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Jahn, Friedrich Ludwig: Deutsches Volksthum. Lübeck, 1810.

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Deutsches Volksthum

" -- -- -- -- Wir wollen halten und dauern,
Fest uns halten, und fest der schönen Güter Besitzthum.
Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist,
Der vermehrt das Übel, und breitet es weiter und weiter;
Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.
Nicht dem Deutschen geziemt es, die fürchterliche Bewegung
Fortzuleiten und auch zu wanken hierhin und dorthin.
Dieß ist unser! so laß uns sagen und so es behaupten!"
Göthe in Hermann und Dorothea.

Lübeck,
bei Niemann und Comp.
1810.
Deutſches Volksthum

„ — — — — Wir wollen halten und dauern,
Feſt uns halten, und feſt der ſchönen Güter Beſitzthum.
Denn der Menſch, der zur ſchwankenden Zeit auch ſchwankend geſinnt iſt,
Der vermehrt das Übel, und breitet es weiter und weiter;
Aber wer feſt auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt ſich.
Nicht dem Deutſchen geziemt es, die fürchterliche Bewegung
Fortzuleiten und auch zu wanken hierhin und dorthin.
Dieß iſt unſer! ſo laß uns ſagen und ſo es behaupten!“
Göthe in Hermann und Dorothea.

Lübeck,
bei Niemann und Comp.
1810.
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Zitationshilfe: Jahn, Friedrich Ludwig: Deutsches Volksthum. Lübeck, 1810, S. [I]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/7>, abgerufen am 19.07.2024.