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Badener Zeitung. Nr. 105, Baden (Niederösterreich), 30.12.1896.

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Mittwoch Badener Zeitung 30. December 1896 Nr. 105.

[Spaltenumbruch] besitzer, Muzzarelli August, Comptoirist, Neuber Franz,
Büchsenmacher, Nowak August, Hausbesitzer, Ober-
walder Peter, Hausbesitzer, Polatschek Franz, Kauf-
mann, Pöschko Andreas, Schulrath i. P., Rasinger
Georg, Kaufmann, Rau Johann sen, Hausbesitzer,
Saak Guido, Pappefabrikant, Salmhofer Alexander,
Hausbesitzer, Salmhofer Moriz, Hausbesitzer, Salzer
Eduard, Fabriksbesitzer, Scheuhammer Josef, Haus-
besitzer, Schreyer Moriz, Hausbesitzer, Schrottenbach
Alois, Hausbesitzer, Seemann Eduard, Sodawasser-
fabrik, Teix Andreas, Hausbesitzer, Thaller Fritz,
Victualienhändler, Ullrich Karl, Cafetier, Ungerböck
Michael, Hausbesitzer, Vollkron Anton, Kaufmann,
Wirth Franz, Hutmacher, sämmtliche in Wr.-Neustadt.

Theater.
Stadttheater in Baden.

Dienstag, 22. December: "Ein Raben-
vater" (Wiederholung). Diese Reprise, welche wegen
eines Unwohlseins des Frl. Brand anstatt "Renais-
sance" eingeschoben werden mußte, erfreute sich trotz
des schwachen Besuches einer recht günstigen Aufnahme,
an welcher alle Darsteller in fast gleichem Maße
participirten.

Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. Decem-
ber, blieb die Bühne geschlossen.

Freitag, 25. December: "Waldmeister". Die
Vorstellung fand zum Besten des Badener
Spitales für scrophulöse Kinder statt, und das Haus
war an diesem Tage so vollständig ausverkauft, daß
die Ausgabe von Eintrittskarten in das Parterre und
auf die Gallerie lange vor Beginn der Vorstellung
eingestellt werden mußte. Gespielt wurde unter dem
befeuernden Animo dieses [verlorenes Material]nten Besuches in vor-
züglicher Wei[s]e; namentlich Director Schreiber ver-
stand es, seine dankbare Rolle voll zur Geltung zu
bringen, und erntete hiefür den anhaltendsten Beifall.
Neben ihm waren es besonders die Damen Genschar
und Narenta, sowie die Herren Pohl, Wieland,
Parth, Schmidt-Renner, welche in erhöhtem Maße
die Aufmerk[s]amkeit des Publicums fesselten und
namentlich an dem Galeriepublikum dankbare Zu-
hörer fanden.

Samstag, 26. December: "Der Sohn der
Wildniß". Dieses Halm'sche Drama bot besonders
Frl. Jenbach und Hr. Landau Gelegenheit, sich zu
bethätigen, und es muß zugestanden werden, daß sich
Herr Landau diesesmal mit ziemlichem Erfolge aus
der Affaire zog, wenngleich seine Leistung als "Ingo-
mar" nicht auf der Höhe der seiner Vorgänger stand.
Herr Landau verfügt über eine angenehme Sprache,
die er durch seine gut gewählte Maske, vortheilhaft
zu unterstützen wußte, und wenn ihm auch in den
bewegtesten Scenen die Wärme des Ansdruckes fehlte,
so m[a]g dies vielleicht in der individuellen Auffassung
der Rolle gelegen sein, die er sich angeeignet hat,
und die von der gewohnten allerdings abweicht.
Nichtsdestoweniger erkennen wir an, daß Herrn
Landau's "Ingomar" a[u]f eine nicht unbedeutende
schaus[p]ieleris[ch]e Kraft schließen läßt, von welcher
wir vielleicht noch manch' Gutes erwarten können.
Vorzüglich in ihren Leistungen war auch diesmal
wieder Frl. Jenbach als "Parthenia". Es ist zu
bedauern, daß die talentvolle Künstlerin, welche uns
nun schon eine Reihe von vortrefflich gelungenen
Rollen geboten hat, verhältnißmäßig so selten vor
dem Publicum erscheint, das, wie sich gelegentlich
dieser Aufführung recht deutlich erwies, ihr Können
recht wohl zu schätzen weiß. Beweis dessen der
wiederholte Beifall, welcher der "Parthenia" nach fast
jeder Scene zutheil wurde und sie nöthigte, immer
und immer wieder vor der Rampe zu erscheinen.
Ueber den Leistungen der Hauptpersonen des Stückes
wollen wir aber nicht die der anderen handelnden
Personen vergessen, und constatiren, daß sie ganz
darnach angethan waren, ein wohlgerundetes Ensemble
zu schaffen und damit dem Abende zu einem vollen
Erfolge zu verhelfen.

Sonntag, 27. December: "Krieg im Frieden",
Lustspiel in 5 Acten von G. v. Moser und Franz
v Schönthan Dieses schon lange nicht mehr auf-
geführte Lustspiel konnte sich dank der trefflichen
Wiedergabe eines vollen Erfolges erfreuen, welcher
von dem abermals ausverkauften Hause in rauschender
Weise gespendet wurde. Ganz besonders war es die
Schar unserer weiblichen Kräfte, welche in dem
Stücke zu mobilisiren war, die sich ob ihrer wirklich
vorzüglichen Leistungen wiederholten und verdienten
Beifalles zu erfreuen hatte. Neben den Damen Gold-
schmidt, Zöhrer, Brand, Treumann, thaten sich auch
die Herren Verstl, Friedberg, Robert, Erl, Landau,
Bauer bestens hervor. Das außerordentlich animirte
[Spaltenumbruch] Publicum, besonders das der Gallerie, kam aus dem
Lachen gar nicht heraus, und damit ist der Dar-
bietung wohl das beste Zeugniß ausgestellt.

Montag, 28. December: "Die Waise aus
Lowood". Der Besuch war ein mäßiger, der Beifall,
welcher besonders den Leistungen des Frls. Jenbach
als "Jane Eyre", dann Herrn Friedberg als "Lord
Rochester" gezollt wurde, war ein verdienter. Aber
auch die anderen Kräfte wußten ihre Rollen in be-
kannter Weise auszufüllen, so daß das Stück, das
wohl zu der besten Birch-Pfeiffer'scher Mache gehört,
abermals den schmeichelhaften Erfolg zu verzeichnen
hatte, der ihm bis jetzt an unserer Bühne immer
zutheil wurde.




[Spaltenumbruch]


[Spaltenumbruch]

IV

Feilbietung beweglicher Sachen.

Von dem k. k. Bezirksgerichte Baden wird zur Vor-
nahme der freiwilligen Feilbietung der in die Verlassenschaft
nach der am 13. August 1896 zu Weikersdorf verstorbenen Frau
Wilhelmine Schimana gehörigen, auf 146 fl. 55 kr. geschätzten
Gegenstände, nämlich: Zimmereinrichtung, Effecten, Kleidung
und Wäsche

der 8. Jänner 1897 als einziger

Termin mit dem Beisatze bestimmt, daß selbe nöthigenfalls
auch unter dem Schätzungswerthe verkauft werden.

Kauflustige haben an diesem Tage, präcise um 10 Uhr
Vormittags, in dem Hause Nr. 11, Eichwaldgasse in Weikers-
dorf, zu erscheinen.

Baden, den 18 December 1896.




Eingesendet.
Kaiser Franz Josef Jubiläums-Stiftung der
Sparcasse in Baden zur Unterstützung von
Landwirthen.

Aus dieser Stiftung gelangen im Jahre 1897
die pro 1896 abgereiften Jahreszinsen im Betrage
von 504 fl. zur Vertheilung.

Auf Grund Beschlusses der Direction der Badener
Sparcasse vom 16. December 1896 werden diese
Zinsen an Vereine vertheilt, welche sich die Be-
kämpfung der Reblaus, sowie die Wiederherstellung
von verseuchten Weingärten zur Aufgabe machen
und im Sprengel des Gerichtsbezirkes Baden ihre
Thätigkeit ausüben.

In besonderen Fällen werden auch Vereine,
welche außerhalb des Gerichtsbezirkes in diesem Sinne
wirken, berücksichtigt.

Gesuche, welche von dem Obmanne oder dessen
Stellvertreter des betreffenden Vereines zu unter-
zeichnen sind, sind längstens bis 1. Februar
1897 bei der Direction der Sparcasse in Baden zu
überreichen, und ist in dem Einschreiten anzuführen,
aus wie vielen Mitgliedern der Verein derzeit be-
steht und wie viele von den Mitgliedern unterstützungs-
bedürftig sind.

Vereine, welche bisher schon Beträge aus dieser
Stiftung bezogen haben, werden ersucht, auch anzu-
geben, wie diese Beträge bisher verwendet worden sind.

Nach dem 1. Februar 1897 einlangende An-
suchen können nicht berücksichtigt werden.




Beamtenverein "Selbsthilfe".
Zweigverein Baden.



Bei der am 20. December 1896 ab-
gehaltenen ausserordentlichen Generalver-
sammlung wurde einstimmig beschlossen, den
Beamtensverein "Selbsthilfe", Zweigverein
Baden, nicht aufzulösen, sondern für die
gute Sache, nämlich Krankenunterstützung,
Pensionsberechtigung, Altersversorgung etc.,
gegenüber der derzeitigen Lage der Privat-
und Hilfsbeamten thatkräftig einzustehen.
Es werden daher alle Privat- und Hilfs-
beamten des Bezirkes Baden in ihrem
eigenste Interesse
ersucht, durch ihren
Beitritt den Verein soviel als möglich zu
unterstützen. Zu diesem Behufs findet an
jedem ersten Montage eines jeden Monates,
um 6 Uhr Abends, eine Sitzung in Johann
Held's Gasthof in Baden, Wassergasse 25, statt,
wo Auskünfte und Aufklärungen etc. bereit-
willigst ertheilt werden.

Baden, im Jänner 1896.

Für die Vereinsleitung:


[Spaltenumbruch]
[Spaltenumbruch]

Allen meinen hochverehrten Kunden und
Gönnern spreche ich zum scheidenden Jahre
meinen besten Dank aus, für das mir bisher
geschenkte Vertrauen, und bitte auch im
neuen Jahre um ihr ferneres Wohlwollen und
rufe ihnen Allen ein fröhliches "Prosit Neu-
jahr" zu.




Lotto-Ziehung am 24. December 1896.

Wien 3 60 39 48 54




Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien.




Einladung
zur
IV. ordentlichen Generalversammlung
für das Vereinsjahr 1896
Montag den 4. Jänner 1897
Nachmittags 4 Uhr
im
Hotel "zur Stadt Wien".




Tages-Ordnung:

1. Rechenschaftsbericht pro 1896.
2. Bericht der Revisoren und Antrag auf Erthellung des
Absolutoriums.
3. Voranschlag pro 1897.
4. Festsetzung des Jahresbeitrages. 1014
5. Wahl des I. Vice-Präsidenten.
6. Wahl der durch das Loos ausgeschiedenen 7 Comite-
Mitglieder.
7. Anträge von Mitgliedern.

Solche müssen mindestens 8 Tage vor der General-
versammlung beim leitenden Comite eingebracht werden
oder die Dringlichkeit derselben bei der Generalversamm-
lung durch 4/5 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Für den Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien

Der Präsident:

Alex. Prinz zu Solms-Braunfels m. p.

Baden, im December 1896.




Gemäss § 34 der Statuten ist der Zutritt zu der Ge-
neralversammlung nur gegen Vorweisung der Mitgliederkarte
für das Vereinsjahr 1896 gestattet

[irrelevantes Material]

Mittwoch Badener Zeitung 30. December 1896 Nr. 105.

[Spaltenumbruch] beſitzer, Muzzarelli Auguſt, Comptoiriſt, Neuber Franz,
Büchſenmacher, Nowak Auguſt, Hausbeſitzer, Ober-
walder Peter, Hausbeſitzer, Polatſchek Franz, Kauf-
mann, Pöſchko Andreas, Schulrath i. P., Raſinger
Georg, Kaufmann, Rau Johann sen, Hausbeſitzer,
Saak Guido, Pappefabrikant, Salmhofer Alexander,
Hausbeſitzer, Salmhofer Moriz, Hausbeſitzer, Salzer
Eduard, Fabriksbeſitzer, Scheuhammer Joſef, Haus-
beſitzer, Schreyer Moriz, Hausbeſitzer, Schrottenbach
Alois, Hausbeſitzer, Seemann Eduard, Sodawaſſer-
fabrik, Teix Andreas, Hausbeſitzer, Thaller Fritz,
Victualienhändler, Ullrich Karl, Cafetier, Ungerböck
Michael, Hausbeſitzer, Vollkron Anton, Kaufmann,
Wirth Franz, Hutmacher, ſämmtliche in Wr.-Neuſtadt.

Theater.
Stadttheater in Baden.

Dienstag, 22. December: „Ein Raben-
vater“ (Wiederholung). Dieſe Repriſe, welche wegen
eines Unwohlſeins des Frl. Brand anſtatt „Renaiſ-
ſance“ eingeſchoben werden mußte, erfreute ſich trotz
des ſchwachen Beſuches einer recht günſtigen Aufnahme,
an welcher alle Darſteller in faſt gleichem Maße
participirten.

Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. Decem-
ber, blieb die Bühne geſchloſſen.

Freitag, 25. December: „Waldmeiſter“. Die
Vorſtellung fand zum Beſten des Badener
Spitales für ſcrophulöſe Kinder ſtatt, und das Haus
war an dieſem Tage ſo vollſtändig ausverkauft, daß
die Ausgabe von Eintrittskarten in das Parterre und
auf die Gallerie lange vor Beginn der Vorſtellung
eingeſtellt werden mußte. Geſpielt wurde unter dem
befeuernden Animo dieſes [verlorenes Material]nten Beſuches in vor-
züglicher Wei[ſ]e; namentlich Director Schreiber ver-
ſtand es, ſeine dankbare Rolle voll zur Geltung zu
bringen, und erntete hiefür den anhaltendſten Beifall.
Neben ihm waren es beſonders die Damen Genſchar
und Narenta, ſowie die Herren Pohl, Wieland,
Parth, Schmidt-Renner, welche in erhöhtem Maße
die Aufmerk[ſ]amkeit des Publicums feſſelten und
namentlich an dem Galeriepublikum dankbare Zu-
hörer fanden.

Samstag, 26. December: „Der Sohn der
Wildniß“. Dieſes Halm’ſche Drama bot beſonders
Frl. Jenbach und Hr. Landau Gelegenheit, ſich zu
bethätigen, und es muß zugeſtanden werden, daß ſich
Herr Landau dieſesmal mit ziemlichem Erfolge aus
der Affaire zog, wenngleich ſeine Leiſtung als „Ingo-
mar“ nicht auf der Höhe der ſeiner Vorgänger ſtand.
Herr Landau verfügt über eine angenehme Sprache,
die er durch ſeine gut gewählte Maske, vortheilhaft
zu unterſtützen wußte, und wenn ihm auch in den
bewegteſten Scenen die Wärme des Ansdruckes fehlte,
ſo m[a]g dies vielleicht in der individuellen Auffaſſung
der Rolle gelegen ſein, die er ſich angeeignet hat,
und die von der gewohnten allerdings abweicht.
Nichtsdeſtoweniger erkennen wir an, daß Herrn
Landau’s „Ingomar“ a[u]f eine nicht unbedeutende
ſchauſ[p]ieleriſ[ch]e Kraft ſchließen läßt, von welcher
wir vielleicht noch manch’ Gutes erwarten können.
Vorzüglich in ihren Leiſtungen war auch diesmal
wieder Frl. Jenbach als „Parthenia“. Es iſt zu
bedauern, daß die talentvolle Künſtlerin, welche uns
nun ſchon eine Reihe von vortrefflich gelungenen
Rollen geboten hat, verhältnißmäßig ſo ſelten vor
dem Publicum erſcheint, das, wie ſich gelegentlich
dieſer Aufführung recht deutlich erwies, ihr Können
recht wohl zu ſchätzen weiß. Beweis deſſen der
wiederholte Beifall, welcher der „Parthenia“ nach faſt
jeder Scene zutheil wurde und ſie nöthigte, immer
und immer wieder vor der Rampe zu erſcheinen.
Ueber den Leiſtungen der Hauptperſonen des Stückes
wollen wir aber nicht die der anderen handelnden
Perſonen vergeſſen, und conſtatiren, daß ſie ganz
darnach angethan waren, ein wohlgerundetes Enſemble
zu ſchaffen und damit dem Abende zu einem vollen
Erfolge zu verhelfen.

Sonntag, 27. December: „Krieg im Frieden“,
Luſtſpiel in 5 Acten von G. v. Moſer und Franz
v Schönthan Dieſes ſchon lange nicht mehr auf-
geführte Luſtſpiel konnte ſich dank der trefflichen
Wiedergabe eines vollen Erfolges erfreuen, welcher
von dem abermals ausverkauften Hauſe in rauſchender
Weiſe geſpendet wurde. Ganz beſonders war es die
Schar unſerer weiblichen Kräfte, welche in dem
Stücke zu mobiliſiren war, die ſich ob ihrer wirklich
vorzüglichen Leiſtungen wiederholten und verdienten
Beifalles zu erfreuen hatte. Neben den Damen Gold-
ſchmidt, Zöhrer, Brand, Treumann, thaten ſich auch
die Herren Verſtl, Friedberg, Robert, Erl, Landau,
Bauer beſtens hervor. Das außerordentlich animirte
[Spaltenumbruch] Publicum, beſonders das der Gallerie, kam aus dem
Lachen gar nicht heraus, und damit iſt der Dar-
bietung wohl das beſte Zeugniß ausgeſtellt.

Montag, 28. December: „Die Waiſe aus
Lowood“. Der Beſuch war ein mäßiger, der Beifall,
welcher beſonders den Leiſtungen des Frls. Jenbach
als „Jane Eyre“, dann Herrn Friedberg als „Lord
Rocheſter“ gezollt wurde, war ein verdienter. Aber
auch die anderen Kräfte wußten ihre Rollen in be-
kannter Weiſe auszufüllen, ſo daß das Stück, das
wohl zu der beſten Birch-Pfeiffer’ſcher Mache gehört,
abermals den ſchmeichelhaften Erfolg zu verzeichnen
hatte, der ihm bis jetzt an unſerer Bühne immer
zutheil wurde.




[Spaltenumbruch]


[Spaltenumbruch]

IV

Feilbietung beweglicher Sachen.

Von dem k. k. Bezirksgerichte Baden wird zur Vor-
nahme der freiwilligen Feilbietung der in die Verlaſſenſchaft
nach der am 13. Auguſt 1896 zu Weikersdorf verſtorbenen Frau
Wilhelmine Schimana gehörigen, auf 146 fl. 55 kr. geſchätzten
Gegenſtände, nämlich: Zimmereinrichtung, Effecten, Kleidung
und Wäſche

der 8. Jänner 1897 als einziger

Termin mit dem Beiſatze beſtimmt, daß ſelbe nöthigenfalls
auch unter dem Schätzungswerthe verkauft werden.

Kaufluſtige haben an dieſem Tage, präciſe um 10 Uhr
Vormittags, in dem Hauſe Nr. 11, Eichwaldgaſſe in Weikers-
dorf, zu erſcheinen.

Baden, den 18 December 1896.




Eingeſendet.
Kaiſer Franz Joſef Jubiläums-Stiftung der
Sparcaſſe in Baden zur Unterſtützung von
Landwirthen.

Aus dieſer Stiftung gelangen im Jahre 1897
die pro 1896 abgereiften Jahreszinſen im Betrage
von 504 fl. zur Vertheilung.

Auf Grund Beſchluſſes der Direction der Badener
Sparcaſſe vom 16. December 1896 werden dieſe
Zinſen an Vereine vertheilt, welche ſich die Be-
kämpfung der Reblaus, ſowie die Wiederherſtellung
von verſeuchten Weingärten zur Aufgabe machen
und im Sprengel des Gerichtsbezirkes Baden ihre
Thätigkeit ausüben.

In beſonderen Fällen werden auch Vereine,
welche außerhalb des Gerichtsbezirkes in dieſem Sinne
wirken, berückſichtigt.

Geſuche, welche von dem Obmanne oder deſſen
Stellvertreter des betreffenden Vereines zu unter-
zeichnen ſind, ſind längſtens bis 1. Februar
1897 bei der Direction der Sparcaſſe in Baden zu
überreichen, und iſt in dem Einſchreiten anzuführen,
aus wie vielen Mitgliedern der Verein derzeit be-
ſteht und wie viele von den Mitgliedern unterſtützungs-
bedürftig ſind.

Vereine, welche bisher ſchon Beträge aus dieſer
Stiftung bezogen haben, werden erſucht, auch anzu-
geben, wie dieſe Beträge bisher verwendet worden ſind.

Nach dem 1. Februar 1897 einlangende An-
ſuchen können nicht berückſichtigt werden.




Beamtenverein „Selbsthilfe“.
Zweigverein Baden.



Bei der am 20. December 1896 ab-
gehaltenen ausserordentlichen Generalver-
sammlung wurde einstimmig beschlossen, den
Beamtensverein „Selbsthilfe“, Zweigverein
Baden, nicht aufzulösen, sondern für die
gute Sache, nämlich Krankenunterstützung,
Pensionsberechtigung, Altersversorgung etc.,
gegenüber der derzeitigen Lage der Privat-
und Hilfsbeamten thatkräftig einzustehen.
Es werden daher alle Privat- und Hilfs-
beamten des Bezirkes Baden in ihrem
eigenste Interesse
ersucht, durch ihren
Beitritt den Verein soviel als möglich zu
unterstützen. Zu diesem Behufs findet an
jedem ersten Montage eines jeden Monates,
um 6 Uhr Abends, eine Sitzung in Johann
Held’s Gasthof in Baden, Wassergasse 25, statt,
wo Auskünfte und Aufklärungen etc. bereit-
willigst ertheilt werden.

Baden, im Jänner 1896.

Für die Vereinsleitung:


[Spaltenumbruch]
[Spaltenumbruch]

Allen meinen hochverehrten Kunden und
Gönnern spreche ich zum scheidenden Jahre
meinen besten Dank aus, für das mir bisher
geschenkte Vertrauen, und bitte auch im
neuen Jahre um ihr ferneres Wohlwollen und
rufe ihnen Allen ein fröhliches „Prosit Neu-
jahr“ zu.




Lotto-Ziehung am 24. December 1896.

Wien 3 60 39 48 54




Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien.




Einladung
zur
IV. ordentlichen Generalversammlung
für das Vereinsjahr 1896
Montag den 4. Jänner 1897
Nachmittags 4 Uhr
im
Hôtel „zur Stadt Wien“.




Tages-Ordnung:

1. Rechenschaftsbericht pro 1896.
2. Bericht der Revisoren und Antrag auf Erthellung des
Absolutoriums.
3. Voranschlag pro 1897.
4. Festsetzung des Jahresbeitrages. 1014
5. Wahl des I. Vice-Präsidenten.
6. Wahl der durch das Loos ausgeschiedenen 7 Comité-
Mitglieder.
7. Anträge von Mitgliedern.

Solche müssen mindestens 8 Tage vor der General-
versammlung beim leitenden Comité eingebracht werden
oder die Dringlichkeit derselben bei der Generalversamm-
lung durch ⅘ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Für den Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien

Der Präsident:

Alex. Prinz zu Solms-Braunfels m. p.

Baden, im December 1896.




Gemäss § 34 der Statuten ist der Zutritt zu der Ge-
neralversammlung nur gegen Vorweisung der Mitgliederkarte
für das Vereinsjahr 1896 gestattet

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[6/0006] Mittwoch Badener Zeitung 30. December 1896 Nr. 105. beſitzer, Muzzarelli Auguſt, Comptoiriſt, Neuber Franz, Büchſenmacher, Nowak Auguſt, Hausbeſitzer, Ober- walder Peter, Hausbeſitzer, Polatſchek Franz, Kauf- mann, Pöſchko Andreas, Schulrath i. P., Raſinger Georg, Kaufmann, Rau Johann sen, Hausbeſitzer, Saak Guido, Pappefabrikant, Salmhofer Alexander, Hausbeſitzer, Salmhofer Moriz, Hausbeſitzer, Salzer Eduard, Fabriksbeſitzer, Scheuhammer Joſef, Haus- beſitzer, Schreyer Moriz, Hausbeſitzer, Schrottenbach Alois, Hausbeſitzer, Seemann Eduard, Sodawaſſer- fabrik, Teix Andreas, Hausbeſitzer, Thaller Fritz, Victualienhändler, Ullrich Karl, Cafetier, Ungerböck Michael, Hausbeſitzer, Vollkron Anton, Kaufmann, Wirth Franz, Hutmacher, ſämmtliche in Wr.-Neuſtadt. Theater. Stadttheater in Baden. Dienstag, 22. December: „Ein Raben- vater“ (Wiederholung). Dieſe Repriſe, welche wegen eines Unwohlſeins des Frl. 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Neben ihm waren es beſonders die Damen Genſchar und Narenta, ſowie die Herren Pohl, Wieland, Parth, Schmidt-Renner, welche in erhöhtem Maße die Aufmerkſamkeit des Publicums feſſelten und namentlich an dem Galeriepublikum dankbare Zu- hörer fanden. Samstag, 26. December: „Der Sohn der Wildniß“. Dieſes Halm’ſche Drama bot beſonders Frl. Jenbach und Hr. Landau Gelegenheit, ſich zu bethätigen, und es muß zugeſtanden werden, daß ſich Herr Landau dieſesmal mit ziemlichem Erfolge aus der Affaire zog, wenngleich ſeine Leiſtung als „Ingo- mar“ nicht auf der Höhe der ſeiner Vorgänger ſtand. Herr Landau verfügt über eine angenehme Sprache, die er durch ſeine gut gewählte Maske, vortheilhaft zu unterſtützen wußte, und wenn ihm auch in den bewegteſten Scenen die Wärme des Ansdruckes fehlte, ſo mag dies vielleicht in der individuellen Auffaſſung der Rolle gelegen ſein, die er ſich angeeignet hat, und die von der gewohnten allerdings abweicht. Nichtsdeſtoweniger erkennen wir an, daß Herrn Landau’s „Ingomar“ auf eine nicht unbedeutende ſchauſpieleriſche Kraft ſchließen läßt, von welcher wir vielleicht noch manch’ Gutes erwarten können. Vorzüglich in ihren Leiſtungen war auch diesmal wieder Frl. Jenbach als „Parthenia“. Es iſt zu bedauern, daß die talentvolle Künſtlerin, welche uns nun ſchon eine Reihe von vortrefflich gelungenen Rollen geboten hat, verhältnißmäßig ſo ſelten vor dem Publicum erſcheint, das, wie ſich gelegentlich dieſer Aufführung recht deutlich erwies, ihr Können recht wohl zu ſchätzen weiß. Beweis deſſen der wiederholte Beifall, welcher der „Parthenia“ nach faſt jeder Scene zutheil wurde und ſie nöthigte, immer und immer wieder vor der Rampe zu erſcheinen. 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Das außerordentlich animirte Publicum, beſonders das der Gallerie, kam aus dem Lachen gar nicht heraus, und damit iſt der Dar- bietung wohl das beſte Zeugniß ausgeſtellt. Montag, 28. December: „Die Waiſe aus Lowood“. Der Beſuch war ein mäßiger, der Beifall, welcher beſonders den Leiſtungen des Frls. Jenbach als „Jane Eyre“, dann Herrn Friedberg als „Lord Rocheſter“ gezollt wurde, war ein verdienter. Aber auch die anderen Kräfte wußten ihre Rollen in be- kannter Weiſe auszufüllen, ſo daß das Stück, das wohl zu der beſten Birch-Pfeiffer’ſcher Mache gehört, abermals den ſchmeichelhaften Erfolg zu verzeichnen hatte, der ihm bis jetzt an unſerer Bühne immer zutheil wurde. [FORMEL] IV [FORMEL] Feilbietung beweglicher Sachen. Von dem k. k. Bezirksgerichte Baden wird zur Vor- nahme der freiwilligen Feilbietung der in die Verlaſſenſchaft nach der am 13. Auguſt 1896 zu Weikersdorf verſtorbenen Frau Wilhelmine Schimana gehörigen, auf 146 fl. 55 kr. geſchätzten Gegenſtände, nämlich: Zimmereinrichtung, Effecten, Kleidung und Wäſche der 8. Jänner 1897 als einziger Termin mit dem Beiſatze beſtimmt, daß ſelbe nöthigenfalls auch unter dem Schätzungswerthe verkauft werden. Kaufluſtige haben an dieſem Tage, präciſe um 10 Uhr Vormittags, in dem Hauſe Nr. 11, Eichwaldgaſſe in Weikers- dorf, zu erſcheinen. Baden, den 18 December 1896. Der k. k. Bezirksrichter: Haudel. Eingeſendet. Kaiſer Franz Joſef Jubiläums-Stiftung der Sparcaſſe in Baden zur Unterſtützung von Landwirthen. Aus dieſer Stiftung gelangen im Jahre 1897 die pro 1896 abgereiften Jahreszinſen im Betrage von 504 fl. zur Vertheilung. Auf Grund Beſchluſſes der Direction der Badener Sparcaſſe vom 16. December 1896 werden dieſe Zinſen an Vereine vertheilt, welche ſich die Be- kämpfung der Reblaus, ſowie die Wiederherſtellung von verſeuchten Weingärten zur Aufgabe machen und im Sprengel des Gerichtsbezirkes Baden ihre Thätigkeit ausüben. In beſonderen Fällen werden auch Vereine, welche außerhalb des Gerichtsbezirkes in dieſem Sinne wirken, berückſichtigt. Geſuche, welche von dem Obmanne oder deſſen Stellvertreter des betreffenden Vereines zu unter- zeichnen ſind, ſind längſtens bis 1. Februar 1897 bei der Direction der Sparcaſſe in Baden zu überreichen, und iſt in dem Einſchreiten anzuführen, aus wie vielen Mitgliedern der Verein derzeit be- ſteht und wie viele von den Mitgliedern unterſtützungs- bedürftig ſind. Vereine, welche bisher ſchon Beträge aus dieſer Stiftung bezogen haben, werden erſucht, auch anzu- geben, wie dieſe Beträge bisher verwendet worden ſind. Nach dem 1. Februar 1897 einlangende An- ſuchen können nicht berückſichtigt werden. Beamtenverein „Selbsthilfe“. Zweigverein Baden. Bei der am 20. December 1896 ab- gehaltenen ausserordentlichen Generalver- sammlung wurde einstimmig beschlossen, den Beamtensverein „Selbsthilfe“, Zweigverein Baden, nicht aufzulösen, sondern für die gute Sache, nämlich Krankenunterstützung, Pensionsberechtigung, Altersversorgung etc., gegenüber der derzeitigen Lage der Privat- und Hilfsbeamten thatkräftig einzustehen. Es werden daher alle Privat- und Hilfs- beamten des Bezirkes Baden in ihrem eigenste Interesse ersucht, durch ihren Beitritt den Verein soviel als möglich zu unterstützen. Zu diesem Behufs findet an jedem ersten Montage eines jeden Monates, um 6 Uhr Abends, eine Sitzung in Johann Held’s Gasthof in Baden, Wassergasse 25, statt, wo Auskünfte und Aufklärungen etc. bereit- willigst ertheilt werden. Baden, im Jänner 1896. Für die Vereinsleitung: Josef Trattinick m. p. Schriftführer. Anton Gratzer m. p. Obmann. Allen meinen hochverehrten Kunden und Gönnern spreche ich zum scheidenden Jahre meinen besten Dank aus, für das mir bisher geschenkte Vertrauen, und bitte auch im neuen Jahre um ihr ferneres Wohlwollen und rufe ihnen Allen ein fröhliches „Prosit Neu- jahr“ zu. Ferdinand Jurzek, Buchbinder, Baden, Grabengasse 26. Lotto-Ziehung am 24. December 1896. Wien 3 60 39 48 54 Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien. Einladung zur IV. ordentlichen Generalversammlung für das Vereinsjahr 1896 Montag den 4. Jänner 1897 Nachmittags 4 Uhr im Hôtel „zur Stadt Wien“. Tages-Ordnung: 1. Rechenschaftsbericht pro 1896. 2. Bericht der Revisoren und Antrag auf Erthellung des Absolutoriums. 3. Voranschlag pro 1897. 4. Festsetzung des Jahresbeitrages. 1014 5. Wahl des I. Vice-Präsidenten. 6. Wahl der durch das Loos ausgeschiedenen 7 Comité- Mitglieder. 7. Anträge von Mitgliedern. Solche müssen mindestens 8 Tage vor der General- versammlung beim leitenden Comité eingebracht werden oder die Dringlichkeit derselben bei der Generalversamm- lung durch ⅘ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Für den Trabrenn-Verein zu Baden bei Wien Der Präsident: Alex. Prinz zu Solms-Braunfels m. p. Baden, im December 1896. Gemäss § 34 der Statuten ist der Zutritt zu der Ge- neralversammlung nur gegen Vorweisung der Mitgliederkarte für das Vereinsjahr 1896 gestattet _

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Zitationshilfe: Badener Zeitung. Nr. 105, Baden (Niederösterreich), 30.12.1896, S. 6. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_badener105_1896/6>, abgerufen am 10.08.2022.