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Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733.

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Cap. V. De prudentia
eine rechte experience hat, und so zu sagen, in affairen grau worden.
Junge Leute nehmen sie in grossen Rath, aber zu denen geheimdesten
Sachen kommen sie noch nicht, weil sie noch nicht alles können ver-
schweigen. Vor die Weiber sind junge Kerl besser, das menschliche Ge-
schlecht fortzupflantzen als die alten, aber die alten sind besser vor die
Herren. Richelieu nimmt ein Gleichniß von denen Medicis, und sagt:
Die jungen Medici taugen auch nichts, denn die Medicin kommt auch
auf eine experience an, und involvirt die Theorie wohl etwas, aber sie
wird vivida per experientiam. Es muß einer patiens seyn, der regieren
will, deßwegen sind junge Leute nicht geschickt dazu. Richelieu hat ge-
sagt: Das sey seine Probe, wenn er einen employren wollte, so sähe er,
ob er patiens? Er erzehlet auch von einem Kerl, der ihm immer habe die
Thür aufgemacht, und einen reverence gemacht, dieses habe er zwey Jahr
continuiret, aber er habe ihn nicht regardiret, weil er es aber lange ge-
than, so habe er gedacht, der Kerl müsse doch eine Gedult haben, und
habe ihn endlich angeredet, ihn lassen zu sich kommen, und in seine Dien-
ste genommen, darauf habe er ihn nach Rom geschickt, und endlich zum
Ambassadeur daselbst gemacht, da er treffliche Dinge durch ihn ausge-
richtet. Denn in Rom gehet alles langsam zu, und hat man wahrge-
nommen, daß die Frantzosen in Rom und Venedig nicht viel reussiret,
weil sie immer zu hitzig gewesen. Drum sagt man, die Spanier hätten
denen Frantzosen den Rang abgelauffen, weil sie patientes. Das jetzi-
ge Regiment in Franckreich war vor kurtzen aus dieser Ursache auch nicht
zum Besten, und der Premier-Ministre, der Hertzog von Bourbon, auch
ein junger Herr, und wenig alte Ministres da seyn. Junge Räthe ma-
chen hazards, da kan es kommen, daß ein hazard nicht angehet, damit lie-
gen sie. Eben so ist es auch im Kriege, alte Generals sind allezeit besser
als junge; Einen jungen General neben den alten zu halten, ge-
het an.

Daß man auf
die Tugend zu
regardiren ha-
be.

§. 8. 9. Bisher sind generalia da gewesen, indigenae, an pere-
grini, juvenes, an senes sint adhibendi ad munera publica.
Jetzo aber
kommt der autor ad specialia, und sagt: Man müsse acht geben, wozu
sich einer schicke. Es schicken sich nicht alle zu dieser oder jener Bedie-
nung. Hobbesius sagt: Manche meynen, sie schickten sich zu allen,
woraus man aber erkennen könnte, daß sie cupiditates ineptos hätten.
Der ist am geschicktesten, welcher erkennet, er sey nicht zu allen Dingen
tüchtig. Grotium aestimire ich hoch, aber noch höher um deßwillen, daß,
als Carl Gustav ihm ein Regiment zu commandiren geben wollen, (weil
er wohl aussahe, und de jure B. & P. geschrieben, auch vorher in vielen

affai-

Cap. V. De prudentia
eine rechte experience hat, und ſo zu ſagen, in affairen grau worden.
Junge Leute nehmen ſie in groſſen Rath, aber zu denen geheimdeſten
Sachen kommen ſie noch nicht, weil ſie noch nicht alles koͤnnen ver-
ſchweigen. Vor die Weiber ſind junge Kerl beſſer, das menſchliche Ge-
ſchlecht fortzupflantzen als die alten, aber die alten ſind beſſer vor die
Herren. Richelieu nimmt ein Gleichniß von denen Medicis, und ſagt:
Die jungen Medici taugen auch nichts, denn die Medicin kommt auch
auf eine experience an, und involvirt die Theorie wohl etwas, aber ſie
wird vivida per experientiam. Es muß einer patiens ſeyn, der regieren
will, deßwegen ſind junge Leute nicht geſchickt dazu. Richelieu hat ge-
ſagt: Das ſey ſeine Probe, wenn er einen employren wollte, ſo ſaͤhe er,
ob er patiens? Er erzehlet auch von einem Kerl, der ihm immer habe die
Thuͤr aufgemacht, und einen reverence gemacht, dieſes habe er zwey Jahr
continuiret, aber er habe ihn nicht regardiret, weil er es aber lange ge-
than, ſo habe er gedacht, der Kerl muͤſſe doch eine Gedult haben, und
habe ihn endlich angeredet, ihn laſſen zu ſich kommen, und in ſeine Dien-
ſte genommen, darauf habe er ihn nach Rom geſchickt, und endlich zum
Ambaſſadeur daſelbſt gemacht, da er treffliche Dinge durch ihn ausge-
richtet. Denn in Rom gehet alles langſam zu, und hat man wahrge-
nommen, daß die Frantzoſen in Rom und Venedig nicht viel reuſſiret,
weil ſie immer zu hitzig geweſen. Drum ſagt man, die Spanier haͤtten
denen Frantzoſen den Rang abgelauffen, weil ſie patientes. Das jetzi-
ge Regiment in Franckreich war vor kurtzen aus dieſer Urſache auch nicht
zum Beſten, und der Premier-Miniſtre, der Hertzog von Bourbon, auch
ein junger Herr, und wenig alte Miniſtres da ſeyn. Junge Raͤthe ma-
chen hazards, da kan es kommen, daß ein hazard nicht angehet, damit lie-
gen ſie. Eben ſo iſt es auch im Kriege, alte Generals ſind allezeit beſſer
als junge; Einen jungen General neben den alten zu halten, ge-
het an.

Daß man auf
die Tugend zu
regardiren ha-
be.

§. 8. 9. Bisher ſind generalia da geweſen, indigenæ, an pere-
grini, juvenes, an ſenes ſint adhibendi ad munera publica.
Jetzo aber
kommt der autor ad ſpecialia, und ſagt: Man muͤſſe acht geben, wozu
ſich einer ſchicke. Es ſchicken ſich nicht alle zu dieſer oder jener Bedie-
nung. Hobbeſius ſagt: Manche meynen, ſie ſchickten ſich zu allen,
woraus man aber erkennen koͤnnte, daß ſie cupiditates ineptos haͤtten.
Der iſt am geſchickteſten, welcher erkennet, er ſey nicht zu allen Dingen
tuͤchtig. Grotium æſtimire ich hoch, aber noch hoͤher um deßwillen, daß,
als Carl Guſtav ihm ein Regiment zu commandiren geben wollen, (weil
er wohl ausſahe, und de jure B. & P. geſchrieben, auch vorher in vielen

affai-
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[230/0250] Cap. V. De prudentia eine rechte experience hat, und ſo zu ſagen, in affairen grau worden. Junge Leute nehmen ſie in groſſen Rath, aber zu denen geheimdeſten Sachen kommen ſie noch nicht, weil ſie noch nicht alles koͤnnen ver- ſchweigen. Vor die Weiber ſind junge Kerl beſſer, das menſchliche Ge- ſchlecht fortzupflantzen als die alten, aber die alten ſind beſſer vor die Herren. Richelieu nimmt ein Gleichniß von denen Medicis, und ſagt: Die jungen Medici taugen auch nichts, denn die Medicin kommt auch auf eine experience an, und involvirt die Theorie wohl etwas, aber ſie wird vivida per experientiam. Es muß einer patiens ſeyn, der regieren will, deßwegen ſind junge Leute nicht geſchickt dazu. Richelieu hat ge- ſagt: Das ſey ſeine Probe, wenn er einen employren wollte, ſo ſaͤhe er, ob er patiens? Er erzehlet auch von einem Kerl, der ihm immer habe die Thuͤr aufgemacht, und einen reverence gemacht, dieſes habe er zwey Jahr continuiret, aber er habe ihn nicht regardiret, weil er es aber lange ge- than, ſo habe er gedacht, der Kerl muͤſſe doch eine Gedult haben, und habe ihn endlich angeredet, ihn laſſen zu ſich kommen, und in ſeine Dien- ſte genommen, darauf habe er ihn nach Rom geſchickt, und endlich zum Ambaſſadeur daſelbſt gemacht, da er treffliche Dinge durch ihn ausge- richtet. Denn in Rom gehet alles langſam zu, und hat man wahrge- nommen, daß die Frantzoſen in Rom und Venedig nicht viel reuſſiret, weil ſie immer zu hitzig geweſen. Drum ſagt man, die Spanier haͤtten denen Frantzoſen den Rang abgelauffen, weil ſie patientes. Das jetzi- ge Regiment in Franckreich war vor kurtzen aus dieſer Urſache auch nicht zum Beſten, und der Premier-Miniſtre, der Hertzog von Bourbon, auch ein junger Herr, und wenig alte Miniſtres da ſeyn. Junge Raͤthe ma- chen hazards, da kan es kommen, daß ein hazard nicht angehet, damit lie- gen ſie. Eben ſo iſt es auch im Kriege, alte Generals ſind allezeit beſſer als junge; Einen jungen General neben den alten zu halten, ge- het an. §. 8. 9. Bisher ſind generalia da geweſen, indigenæ, an pere- grini, juvenes, an ſenes ſint adhibendi ad munera publica. Jetzo aber kommt der autor ad ſpecialia, und ſagt: Man muͤſſe acht geben, wozu ſich einer ſchicke. Es ſchicken ſich nicht alle zu dieſer oder jener Bedie- nung. Hobbeſius ſagt: Manche meynen, ſie ſchickten ſich zu allen, woraus man aber erkennen koͤnnte, daß ſie cupiditates ineptos haͤtten. Der iſt am geſchickteſten, welcher erkennet, er ſey nicht zu allen Dingen tuͤchtig. Grotium æſtimire ich hoch, aber noch hoͤher um deßwillen, daß, als Carl Guſtav ihm ein Regiment zu commandiren geben wollen, (weil er wohl ausſahe, und de jure B. & P. geſchrieben, auch vorher in vielen affai-

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Zitationshilfe: Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733, S. 230. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gundling_discours_1733/250>, abgerufen am 23.04.2024.