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Finen, Eberhard: Der Seine Seele stillende David/ Und die Rechte Stelle einer stillen Zufriedenheit. Braunschweig, 1720.

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des, damit er sich biß an seinem Tod schleppen / und üm davon erlöset zu werden mit Paulo hat seufftzen müssen / ist alsdann gantz todt. Fleisch und Geist streiten nicht mehr wider einander / sondern der Geist hat den Sieg schon davon getragen. Der ewige Tod hat keine Macht an ihm / denn er Apocal. XX. v. 6.hat Theil an der ersten Auferstehung / so durch Busse und den Glauben an Christum JEsum geschehen; und der natürliche Tod ist ihm kein Tod / denn er hat vor sich die Joh. XI. v. 25.Worte seines Heylandes: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich gläubet, der wird leben, ob er gleich stürbe, und wer da lebet, und gläubet an mich, der wird nimmermehr sterben. So ist ihm der Tod ein süsser Schlaf; JEsus sagt das v. 11.gewiß von ihm / was er dort von Lazaro sagte: Unser Freund schläfft; Und nach seinem Tode ist kein Tod mehr, sondern es ist noch recht was gutes, welches Apocal. XXI. v. 4.ein sterbender Christ gewiß im Todt-Bette vor sich hat / nemlich / daß GOTT seine Augen aus den Thränen Ps. XLII. v. 4. Psalm. CXXVI. v. 5. Es. XXV. v. 8. Apoc. VII. v. 17. c. XXI. v. 4.reissen wird. Hier sind noch immer die Thränen der Frommen Speise; hier währet noch immer die Thränen-Saat; dort aber werden die / so mit Thränen säen, mit Freuden erndten: Der HErr wird die Thränen abwischen von denen Angesichtern. GOtt wird abwischen alle Thränen von ihren Augen.

Noch mehr Gutes bringt das Todt-Bette einem gläubigen Christen: Sein Fuß wird gerissen vom Gleiten. Auf dem Wege dieser Welt ist es gar schlimm zu gehen / schlimmer / als mitten auf dem Eise / und auf einen leimigten Erdreiche / da man keinen gewissen Tritt thun kan. Wie viel Aergerniß wird einem Kinde GOttes in

des, damit er sich biß an seinem Tod schleppen / und üm davon erlöset zu werden mit Paulo hat seufftzen müssen / ist alsdañ gantz todt. Fleisch und Geist streiten nicht mehr wider einander / sondern der Geist hat den Sieg schon davon getragen. Der ewige Tod hat keine Macht an ihm / denn er Apocal. XX. v. 6.hat Theil an der ersten Auferstehung / so durch Busse und den Glauben an Christum JEsum geschehen; und der natürliche Tod ist ihm kein Tod / denn er hat vor sich die Joh. XI. v. 25.Worte seines Heylandes: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich gläubet, der wird leben, ob er gleich stürbe, und wer da lebet, und gläubet an mich, der wird nimmermehr sterben. So ist ihm der Tod ein süsser Schlaf; JEsus sagt das v. 11.gewiß von ihm / was er dort von Lazaro sagte: Unser Freund schläfft; Und nach seinem Tode ist kein Tod mehr, sondern es ist noch recht was gutes, welches Apocal. XXI. v. 4.ein sterbender Christ gewiß im Todt-Bette vor sich hat / nemlich / daß GOTT seine Augen aus den Thränen Ps. XLII. v. 4. Psalm. CXXVI. v. 5. Es. XXV. v. 8. Apoc. VII. v. 17. c. XXI. v. 4.reissen wird. Hier sind noch immer die Thränen der Frommen Speise; hier währet noch immer die Thränen-Saat; dort aber werden die / so mit Thränen säen, mit Freuden erndten: Der HErr wird die Thränen abwischen von denen Angesichtern. GOtt wird abwischen alle Thränen von ihren Augen.

Noch mehr Gutes bringt das Todt-Bette einem gläubigen Christen: Sein Fuß wird gerissen vom Gleiten. Auf dem Wege dieser Welt ist es gar schlimm zu gehen / schlimmer / als mitten auf dem Eise / und auf einen leimigten Erdreiche / da man keinen gewissen Tritt thun kan. Wie viel Aergerniß wird einem Kinde GOttes in

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[18/0024] des, damit er sich biß an seinem Tod schleppen / und üm davon erlöset zu werden mit Paulo hat seufftzen müssen / ist alsdañ gantz todt. Fleisch und Geist streiten nicht mehr wider einander / sondern der Geist hat den Sieg schon davon getragen. Der ewige Tod hat keine Macht an ihm / denn er hat Theil an der ersten Auferstehung / so durch Busse und den Glauben an Christum JEsum geschehen; und der natürliche Tod ist ihm kein Tod / denn er hat vor sich die Worte seines Heylandes: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich gläubet, der wird leben, ob er gleich stürbe, und wer da lebet, und gläubet an mich, der wird nimmermehr sterben. So ist ihm der Tod ein süsser Schlaf; JEsus sagt das gewiß von ihm / was er dort von Lazaro sagte: Unser Freund schläfft; Und nach seinem Tode ist kein Tod mehr, sondern es ist noch recht was gutes, welches ein sterbender Christ gewiß im Todt-Bette vor sich hat / nemlich / daß GOTT seine Augen aus den Thränen reissen wird. Hier sind noch immer die Thränen der Frommen Speise; hier währet noch immer die Thränen-Saat; dort aber werden die / so mit Thränen säen, mit Freuden erndten: Der HErr wird die Thränen abwischen von denen Angesichtern. GOtt wird abwischen alle Thränen von ihren Augen. Apocal. XX. v. 6. Joh. XI. v. 25. v. 11. Apocal. XXI. v. 4. Ps. XLII. v. 4. Psalm. CXXVI. v. 5. Es. XXV. v. 8. Apoc. VII. v. 17. c. XXI. v. 4. Noch mehr Gutes bringt das Todt-Bette einem gläubigen Christen: Sein Fuß wird gerissen vom Gleiten. Auf dem Wege dieser Welt ist es gar schlimm zu gehen / schlimmer / als mitten auf dem Eise / und auf einen leimigten Erdreiche / da man keinen gewissen Tritt thun kan. Wie viel Aergerniß wird einem Kinde GOttes in

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Zitationshilfe: Finen, Eberhard: Der Seine Seele stillende David/ Und die Rechte Stelle einer stillen Zufriedenheit. Braunschweig, 1720, S. 18. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/finen_david_1720/24>, abgerufen am 19.05.2021.