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Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679.

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[Spaltenumbruch] diesen ist er auch nicht gekommen/ und als sein Feldherr Cajus Fuscus von diesem Helden (der 16 Jahrlang wider die Römer gekriegt) geschlagen und erschlagen worden/ hat er den Frieden mit Geld ihme abkaufen müssen. Den vierten Krieg/ in Sarmatien/ hat er seinen Generalen überlassen.

Seine Christ-verfolgung. Aber den fünften ungerechten Krieg/ führte er gegen dem Sohn Gottes JEsum Christum/ in Verfolgung seiner Christen: welche/ unter zehen/ die zweyte gewesen. In dieser/ ward der Evangelist und Apostel Johannes nach Rom gesendet/ und alda ihme Gift zu trincken gereichet/ als aber solches ihm nicht geschadet/ in die Insel Pathmum verwiesen: allwo er/ nach fünf Jahren/ gegen Kaiser Domitiani Sterben/ seine Apocalypsin oder das Buch der Offenbarung geschrieben. Domitilla, dieses Kaisers Schwester-Tochter/ hatte von Nereo und Achillaeo, zweyen von S. Petro bekehrten Verschnittenen/ die Christliche Religion erlernet. Als sie nun deswegen Aurelianum Flavum , ihrem Vettern/ der Domitiani Bruders-Sohn gewesen/ nicht heuraten wollen/ ward sie in die Insel Pontiam verwiesen/ und alda endlich/ nach langer Marter/ als sie den Götzen nicht opfern wollen/ von Luxurio, Kaiser Aureliani Brudern/ samt ihren Mägden in ihrem Haus verbrennet. Cletus und Anacletus, die Römische Bischofe/ wie auch Timotheus, Onesimus und Dionysius Areopagita, kamen dismal auch in die Märterer-Rolle. Sonsten ließe er auch zwo Vestalinen/ waren heidnische Klosterjungfrauen/ wegen begangener Unzucht/ neben andern zweyen Männern und Frauen/ welche ohnezweifel Christen gewesett/ auf dem Rindermarkt lebendig vergraben/ die Buhlere aber der beydett ersten zu todt peitschen. Als er auch/ unter den Jüden/ die Nachkommen Davids auf suchen und hinrichten ließe/ und die Enkeln Judae, des Apostels/ schlechte Bäurische Leute/ vor ihn gebracht worden/ liesse er dieselben wieder ledig/ als Leute/ vor denen man sich nicht zu fürchten hätte/ und befahle auch also fort/ daß man mit Verfolgung der Christen innhalten solte.

Er machte sich endlich iederman verhasst/ also Sein Untergangs Vorzeichen. daß alle seine Freunde und Freygelassene/ auch gar seine Gemahlin Domitia, wieder ihn zusammen schwuren. Dann diese hatte ein Register der jeninigen/ die er wolte hinrichten lassen/ und in demselben auch ihren Namen/ gefunden: daher sie für notwendig erachtete/ dem Mörder vorzukommen/ und ihn selbst in die Zahl der Todten mördlich zuverschaffen. So einen Tod hatte ihm sein Vatter gleichsam vorgesaget/ indem er über der Malzeit/ da er nichts von Erdschwemmen essen wollen/ ihn verlachet und gesaget: Er hätte vielmehr Ursach/ vor dem Eisen sich zu hüten. Es hatte A. C. 95 einer in Teutschland/ Proclus genannt/ das Jahr und den Tag geweissaget/ da Domitianus sterben würde: der liesse ihn nach Rom und zur Gefängnis bringen/ da er/ bis der bestimmte Tag vorüber ware/ sitzen müssen: aber des Erfolgs Warheit/ hat ihn wieder auf freyen Fuß gestellet. Es hatte auch acht Monate nacheinander gedonnert/[Spaltenumbruch] da er endlich geruffen: So mag er dann treffen/ wen er will! Wie dann allbereit das Wetter in den Tempel der Flavier auf dem Capitolio, in seinen Palast/ ja gar in seine Schlaffkammer/ eingeschlagen/ und von seiner Statua den Titel auf die nächste Begräbnis geworffen hatte. Etliche Monate vorher/ sahe mann eine Krähe auf dem Capitolio sitzen/ und hörte sie/ vielleicht von einem andern hierzu abgerichtet/ diese Worte ausreden: estai panta kalos, Es wird alles gut werden. Es fande sich auch ein Poet/ der dieses Distichon hierüber verfasset:

Nuper Tarpejo quae sedit culmine cor-
nix,

Est bene! non potuit dicere, dixit:
Erit.

Dort eine Krähe saß auf des Tarpejus
Dach
:

Es geht gut! kommt sie nicht; Gut wird es
gehn! sie sprach.

Unter der Tyrannen Regirung/ kan es nicht gut gehen: es ist aber Hoffnung/ daß sie/ wie gewönlich/ nicht lang regiren werden. Es traumte auch Domitiano selber/ daß es nach ihme/ mit dem Römischen Reich in guten Stand kommen würde: daß dann unter Trajano, Adriano, beyden Antoninis, und andern/ wol eingetroffen hat. Sonst ist merckwürdig/ daß er selbst seinen Tod vorgesaget/ indem er sich Tags vorher vernehmen lassen: Er fürchte/ der Mond im Wassermann/ werde folgenden Tags um fünf Uhr ihn blutig machen.

Sein Tod. In eben dieser Stunde selbigen Tags/ war der 18 Septembr. A. C. 97/ drange Stephanus, der Kaiserin Hofmeister/ zu ihm in die Kammer/ mit Vorgeben/ daß er geheime Sachen mit ihm zu reden hätte/ truge im linken Ermel einen Dolch/ und hatte/ allen Argwahn zu verhüten/ die rechte Hand/ als wann er sie ausgefallen/ mit vielen Tüchern verbunden. Wie er ihm nun einen Pack Briefe zu lesen gereichet/ gabe er ihm unversehens mit dem Dolch einen Stoß: und als er sich gewehret/ auch Stephanum zur Erde geworfen/ drangen noch sieben seiner Freygelassenen in das Zimmer hinein/ von denen er mit noch sieben Wunden vom Leben gefördert worden. Ist geschehen seines Alters im 45/ und der Regirung im fünfzehenden Jahr. Gedenkwürdig ist/ daß in eben der Stunde/ da er ermordet worden/ der von ihm ausgebannte Magus und Philosophus Apollonius Thyanaeus, als er damals zu Epheso in Asia eine Rede zum Volk gethan/ erstlich etwas bestürzet/ hernach die Rede verlohren/ und endlich laut aufgeschryen: Wol/ mein Stephane! triff den Tyrannen/ den Mörder. Und bald darauf sagte er: Gut? Du hast ihn geschlagen/ verwundet und getödet.

Er ward von niemand betrauret/ und mit einer gemeinen Leichbegängnis/ wie ein Fechter/

[Spaltenumbruch] diesen ist er auch nicht gekommen/ und als sein Feldherr Cajus Fuscus von diesem Helden (der 16 Jahrlang wider die Römer gekriegt) geschlagen und erschlagen worden/ hat er den Frieden mit Geld ihme abkaufen müssen. Den vierten Krieg/ in Sarmatien/ hat er seinen Generalen überlassen.

Seine Christ-verfolgung. Aber den fünften ungerechten Krieg/ führte er gegen dem Sohn Gottes JEsum Christum/ in Verfolgung seiner Christen: welche/ unter zehen/ die zweyte gewesen. In dieser/ ward der Evangelist und Apostel Johannes nach Rom gesendet/ und alda ihme Gift zu trincken gereichet/ als aber solches ihm nicht geschadet/ in die Insel Pathmum verwiesen: allwo er/ nach fünf Jahren/ gegen Kaiser Domitiani Sterben/ seine Apocalypsin oder das Buch der Offenbarung geschrieben. Domitilla, dieses Kaisers Schwester-Tochter/ hatte von Nereo und Achillaeo, zweyen von S. Petro bekehrten Verschnittenen/ die Christliche Religion erlernet. Als sie nun deswegen Aurelianum Flavum , ihrem Vettern/ der Domitiani Bruders-Sohn gewesen/ nicht heuraten wollen/ ward sie in die Insel Pontiam verwiesen/ und alda endlich/ nach langer Marter/ als sie den Götzen nicht opfern wollen/ von Luxurio, Kaiser Aureliani Brudern/ samt ihren Mägden in ihrem Haus verbrennet. Cletus und Anacletus, die Römische Bischofe/ wie auch Timotheus, Onesimus und Dionysius Areopagita, kamen dismal auch in die Märterer-Rolle. Sonsten ließe er auch zwo Vestalinen/ waren heidnische Klosterjungfrauen/ wegen begangener Unzucht/ neben andern zweyen Männern und Frauen/ welche ohnezweifel Christen gewesett/ auf dem Rindermarkt lebendig vergraben/ die Buhlere aber der beydett ersten zu todt peitschen. Als er auch/ unter den Jüden/ die Nachkommen Davids auf suchen und hinrichten ließe/ und die Enkeln Judae, des Apostels/ schlechte Bäurische Leute/ vor ihn gebracht worden/ liesse er dieselben wieder ledig/ als Leute/ vor denen man sich nicht zu fürchten hätte/ und befahle auch also fort/ daß man mit Verfolgung der Christen innhalten solte.

Er machte sich endlich iederman verhasst/ also Sein Untergangs Vorzeichen. daß alle seine Freunde und Freygelassene/ auch gar seine Gemahlin Domitia, wieder ihn zusammen schwuren. Dann diese hatte ein Register der jeninigen/ die er wolte hinrichten lassen/ und in demselben auch ihren Namen/ gefunden: daher sie für notwendig erachtete/ dem Mörder vorzukommen/ und ihn selbst in die Zahl der Todten mördlich zuverschaffen. So einen Tod hatte ihm sein Vatter gleichsam vorgesaget/ indem er über der Malzeit/ da er nichts von Erdschwemmen essen wollen/ ihn verlachet und gesaget: Er hätte vielmehr Ursach/ vor dem Eisen sich zu hüten. Es hatte A. C. 95 einer in Teutschland/ Proclus genannt/ das Jahr und den Tag geweissaget/ da Domitianus sterben würde: der liesse ihn nach Rom und zur Gefängnis bringen/ da er/ bis der bestimmte Tag vorüber ware/ sitzen müssen: aber des Erfolgs Warheit/ hat ihn wieder auf freyen Fuß gestellet. Es hatte auch acht Monate nacheinander gedonnert/[Spaltenumbruch] da er endlich geruffen: So mag er dann treffen/ wen er will! Wie dann allbereit das Wetter in den Tempel der Flavier auf dem Capitolio, in seinen Palast/ ja gar in seine Schlaffkammer/ eingeschlagen/ und von seiner Statua den Titel auf die nächste Begräbnis geworffen hatte. Etliche Monate vorher/ sahe mann eine Krähe auf dem Capitolio sitzen/ und hörte sie/ vielleicht von einem andern hierzu abgerichtet/ diese Worte ausreden: ἐςται πάντα καλῶς, Es wird alles gut werden. Es fande sich auch ein Poet/ der dieses Distichon hierüber verfasset:

Nuper Tarpejo quae sedit culmine cor-
nix,

Est benè! non potuit dicere, dixit:
Erit.

Dort eine Krähe saß auf des Tarpejus
Dach
:

Es geht gut! kommt sie nicht; Gut wird es
gehn! sie sprach.

Unter der Tyrannen Regirung/ kan es nicht gut gehen: es ist aber Hoffnung/ daß sie/ wie gewönlich/ nicht lang regiren werden. Es traumte auch Domitiano selber/ daß es nach ihme/ mit dem Römischen Reich in guten Stand kommen würde: daß dann unter Trajano, Adriano, beyden Antoninis, und andern/ wol eingetroffen hat. Sonst ist merckwürdig/ daß er selbst seinen Tod vorgesaget/ indem er sich Tags vorher vernehmen lassen: Er fürchte/ der Mond im Wassermann/ werde folgenden Tags um fünf Uhr ihn blutig machen.

Sein Tod. In eben dieser Stunde selbigen Tags/ war der 18 Septembr. A. C. 97/ drange Stephanus, der Kaiserin Hofmeister/ zu ihm in die Kammer/ mit Vorgeben/ daß er geheime Sachen mit ihm zu reden hätte/ truge im linken Ermel einen Dolch/ und hatte/ allen Argwahn zu verhüten/ die rechte Hand/ als wann er sie ausgefallen/ mit vielen Tüchern verbunden. Wie er ihm nun einen Pack Briefe zu lesen gereichet/ gabe er ihm unversehens mit dem Dolch einen Stoß: und als er sich gewehret/ auch Stephanum zur Erde geworfen/ drangen noch sieben seiner Freygelassenen in das Zimmer hinein/ von denen er mit noch sieben Wunden vom Leben gefördert worden. Ist geschehen seines Alters im 45/ und der Regirung im fünfzehenden Jahr. Gedenkwürdig ist/ daß in eben der Stunde/ da er ermordet worden/ der von ihm ausgebannte Magus und Philosophus Apollonius Thyanaeus, als er damals zu Epheso in Asia eine Rede zum Volk gethan/ erstlich etwas bestürzet/ hernach die Rede verlohren/ und endlich laut aufgeschryen: Wol/ mein Stephane! triff den Tyrannen/ den Mörder. Und bald darauf sagte er: Gut? Du hast ihn geschlagen/ verwundet und getödet.

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[[II (Skulptur), S. 69]/0099] diesen ist er auch nicht gekommen/ und als sein Feldherr Cajus Fuscus von diesem Helden (der 16 Jahrlang wider die Römer gekriegt) geschlagen und erschlagen worden/ hat er den Frieden mit Geld ihme abkaufen müssen. Den vierten Krieg/ in Sarmatien/ hat er seinen Generalen überlassen. Aber den fünften ungerechten Krieg/ führte er gegen dem Sohn Gottes JEsum Christum/ in Verfolgung seiner Christen: welche/ unter zehen/ die zweyte gewesen. In dieser/ ward der Evangelist und Apostel Johannes nach Rom gesendet/ und alda ihme Gift zu trincken gereichet/ als aber solches ihm nicht geschadet/ in die Insel Pathmum verwiesen: allwo er/ nach fünf Jahren/ gegen Kaiser Domitiani Sterben/ seine Apocalypsin oder das Buch der Offenbarung geschrieben. Domitilla, dieses Kaisers Schwester-Tochter/ hatte von Nereo und Achillaeo, zweyen von S. Petro bekehrten Verschnittenen/ die Christliche Religion erlernet. Als sie nun deswegen Aurelianum Flavum , ihrem Vettern/ der Domitiani Bruders-Sohn gewesen/ nicht heuraten wollen/ ward sie in die Insel Pontiam verwiesen/ und alda endlich/ nach langer Marter/ als sie den Götzen nicht opfern wollen/ von Luxurio, Kaiser Aureliani Brudern/ samt ihren Mägden in ihrem Haus verbrennet. Cletus und Anacletus, die Römische Bischofe/ wie auch Timotheus, Onesimus und Dionysius Areopagita, kamen dismal auch in die Märterer-Rolle. Sonsten ließe er auch zwo Vestalinen/ waren heidnische Klosterjungfrauen/ wegen begangener Unzucht/ neben andern zweyen Männern und Frauen/ welche ohnezweifel Christen gewesett/ auf dem Rindermarkt lebendig vergraben/ die Buhlere aber der beydett ersten zu todt peitschen. Als er auch/ unter den Jüden/ die Nachkommen Davids auf suchen und hinrichten ließe/ und die Enkeln Judae, des Apostels/ schlechte Bäurische Leute/ vor ihn gebracht worden/ liesse er dieselben wieder ledig/ als Leute/ vor denen man sich nicht zu fürchten hätte/ und befahle auch also fort/ daß man mit Verfolgung der Christen innhalten solte. Seine Christ-verfolgung.Er machte sich endlich iederman verhasst/ also daß alle seine Freunde und Freygelassene/ auch gar seine Gemahlin Domitia, wieder ihn zusammen schwuren. Dann diese hatte ein Register der jeninigen/ die er wolte hinrichten lassen/ und in demselben auch ihren Namen/ gefunden: daher sie für notwendig erachtete/ dem Mörder vorzukommen/ und ihn selbst in die Zahl der Todten mördlich zuverschaffen. So einen Tod hatte ihm sein Vatter gleichsam vorgesaget/ indem er über der Malzeit/ da er nichts von Erdschwemmen essen wollen/ ihn verlachet und gesaget: Er hätte vielmehr Ursach/ vor dem Eisen sich zu hüten. Es hatte A. C. 95 einer in Teutschland/ Proclus genannt/ das Jahr und den Tag geweissaget/ da Domitianus sterben würde: der liesse ihn nach Rom und zur Gefängnis bringen/ da er/ bis der bestimmte Tag vorüber ware/ sitzen müssen: aber des Erfolgs Warheit/ hat ihn wieder auf freyen Fuß gestellet. Es hatte auch acht Monate nacheinander gedonnert/ da er endlich geruffen: So mag er dann treffen/ wen er will! Wie dann allbereit das Wetter in den Tempel der Flavier auf dem Capitolio, in seinen Palast/ ja gar in seine Schlaffkammer/ eingeschlagen/ und von seiner Statua den Titel auf die nächste Begräbnis geworffen hatte. Etliche Monate vorher/ sahe mann eine Krähe auf dem Capitolio sitzen/ und hörte sie/ vielleicht von einem andern hierzu abgerichtet/ diese Worte ausreden: ἐςται πάντα καλῶς, Es wird alles gut werden. Es fande sich auch ein Poet/ der dieses Distichon hierüber verfasset: Sein Untergangs Vorzeichen. Nuper Tarpejo quae sedit culmine cor- nix, Est benè! non potuit dicere, dixit: Erit. Dort eine Krähe saß auf des Tarpejus Dach: Es geht gut! kommt sie nicht; Gut wird es gehn! sie sprach. Unter der Tyrannen Regirung/ kan es nicht gut gehen: es ist aber Hoffnung/ daß sie/ wie gewönlich/ nicht lang regiren werden. Es traumte auch Domitiano selber/ daß es nach ihme/ mit dem Römischen Reich in guten Stand kommen würde: daß dann unter Trajano, Adriano, beyden Antoninis, und andern/ wol eingetroffen hat. Sonst ist merckwürdig/ daß er selbst seinen Tod vorgesaget/ indem er sich Tags vorher vernehmen lassen: Er fürchte/ der Mond im Wassermann/ werde folgenden Tags um fünf Uhr ihn blutig machen. In eben dieser Stunde selbigen Tags/ war der 18 Septembr. A. C. 97/ drange Stephanus, der Kaiserin Hofmeister/ zu ihm in die Kammer/ mit Vorgeben/ daß er geheime Sachen mit ihm zu reden hätte/ truge im linken Ermel einen Dolch/ und hatte/ allen Argwahn zu verhüten/ die rechte Hand/ als wann er sie ausgefallen/ mit vielen Tüchern verbunden. Wie er ihm nun einen Pack Briefe zu lesen gereichet/ gabe er ihm unversehens mit dem Dolch einen Stoß: und als er sich gewehret/ auch Stephanum zur Erde geworfen/ drangen noch sieben seiner Freygelassenen in das Zimmer hinein/ von denen er mit noch sieben Wunden vom Leben gefördert worden. Ist geschehen seines Alters im 45/ und der Regirung im fünfzehenden Jahr. Gedenkwürdig ist/ daß in eben der Stunde/ da er ermordet worden/ der von ihm ausgebannte Magus und Philosophus Apollonius Thyanaeus, als er damals zu Epheso in Asia eine Rede zum Volk gethan/ erstlich etwas bestürzet/ hernach die Rede verlohren/ und endlich laut aufgeschryen: Wol/ mein Stephane! triff den Tyrannen/ den Mörder. Und bald darauf sagte er: Gut? Du hast ihn geschlagen/ verwundet und getödet. Sein Tod.Er ward von niemand betrauret/ und mit einer gemeinen Leichbegängnis/ wie ein Fechter/

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Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679, S. [II (Skulptur), S. 69]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/99>, abgerufen am 30.09.2020.