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Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733.

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Cap. V. De prudentia
den. Offt kommen acten, die sich hernach nach einiger Zeit wieder fin-
den. Also ist nöthig, daß man Straffen setzt. Es ist gut, daß, wenn
ein Secretarius eine registratur machet, ein Regierungs-Rath sich sol-
chen allezeit zeigen lasse, damit er sehe, ob es recht zugegangen, und al-
les recht geschrieben. Scribarum munus ist auch bey denen Römern
sanctum gewesen, und hat man viros honestissimos dazu genommen,
welches man in dem Cicerone sehen kan. Eschenbach, ein Nürnberger,
hat eine Dissertation de Scribis geschrieben, welche in Holland nachge-
drucket worden, und findet man schöne Sachen darinnen. Die Teutschen
haben vor diesem gar nichts aufgeschrieben. Lehmann sagt in seinem
Chronico Spirensi, daß kaum seit drey oder vierhundert Jahren man es
aufgeschrieben, und protocolle habe. Der Secretarius hat nun die cita-
tiones
ausgefertiget, davor hat er was weniges bekommen. Alle Ur-
thel sind mündlich hergesaget worden, hernach aber hat man gesehen, daß
die Leute viel negiret, und gesagt, es sey nicht decidiret worden, daher
hat man die Urthel aufgeschrieben, welches gut gewesen, weil die malitia
groß worden. Es gehet freylich geschwinde zu, wo alles mündlich her-
gehet. Bey denen scribis ist zu beobachten, daß sie auch keine Sporteln
haben müssen. Die Secretarii machen die meisten Sporteln. Gleich-
wie nun die Sporteln alle nichts heissen, sondern man muß salaria con-
stitui
ren; also ist dieses auch zu observiren. Alsdenn würden sie alles
abkürtzen, so viel als ihnen nur möglich. Ein jeder Bürger, wenn es
ihm vorstellig gemacht würde, würde gerne eine Anlage geben. Wer
aber so ein Werck will angreiffen, der muß alles attaquiren, nicht an-
ders, als wie ein Mensch, der sich bessern will, alles attaquiren muß,
sonst changiret er eine Kranckheit in die andere. Also muß man nicht
beym Advocaten, bey denen Secretariis allein es thun, die partes taugen
auch nichts, reorum est fugere, exceptiones proponere. Daher muß
man durch alle Titel gehen, und sehen, was zu Weitläufftigkeiten Ge-
legenheit giebet, das muß man abschaffen, und accommodiren ad nostra
tempora,
alsdenn wird unsere jurisprudenz kürtzer. Hat es der König
in Dännemarck gethan, warum sollten wir es nicht auch können zum
Stande bringen? Aber auf den Reichs-Tag wird es nicht können ausgema-
chet werden, au contraire, wenn sie was haben wollen verbessern, so ha-
ben sie entweder was aus dem jure canonico oder civili eingeführet, oder
wenn sie was aus denen Teutschen Rechten genommen, so haben sie es
unter einander gemenget; daher kommen die schlecht zu rechte, welche
das jus patrium aus dem jure Romano lernen wollen, wie Grass in Tü-
bingen solches daher führen wollen. Bisweilen ist das jus Romanum

nur

Cap. V. De prudentia
den. Offt kommen acten, die ſich hernach nach einiger Zeit wieder fin-
den. Alſo iſt noͤthig, daß man Straffen ſetzt. Es iſt gut, daß, wenn
ein Secretarius eine regiſtratur machet, ein Regierungs-Rath ſich ſol-
chen allezeit zeigen laſſe, damit er ſehe, ob es recht zugegangen, und al-
les recht geſchrieben. Scribarum munus iſt auch bey denen Roͤmern
ſanctum geweſen, und hat man viros honeſtiſſimos dazu genommen,
welches man in dem Cicerone ſehen kan. Eſchenbach, ein Nuͤrnberger,
hat eine Diſſertation de Scribis geſchrieben, welche in Holland nachge-
drucket worden, und findet man ſchoͤne Sachen darinnen. Die Teutſchen
haben vor dieſem gar nichts aufgeſchrieben. Lehmann ſagt in ſeinem
Chronico Spirenſi, daß kaum ſeit drey oder vierhundert Jahren man es
aufgeſchrieben, und protocolle habe. Der Secretarius hat nun die cita-
tiones
ausgefertiget, davor hat er was weniges bekommen. Alle Ur-
thel ſind muͤndlich hergeſaget worden, hernach aber hat man geſehen, daß
die Leute viel negiret, und geſagt, es ſey nicht decidiret worden, daher
hat man die Urthel aufgeſchrieben, welches gut geweſen, weil die malitia
groß worden. Es gehet freylich geſchwinde zu, wo alles muͤndlich her-
gehet. Bey denen ſcribis iſt zu beobachten, daß ſie auch keine Sporteln
haben muͤſſen. Die Secretarii machen die meiſten Sporteln. Gleich-
wie nun die Sporteln alle nichts heiſſen, ſondern man muß ſalaria con-
ſtitui
ren; alſo iſt dieſes auch zu obſerviren. Alsdenn wuͤrden ſie alles
abkuͤrtzen, ſo viel als ihnen nur moͤglich. Ein jeder Buͤrger, wenn es
ihm vorſtellig gemacht wuͤrde, wuͤrde gerne eine Anlage geben. Wer
aber ſo ein Werck will angreiffen, der muß alles attaquiren, nicht an-
ders, als wie ein Menſch, der ſich beſſern will, alles attaquiren muß,
ſonſt changiret er eine Kranckheit in die andere. Alſo muß man nicht
beym Advocaten, bey denen Secretariis allein es thun, die partes taugen
auch nichts, reorum eſt fugere, exceptiones proponere. Daher muß
man durch alle Titel gehen, und ſehen, was zu Weitlaͤufftigkeiten Ge-
legenheit giebet, das muß man abſchaffen, und accommodiren ad noſtra
tempora,
alsdenn wird unſere jurisprudenz kuͤrtzer. Hat es der Koͤnig
in Daͤnnemarck gethan, warum ſollten wir es nicht auch koͤnnen zum
Stande bringen? Aber auf den Reichs-Tag wird es nicht koͤnnen ausgema-
chet werden, au contraire, wenn ſie was haben wollen verbeſſern, ſo ha-
ben ſie entweder was aus dem jure canonico oder civili eingefuͤhret, oder
wenn ſie was aus denen Teutſchen Rechten genommen, ſo haben ſie es
unter einander gemenget; daher kommen die ſchlecht zu rechte, welche
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bingen ſolches daher fuͤhren wollen. Bisweilen iſt das jus Romanum

nur
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[202/0222] Cap. V. De prudentia den. Offt kommen acten, die ſich hernach nach einiger Zeit wieder fin- den. Alſo iſt noͤthig, daß man Straffen ſetzt. Es iſt gut, daß, wenn ein Secretarius eine regiſtratur machet, ein Regierungs-Rath ſich ſol- chen allezeit zeigen laſſe, damit er ſehe, ob es recht zugegangen, und al- les recht geſchrieben. Scribarum munus iſt auch bey denen Roͤmern ſanctum geweſen, und hat man viros honeſtiſſimos dazu genommen, welches man in dem Cicerone ſehen kan. Eſchenbach, ein Nuͤrnberger, hat eine Diſſertation de Scribis geſchrieben, welche in Holland nachge- drucket worden, und findet man ſchoͤne Sachen darinnen. Die Teutſchen haben vor dieſem gar nichts aufgeſchrieben. Lehmann ſagt in ſeinem Chronico Spirenſi, daß kaum ſeit drey oder vierhundert Jahren man es aufgeſchrieben, und protocolle habe. Der Secretarius hat nun die cita- tiones ausgefertiget, davor hat er was weniges bekommen. Alle Ur- thel ſind muͤndlich hergeſaget worden, hernach aber hat man geſehen, daß die Leute viel negiret, und geſagt, es ſey nicht decidiret worden, daher hat man die Urthel aufgeſchrieben, welches gut geweſen, weil die malitia groß worden. Es gehet freylich geſchwinde zu, wo alles muͤndlich her- gehet. Bey denen ſcribis iſt zu beobachten, daß ſie auch keine Sporteln haben muͤſſen. Die Secretarii machen die meiſten Sporteln. Gleich- wie nun die Sporteln alle nichts heiſſen, ſondern man muß ſalaria con- ſtituiren; alſo iſt dieſes auch zu obſerviren. Alsdenn wuͤrden ſie alles abkuͤrtzen, ſo viel als ihnen nur moͤglich. Ein jeder Buͤrger, wenn es ihm vorſtellig gemacht wuͤrde, wuͤrde gerne eine Anlage geben. Wer aber ſo ein Werck will angreiffen, der muß alles attaquiren, nicht an- ders, als wie ein Menſch, der ſich beſſern will, alles attaquiren muß, ſonſt changiret er eine Kranckheit in die andere. Alſo muß man nicht beym Advocaten, bey denen Secretariis allein es thun, die partes taugen auch nichts, reorum eſt fugere, exceptiones proponere. Daher muß man durch alle Titel gehen, und ſehen, was zu Weitlaͤufftigkeiten Ge- legenheit giebet, das muß man abſchaffen, und accommodiren ad noſtra tempora, alsdenn wird unſere jurisprudenz kuͤrtzer. Hat es der Koͤnig in Daͤnnemarck gethan, warum ſollten wir es nicht auch koͤnnen zum Stande bringen? Aber auf den Reichs-Tag wird es nicht koͤnnen ausgema- chet werden, au contraire, wenn ſie was haben wollen verbeſſern, ſo ha- ben ſie entweder was aus dem jure canonico oder civili eingefuͤhret, oder wenn ſie was aus denen Teutſchen Rechten genommen, ſo haben ſie es unter einander gemenget; daher kommen die ſchlecht zu rechte, welche das jus patrium aus dem jure Romano lernen wollen, wie Graſſ in Tuͤ- bingen ſolches daher fuͤhren wollen. Bisweilen iſt das jus Romanum nur

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Zitationshilfe: Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733, S. 202. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gundling_discours_1733/222>, abgerufen am 15.04.2024.