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Freudenberg, Ika: Ein Manifest gegen das Frauenstimmrecht. In: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit. Heft 16 (1908), S. 18–25.

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Ein Manifest gegen das Frauenstimmrecht.
erregende Unbotmäßigkeit der suffragettes und ihr gewolltes Märtyrertum im Ge-
fängnis doch viel dazu beigetragen habe, die Stimmrechtsfrage akut zu machen. Wenn
man also von gemäßigter Seite die gewählten Kampfmittel auch nach wie vor
mißbillige, so erkenne man doch die dadurch erzielten Resultate dankbar an. Allerdings
hatte gerade der erste der beiden imposanten Aufzüge vom 13. und 20. Mai den voll-
gültigsten Beweis erbracht, daß in der Tat eine breite Masse von Frauen aller Stände,
aus den arbeitenden und aus den besitzenden Klassen Englands, gesonnen ist, für die
Forderung des Stimmrechts einzutreten -- eine stattliche nationale Armee, deren Macht
und ruhige Geschlossenheit das Wunderliche jener Ausschreitungen gering erscheinen
läßt im Vergleich zu der inneren Übereinstimmung aller; ungefähr wie auf einem
Gemälde der groß und feierlich gestimmte Hintergrund etwaige zu lebhaft bewegte
Gruppen des Vordergrundes gewissermaßen aufsaugt und in den bedeutenderen Fluß
seiner Linien hineinzieht.

Nun erscheinen aber wieder andere "Massen" auf dem Plan, aus denen ebenfalls
angesehene und vornehme Persönlichkeiten hervorleuchten, und wollen auch der
"Prozession der Mrs. Fawcett" den Weg verlegen. Schon im Jahre 1906 war auf
Veranlassung eines kleinen Komitees eine Antistimmrechtspetition an das Parlament
ergangen, zu welcher 37 000 Frauen ihre Unterschrift gegeben hatten. Diesmal soll
eine großartige Organisation zur planmäßigen Bekämpfung der Stimmrechtsbewegung in
Szene gesetzt werden, die schon erwähnte Women's National Anti-Suffrage League,
der Mrs. Humphry Ward durch ihr Manifest Odem eingehaucht hat. Wir dürfen uns
also auf einen regelrechten Kampf von Frauen gegen Frauen gefaßt machen.

Die Überzeugung, daß auch diejenigen, die sich zur Gründung dieser neuen Liga
aufgemacht haben, von den besten, fürsorglichsten Absichten erfüllt sind, genügt leider
nicht, um uns über die Peinlichkeit des Eindrucks einer solchen krassen Feindseligkeit
im eigenen Lager hinwegzuhelfen. Gewiß, es ist vielleicht nicht wohlgetan, das Stimm-
recht schlechthin als die Frucht all unsrer Mühen hinzustellen und diese Frucht nun
durch Siedehitze zur Reife bringen zu wollen, es ist Übertreibung dabei im Spiele;
aber ist es nötig, sie dadurch zu korrigieren, daß man unsern Gegnern das willkommene
Argument liefert, ein großer Teil der Frauenwelt -- wer hindert sie, sich sogar eine
gewaltige Mehrzahl vorzustellen? -- sei überhaupt viel zu "vernünftig", um sich das
politische Stimmrecht zu wünschen? Macht sich Mrs. Humphry Ward klar, daß sich
ihrer Liga als Mitglieder oder Mitläufer zu Tausenden und Tausenden auch die-
jenigen Frauen anschließen werden, die jede Gelegenheit, ihr eignes Geschlecht zurück-
zuhalten und zu demütigen, mit Freuden benützen, die immer bereit sind, seine Fähig-
keiten gering zu schätzen, seine Würde preiszugeben und den Mann in seiner Nicht-
achtung zu bestärken, und daß dies für eine Frau, die ihrerseits doch an den hohen
Beruf der weiblichen Hälfte der Menschheit glaubt, denn doch eine viel bedenklichere
Gefolgschaft sein sollte als eine Schar aufgeregter suffragettes?

Die folgenden Sätze des Manifestes charakterisieren die Stellung der Mrs. Ward
und ihrer Freunde zum Frauenstimmrecht:

a) Der Wirkungskreis der Frau ist aus natürlichen Gründen wesentlich verschieden von dem des
Mannes, daher muß auch ihr Anteil an der Verwaltung des Staates von dem seinen verschieden sein.
b) Die Existenz des komplizierten modernen Staates hängt ab von maritimen und militärischen
Faktoren, Diplomatie, Finanzverwaltung und von den großen Bergwerk, technischen, Schiff- und
Transportindustrien; auf all diesen Gebieten können sich Frauen nicht praktisch betätigen. Und doch

Ein Manifest gegen das Frauenstimmrecht.
erregende Unbotmäßigkeit der suffragettes und ihr gewolltes Märtyrertum im Ge-
fängnis doch viel dazu beigetragen habe, die Stimmrechtsfrage akut zu machen. Wenn
man also von gemäßigter Seite die gewählten Kampfmittel auch nach wie vor
mißbillige, so erkenne man doch die dadurch erzielten Resultate dankbar an. Allerdings
hatte gerade der erste der beiden imposanten Aufzüge vom 13. und 20. Mai den voll-
gültigsten Beweis erbracht, daß in der Tat eine breite Masse von Frauen aller Stände,
aus den arbeitenden und aus den besitzenden Klassen Englands, gesonnen ist, für die
Forderung des Stimmrechts einzutreten — eine stattliche nationale Armee, deren Macht
und ruhige Geschlossenheit das Wunderliche jener Ausschreitungen gering erscheinen
läßt im Vergleich zu der inneren Übereinstimmung aller; ungefähr wie auf einem
Gemälde der groß und feierlich gestimmte Hintergrund etwaige zu lebhaft bewegte
Gruppen des Vordergrundes gewissermaßen aufsaugt und in den bedeutenderen Fluß
seiner Linien hineinzieht.

Nun erscheinen aber wieder andere „Massen“ auf dem Plan, aus denen ebenfalls
angesehene und vornehme Persönlichkeiten hervorleuchten, und wollen auch der
„Prozession der Mrs. Fawcett“ den Weg verlegen. Schon im Jahre 1906 war auf
Veranlassung eines kleinen Komitees eine Antistimmrechtspetition an das Parlament
ergangen, zu welcher 37 000 Frauen ihre Unterschrift gegeben hatten. Diesmal soll
eine großartige Organisation zur planmäßigen Bekämpfung der Stimmrechtsbewegung in
Szene gesetzt werden, die schon erwähnte Women’s National Anti-Suffrage League,
der Mrs. Humphry Ward durch ihr Manifest Odem eingehaucht hat. Wir dürfen uns
also auf einen regelrechten Kampf von Frauen gegen Frauen gefaßt machen.

Die Überzeugung, daß auch diejenigen, die sich zur Gründung dieser neuen Liga
aufgemacht haben, von den besten, fürsorglichsten Absichten erfüllt sind, genügt leider
nicht, um uns über die Peinlichkeit des Eindrucks einer solchen krassen Feindseligkeit
im eigenen Lager hinwegzuhelfen. Gewiß, es ist vielleicht nicht wohlgetan, das Stimm-
recht schlechthin als die Frucht all unsrer Mühen hinzustellen und diese Frucht nun
durch Siedehitze zur Reife bringen zu wollen, es ist Übertreibung dabei im Spiele;
aber ist es nötig, sie dadurch zu korrigieren, daß man unsern Gegnern das willkommene
Argument liefert, ein großer Teil der Frauenwelt — wer hindert sie, sich sogar eine
gewaltige Mehrzahl vorzustellen? — sei überhaupt viel zu „vernünftig“, um sich das
politische Stimmrecht zu wünschen? Macht sich Mrs. Humphry Ward klar, daß sich
ihrer Liga als Mitglieder oder Mitläufer zu Tausenden und Tausenden auch die-
jenigen Frauen anschließen werden, die jede Gelegenheit, ihr eignes Geschlecht zurück-
zuhalten und zu demütigen, mit Freuden benützen, die immer bereit sind, seine Fähig-
keiten gering zu schätzen, seine Würde preiszugeben und den Mann in seiner Nicht-
achtung zu bestärken, und daß dies für eine Frau, die ihrerseits doch an den hohen
Beruf der weiblichen Hälfte der Menschheit glaubt, denn doch eine viel bedenklichere
Gefolgschaft sein sollte als eine Schar aufgeregter suffragettes?

Die folgenden Sätze des Manifestes charakterisieren die Stellung der Mrs. Ward
und ihrer Freunde zum Frauenstimmrecht:

a) Der Wirkungskreis der Frau ist aus natürlichen Gründen wesentlich verschieden von dem des
Mannes, daher muß auch ihr Anteil an der Verwaltung des Staates von dem seinen verschieden sein.
b) Die Existenz des komplizierten modernen Staates hängt ab von maritimen und militärischen
Faktoren, Diplomatie, Finanzverwaltung und von den großen Bergwerk, technischen, Schiff- und
Transportindustrien; auf all diesen Gebieten können sich Frauen nicht praktisch betätigen. Und doch
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[19/0002] Ein Manifest gegen das Frauenstimmrecht. erregende Unbotmäßigkeit der suffragettes und ihr gewolltes Märtyrertum im Ge- fängnis doch viel dazu beigetragen habe, die Stimmrechtsfrage akut zu machen. Wenn man also von gemäßigter Seite die gewählten Kampfmittel auch nach wie vor mißbillige, so erkenne man doch die dadurch erzielten Resultate dankbar an. Allerdings hatte gerade der erste der beiden imposanten Aufzüge vom 13. und 20. Mai den voll- gültigsten Beweis erbracht, daß in der Tat eine breite Masse von Frauen aller Stände, aus den arbeitenden und aus den besitzenden Klassen Englands, gesonnen ist, für die Forderung des Stimmrechts einzutreten — eine stattliche nationale Armee, deren Macht und ruhige Geschlossenheit das Wunderliche jener Ausschreitungen gering erscheinen läßt im Vergleich zu der inneren Übereinstimmung aller; ungefähr wie auf einem Gemälde der groß und feierlich gestimmte Hintergrund etwaige zu lebhaft bewegte Gruppen des Vordergrundes gewissermaßen aufsaugt und in den bedeutenderen Fluß seiner Linien hineinzieht. Nun erscheinen aber wieder andere „Massen“ auf dem Plan, aus denen ebenfalls angesehene und vornehme Persönlichkeiten hervorleuchten, und wollen auch der „Prozession der Mrs. Fawcett“ den Weg verlegen. Schon im Jahre 1906 war auf Veranlassung eines kleinen Komitees eine Antistimmrechtspetition an das Parlament ergangen, zu welcher 37 000 Frauen ihre Unterschrift gegeben hatten. Diesmal soll eine großartige Organisation zur planmäßigen Bekämpfung der Stimmrechtsbewegung in Szene gesetzt werden, die schon erwähnte Women’s National Anti-Suffrage League, der Mrs. Humphry Ward durch ihr Manifest Odem eingehaucht hat. Wir dürfen uns also auf einen regelrechten Kampf von Frauen gegen Frauen gefaßt machen. Die Überzeugung, daß auch diejenigen, die sich zur Gründung dieser neuen Liga aufgemacht haben, von den besten, fürsorglichsten Absichten erfüllt sind, genügt leider nicht, um uns über die Peinlichkeit des Eindrucks einer solchen krassen Feindseligkeit im eigenen Lager hinwegzuhelfen. Gewiß, es ist vielleicht nicht wohlgetan, das Stimm- recht schlechthin als die Frucht all unsrer Mühen hinzustellen und diese Frucht nun durch Siedehitze zur Reife bringen zu wollen, es ist Übertreibung dabei im Spiele; aber ist es nötig, sie dadurch zu korrigieren, daß man unsern Gegnern das willkommene Argument liefert, ein großer Teil der Frauenwelt — wer hindert sie, sich sogar eine gewaltige Mehrzahl vorzustellen? — sei überhaupt viel zu „vernünftig“, um sich das politische Stimmrecht zu wünschen? Macht sich Mrs. Humphry Ward klar, daß sich ihrer Liga als Mitglieder oder Mitläufer zu Tausenden und Tausenden auch die- jenigen Frauen anschließen werden, die jede Gelegenheit, ihr eignes Geschlecht zurück- zuhalten und zu demütigen, mit Freuden benützen, die immer bereit sind, seine Fähig- keiten gering zu schätzen, seine Würde preiszugeben und den Mann in seiner Nicht- achtung zu bestärken, und daß dies für eine Frau, die ihrerseits doch an den hohen Beruf der weiblichen Hälfte der Menschheit glaubt, denn doch eine viel bedenklichere Gefolgschaft sein sollte als eine Schar aufgeregter suffragettes? Die folgenden Sätze des Manifestes charakterisieren die Stellung der Mrs. Ward und ihrer Freunde zum Frauenstimmrecht: a) Der Wirkungskreis der Frau ist aus natürlichen Gründen wesentlich verschieden von dem des Mannes, daher muß auch ihr Anteil an der Verwaltung des Staates von dem seinen verschieden sein. b) Die Existenz des komplizierten modernen Staates hängt ab von maritimen und militärischen Faktoren, Diplomatie, Finanzverwaltung und von den großen Bergwerk, technischen, Schiff- und Transportindustrien; auf all diesen Gebieten können sich Frauen nicht praktisch betätigen. Und doch  

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Zitationshilfe: Freudenberg, Ika: Ein Manifest gegen das Frauenstimmrecht. In: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit. Heft 16 (1908), S. 18–25, hier S. 19. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/freudenberg_manifest_1908/2>, abgerufen am 23.06.2024.