36. Pleuronectes, Butte, Scholle, Halb- fisch. (Fr. sole. Engl. flounder.) Oculis utris- que in eodem latere frontis. Membr. branch. rad. 4-7; corpus compressum, latere altero dorsum, altero abdomen referente.
Die Schollen sind die einzigen Thiere in der Na- tur, die ihre beyden Augen auf einer Seite des Kopfs haben; manche Gattungen nähmlich auf der rechten, andere auf der linken; sehr selten finden sich Mißgeburten unter ihnen, die anomalisch auf der unrechten Seite ihre Augen haben. Auch beyde Nasenlöcher sitzen ebenfalls so schief seitwärts. Sie schwimmen in einer schrägen Lage, die Augenseite in die Höhe gerichtet.
1. +. Platessa, die Scholle, Plateis, Gold- butte (passer. Fr. la plie. Engl. the plaise.) P. oculis dextris, corpore glabro, tubercu- lis 6 capitis.
Blochtab. 42.
Nebst den folgenden besonders in den nördli- chen Meeren.
2. +. Flesus, der Flünder. (Engl. the floun- der.) P. oculis dextris, linea laterali aspera, spinulis ad pinnas.
Blochtab. 44.
3. +. Limanda, die Glahrke, Kliesche.(Engl.) the dab. P. oculis dextris, squamis ciliatis, spinulis ad radicem pinnarum dorsi anique, dentibus obtusis.
Bloch. tab. 46.
4. +. Hippoglossus, die Heiligbutte. (Fr. le fletang. Engl. the holibut.) P. Oculis dex- tris, corpore toto glabro.
Blochtab. 47.
Theils von vier Centnern an Gewicht; unter
36. Pleuronectes, Butte, Scholle, Halb- fisch. (Fr. sole. Engl. flounder.) Oculis utris- que in eodem latere frontis. Membr. branch. rad. 4-7; corpus compressum, latere altero dorsum, altero abdomen referente.
Die Schollen sind die einzigen Thiere in der Na- tur, die ihre beyden Augen auf einer Seite des Kopfs haben; manche Gattungen nähmlich auf der rechten, andere auf der linken; sehr selten finden sich Mißgeburten unter ihnen, die anomalisch auf der unrechten Seite ihre Augen haben. Auch beyde Nasenlöcher sitzen ebenfalls so schief seitwärts. Sie schwimmen in einer schrägen Lage, die Augenseite in die Höhe gerichtet.
1. †. Platessa, die Scholle, Plateis, Gold- butte (passer. Fr. la plie. Engl. the plaise.) P. oculis dextris, corpore glabro, tubercu- lis 6 capitis.
Blochtab. 42.
Nebst den folgenden besonders in den nördli- chen Meeren.
2. †. Flesus, der Flünder. (Engl. the floun- der.) P. oculis dextris, linea laterali aspera, spinulis ad pinnas.
Blochtab. 44.
3. †. Limanda, die Glahrke, Kliesche.(Engl.) the dab. P. oculis dextris, squamis ciliatis, spinulis ad radicem pinnarum dorsi anique, dentibus obtusis.
Bloch. tab. 46.
4. †. Hippoglossus, die Heiligbutte. (Fr. le fletang. Engl. the holibut.) P. Oculis dex- tris, corpore toto glabro.
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rechten, andere auf der linken; sehr selten finden
sich Mißgeburten unter ihnen, die anomalisch auf
der unrechten Seite ihre Augen haben. Auch beyde
Nasenlöcher sitzen ebenfalls so schief seitwärts. Sie
schwimmen in einer schrägen Lage, die Augenseite
in die Höhe gerichtet.
1. †. Platessa, die Scholle, Plateis, Gold-
butte (passer. Fr. la plie. Engl. the plaise.)
P. oculis dextris, corpore glabro, tubercu-
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Bloch tab. 42.
Nebst den folgenden besonders in den nördli-
chen Meeren.
2. †. Flesus, der Flünder. (Engl. the floun-
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spinulis ad pinnas.
Bloch tab. 44.
3. †. Limanda, die Glahrke, Kliesche.(Engl.)
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4. †. Hippoglossus, die Heiligbutte. (Fr. le
fletang. Engl. the holibut.) P. Oculis dex-
tris, corpore toto glabro.
Bloch tab. 47.
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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 9. Aufl. Wien, 1816, S. 233. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1816/252>, abgerufen am 22.11.2024.
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