Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Gottschall, Rudolph: Poetik. Die Dichtkunst und ihre Technik [v]om Standpunkte der Neuzeit. Breslau, 1858.

Bild:
<< vorherige Seite
pgo_226.001
Geschaukel, das vom || phrygischen Blachgefild uns her pgo_226.002
Auf sträubig hohem || Rücken durch Poseidon's Gunst pgo_226.003
Und Euros Kraft in || vaterländische Buchten trug.
pgo_226.004

Goethe, Faust.

pgo_226.005
Die Anapäste in der dritten und vierten Zeile geben dem Vers einen pgo_226.006
malerischen, das Gewoge des Meeres nachahmenden Charakter. Sonst pgo_226.007
wird er vorzugsweise dann angewendet, wenn der Vers als Lustspielvers pgo_226.008
einen leichteren hüpfenden Charakter annehmen soll, wie bei Aristophanes pgo_226.009
und Platen:

pgo_226.010
Der langen Weile || nie versiechender Quell entspringt, pgo_226.011
Wo nur den Boden || stampfen mag dein Pegasus.
pgo_226.012

Romantischer Oedipus.

pgo_226.013
Der Trimeter ist bekanntlich der Vers der griechischen Tragiker. pgo_226.014
Er hat Ernst, Würde, feierlichen Gang, welcher durch die erlaubten pgo_226.015
Spondäen noch würdevoller gemacht wird. Jn neuerer Zeit haben ihn pgo_226.016
Goethe in der "Helena," Schiller in einigen Scenen der "Jungfrau" pgo_226.017
angewendet. Die Versuche von Minckwitz, Märker u. A., ihn für pgo_226.018
größere Tragödieen in Anwendung zu bringen, müssen indeß für mißlungen pgo_226.019
gelten. Denn der Vers gehört zum Kothurn und zur Maske der pgo_226.020
alten Tragödie; er paßt zu ihrer feierlichen Plastik; aber ihm fehlt alle pgo_226.021
individualisirende Kraft. Der charaktervolle Dialog des modernen pgo_226.022
Drama's würde sein sprühendes Arom verlieren, wenn man ihn in die pgo_226.023
spanischen Stiefel des alten Trimeters einschnüren wollte.

pgo_226.024
b. Der Alexandriner.

pgo_226.025
Der Alexandriner ist ein jambischer gereimter Sechsfüßler, pgo_226.026
dessen Cäsur den Vers in zwei gleiche Hälften abtheilt, und der am pgo_226.027
Schlusse den Wechsel männlicher und weiblicher Reime verträgt.

pgo_226.028

_- _ _ _ | _ _ || _ _ | _ _ _ _ | (_)

pgo_226.029
Die du mit ew'ger Gluth || mich Tag und Nacht begleitest, pgo_226.030
Mir die Gedanken füllst || und meine Schritte leitest, pgo_226.031
O Rache, wende nicht || im letzten Augenblick pgo_226.032
Die Hand von deinem Knecht! || Es wägt sich mein Geschick.
pgo_226.033

Goethe.

pgo_226.034
Die Cäsur des Trimeters ist trochäisch; die des Alexandriners, dessen pgo_226.035
Schema nicht nach trochäischen Dipodieen entworfen werden darf, jambisch. pgo_226.036
Da sie aber den Vers gleichmäßig abtheilt, so erhält er dadurch

pgo_226.001
Geschaukel, das vom ‖ phrygischen Blachgefild uns her pgo_226.002
Auf sträubig hohem ‖ Rücken durch Poseidon's Gunst pgo_226.003
Und Euros Kraft in ‖ vaterländische Buchten trug.
pgo_226.004

Goethe, Faust.

pgo_226.005
Die Anapäste in der dritten und vierten Zeile geben dem Vers einen pgo_226.006
malerischen, das Gewoge des Meeres nachahmenden Charakter. Sonst pgo_226.007
wird er vorzugsweise dann angewendet, wenn der Vers als Lustspielvers pgo_226.008
einen leichteren hüpfenden Charakter annehmen soll, wie bei Aristophanes pgo_226.009
und Platen:

pgo_226.010
Der langen Weile ‖ nie versiechender Quell entspringt, pgo_226.011
Wo nur den Boden ‖ stampfen mag dein Pegasus.
pgo_226.012

Romantischer Oedipus.

pgo_226.013
Der Trimeter ist bekanntlich der Vers der griechischen Tragiker. pgo_226.014
Er hat Ernst, Würde, feierlichen Gang, welcher durch die erlaubten pgo_226.015
Spondäen noch würdevoller gemacht wird. Jn neuerer Zeit haben ihn pgo_226.016
Goethe in der „Helena,“ Schiller in einigen Scenen der „Jungfrau“ pgo_226.017
angewendet. Die Versuche von Minckwitz, Märker u. A., ihn für pgo_226.018
größere Tragödieen in Anwendung zu bringen, müssen indeß für mißlungen pgo_226.019
gelten. Denn der Vers gehört zum Kothurn und zur Maske der pgo_226.020
alten Tragödie; er paßt zu ihrer feierlichen Plastik; aber ihm fehlt alle pgo_226.021
individualisirende Kraft. Der charaktervolle Dialog des modernen pgo_226.022
Drama's würde sein sprühendes Arom verlieren, wenn man ihn in die pgo_226.023
spanischen Stiefel des alten Trimeters einschnüren wollte.

pgo_226.024
β. Der Alexandriner.

pgo_226.025
Der Alexandriner ist ein jambischer gereimter Sechsfüßler, pgo_226.026
dessen Cäsur den Vers in zwei gleiche Hälften abtheilt, und der am pgo_226.027
Schlusse den Wechsel männlicher und weiblicher Reime verträgt.

pgo_226.028

_ ‿ _ | ‿ _ ‖ ‿ _ | ‿ _ ‿ _ | (‿)

pgo_226.029
Die du mit ew'ger Gluth ‖ mich Tag und Nacht begleitest, pgo_226.030
Mir die Gedanken füllst ‖ und meine Schritte leitest, pgo_226.031
O Rache, wende nicht ‖ im letzten Augenblick pgo_226.032
Die Hand von deinem Knecht! ‖ Es wägt sich mein Geschick.
pgo_226.033

Goethe.

pgo_226.034
Die Cäsur des Trimeters ist trochäisch; die des Alexandriners, dessen pgo_226.035
Schema nicht nach trochäischen Dipodieen entworfen werden darf, jambisch. pgo_226.036
Da sie aber den Vers gleichmäßig abtheilt, so erhält er dadurch

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <div n="5">
                <div n="6">
                  <div n="7">
                    <pb facs="#f0248" n="226"/>
                    <lb n="pgo_226.001"/>
                    <lg>
                      <l>Geschaukel, das vom &#x2016; phrygischen Blachgefild uns her</l>
                      <lb n="pgo_226.002"/>
                      <l>Auf sträubig hohem &#x2016; Rücken durch Poseidon's Gunst</l>
                      <lb n="pgo_226.003"/>
                      <l>Und Euros Kraft in &#x2016; vaterländische Buchten trug.</l>
                    </lg>
                    <lb n="pgo_226.004"/>
                    <p> <hi rendition="#right"><hi rendition="#g">Goethe,</hi> Faust.</hi> </p>
                    <p><lb n="pgo_226.005"/>
Die Anapäste in der dritten und vierten Zeile geben dem Vers einen <lb n="pgo_226.006"/>
malerischen, das Gewoge des Meeres nachahmenden Charakter. Sonst <lb n="pgo_226.007"/>
wird er vorzugsweise dann angewendet, wenn der Vers als Lustspielvers <lb n="pgo_226.008"/>
einen leichteren hüpfenden Charakter annehmen soll, wie bei Aristophanes <lb n="pgo_226.009"/>
und Platen:</p>
                    <lb n="pgo_226.010"/>
                    <lg>
                      <l>Der langen Weile &#x2016; nie ver<hi rendition="#g">siechender</hi> Quell entspringt,</l>
                      <lb n="pgo_226.011"/>
                      <l>Wo nur den Boden &#x2016; stampfen mag dein Pegasus.</l>
                    </lg>
                    <lb n="pgo_226.012"/>
                    <p> <hi rendition="#right"><hi rendition="#g">Romantischer Oedipus</hi>.</hi> </p>
                    <p><lb n="pgo_226.013"/>
Der <hi rendition="#g">Trimeter</hi> ist bekanntlich der Vers der griechischen Tragiker. <lb n="pgo_226.014"/>
Er hat Ernst, Würde, feierlichen Gang, welcher durch die erlaubten <lb n="pgo_226.015"/>
Spondäen noch würdevoller gemacht wird. Jn neuerer Zeit haben ihn <lb n="pgo_226.016"/>
Goethe in der &#x201E;Helena,&#x201C; Schiller in einigen Scenen der &#x201E;Jungfrau&#x201C; <lb n="pgo_226.017"/>
angewendet. Die Versuche von <hi rendition="#g">Minckwitz, Märker</hi> u. A., ihn für <lb n="pgo_226.018"/>
größere Tragödieen in Anwendung zu bringen, müssen indeß für mißlungen <lb n="pgo_226.019"/>
gelten. Denn der Vers gehört zum Kothurn und zur Maske der <lb n="pgo_226.020"/>
alten Tragödie; er paßt zu ihrer feierlichen Plastik; aber ihm fehlt alle <lb n="pgo_226.021"/>
individualisirende Kraft. Der charaktervolle Dialog des modernen <lb n="pgo_226.022"/>
Drama's würde sein sprühendes Arom verlieren, wenn man ihn in die <lb n="pgo_226.023"/>
spanischen Stiefel des alten Trimeters einschnüren wollte.</p>
                  </div>
                  <div n="7">
                    <lb n="pgo_226.024"/>
                    <head> <hi rendition="#c"><foreign xml:lang="grc">&#x03B2;</foreign>. <hi rendition="#g">Der Alexandriner.</hi></hi> </head>
                    <p><lb n="pgo_226.025"/>
Der <hi rendition="#g">Alexandriner</hi> ist ein jambischer gereimter <hi rendition="#g">Sechsfüßler,</hi> <lb n="pgo_226.026"/>
dessen Cäsur den Vers in zwei gleiche Hälften abtheilt, und der am <lb n="pgo_226.027"/>
Schlusse den Wechsel männlicher und weiblicher Reime verträgt.</p>
                    <lb n="pgo_226.028"/>
                    <p> <hi rendition="#right">&#x203F;<metamark function="metEmph" place="superlinear">&#x2500;</metamark> _ &#x203F; _ | &#x203F; _ &#x2016; &#x203F; _ | &#x203F; _ &#x203F; _ | (&#x203F;)</hi> </p>
                    <lb n="pgo_226.029"/>
                    <lg>
                      <l>Die du mit ew'ger Gluth &#x2016; mich Tag und Nacht begleitest,</l>
                      <lb n="pgo_226.030"/>
                      <l>Mir die Gedanken füllst &#x2016; und meine Schritte leitest,</l>
                      <lb n="pgo_226.031"/>
                      <l>O Rache, wende nicht &#x2016; im letzten Augenblick</l>
                      <lb n="pgo_226.032"/>
                      <l>Die Hand von deinem Knecht! &#x2016; Es wägt sich mein Geschick.</l>
                    </lg>
                    <lb n="pgo_226.033"/>
                    <p> <hi rendition="#right"><hi rendition="#g">Goethe</hi>.</hi> </p>
                    <p><lb n="pgo_226.034"/>
Die Cäsur des Trimeters ist trochäisch; die des Alexandriners, dessen <lb n="pgo_226.035"/>
Schema nicht nach trochäischen Dipodieen entworfen werden darf, jambisch. <lb n="pgo_226.036"/>
Da sie aber den Vers gleichmäßig abtheilt, so erhält er dadurch
</p>
                  </div>
                </div>
              </div>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[226/0248] pgo_226.001 Geschaukel, das vom ‖ phrygischen Blachgefild uns her pgo_226.002 Auf sträubig hohem ‖ Rücken durch Poseidon's Gunst pgo_226.003 Und Euros Kraft in ‖ vaterländische Buchten trug. pgo_226.004 Goethe, Faust. pgo_226.005 Die Anapäste in der dritten und vierten Zeile geben dem Vers einen pgo_226.006 malerischen, das Gewoge des Meeres nachahmenden Charakter. Sonst pgo_226.007 wird er vorzugsweise dann angewendet, wenn der Vers als Lustspielvers pgo_226.008 einen leichteren hüpfenden Charakter annehmen soll, wie bei Aristophanes pgo_226.009 und Platen: pgo_226.010 Der langen Weile ‖ nie versiechender Quell entspringt, pgo_226.011 Wo nur den Boden ‖ stampfen mag dein Pegasus. pgo_226.012 Romantischer Oedipus. pgo_226.013 Der Trimeter ist bekanntlich der Vers der griechischen Tragiker. pgo_226.014 Er hat Ernst, Würde, feierlichen Gang, welcher durch die erlaubten pgo_226.015 Spondäen noch würdevoller gemacht wird. Jn neuerer Zeit haben ihn pgo_226.016 Goethe in der „Helena,“ Schiller in einigen Scenen der „Jungfrau“ pgo_226.017 angewendet. Die Versuche von Minckwitz, Märker u. A., ihn für pgo_226.018 größere Tragödieen in Anwendung zu bringen, müssen indeß für mißlungen pgo_226.019 gelten. Denn der Vers gehört zum Kothurn und zur Maske der pgo_226.020 alten Tragödie; er paßt zu ihrer feierlichen Plastik; aber ihm fehlt alle pgo_226.021 individualisirende Kraft. Der charaktervolle Dialog des modernen pgo_226.022 Drama's würde sein sprühendes Arom verlieren, wenn man ihn in die pgo_226.023 spanischen Stiefel des alten Trimeters einschnüren wollte. pgo_226.024 β. Der Alexandriner. pgo_226.025 Der Alexandriner ist ein jambischer gereimter Sechsfüßler, pgo_226.026 dessen Cäsur den Vers in zwei gleiche Hälften abtheilt, und der am pgo_226.027 Schlusse den Wechsel männlicher und weiblicher Reime verträgt. pgo_226.028 ‿─ _ ‿ _ | ‿ _ ‖ ‿ _ | ‿ _ ‿ _ | (‿) pgo_226.029 Die du mit ew'ger Gluth ‖ mich Tag und Nacht begleitest, pgo_226.030 Mir die Gedanken füllst ‖ und meine Schritte leitest, pgo_226.031 O Rache, wende nicht ‖ im letzten Augenblick pgo_226.032 Die Hand von deinem Knecht! ‖ Es wägt sich mein Geschick. pgo_226.033 Goethe. pgo_226.034 Die Cäsur des Trimeters ist trochäisch; die des Alexandriners, dessen pgo_226.035 Schema nicht nach trochäischen Dipodieen entworfen werden darf, jambisch. pgo_226.036 Da sie aber den Vers gleichmäßig abtheilt, so erhält er dadurch

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Technische Universität Darmstadt, Universität Stuttgart: Bereitstellung der Scan-Digitalisate und der Texttranskription. (2015-09-30T09:54:39Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
TextGrid/DARIAH-DE: Langfristige Bereitstellung der TextGrid/DARIAH-DE-Repository-Ausgabe
Stefan Alscher: Bearbeitung der digitalen Edition - Annotation des Metaphernbegriffs
Hans-Werner Bartz: Bearbeitung der digitalen Edition - Tustep-Unterstützung
Michael Bender: Bearbeitung der digitalen Edition - Koordination, Konzeption (Korpusaufbau, Annotationsschema, Workflow, Publikationsformen), Annotation des Metaphernbegriffs, XML-Auszeichnung)
Leonie Blumenschein: Bearbeitung der digitalen Edition - XML-Auszeichnung
David Glück: Bearbeitung der digitalen Edition - Korpusaufbau, XML-Auszeichnung, Annotation des Metaphernbegriffs, XSL+JavaScript
Constanze Hahn: Bearbeitung der digitalen Edition - Korpusaufbau, XML-Auszeichnung
Philipp Hegel: Bearbeitung der digitalen Edition - XML/XSL/CSS-Unterstützung
Andrea Rapp: ePoetics-Projekt-Koordination
Sandra Richter: ePoetics-Projekt-Koordination

Weitere Informationen:

Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: gekennzeichnet; Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): wie Vorlage; i/j in Fraktur: wie Vorlage; I/J in Fraktur: wie Vorlage; Kolumnentitel: nicht übernommen; Kustoden: nicht übernommen; langes s (ſ): wie Vorlage; Normalisierungen: keine; rundes r (ꝛ): wie Vorlage; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: nicht übernommen; u/v bzw. U/V: wie Vorlage; Vokale mit übergest. e: wie Vorlage; Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: wie Vorlage; Zeilenumbrüche markiert: ja;




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/gottschall_poetik_1858
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/gottschall_poetik_1858/248
Zitationshilfe: Gottschall, Rudolph: Poetik. Die Dichtkunst und ihre Technik [v]om Standpunkte der Neuzeit. Breslau, 1858, S. 226. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gottschall_poetik_1858/248>, abgerufen am 13.07.2024.