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Glück, Christian Friedrich von: Berichtigungen und Zusätze zum zweyten Bande des Glückischen Commentars über die Pandecten. Für die Besitzer der ersten Ausgabe. Erlangen, 1800.

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schenzeit, und so lang sie nicht obrigkeitlich getrennt wird, alle
rechtliche Wirkungen hervorbringt, die nach gemeinen Rechten
einer gültigen wahren Ehre zukommen 86). Die Kinder aus ei-
ner solchen Ehe sind daher legitim, und in Ansehung beyder El-
tern successionsfähig, wenn auch nur einer von beyden in bona
fide
gewesen wäre 87).

S. 93. ist Nr. IV. weggelassen worden.

S. 94 Z 15. ist statt: Ein Kind muß also etc. so zu
lesen: Zur Existenz eines ehelichen Kindes wird jedoch

2) noch insonderheit erfordert, daß selbiges zu rechter
Zeit
gebohren worden sey.

S. 96 ist nach Not. 62. nach müller noch hinzuzufügen:
Höpfner im Commentar über die Institutionen §. 128. Not. 4.
S. 158. (der sechsten Aufl.)

S. 99. Zur Not. 67. und Metzger kurzgefaßtes System
der gerichtl. Arzneywissenschaft §. 279. Not. a.

S. 100. Zur Not. 70. Man sehe jedoch emminghaus ad
Cocceji ius civ. controv. h. t. Qu. 3. not. a.

Ebend. zur Not. 72. Z. 9. nach den Worten: zu halten
sey
, ist beyzufügen: Ihm stimmt auch Eichmann in den Er-
klärungen des bürgerlichen Rechts 2. Th. S. 264. bey.

Und Z. 10. Man sehe de cocceji ius civ. controv. Lib. I.
Tit. 6. Qu.
5.

S. 101. Zur Not. 74. nach leyser ist beyzufügen: wern-
her
Observ. for. T. III. P. III. Obs.
36.

Zu eben dieser Note am Schluß: Die verschiedenen Mei-
nungen der Aerzte, so wie auch die verschiedenen Rechtssprüche
der Juristen Fakultäten führt sehr ausführlich an Metzger in

dem
86) S. Io. Nic. hert Diss. de matrimonio putativo; (in Opus-
cul.
Vol. I. Tom. I. p. 348 -- 408.) Ern. Christ. westphal
Diss. de veris casibus matrimonii putativi. Halae
1758.
87) Cap. 2. 8. 14. et 15. X. Qui filii sint legitimi. S. Ge.
Ludw. Böhmers
auserlesene Rechtsfälle 1. Bandes 1. Abh.
(Göttingen 1799. 4.) Nr. 22.

ſchenzeit, und ſo lang ſie nicht obrigkeitlich getrennt wird, alle
rechtliche Wirkungen hervorbringt, die nach gemeinen Rechten
einer guͤltigen wahren Ehre zukommen 86). Die Kinder aus ei-
ner ſolchen Ehe ſind daher legitim, und in Anſehung beyder El-
tern ſucceſſionsfaͤhig, wenn auch nur einer von beyden in bona
fide
geweſen waͤre 87).

S. 93. iſt Nr. IV. weggelaſſen worden.

S. 94 Z 15. iſt ſtatt: Ein Kind muß alſo ꝛc. ſo zu
leſen: Zur Exiſtenz eines ehelichen Kindes wird jedoch

2) noch inſonderheit erfordert, daß ſelbiges zu rechter
Zeit
gebohren worden ſey.

S. 96 iſt nach Not. 62. nach muͤller noch hinzuzufuͤgen:
Hoͤpfner im Commentar uͤber die Inſtitutionen §. 128. Not. 4.
S. 158. (der ſechſten Aufl.)

S. 99. Zur Not. 67. und Metzger kurzgefaßtes Syſtem
der gerichtl. Arzneywiſſenſchaft §. 279. Not. a.

S. 100. Zur Not. 70. Man ſehe jedoch emminghaus ad
Cocceji ius civ. controv. h. t. Qu. 3. not. a.

Ebend. zur Not. 72. Z. 9. nach den Worten: zu halten
ſey
, iſt beyzufuͤgen: Ihm ſtimmt auch Eichmann in den Er-
klaͤrungen des buͤrgerlichen Rechts 2. Th. S. 264. bey.

Und Z. 10. Man ſehe de cocceji ius civ. controv. Lib. I.
Tit. 6. Qu.
5.

S. 101. Zur Not. 74. nach leyser iſt beyzufuͤgen: wern-
her
Obſerv. for. T. III. P. III. Obſ.
36.

Zu eben dieſer Note am Schluß: Die verſchiedenen Mei-
nungen der Aerzte, ſo wie auch die verſchiedenen Rechtsſpruͤche
der Juriſten Fakultaͤten fuͤhrt ſehr ausfuͤhrlich an Metzger in

dem
86) S. Io. Nic. hert Diſſ. de matrimonio putativo; (in Opus-
cul.
Vol. I. Tom. I. p. 348 — 408.) Ern. Chriſt. westphal
Diſſ. de veris caſibus matrimonii putativi. Halae
1758.
87) Cap. 2. 8. 14. et 15. X. Qui filii ſint legitimi. S. Ge.
Ludw. Boͤhmers
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[24/0030] ſchenzeit, und ſo lang ſie nicht obrigkeitlich getrennt wird, alle rechtliche Wirkungen hervorbringt, die nach gemeinen Rechten einer guͤltigen wahren Ehre zukommen 86). Die Kinder aus ei- ner ſolchen Ehe ſind daher legitim, und in Anſehung beyder El- tern ſucceſſionsfaͤhig, wenn auch nur einer von beyden in bona fide geweſen waͤre 87). S. 93. iſt Nr. IV. weggelaſſen worden. S. 94 Z 15. iſt ſtatt: Ein Kind muß alſo ꝛc. ſo zu leſen: Zur Exiſtenz eines ehelichen Kindes wird jedoch 2) noch inſonderheit erfordert, daß ſelbiges zu rechter Zeit gebohren worden ſey. S. 96 iſt nach Not. 62. nach muͤller noch hinzuzufuͤgen: Hoͤpfner im Commentar uͤber die Inſtitutionen §. 128. Not. 4. S. 158. (der ſechſten Aufl.) S. 99. Zur Not. 67. und Metzger kurzgefaßtes Syſtem der gerichtl. Arzneywiſſenſchaft §. 279. Not. a. S. 100. Zur Not. 70. Man ſehe jedoch emminghaus ad Cocceji ius civ. controv. h. t. Qu. 3. not. a. Ebend. zur Not. 72. Z. 9. nach den Worten: zu halten ſey, iſt beyzufuͤgen: Ihm ſtimmt auch Eichmann in den Er- klaͤrungen des buͤrgerlichen Rechts 2. Th. S. 264. bey. Und Z. 10. Man ſehe de cocceji ius civ. controv. Lib. I. Tit. 6. Qu. 5. S. 101. Zur Not. 74. nach leyser iſt beyzufuͤgen: wern- her Obſerv. for. T. III. P. III. Obſ. 36. Zu eben dieſer Note am Schluß: Die verſchiedenen Mei- nungen der Aerzte, ſo wie auch die verſchiedenen Rechtsſpruͤche der Juriſten Fakultaͤten fuͤhrt ſehr ausfuͤhrlich an Metzger in dem 86) S. Io. Nic. hert Diſſ. de matrimonio putativo; (in Opus- cul. Vol. I. Tom. I. p. 348 — 408.) Ern. Chriſt. westphal Diſſ. de veris caſibus matrimonii putativi. Halae 1758. 87) Cap. 2. 8. 14. et 15. X. Qui filii ſint legitimi. S. Ge. Ludw. Boͤhmers auserleſene Rechtsfaͤlle 1. Bandes 1. Abh. (Goͤttingen 1799. 4.) Nr. 22.

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Zitationshilfe: Glück, Christian Friedrich von: Berichtigungen und Zusätze zum zweyten Bande des Glückischen Commentars über die Pandecten. Für die Besitzer der ersten Ausgabe. Erlangen, 1800, S. 24. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/glueck_pandecten02verbesserungen_1800/30>, abgerufen am 03.03.2024.