der
Kaiser erließ folgendes Manifest:

"An Meine Völker! Dank Gottes gnä-
digem Beistande haben wir mit der Ukraine
Frieden geschlossen. Unsere siegreichen Waffen
und Unsere mit unverdrossener Ausdauer
verfolgte Friedenspolitik haben die erste Frucht
des um unsere Erhaltung geführten Vertei-
digungskampfes gezeitigt. Im Vereine mit
Meinen schwer geprüften Völkern vertraue
Ich darauf, daß nach dem ersten für uns
so erfreulichen Friedensschlusse bald der all-
gemeine Frieden der leidenden Menschheit
gegönnt sein werde. Unter dem Eindrucke
dieses Friedens mit der Ukraine wendet sich
Unser Blick voll Sympathie jenem streb-
samen jungen Volke zu, in dessen Herzen
zuerst unter unseren Gegnern das Gefühl
der Nächstenliebe wirksam wurde, und wel-
ches nach der in zahlreichen Schlachten be-
wiesener Tapferkeit auch dazu genügende
Entschlossenheit besaß, um seiner besseren
Ueberzeugung vor aller Welt durch die Tat
Ausdruck zu verleihen. So schied es denn
als erstes aus dem Lager unserer Feinde
aus, um im Interesse der möglichst raschen
Erreichung des nunmehr gemeinsamen großen
Zieles seine Bestrebungen mit Unserer Kraft
zu vereinen. Habe Ich Mich schon vom ersten
Augenblicke an, als Ich den Thron Meiner
erlauchten Vorfahren bestieg, eins gefühlt
mit Meinen Völkern in dem felsenfesten
Entschlusse, den Uns aufgedrängten Kampf
bis zur Erreichung eines ehrenhaften Frie-
dens auszufechten, so fühle Ich Mich um
so mehr eins mit ihnen in dieser Stunde,
in welcher nunmehr der erste Schritt zur
Verwirklichung dieses Zieles erfolgt ist. Mit
Bewunderung und liebevoller Anerkennung
für die fast übermenschliche Ausdauer und
unvergleichliche Opferfreudigkeit Meiner hel-
denhaften Truppen, sowie jener, die täglich
daheim nicht mindere Aufopferung bekunden,
blicke Ich voll Zuversicht in eine nahe glück-
lichere Zukunft. Der Allmächtige segne Uns
[Spaltenumbruch] weiter mit Kraft und Ausdaner, auf daß
Wir nicht nur für Uns und Unsere treuen
Verbündeten, sondern auch für die ganze
Menschheit den endgültigen Frie-
den erreichen.




England erkennt den Friedensvertrag
von Brest-Litowsk nicht an.

KB. (Telegr.)

Reuter erfährt: Die englische Regierung halte
sich nicht verpflichtet, den zwischen Oester-
reich-Ungarn, Deutschland und der Ukraine
abgeschlossenen Frieden anzuerkennen.




Kein Ultimatum an Rumänien.
Verhandlungen über das Fortbestehen
des Waffenstillstandes.

KB. (Tel.)

Das
Wolffbureau meldet: Wie wir erfahren,
ist die durch "Agence Havas" verbreitete
Meldung von einem Ultimatum der
Deutschen an die rumänische Regierung
nicht zutreffend. Richtig ist, daß
Generalfeldmarschall von Mackensen
mit der rumänischen Heeresleitung in
Verhandlungen eintrat, um eine Entschei-
dung über das Fortbestehen des seinerzeit
mit General Tscherbatschew abgeschlossenen,
für die Russen und Rumänen gemein-
samen Waffenstillstandes herbeizuführen,
nachdem durch die augenblicklichen Ver-
hältnisse zwischen den Ukrainern und Ru-
mänen eine Klärung dieser Frage not-
wendig geworden ist.




[Spaltenumbruch]
Die rumänische Frage.


In die wirren Nachrichten, die über
das Verhältnis und das Schicksal Rumä-
niens infolge der durch den Friedensvertrag
von Brest-Litowsk neugeschaffenen Lage ent-
standen sind, bringt heute eine amtliche
Berliner Meldung des Wolffbüro einige
Klarheit. Aus Berlin werden die Gerüchte
über ein Ultimatum Deutschlands
an Rumänien
offiziell dementiert, und
es wird festgestellt, daß zwischen dem Gene-
ralfeldmarschall v. Mackensen und der
rumänischen Obersten Heeresleitung Ver-
handlungen eingeleitet wurden, die sich als
Notwendigkeit aus den Vorgängen über den
Abschluß des Friedens mit der Ukraine und
der einseitig gegebenen Erklärung Trotzkis
über die Beendigung des Kriegszustandes
mit den Mittelmächten ergeben haben. Es
ist bekannt, daß der Waffenstillstand an der
Ostfront für die russisch-rumänische Front,
die vom Dniester nördlich von Czernowitz
bis zum schwarzen Meere reicht, für die
russisch-rumänischen Truppen vom General
Tscherbatschew abgeschlossen wurde. Seit
diesem Zeitpunkt sind bedeutsame Zwischen-
fälle innerhalb des Verhältnisses zwischen
den Russen und Rumänen eingetreten. Es
kam zum offenen Krieg zwischen den ehe-
maligen alliierten Bundesgenossen, die zu
veritab en Schlachten führten. Der rumä-
nische Raubzug gegen bessarabisches Gebiet
mußte Halt machen angesichts des in Brest-
Litowsk abgeschlossenen Friedensvertrages.
Man darf sich über die weitere Stellung-
nahme Rumäniens nicht allzuviel Kopfzer-
brechen machen. Rumänien steht vor einem
"Entweder -- oder": Entweder mit den
Mittelmächten auf gütlichem Wege
Frieden zu schließen oder aber die äußersten
Konsequenzen aus einem weiteren starrsin-
nigen Verhalten, zu dem fernerhin kein an-
derer Anlaß bestehen kann, als die kriegs-
hetzerische und ranbgierige Politik der poli-
tischen Bankrotteure Take Jonescu und Bra-

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Einzelexemplar 20 h.




Monats[ab]onnement fur Czernowitz K 3·20
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auswärts K 4·—; ins Ausland K 5·—;
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Redaktion und Adminiſtration:
Herrengaſſe 11.




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Gemeinſame
Kriegs-Ausgabe.
Czernowitzer
Allgemeine Zeitung | Tagblatt

Herausgeber: Dr. Philipp Menczel. | Herausgeber: Karl Klüger.


Nr. 150. Czernowitz, Freitag, den 15. Februar 1918.



[Spaltenumbruch]
Ein Manifeſt des Kaiſers.

KB. (Teleg.)

Der
Kaiſer erließ folgendes Manifeſt:

„An Meine Völker! Dank Gottes gnä-
digem Beiſtande haben wir mit der Ukraine
Frieden geſchloſſen. Unſere ſiegreichen Waffen
und Unſere mit unverdroſſener Ausdauer
verfolgte Friedenspolitik haben die erſte Frucht
des um unſere Erhaltung geführten Vertei-
digungskampfes gezeitigt. Im Vereine mit
Meinen ſchwer geprüften Völkern vertraue
Ich darauf, daß nach dem erſten für uns
ſo erfreulichen Friedensſchluſſe bald der all-
gemeine Frieden der leidenden Menſchheit
gegönnt ſein werde. Unter dem Eindrucke
dieſes Friedens mit der Ukraine wendet ſich
Unſer Blick voll Sympathie jenem ſtreb-
ſamen jungen Volke zu, in deſſen Herzen
zuerſt unter unſeren Gegnern das Gefühl
der Nächſtenliebe wirkſam wurde, und wel-
ches nach der in zahlreichen Schlachten be-
wieſener Tapferkeit auch dazu genügende
Entſchloſſenheit beſaß, um ſeiner beſſeren
Ueberzeugung vor aller Welt durch die Tat
Ausdruck zu verleihen. So ſchied es denn
als erſtes aus dem Lager unſerer Feinde
aus, um im Intereſſe der möglichſt raſchen
Erreichung des nunmehr gemeinſamen großen
Zieles ſeine Beſtrebungen mit Unſerer Kraft
zu vereinen. Habe Ich Mich ſchon vom erſten
Augenblicke an, als Ich den Thron Meiner
erlauchten Vorfahren beſtieg, eins gefühlt
mit Meinen Völkern in dem felſenfeſten
Entſchluſſe, den Uns aufgedrängten Kampf
bis zur Erreichung eines ehrenhaften Frie-
dens auszufechten, ſo fühle Ich Mich um
ſo mehr eins mit ihnen in dieſer Stunde,
in welcher nunmehr der erſte Schritt zur
Verwirklichung dieſes Zieles erfolgt iſt. Mit
Bewunderung und liebevoller Anerkennung
für die faſt übermenſchliche Ausdauer und
unvergleichliche Opferfreudigkeit Meiner hel-
denhaften Truppen, ſowie jener, die täglich
daheim nicht mindere Aufopferung bekunden,
blicke Ich voll Zuverſicht in eine nahe glück-
lichere Zukunft. Der Allmächtige ſegne Uns
[Spaltenumbruch] weiter mit Kraft und Ausdaner, auf daß
Wir nicht nur für Uns und Unſere treuen
Verbündeten, ſondern auch für die ganze
Menſchheit den endgültigen Frie-
den erreichen.




England erkennt den Friedensvertrag
von Breſt-Litowsk nicht an.

KB. (Telegr.)

Reuter erfährt: Die engliſche Regierung halte
ſich nicht verpflichtet, den zwiſchen Oeſter-
reich-Ungarn, Deutſchland und der Ukraine
abgeſchloſſenen Frieden anzuerkennen.




Kein Ultimatum an Rumänien.
Verhandlungen über das Fortbeſtehen
des Waffenſtillſtandes.

KB. (Tel.)

Das
Wolffbureau meldet: Wie wir erfahren,
iſt die durch „Agence Havas“ verbreitete
Meldung von einem Ultimatum der
Deutſchen an die rumäniſche Regierung
nicht zutreffend. Richtig iſt, daß
Generalfeldmarſchall von Mackenſen
mit der rumäniſchen Heeresleitung in
Verhandlungen eintrat, um eine Entſchei-
dung über das Fortbeſtehen des ſeinerzeit
mit General Tſcherbatſchew abgeſchloſſenen,
für die Ruſſen und Rumänen gemein-
ſamen Waffenſtillſtandes herbeizuführen,
nachdem durch die augenblicklichen Ver-
hältniſſe zwiſchen den Ukrainern und Ru-
mänen eine Klärung dieſer Frage not-
wendig geworden iſt.




[Spaltenumbruch]
Die rumäniſche Frage.


In die wirren Nachrichten, die über
das Verhältnis und das Schickſal Rumä-
niens infolge der durch den Friedensvertrag
von Breſt-Litowsk neugeſchaffenen Lage ent-
ſtanden ſind, bringt heute eine amtliche
Berliner Meldung des Wolffbüro einige
Klarheit. Aus Berlin werden die Gerüchte
über ein Ultimatum Deutſchlands
an Rumänien
offiziell dementiert, und
es wird feſtgeſtellt, daß zwiſchen dem Gene-
ralfeldmarſchall v. Mackenſen und der
rumäniſchen Oberſten Heeresleitung Ver-
handlungen eingeleitet wurden, die ſich als
Notwendigkeit aus den Vorgängen über den
Abſchluß des Friedens mit der Ukraine und
der einſeitig gegebenen Erklärung Trotzkis
über die Beendigung des Kriegszuſtandes
mit den Mittelmächten ergeben haben. Es
iſt bekannt, daß der Waffenſtillſtand an der
Oſtfront für die ruſſiſch-rumäniſche Front,
die vom Dnieſter nördlich von Czernowitz
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ruſſiſch-rumäniſchen Truppen vom General
Tſcherbatſchew abgeſchloſſen wurde. Seit
dieſem Zeitpunkt ſind bedeutſame Zwiſchen-
fälle innerhalb des Verhältniſſes zwiſchen
den Ruſſen und Rumänen eingetreten. Es
kam zum offenen Krieg zwiſchen den ehe-
maligen alliierten Bundesgenoſſen, die zu
veritab en Schlachten führten. Der rumä-
niſche Raubzug gegen beſſarabiſches Gebiet
mußte Halt machen angeſichts des in Breſt-
Litowsk abgeſchloſſenen Friedensvertrages.
Man darf ſich über die weitere Stellung-
nahme Rumäniens nicht allzuviel Kopfzer-
brechen machen. Rumänien ſteht vor einem
„Entweder — oder“: Entweder mit den
Mittelmächten auf gütlichem Wege
Frieden zu ſchließen oder aber die äußerſten
Konſequenzen aus einem weiteren ſtarrſin-
nigen Verhalten, zu dem fernerhin kein an-
derer Anlaß beſtehen kann, als die kriegs-
hetzeriſche und ranbgierige Politik der poli-
tiſchen Bankrotteure Take Jonescu und Bra-

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[[1]/0001] Einzelexemplar 20 h. Monatsabonnement fur Czernowitz K 3·20 (Zuſtellungsgebühr ins Haus 60 h); nach auswärts K 4·—; ins Ausland K 5·—; Feldpoſtabonnement K 4·—. Redaktion und Adminiſtration: Herrengaſſe 11. Anzeigen und Inſerate werden nur im Text- format zur Veröffentlichung angenommen. Die Berechnung erfolgt nach dem Millimetertarif. Gemeinſame Kriegs-Ausgabe. Czernowitzer Allgemeine Zeitung | Tagblatt Herausgeber: Dr. Philipp Menczel. | Herausgeber: Karl Klüger. Nr. 150. Czernowitz, Freitag, den 15. Februar 1918. Ein Manifeſt des Kaiſers. KB. Wien, 14. Februar. (Teleg.) Der Kaiſer erließ folgendes Manifeſt: „An Meine Völker! Dank Gottes gnä- digem Beiſtande haben wir mit der Ukraine Frieden geſchloſſen. Unſere ſiegreichen Waffen und Unſere mit unverdroſſener Ausdauer verfolgte Friedenspolitik haben die erſte Frucht des um unſere Erhaltung geführten Vertei- digungskampfes gezeitigt. Im Vereine mit Meinen ſchwer geprüften Völkern vertraue Ich darauf, daß nach dem erſten für uns ſo erfreulichen Friedensſchluſſe bald der all- gemeine Frieden der leidenden Menſchheit gegönnt ſein werde. Unter dem Eindrucke dieſes Friedens mit der Ukraine wendet ſich Unſer Blick voll Sympathie jenem ſtreb- ſamen jungen Volke zu, in deſſen Herzen zuerſt unter unſeren Gegnern das Gefühl der Nächſtenliebe wirkſam wurde, und wel- ches nach der in zahlreichen Schlachten be- wieſener Tapferkeit auch dazu genügende Entſchloſſenheit beſaß, um ſeiner beſſeren Ueberzeugung vor aller Welt durch die Tat Ausdruck zu verleihen. So ſchied es denn als erſtes aus dem Lager unſerer Feinde aus, um im Intereſſe der möglichſt raſchen Erreichung des nunmehr gemeinſamen großen Zieles ſeine Beſtrebungen mit Unſerer Kraft zu vereinen. Habe Ich Mich ſchon vom erſten Augenblicke an, als Ich den Thron Meiner erlauchten Vorfahren beſtieg, eins gefühlt mit Meinen Völkern in dem felſenfeſten Entſchluſſe, den Uns aufgedrängten Kampf bis zur Erreichung eines ehrenhaften Frie- dens auszufechten, ſo fühle Ich Mich um ſo mehr eins mit ihnen in dieſer Stunde, in welcher nunmehr der erſte Schritt zur Verwirklichung dieſes Zieles erfolgt iſt. Mit Bewunderung und liebevoller Anerkennung für die faſt übermenſchliche Ausdauer und unvergleichliche Opferfreudigkeit Meiner hel- denhaften Truppen, ſowie jener, die täglich daheim nicht mindere Aufopferung bekunden, blicke Ich voll Zuverſicht in eine nahe glück- lichere Zukunft. Der Allmächtige ſegne Uns weiter mit Kraft und Ausdaner, auf daß Wir nicht nur für Uns und Unſere treuen Verbündeten, ſondern auch für die ganze Menſchheit den endgültigen Frie- den erreichen. Am 12. Februar 1918. Karl m. p. Seidler m. p.“ England erkennt den Friedensvertrag von Breſt-Litowsk nicht an. KB. London, 14. Februar. (Telegr.) Reuter erfährt: Die engliſche Regierung halte ſich nicht verpflichtet, den zwiſchen Oeſter- reich-Ungarn, Deutſchland und der Ukraine abgeſchloſſenen Frieden anzuerkennen. Kein Ultimatum an Rumänien. Verhandlungen über das Fortbeſtehen des Waffenſtillſtandes. KB. Berlin, 14. Februar. (Tel.) Das Wolffbureau meldet: Wie wir erfahren, iſt die durch „Agence Havas“ verbreitete Meldung von einem Ultimatum der Deutſchen an die rumäniſche Regierung nicht zutreffend. Richtig iſt, daß Generalfeldmarſchall von Mackenſen mit der rumäniſchen Heeresleitung in Verhandlungen eintrat, um eine Entſchei- dung über das Fortbeſtehen des ſeinerzeit mit General Tſcherbatſchew abgeſchloſſenen, für die Ruſſen und Rumänen gemein- ſamen Waffenſtillſtandes herbeizuführen, nachdem durch die augenblicklichen Ver- hältniſſe zwiſchen den Ukrainern und Ru- mänen eine Klärung dieſer Frage not- wendig geworden iſt. Die rumäniſche Frage. Czernowitz, 14. Februar. In die wirren Nachrichten, die über das Verhältnis und das Schickſal Rumä- niens infolge der durch den Friedensvertrag von Breſt-Litowsk neugeſchaffenen Lage ent- ſtanden ſind, bringt heute eine amtliche Berliner Meldung des Wolffbüro einige Klarheit. Aus Berlin werden die Gerüchte über ein Ultimatum Deutſchlands an Rumänien offiziell dementiert, und es wird feſtgeſtellt, daß zwiſchen dem Gene- ralfeldmarſchall v. Mackenſen und der rumäniſchen Oberſten Heeresleitung Ver- handlungen eingeleitet wurden, die ſich als Notwendigkeit aus den Vorgängen über den Abſchluß des Friedens mit der Ukraine und der einſeitig gegebenen Erklärung Trotzkis über die Beendigung des Kriegszuſtandes mit den Mittelmächten ergeben haben. Es iſt bekannt, daß der Waffenſtillſtand an der Oſtfront für die ruſſiſch-rumäniſche Front, die vom Dnieſter nördlich von Czernowitz bis zum ſchwarzen Meere reicht, für die ruſſiſch-rumäniſchen Truppen vom General Tſcherbatſchew abgeſchloſſen wurde. Seit dieſem Zeitpunkt ſind bedeutſame Zwiſchen- fälle innerhalb des Verhältniſſes zwiſchen den Ruſſen und Rumänen eingetreten. Es kam zum offenen Krieg zwiſchen den ehe- maligen alliierten Bundesgenoſſen, die zu veritab en Schlachten führten. Der rumä- niſche Raubzug gegen beſſarabiſches Gebiet mußte Halt machen angeſichts des in Breſt- Litowsk abgeſchloſſenen Friedensvertrages. Man darf ſich über die weitere Stellung- nahme Rumäniens nicht allzuviel Kopfzer- brechen machen. Rumänien ſteht vor einem „Entweder — oder“: Entweder mit den Mittelmächten auf gütlichem Wege Frieden zu ſchließen oder aber die äußerſten Konſequenzen aus einem weiteren ſtarrſin- nigen Verhalten, zu dem fernerhin kein an- derer Anlaß beſtehen kann, als die kriegs- hetzeriſche und ranbgierige Politik der poli- tiſchen Bankrotteure Take Jonescu und Bra-

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Zitationshilfe: Czernowitzer Allgemeine Zeitung. Nr. 150, Czernowitz, 15.02.1918, S. [1]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_czernowitzer150_1918/1>, abgerufen am 04.03.2024.