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Die Bayerische Presse. Nr. 271. Würzburg, 12. November 1850.

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[Spaltenumbruch] sofort auseinander gejagt hätte. Das Schauspiel
wird nicht verfehlt haben, auf die zuschauenden
Preußen auf lange Zeit einen imponirenden Ein-
druck zu machen.

Hanau, 11. Nov. Die O.=P.=A.=Z. läßt sich
in ihrer gestrigen Beilage von hier aus melden,
daß "die 18 verabschiedeten Offiziere, deren Re-
aktivirung wie bereits gemeldet, vorbehalten sei,
beschlossen hätten, die Wiederanstellung in dem
Fall zu erbitten, wenn ihnen nichts gegen die Ver-
fassungsurkunde zugemuthet würde." Aus bester
Quelle können wir hiegegen versichern, daß diese
Offiziere, welche um ihren Abschied ohne Vorbe-
halt eingekommen waren, denselben auch ganz ein-
fach und ohne allen Vorbehalt erhalten haben,
und in dem betreffenden Reseripte von Reaktivir-
ung nicht die Rede ist.

   

Hamburg, 7. Nov. Nachmittags 3 Uhr.
Heute sind die letzten preußischen Truppen von
hier abgezogen.

Wien, 8. Nov. Die Bundesintervention in
Schleswig=Holstein soll beschleunigt werden, und
noch vor Anbruch des strengen Winters stattfin-
den.

   

Salzburg, 8. Nov. Jn der Nacht vom 5.
auf den 6. d. verschied im Schlosse Ebenzweier
bei Gmünden Se. kais. Hoh. Erzherzog Ferdinand
von Oesterreich d'Este, k. k. österreichischer Feld-
marschall. An seinem Sterbebette standen dessen
durchlauchtigster Bruder, Erzherzog Maximilian
d'Este und der von hier dahin berufene ausge-
zeichnete Med. Dr. und Professor Hornung. Die
Sterbgebete sprach der katholische Dechant vom
Münster. Der sterbende Erzherzog betete andäch-
tig mit dem zusprechenden Priester, und sah bei
vollem Bewußtsein mit der christlichsten Ergebung
dem letzten Augenblick entgegen. Als kaum vom
Kirchthurm des nahen Münster die eilfte Stunde
getönt, stand das Herz des Erzherzogs stille --
es hatte ausgeschlagen.

   

Berlin, 8. Nov. Wir erfahren aus zuverläs-
siger Quelle, ( sagt die "Nationalzeitung" ) , daß
die Mobilisirung des Heeres nicht entfernt die
Absicht hat, unter etwaigen Eventualitäten die
Sache Preußens als die nationale zu proklami-
ren und unter diesem Banner vorzuschreiten. Es
ist vielmehr das spezifisch=preußische Jnteresse auch
bei diesem Schritte mehr als je das allein maß-
gebende, und zwar nicht etwa ein wirkliches, prak-
tisches Jnteresse dieses Preußenthums, sondern al-
lein das jener bereits so viel besprochenen soge-
nannten "preußischen Ehre." Diese soll jetzt da-
durch gewahrt werden, daß, indem man in der
Mitte von 500,000 bewaffneten Männern nach-
gibt, man der Welt den Beweis liefert, daß diese
Nachgiebigkeit nicht eine erzwungene, sondern eine
frei aus der innersten Herzensmeinung unserer
Staatslenker hervorwachsende ist. Die Union ist
und bleibt definitiv aufgegeben. Jn Kurhessen
wird der Bundestagspolitik kein Widerstand ent-
gegengestellt. Ja es wird der Bundesexe-
cutionsarmee, welche Holstein zu paci-
fiziren hat, freien Durchzug durch
Preußen gestattet.
Die angeblich nothwen-
dige Concentrirung der preußischen Streitmacht
leiht zugleich den bequemen Vorwand, die preuß.
Truppen aus Baden und Hamburg zurückzuziehen,
und so einen lange von Oesterreich sehnlich ge-
hegten Wunsch mit Anstand zu erfüllen.

London, 3. November. ( Schluß. ) Aber
die Anglicaner kennen eben nur eine Staatskirche,
nur eine durch das Gesetz etablirte Kirche und
nur durch die Minister ernannte Bischöfe, und
finden es darum unbegreiflich, wie ein italienischer
Bischof oder "Potentat" Diöcesen errichten und
Bischöfe ernennen kann, ohne die Minister und
das Parlament zu fragen. Durch die päpstliche
Bulle sind allerdings die alten bischöflichen Sitze
abgeschafft, aber das alles doch nur in foro ec-
clesiae
, dem Staate gegenüber ist gar nichts
geändert, er kann alles ignoriren, ebensowenig wie
die apostolischen Vikare, werden ihm die Bischöfe
zur Last fallen. Die Puseyiten sind allerdings
[Spaltenumbruch] durch die päpstliche Bulle empfindlich verletzt; sie
beriefen sich immer darauf, die englischen Bischöfe
seien die rechtmäßige Nachfolger der Apostel, ja
einige gingen so weit, zu behaupten, Rom selbst
scheine sie als solche anzuerkennen; darum sind sie
jetzt entrüstet darüber, daß Rom neben den alten
Bisthümern neue errichtet und die alten ausdrück-
lich für aufgehoben erklärt. Jhr Widerspruch ist
also erklärlich; aber die andern Schreier haben
kein anderes Motiv für ihre Proteste, als den
Haß gegen Rom und den Aerger über das Wachs-
thum der Kirche in England. Gegen die besteh-
enden Gesetze verstößt die Maßregel des hl. Va-
ters nicht; denn es ist den katholischen Bischöfen
nur verboten, die bischöflichen Titel der anglica-
nischen Diöcesen anzunehmen, also erlaubt, andere
Titel zu führen. Es fragt sich demnach, ob man
es bei den jetzigen Gesetzen bewenden läßt, --
dann ist den katholischen Bischöfen gesetzlich nicht
beizukommen, oder ob auch das Parlament fana-
tisch genug ist, durch neue Gesetze, wie man vor-
schlägt, die kaum bewilligte Katholiken=Emancipa-
tion wieder zu beschränken. Ob sich aber das
englische Volk, welches sonst einen fast abergläu-
bischen Respect vor dem "Gesetz" besitzt, zu un-
gesetzlichen Demonstrationen fanatisiren läßt, das
muß sich bald zeigen, wahrscheinlich bei Cardinal
Wiseman's Ankunft.

   

Warschau, 30. Okt. Unter den das König-
reich Polen betreffenden Verordnungen haben fol-
gende die allerhöchste Sanktion erhalten: die Auf-
hebung der Zollschranken zwischen Rußland und
Polen; das Heirathsverbot niederer Beamten, nach
welchem diese ohne vorläufige Bewilligung des
Administrationsraths keine Ehe schließen dürfen;
dann die Aufhebung der Dorfrichter, statt deren
sollen nun wie in den übrigen russischen Gouver-
nements den Bezirkspolizeikommissaren entsprechende
Obrigkeiten eingeführt werden. Die Hoffnungen
auf eine allgemeine Amnestie und Begnadigung
der politischen Gefangenen sind bedeutend herab-
gestimmt worden, nachdem die in Zamosc deter-
nirt gewesenen ehemaligen polnischen Bankdirekto-
ren, Lubowiedzki und Heinrich Lubienski, zwar ih-
rer dortigen Haft entlassen, aber auf ausdrückli-
chen Befehl des Kaisers im Gegensatze zu den
früheren Versprechungen des Fürsten Statthalters,
in das Jnnere von Rußland abgeführt worden
sind.

   

Aus glaubwürdiger Quelle vernimmt man,
daß der Pforte neuerdings Bemerkungen der rus-
sischen Gesandtschaft über die zahlreichen Anstel-
lungen politischer Flüchtlinge in der Armee und
im Staatsdienste gemacht worden sind, wie dies
auch von der öster. Gesandtschaft vor Kurzem ge-
schehen sein soll. Jn Folge dieser Bemerkungen
wird nun die Aufnahme von Flüchtlingen in die
öffentlichen Dienste der Pforte gänzlich einge-
stellt werden, nur minder Compromittirte kon-
nen noch subalterne Stellungen in der Armee er-
langen.



Verantwortlicher Redakteur u. Verleger:
Franz v. Faber.



Mittelpreise hiesiger Schranne vom 9. Novbr.

Weizen 13 fl. 22 kr. Korn 10 fl. 20 kr.
Gerste 8 fl. 41 kr. Haber 5 fl. 8 kr.

Gold= und Silber=Sorten.
fl. kr.
Neue Louisd'or......... 115
Friedrichsd'or......... 941 1 / 2
Dukaten...........536
20 Frank=Stücke....... 927
Holländische 10 fl. Stücke..... 947 1 / 2
Preußische Thaler........145
5 Frank=Thaler........221
Bekanntmachung.

Jm Wege der Hilfsvollstreckung werden auf
Andringen eines Gläubigers mehrere Schreiner-
waaren, Spiegel, dann Oelgemälde ec.

[Spaltenumbruch]

Donnerstag den 21. November 1850 Nachmit-
tags 2 Uhr

im 4. Dist. Nro. 280 dem öffentlichen Verkauf
gegen baare Zahlung ausgesetzt und Strichslustige
hiezu eingeladen.


Eichenstamm= Nutz= u. Brennholz-
Versteigerung im Spessart.
Das unterfertigte Forstamt versteigert
Mittwoch den 20. d. Mts.
Vormittags 10 Uhr

anfangend im Gasthause zur Rose dahier.
I. Aus dem Revier Lohrerstraß
Abtheilungen Kohlstöcke, Lichtenauerweg u. Bomig:
50 Eichen= Commerzial= u. starke Nutzholzstämme
auf dem Stocke;
in den Abtheilungen Kurzergrund und Maths-
hüttenrein:

50 Eichenabschnitte zu Commerzial=, Bau= und
Nutzholz geeignet,
   3 1 / 2 Klftr. 6schuhiges Eichen=Pfahlmüsselholz
   2   "   "   "   " Musselholz 1. Klasse
   2   "   3   "   "   "   2.   "
75   "   Brennholz bestehend in Buchenknorz=,
   Prügel= und Astholz, Eichenknorz=Scheit 2r
   und 3r Klasse und Astholz.
II. Aus dem Reviere Lohr
Abtheilungen Wildpretsscheuer, Herrnbrunnsrain,
Herrnbrunn und Küchengraben:

44   Eichenbau= und Nutzholzabschnitte,
   1 3 / 4 Klftr. 6schuhiges Eichenmüsselholz 1. Klasse
   1   "   3   "   "   2.   "
31   "   Brennholz, bestehend in Eichenknorz-
   Scheit 2r und 3r Klasse und Astholz.
III. Aus dem Reviere Frammersbach
in den Abtheilungen Fürstenweg, Vollersweg und
Hartmannsruh:

67   Eichen=, Bau= und Nutzholzabschnitte
   6 1 / 2 Klftr. Eichenmüsselholz 3r Klasse und
10   "   Eichenknorzholz.

Das Eichenstamm= und Müsselholz, sowie das
Buchenprügel= und Buchen= und Eichenknorzholz
wird in freier Konkurrenz, das übrige Brennholz
hingegen für den Lokalbedarf mit Ausschluß der
Händler versteigert.

Die Eichen auf dem Stocke kommen sammt
dem Astholze zur Versteigerung.

Sämmtliches Materiale ist numerirt, dasselbe
kann daher täglich eingesehen werden und die be-
treffenden k. Revierförster sind angewiesen, solches
den Strichslustigen auf Verlangen vorzeigen zu
lassen.


Theater=Anzeige.

Mittwoch, den 13. Nov. 1850.

Mein Mann geht aus.
Lustspiel in 2 Akten, frei nach dem Französischen
bearbeitet von Louis Schneider.
Hierauf:
Der Kapellmeister von Venedig.
Komische Oper in 2 Aufzügen von Breitenbach.
Neu bearbeitet von Louis Schneider.

Gestorbene:

Den 11. November.

Kath. Gerster, Drehersfrau, 55 J. -- Gg.
Joseph Ullrich, Gymnasiast, 16 J. -- Kathar.
Rom, Friseursfrau, 66 J. -- Josepha Heidt,
Hofzimmerwichsers=Wittwe, 59 J. alt.

[Ende Spaltensatz]

Druck von Joseph Steib in Würzburg.

[Spaltenumbruch] sofort auseinander gejagt hätte. Das Schauspiel
wird nicht verfehlt haben, auf die zuschauenden
Preußen auf lange Zeit einen imponirenden Ein-
druck zu machen.

Hanau, 11. Nov. Die O.=P.=A.=Z. läßt sich
in ihrer gestrigen Beilage von hier aus melden,
daß „die 18 verabschiedeten Offiziere, deren Re-
aktivirung wie bereits gemeldet, vorbehalten sei,
beschlossen hätten, die Wiederanstellung in dem
Fall zu erbitten, wenn ihnen nichts gegen die Ver-
fassungsurkunde zugemuthet würde.“ Aus bester
Quelle können wir hiegegen versichern, daß diese
Offiziere, welche um ihren Abschied ohne Vorbe-
halt eingekommen waren, denselben auch ganz ein-
fach und ohne allen Vorbehalt erhalten haben,
und in dem betreffenden Reseripte von Reaktivir-
ung nicht die Rede ist.

   

Hamburg, 7. Nov. Nachmittags 3 Uhr.
Heute sind die letzten preußischen Truppen von
hier abgezogen.

Wien, 8. Nov. Die Bundesintervention in
Schleswig=Holstein soll beschleunigt werden, und
noch vor Anbruch des strengen Winters stattfin-
den.

   

Salzburg, 8. Nov. Jn der Nacht vom 5.
auf den 6. d. verschied im Schlosse Ebenzweier
bei Gmünden Se. kais. Hoh. Erzherzog Ferdinand
von Oesterreich d'Este, k. k. österreichischer Feld-
marschall. An seinem Sterbebette standen dessen
durchlauchtigster Bruder, Erzherzog Maximilian
d'Este und der von hier dahin berufene ausge-
zeichnete Med. Dr. und Professor Hornung. Die
Sterbgebete sprach der katholische Dechant vom
Münster. Der sterbende Erzherzog betete andäch-
tig mit dem zusprechenden Priester, und sah bei
vollem Bewußtsein mit der christlichsten Ergebung
dem letzten Augenblick entgegen. Als kaum vom
Kirchthurm des nahen Münster die eilfte Stunde
getönt, stand das Herz des Erzherzogs stille --
es hatte ausgeschlagen.

   

Berlin, 8. Nov. Wir erfahren aus zuverläs-
siger Quelle, ( sagt die „Nationalzeitung“ ) , daß
die Mobilisirung des Heeres nicht entfernt die
Absicht hat, unter etwaigen Eventualitäten die
Sache Preußens als die nationale zu proklami-
ren und unter diesem Banner vorzuschreiten. Es
ist vielmehr das spezifisch=preußische Jnteresse auch
bei diesem Schritte mehr als je das allein maß-
gebende, und zwar nicht etwa ein wirkliches, prak-
tisches Jnteresse dieses Preußenthums, sondern al-
lein das jener bereits so viel besprochenen soge-
nannten „preußischen Ehre.“ Diese soll jetzt da-
durch gewahrt werden, daß, indem man in der
Mitte von 500,000 bewaffneten Männern nach-
gibt, man der Welt den Beweis liefert, daß diese
Nachgiebigkeit nicht eine erzwungene, sondern eine
frei aus der innersten Herzensmeinung unserer
Staatslenker hervorwachsende ist. Die Union ist
und bleibt definitiv aufgegeben. Jn Kurhessen
wird der Bundestagspolitik kein Widerstand ent-
gegengestellt. Ja es wird der Bundesexe-
cutionsarmee, welche Holstein zu paci-
fiziren hat, freien Durchzug durch
Preußen gestattet.
Die angeblich nothwen-
dige Concentrirung der preußischen Streitmacht
leiht zugleich den bequemen Vorwand, die preuß.
Truppen aus Baden und Hamburg zurückzuziehen,
und so einen lange von Oesterreich sehnlich ge-
hegten Wunsch mit Anstand zu erfüllen.

London, 3. November. ( Schluß. ) Aber
die Anglicaner kennen eben nur eine Staatskirche,
nur eine durch das Gesetz etablirte Kirche und
nur durch die Minister ernannte Bischöfe, und
finden es darum unbegreiflich, wie ein italienischer
Bischof oder „Potentat“ Diöcesen errichten und
Bischöfe ernennen kann, ohne die Minister und
das Parlament zu fragen. Durch die päpstliche
Bulle sind allerdings die alten bischöflichen Sitze
abgeschafft, aber das alles doch nur in foro ec-
clesiae
, dem Staate gegenüber ist gar nichts
geändert, er kann alles ignoriren, ebensowenig wie
die apostolischen Vikare, werden ihm die Bischöfe
zur Last fallen. Die Puseyiten sind allerdings
[Spaltenumbruch] durch die päpstliche Bulle empfindlich verletzt; sie
beriefen sich immer darauf, die englischen Bischöfe
seien die rechtmäßige Nachfolger der Apostel, ja
einige gingen so weit, zu behaupten, Rom selbst
scheine sie als solche anzuerkennen; darum sind sie
jetzt entrüstet darüber, daß Rom neben den alten
Bisthümern neue errichtet und die alten ausdrück-
lich für aufgehoben erklärt. Jhr Widerspruch ist
also erklärlich; aber die andern Schreier haben
kein anderes Motiv für ihre Proteste, als den
Haß gegen Rom und den Aerger über das Wachs-
thum der Kirche in England. Gegen die besteh-
enden Gesetze verstößt die Maßregel des hl. Va-
ters nicht; denn es ist den katholischen Bischöfen
nur verboten, die bischöflichen Titel der anglica-
nischen Diöcesen anzunehmen, also erlaubt, andere
Titel zu führen. Es fragt sich demnach, ob man
es bei den jetzigen Gesetzen bewenden läßt, --
dann ist den katholischen Bischöfen gesetzlich nicht
beizukommen, oder ob auch das Parlament fana-
tisch genug ist, durch neue Gesetze, wie man vor-
schlägt, die kaum bewilligte Katholiken=Emancipa-
tion wieder zu beschränken. Ob sich aber das
englische Volk, welches sonst einen fast abergläu-
bischen Respect vor dem „Gesetz“ besitzt, zu un-
gesetzlichen Demonstrationen fanatisiren läßt, das
muß sich bald zeigen, wahrscheinlich bei Cardinal
Wiseman's Ankunft.

   

Warschau, 30. Okt. Unter den das König-
reich Polen betreffenden Verordnungen haben fol-
gende die allerhöchste Sanktion erhalten: die Auf-
hebung der Zollschranken zwischen Rußland und
Polen; das Heirathsverbot niederer Beamten, nach
welchem diese ohne vorläufige Bewilligung des
Administrationsraths keine Ehe schließen dürfen;
dann die Aufhebung der Dorfrichter, statt deren
sollen nun wie in den übrigen russischen Gouver-
nements den Bezirkspolizeikommissaren entsprechende
Obrigkeiten eingeführt werden. Die Hoffnungen
auf eine allgemeine Amnestie und Begnadigung
der politischen Gefangenen sind bedeutend herab-
gestimmt worden, nachdem die in Zamosc deter-
nirt gewesenen ehemaligen polnischen Bankdirekto-
ren, Lubowiedzki und Heinrich Lubienski, zwar ih-
rer dortigen Haft entlassen, aber auf ausdrückli-
chen Befehl des Kaisers im Gegensatze zu den
früheren Versprechungen des Fürsten Statthalters,
in das Jnnere von Rußland abgeführt worden
sind.

   

Aus glaubwürdiger Quelle vernimmt man,
daß der Pforte neuerdings Bemerkungen der rus-
sischen Gesandtschaft über die zahlreichen Anstel-
lungen politischer Flüchtlinge in der Armee und
im Staatsdienste gemacht worden sind, wie dies
auch von der öster. Gesandtschaft vor Kurzem ge-
schehen sein soll. Jn Folge dieser Bemerkungen
wird nun die Aufnahme von Flüchtlingen in die
öffentlichen Dienste der Pforte gänzlich einge-
stellt werden, nur minder Compromittirte kon-
nen noch subalterne Stellungen in der Armee er-
langen.



Verantwortlicher Redakteur u. Verleger:
Franz v. Faber.



Mittelpreise hiesiger Schranne vom 9. Novbr.

Weizen 13 fl. 22 kr. Korn 10 fl. 20 kr.
Gerste 8 fl. 41 kr. Haber 5 fl. 8 kr.

Gold= und Silber=Sorten.
fl. kr.
Neue Louisd'or......... 115
Friedrichsd'or......... 941 1 / 2
Dukaten...........536
20 Frank=Stücke....... 927
Holländische 10 fl. Stücke..... 947 1 / 2
Preußische Thaler........145
5 Frank=Thaler........221
Bekanntmachung.

Jm Wege der Hilfsvollstreckung werden auf
Andringen eines Gläubigers mehrere Schreiner-
waaren, Spiegel, dann Oelgemälde ec.

[Spaltenumbruch]

Donnerstag den 21. November 1850 Nachmit-
tags 2 Uhr

im 4. Dist. Nro. 280 dem öffentlichen Verkauf
gegen baare Zahlung ausgesetzt und Strichslustige
hiezu eingeladen.


Eichenstamm= Nutz= u. Brennholz-
Versteigerung im Spessart.
Das unterfertigte Forstamt versteigert
Mittwoch den 20. d. Mts.
Vormittags 10 Uhr

anfangend im Gasthause zur Rose dahier.
I. Aus dem Revier Lohrerstraß
Abtheilungen Kohlstöcke, Lichtenauerweg u. Bomig:
50 Eichen= Commerzial= u. starke Nutzholzstämme
auf dem Stocke;
in den Abtheilungen Kurzergrund und Maths-
hüttenrein:

50 Eichenabschnitte zu Commerzial=, Bau= und
Nutzholz geeignet,
   3 1 / 2 Klftr. 6schuhiges Eichen=Pfahlmüsselholz
   2   „   „   „   „ Musselholz 1. Klasse
   2   „   3   „   „   „   2.   „
75   „   Brennholz bestehend in Buchenknorz=,
   Prügel= und Astholz, Eichenknorz=Scheit 2r
   und 3r Klasse und Astholz.
II. Aus dem Reviere Lohr
Abtheilungen Wildpretsscheuer, Herrnbrunnsrain,
Herrnbrunn und Küchengraben:

44   Eichenbau= und Nutzholzabschnitte,
   1 3 / 4 Klftr. 6schuhiges Eichenmüsselholz 1. Klasse
   1   „   3   „   „   2.   „
31   „   Brennholz, bestehend in Eichenknorz-
   Scheit 2r und 3r Klasse und Astholz.
III. Aus dem Reviere Frammersbach
in den Abtheilungen Fürstenweg, Vollersweg und
Hartmannsruh:

67   Eichen=, Bau= und Nutzholzabschnitte
   6 1 / 2 Klftr. Eichenmüsselholz 3r Klasse und
10   „   Eichenknorzholz.

Das Eichenstamm= und Müsselholz, sowie das
Buchenprügel= und Buchen= und Eichenknorzholz
wird in freier Konkurrenz, das übrige Brennholz
hingegen für den Lokalbedarf mit Ausschluß der
Händler versteigert.

Die Eichen auf dem Stocke kommen sammt
dem Astholze zur Versteigerung.

Sämmtliches Materiale ist numerirt, dasselbe
kann daher täglich eingesehen werden und die be-
treffenden k. Revierförster sind angewiesen, solches
den Strichslustigen auf Verlangen vorzeigen zu
lassen.


Theater=Anzeige.

Mittwoch, den 13. Nov. 1850.

Mein Mann geht aus.
Lustspiel in 2 Akten, frei nach dem Französischen
bearbeitet von Louis Schneider.
Hierauf:
Der Kapellmeister von Venedig.
Komische Oper in 2 Aufzügen von Breitenbach.
Neu bearbeitet von Louis Schneider.

Gestorbene:

Den 11. November.

Kath. Gerster, Drehersfrau, 55 J. -- Gg.
Joseph Ullrich, Gymnasiast, 16 J. -- Kathar.
Rom, Friseursfrau, 66 J. -- Josepha Heidt,
Hofzimmerwichsers=Wittwe, 59 J. alt.

[Ende Spaltensatz]

Druck von Joseph Steib in Würzburg.

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[0004] sofort auseinander gejagt hätte. Das Schauspiel wird nicht verfehlt haben, auf die zuschauenden Preußen auf lange Zeit einen imponirenden Ein- druck zu machen. Hanau, 11. Nov. Die O.=P.=A.=Z. läßt sich in ihrer gestrigen Beilage von hier aus melden, daß „die 18 verabschiedeten Offiziere, deren Re- aktivirung wie bereits gemeldet, vorbehalten sei, beschlossen hätten, die Wiederanstellung in dem Fall zu erbitten, wenn ihnen nichts gegen die Ver- fassungsurkunde zugemuthet würde.“ Aus bester Quelle können wir hiegegen versichern, daß diese Offiziere, welche um ihren Abschied ohne Vorbe- halt eingekommen waren, denselben auch ganz ein- fach und ohne allen Vorbehalt erhalten haben, und in dem betreffenden Reseripte von Reaktivir- ung nicht die Rede ist. ( K. Z. ) Hamburg, 7. Nov. Nachmittags 3 Uhr. Heute sind die letzten preußischen Truppen von hier abgezogen. Wien, 8. Nov. Die Bundesintervention in Schleswig=Holstein soll beschleunigt werden, und noch vor Anbruch des strengen Winters stattfin- den. ( T. C. B. ) Salzburg, 8. Nov. Jn der Nacht vom 5. auf den 6. d. verschied im Schlosse Ebenzweier bei Gmünden Se. kais. Hoh. Erzherzog Ferdinand von Oesterreich d'Este, k. k. österreichischer Feld- marschall. An seinem Sterbebette standen dessen durchlauchtigster Bruder, Erzherzog Maximilian d'Este und der von hier dahin berufene ausge- zeichnete Med. Dr. und Professor Hornung. Die Sterbgebete sprach der katholische Dechant vom Münster. Der sterbende Erzherzog betete andäch- tig mit dem zusprechenden Priester, und sah bei vollem Bewußtsein mit der christlichsten Ergebung dem letzten Augenblick entgegen. Als kaum vom Kirchthurm des nahen Münster die eilfte Stunde getönt, stand das Herz des Erzherzogs stille -- es hatte ausgeschlagen. ( A. Z. ) Berlin, 8. Nov. Wir erfahren aus zuverläs- siger Quelle, ( sagt die „Nationalzeitung“ ) , daß die Mobilisirung des Heeres nicht entfernt die Absicht hat, unter etwaigen Eventualitäten die Sache Preußens als die nationale zu proklami- ren und unter diesem Banner vorzuschreiten. Es ist vielmehr das spezifisch=preußische Jnteresse auch bei diesem Schritte mehr als je das allein maß- gebende, und zwar nicht etwa ein wirkliches, prak- tisches Jnteresse dieses Preußenthums, sondern al- lein das jener bereits so viel besprochenen soge- nannten „preußischen Ehre.“ Diese soll jetzt da- durch gewahrt werden, daß, indem man in der Mitte von 500,000 bewaffneten Männern nach- gibt, man der Welt den Beweis liefert, daß diese Nachgiebigkeit nicht eine erzwungene, sondern eine frei aus der innersten Herzensmeinung unserer Staatslenker hervorwachsende ist. Die Union ist und bleibt definitiv aufgegeben. Jn Kurhessen wird der Bundestagspolitik kein Widerstand ent- gegengestellt. Ja es wird der Bundesexe- cutionsarmee, welche Holstein zu paci- fiziren hat, freien Durchzug durch Preußen gestattet. Die angeblich nothwen- dige Concentrirung der preußischen Streitmacht leiht zugleich den bequemen Vorwand, die preuß. Truppen aus Baden und Hamburg zurückzuziehen, und so einen lange von Oesterreich sehnlich ge- hegten Wunsch mit Anstand zu erfüllen. London, 3. November. ( Schluß. ) Aber die Anglicaner kennen eben nur eine Staatskirche, nur eine durch das Gesetz etablirte Kirche und nur durch die Minister ernannte Bischöfe, und finden es darum unbegreiflich, wie ein italienischer Bischof oder „Potentat“ Diöcesen errichten und Bischöfe ernennen kann, ohne die Minister und das Parlament zu fragen. Durch die päpstliche Bulle sind allerdings die alten bischöflichen Sitze abgeschafft, aber das alles doch nur in foro ec- clesiae , dem Staate gegenüber ist gar nichts geändert, er kann alles ignoriren, ebensowenig wie die apostolischen Vikare, werden ihm die Bischöfe zur Last fallen. Die Puseyiten sind allerdings durch die päpstliche Bulle empfindlich verletzt; sie beriefen sich immer darauf, die englischen Bischöfe seien die rechtmäßige Nachfolger der Apostel, ja einige gingen so weit, zu behaupten, Rom selbst scheine sie als solche anzuerkennen; darum sind sie jetzt entrüstet darüber, daß Rom neben den alten Bisthümern neue errichtet und die alten ausdrück- lich für aufgehoben erklärt. Jhr Widerspruch ist also erklärlich; aber die andern Schreier haben kein anderes Motiv für ihre Proteste, als den Haß gegen Rom und den Aerger über das Wachs- thum der Kirche in England. Gegen die besteh- enden Gesetze verstößt die Maßregel des hl. Va- ters nicht; denn es ist den katholischen Bischöfen nur verboten, die bischöflichen Titel der anglica- nischen Diöcesen anzunehmen, also erlaubt, andere Titel zu führen. Es fragt sich demnach, ob man es bei den jetzigen Gesetzen bewenden läßt, -- dann ist den katholischen Bischöfen gesetzlich nicht beizukommen, oder ob auch das Parlament fana- tisch genug ist, durch neue Gesetze, wie man vor- schlägt, die kaum bewilligte Katholiken=Emancipa- tion wieder zu beschränken. Ob sich aber das englische Volk, welches sonst einen fast abergläu- bischen Respect vor dem „Gesetz“ besitzt, zu un- gesetzlichen Demonstrationen fanatisiren läßt, das muß sich bald zeigen, wahrscheinlich bei Cardinal Wiseman's Ankunft. ( D. V. ) Warschau, 30. Okt. Unter den das König- reich Polen betreffenden Verordnungen haben fol- gende die allerhöchste Sanktion erhalten: die Auf- hebung der Zollschranken zwischen Rußland und Polen; das Heirathsverbot niederer Beamten, nach welchem diese ohne vorläufige Bewilligung des Administrationsraths keine Ehe schließen dürfen; dann die Aufhebung der Dorfrichter, statt deren sollen nun wie in den übrigen russischen Gouver- nements den Bezirkspolizeikommissaren entsprechende Obrigkeiten eingeführt werden. Die Hoffnungen auf eine allgemeine Amnestie und Begnadigung der politischen Gefangenen sind bedeutend herab- gestimmt worden, nachdem die in Zamosc deter- nirt gewesenen ehemaligen polnischen Bankdirekto- ren, Lubowiedzki und Heinrich Lubienski, zwar ih- rer dortigen Haft entlassen, aber auf ausdrückli- chen Befehl des Kaisers im Gegensatze zu den früheren Versprechungen des Fürsten Statthalters, in das Jnnere von Rußland abgeführt worden sind. ( Wanderer. ) Aus glaubwürdiger Quelle vernimmt man, daß der Pforte neuerdings Bemerkungen der rus- sischen Gesandtschaft über die zahlreichen Anstel- lungen politischer Flüchtlinge in der Armee und im Staatsdienste gemacht worden sind, wie dies auch von der öster. Gesandtschaft vor Kurzem ge- schehen sein soll. Jn Folge dieser Bemerkungen wird nun die Aufnahme von Flüchtlingen in die öffentlichen Dienste der Pforte gänzlich einge- stellt werden, nur minder Compromittirte kon- nen noch subalterne Stellungen in der Armee er- langen. Verantwortlicher Redakteur u. Verleger: Franz v. Faber. Mittelpreise hiesiger Schranne vom 9. Novbr. Weizen 13 fl. 22 kr. Korn 10 fl. 20 kr. Gerste 8 fl. 41 kr. Haber 5 fl. 8 kr. Gold= und Silber=Sorten. fl. kr. Neue Louisd'or......... 11 5 Friedrichsd'or......... 9 41 1 / 2 Dukaten........... 5 36 20 Frank=Stücke....... 9 27 Holländische 10 fl. Stücke..... 9 47 1 / 2 Preußische Thaler........ 1 45 5 Frank=Thaler........ 2 21 Bekanntmachung. Jm Wege der Hilfsvollstreckung werden auf Andringen eines Gläubigers mehrere Schreiner- waaren, Spiegel, dann Oelgemälde ec. Donnerstag den 21. November 1850 Nachmit- tags 2 Uhr im 4. Dist. Nro. 280 dem öffentlichen Verkauf gegen baare Zahlung ausgesetzt und Strichslustige hiezu eingeladen. Würzburg, den 4. Nov. 1850. Königl. Kreis= und Stadt=Gericht Seuffert Heusinger. Eichenstamm= Nutz= u. Brennholz- Versteigerung im Spessart. Das unterfertigte Forstamt versteigert Mittwoch den 20. d. Mts. Vormittags 10 Uhr anfangend im Gasthause zur Rose dahier. I. Aus dem Revier Lohrerstraß Abtheilungen Kohlstöcke, Lichtenauerweg u. Bomig: 50 Eichen= Commerzial= u. starke Nutzholzstämme auf dem Stocke; in den Abtheilungen Kurzergrund und Maths- hüttenrein: 50 Eichenabschnitte zu Commerzial=, Bau= und Nutzholz geeignet, 3 1 / 2 Klftr. 6schuhiges Eichen=Pfahlmüsselholz 2 „ „ „ „ Musselholz 1. Klasse 2 „ 3 „ „ „ 2. „ 75 „ Brennholz bestehend in Buchenknorz=, Prügel= und Astholz, Eichenknorz=Scheit 2r und 3r Klasse und Astholz. II. Aus dem Reviere Lohr Abtheilungen Wildpretsscheuer, Herrnbrunnsrain, Herrnbrunn und Küchengraben: 44 Eichenbau= und Nutzholzabschnitte, 1 3 / 4 Klftr. 6schuhiges Eichenmüsselholz 1. Klasse 1 „ 3 „ „ 2. „ 31 „ Brennholz, bestehend in Eichenknorz- Scheit 2r und 3r Klasse und Astholz. III. Aus dem Reviere Frammersbach in den Abtheilungen Fürstenweg, Vollersweg und Hartmannsruh: 67 Eichen=, Bau= und Nutzholzabschnitte 6 1 / 2 Klftr. Eichenmüsselholz 3r Klasse und 10 „ Eichenknorzholz. Das Eichenstamm= und Müsselholz, sowie das Buchenprügel= und Buchen= und Eichenknorzholz wird in freier Konkurrenz, das übrige Brennholz hingegen für den Lokalbedarf mit Ausschluß der Händler versteigert. Die Eichen auf dem Stocke kommen sammt dem Astholze zur Versteigerung. Sämmtliches Materiale ist numerirt, dasselbe kann daher täglich eingesehen werden und die be- treffenden k. Revierförster sind angewiesen, solches den Strichslustigen auf Verlangen vorzeigen zu lassen. Lohr, den 5. November 1850. Königliches Forstamt. Carben. Theater=Anzeige. Mittwoch, den 13. Nov. 1850. Mein Mann geht aus. Lustspiel in 2 Akten, frei nach dem Französischen bearbeitet von Louis Schneider. Hierauf: Der Kapellmeister von Venedig. Komische Oper in 2 Aufzügen von Breitenbach. Neu bearbeitet von Louis Schneider. Gestorbene: Den 11. November. Kath. Gerster, Drehersfrau, 55 J. -- Gg. Joseph Ullrich, Gymnasiast, 16 J. -- Kathar. Rom, Friseursfrau, 66 J. -- Josepha Heidt, Hofzimmerwichsers=Wittwe, 59 J. alt. Druck von Joseph Steib in Würzburg.

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Zitationshilfe: Die Bayerische Presse. Nr. 271. Würzburg, 12. November 1850, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_bayerische271_1850/4>, abgerufen am 13.04.2024.