Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] Lehre übergeben: Deren jener/ als Praeceptor, ihn zu guten Sitten und löblichen Künsten/ dieser aber als Hofmeister/ zu Ritterlichen Exercitien und Studien. und Ubungen/ angewiesen. Er lernte aber insonderheit mahlen/ singen und poetisiren: und ward im letzern so geschickt/ daß er ohn Mühe einen Vers oder Carmen machen konte. Von der Philosophia begriffe er zwar auch etwas/ aber seine Mutter wolte ihn nicht dabey lassen/ mit Vorwand/ daß solche einem Fürsten wenig nutz wäre. Weil ihr aber die Astrologi weissagten/ daß er einmal würde vom Regiment verstossen werden/ als erlernte er vor andern die Poesy und Musik/ womit er in allen Landen fortzukommen ihm getrauet: Daher er ihm auch den Spruch der Griechen/ Artem quaevis alit terra, Kunst und Verstand nehrt in allem Land/ zum Leibspruch erwehlet hat.

Seine drey Gemahlinnen. Octavia. Drey Gemahlinnen/ wurden ihme beygelegt. Octavia,die erste/ war Kaisers Claudii Tochter/ und seine Stief-Schwester: die er in seinem 16 Jahre geheuratet/ nachdem ihn der Kaiser zum Sohn angenommen. Aber er hatte ihrer bald genug/ und konte neben ihr nicht lang ziehen/ weil sie nicht seiner Farbe/ nämlich nicht Lasterhaft ware. Also trachtete er/ von ihr sich ledig zu machen/ nach dem Tod ihres Vatters/ und als man ihn davon abhielte/ mit dem Einwurf/ daß er auch das Heurat-gut/ verstehe das Kaiserthum/ würde wieder abtreten müssen/ sagte er: es muß der Octaviae genug seyn/ daß sie bey mir eine Frau worden. Er ware oftmals willens/ sie zu erwürgen. Endlich A. C. 64 ließe er sie von sich/ mit Vorwand/ daß sie unfruchtbar wäre. Als aber das Römische Volck hierüber murrete und auf ihn schalte/ verwiese er sie gar/ und brachte Poppea folgends ein Geschrey von ihr aus/ daß sie mit einem Knecht gebuhlet hätte: weswegen er sie hinrichten lassen.

Poppea Sabina. Die zweyte/ Poppea Sabina, Salvii Ottonis (der hernach Kaiser worden) Ehefrau/ ware Ursach am Tode der Ersten/ indem sie durch ihren Mann sich an den Kaiser verknüpfen lassen: der dann/ aus innigster Liebe gegen ihr/ 12 Tage nach besagter Ehescheidung/ mit ihr zum Ehbette geeilet. Damit Octavia sie nicht wieder ausdrengen möchte/ sprache sie einen von ihren Bedienten auf/ der muste sie der Buhlerey mit einem Knecht fälschlich beschuldigen. Man peinigte ihre Mägde/ die solches theils bestätigten/ um der Marter zu entgehen. Aber eine von ihnen/ die Pythias, sagte dem Tigellino ins Gesicht: Meiner Frauen Weibliches Glied ist reiner/ als dein Maul seyn mag. Poppea war ein hoffärtiges Weib: massen sie ihre Kutsch-Pferde mit güldnen Huf-Schienen beschlagen lassen. Sie genosse aber der Ehre nicht lang/ und bekame bald ihren Lohn/ indem Nero, A. C. 66 als er von der Rennbahn zu Haus kame/ und von ihr hart angefahren wurde/ ihr mit dem Fuß einen Stoß an ihren schwangern Leib versetzet Satilia Messalina./ daß sie davon sterben müssen. Statilia Messalina, die dritte und lezte/ war des Burgermeisters Attici Vestini Ehefrau: die er ihm nicht allein hinweggenommen/ sondern auch ihn am[Spaltenumbruch] Tag seiner Hochzeit hinrichten lassen. Er hat mit allen dreyen/ kein lebhaftes Kind gezeuget.

Seine Regirung. Er kame/ durch List seiner Mutter/ und durch Bestechung des Leibwacht-Heeres/ zum Regiment/ und konte man wol von ihm sagen/ daß er sich eingedrungen wie ein Fuchs/ geherrschet wie ein Lew/ und wie ein Hund gestorben. In den ersten fünf Jahren/ war er der bäste Fürst von der Welt/ und ward von iederman geliebt: daher das Quinquennium Neronis. Quinquennium Neronis zum Sprüchwort worden/ und nachmals Kaiser Trajanus von ihm gesagt: Es seyen alle Fürsten von Neronis ersten fünf Regirungs-Jahren weit zuruck geblieben. Und dieses hat er seinen beyden Belehrern/ dem Burrho und Senecae, zu dancken gehabt: welche auch/ als er erstlich seine Mutter allein schalten und walten lassen/ solches abgestellet/ und damit seine Autorität gerettet. Er ware gegen dem Raht ganz ehrerbietig und sagte/ so oft sie ihn beehren wolten: Si meruero, wann ich es verdienen werde. Er minderte nicht allein die Auflagen/ sondern unterhielte auch die Edelste unter den Ratsherren/ da mancher jährlich 10000 Gulden bekommen. Er ware so gelind/ daß er/ als Burrhus sein Großhofmeister ihm eine Malefiz-Sache zu unterschreiben vorgelegt/ nach langem Weigern/ sich vernehmen lassen: Er möchte wünschen/ daß er gar nicht schreiben könte. Man hat aber dafür gehalten/ er habe allein den Schalck also zu verbergen gewust und seine Boßheit hinterstellet; die nach Ausgang der fünf Jahre/ erschrecklich hervorgebrochen/ daeben ein Feigenbaum/ unter welchen vor 830 Jahren die beyde Kinder Romulus und Remus waren hingelegt worden/ verdorret/ doch nachmals wieder neu gesprosset: welches man dahin gedeutet/ daß der Caesar-Stamm im Nero aufhören/ und die Kaiser-Würde auf andere kommen würde.

Seine Verartung und Untugenden. Er erlaubte ihm selber alles/ was ihm einfiele/ unbetrachtet/ ob es recht oder unrecht wäre/ und sagte: Alle Fürsten vor ihme hätten nicht gewust/ was ihnen erlaubt sey. Dann er glaubte/ auf gut Machiavellisch/ daß die/ so die Gesetze geben/ den Gesetzen nicht unterworfen seyen: da doch die/ so über andere regiren/ zuvörderst sich selbst regiren/ und nicht allein Ebenbilder des höchsten HErrn im Himmel / sondern auch für die Untern Tugendvorbilder seyn sollen. Wer sich regiren lässt/ der regirt am bästen. Und in dieser Eigenwilligkeit stärkten ihn seine Hofschmeichler/ die ihme immer in die Ohren raunten: Er habe sich nicht zu fürchten/ und er wisse nicht/ daß er Kaiser sey/ der allen zu gebieten/ und deme niemand einzureden habe.

Schwelgerey. Seine Schwelgerey war so übermacht/ daß er von Mittag bis zur Mitternacht Fraß-Mahl gehalten/ darbey das Huren-geschmeiß aufdienen muste. Einsmals lude er die vornehmste Römer/ samt ihren Weibern/ Töchtern und Mägden/ auch die Hurensäcke zusammen: da er die Weinfässer/ um der Kühle willen/ auf dem Wasser schwimmen gemacht/ und am Abend bey hoher Straffe ausruffen

[Spaltenumbruch] Lehre übergeben: Deren jener/ als Praeceptor, ihn zu guten Sitten und löblichen Künsten/ dieser aber als Hofmeister/ zu Ritterlichen Exercitien und Studien. und Ubungen/ angewiesen. Er lernte aber insonderheit mahlen/ singen und poetisiren: und ward im letzern so geschickt/ daß er ohn Mühe einen Vers oder Carmen machen konte. Von der Philosophia begriffe er zwar auch etwas/ aber seine Mutter wolte ihn nicht dabey lassen/ mit Vorwand/ daß solche einem Fürsten wenig nutz wäre. Weil ihr aber die Astrologi weissagten/ daß er einmal würde vom Regiment verstossen werden/ als erlernte er vor andern die Poesy und Musik/ womit er in allen Landen fortzukommen ihm getrauet: Daher er ihm auch den Spruch der Griechen/ Artem quaevis alit terra, Kunst und Verstand nehrt in allem Land/ zum Leibspruch erwehlet hat.

Seine drey Gemahlinnen. Octavia. Drey Gemahlinnen/ wurden ihme beygelegt. Octavia,die erste/ war Kaisers Claudii Tochter/ und seine Stief-Schwester: die er in seinem 16 Jahre geheuratet/ nachdem ihn der Kaiser zum Sohn angenommen. Aber er hatte ihrer bald genug/ und konte neben ihr nicht lang ziehen/ weil sie nicht seiner Farbe/ nämlich nicht Lasterhaft ware. Also trachtete er/ von ihr sich ledig zu machen/ nach dem Tod ihres Vatters/ und als man ihn davon abhielte/ mit dem Einwurf/ daß er auch das Heurat-gut/ verstehe das Kaiserthum/ würde wieder abtreten müssen/ sagte er: es muß der Octaviae genug seyn/ daß sie bey mir eine Frau worden. Er ware oftmals willens/ sie zu erwürgen. Endlich A. C. 64 ließe er sie von sich/ mit Vorwand/ daß sie unfruchtbar wäre. Als aber das Römische Volck hierüber murrete und auf ihn schalte/ verwiese er sie gar/ und brachte Poppea folgends ein Geschrey von ihr aus/ daß sie mit einem Knecht gebuhlet hätte: weswegen er sie hinrichten lassen.

Poppea Sabina. Die zweyte/ Poppea Sabina, Salvii Ottonis (der hernach Kaiser worden) Ehefrau/ ware Ursach am Tode der Ersten/ indem sie durch ihren Mann sich an den Kaiser verknüpfen lassen: der dann/ aus innigster Liebe gegen ihr/ 12 Tage nach besagter Ehescheidung/ mit ihr zum Ehbette geeilet. Damit Octavia sie nicht wieder ausdrengen möchte/ sprache sie einen von ihren Bedienten auf/ der muste sie der Buhlerey mit einem Knecht fälschlich beschuldigen. Man peinigte ihre Mägde/ die solches theils bestätigten/ um der Marter zu entgehen. Aber eine von ihnen/ die Pythias, sagte dem Tigellino ins Gesicht: Meiner Frauen Weibliches Glied ist reiner/ als dein Maul seyn mag. Poppea war ein hoffärtiges Weib: massen sie ihre Kutsch-Pferde mit güldnen Huf-Schienen beschlagen lassen. Sie genosse aber der Ehre nicht lang/ und bekame bald ihren Lohn/ indem Nero, A. C. 66 als er von der Rennbahn zu Haus kame/ und von ihr hart angefahren wurde/ ihr mit dem Fuß einen Stoß an ihren schwangern Leib versetzet Satilia Messalina./ daß sie davon sterben müssen. Statilia Messalina, die dritte und lezte/ war des Burgermeisters Attici Vestini Ehefrau: die er ihm nicht allein hinweggenommen/ sondern auch ihn am[Spaltenumbruch] Tag seiner Hochzeit hinrichten lassen. Er hat mit allen dreyen/ kein lebhaftes Kind gezeuget.

Seine Regirung. Er kame/ durch List seiner Mutter/ und durch Bestechung des Leibwacht-Heeres/ zum Regiment/ und konte man wol von ihm sagen/ daß er sich eingedrungen wie ein Fuchs/ geherrschet wie ein Lew/ und wie ein Hund gestorben. In den ersten fünf Jahren/ war er der bäste Fürst von der Welt/ und ward von iederman geliebt: daher das Quinquennium Neronis. Quinquennium Neronis zum Sprüchwort worden/ und nachmals Kaiser Trajanus von ihm gesagt: Es seyen alle Fürsten von Neronis ersten fünf Regirungs-Jahren weit zuruck geblieben. Und dieses hat er seinen beyden Belehrern/ dem Burrho und Senecae, zu dancken gehabt: welche auch/ als er erstlich seine Mutter allein schalten und walten lassen/ solches abgestellet/ und damit seine Autorität gerettet. Er ware gegen dem Raht ganz ehrerbietig und sagte/ so oft sie ihn beehren wolten: Si meruero, wann ich es verdienen werde. Er minderte nicht allein die Auflagen/ sondern unterhielte auch die Edelste unter den Ratsherren/ da mancher jährlich 10000 Gulden bekommen. Er ware so gelind/ daß er/ als Burrhus sein Großhofmeister ihm eine Malefiz-Sache zu unterschreiben vorgelegt/ nach langem Weigern/ sich vernehmen lassen: Er möchte wünschen/ daß er gar nicht schreiben könte. Man hat aber dafür gehalten/ er habe allein den Schalck also zu verbergen gewust und seine Boßheit hinterstellet; die nach Ausgang der fünf Jahre/ erschrecklich hervorgebrochen/ daeben ein Feigenbaum/ unter welchen vor 830 Jahren die beyde Kinder Romulus und Remus waren hingelegt worden/ verdorret/ doch nachmals wieder neu gesprosset: welches man dahin gedeutet/ daß der Caesar-Stamm im Nero aufhören/ und die Kaiser-Würde auf andere kommen würde.

Seine Verartung und Untugenden. Er erlaubte ihm selber alles/ was ihm einfiele/ unbetrachtet/ ob es recht oder unrecht wäre/ und sagte: Alle Fürsten vor ihme hätten nicht gewust/ was ihnen erlaubt sey. Dann er glaubte/ auf gut Machiavellisch/ daß die/ so die Gesetze geben/ den Gesetzen nicht unterworfen seyen: da doch die/ so über andere regiren/ zuvörderst sich selbst regiren/ und nicht allein Ebenbilder des höchsten HErrn im Himmel / sondern auch für die Untern Tugendvorbilder seyn sollen. Wer sich regiren lässt/ der regirt am bästen. Und in dieser Eigenwilligkeit stärkten ihn seine Hofschmeichler/ die ihme immer in die Ohren raunten: Er habe sich nicht zu fürchten/ und er wisse nicht/ daß er Kaiser sey/ der allen zu gebieten/ und deme niemand einzureden habe.

Schwelgerey. Seine Schwelgerey war so übermacht/ daß er von Mittag bis zur Mitternacht Fraß-Mahl gehalten/ darbey das Huren-geschmeiß aufdienen muste. Einsmals lude er die vornehmste Römer/ samt ihren Weibern/ Töchtern und Mägden/ auch die Hurensäcke zusammen: da er die Weinfässer/ um der Kühle willen/ auf dem Wasser schwimmen gemacht/ und am Abend bey hoher Straffe ausruffen

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div>
        <div xml:id="d928">
          <p><pb facs="#f0063" xml:id="pb-930" n="[II (Skulptur), S. 45]"/><cb/>
Lehre übergeben: Deren jener/ als <hi rendition="#aq">Praeceptor,</hi> ihn zu guten Sitten und löblichen Künsten/ dieser aber als Hofmeister/ zu Ritterlichen <hi rendition="#aq">Exercitien</hi> <note place="right">und <hi rendition="#aq">Studien</hi>.</note> und Ubungen/ angewiesen. Er lernte aber insonderheit mahlen/ singen und poetisiren: und ward im letzern so geschickt/ daß er ohn Mühe einen Vers oder <hi rendition="#aq">Carmen</hi> machen konte. Von der <hi rendition="#aq">Philosophia</hi> begriffe er zwar auch etwas/ aber seine Mutter wolte ihn nicht dabey lassen/ mit Vorwand/ daß solche einem Fürsten wenig nutz wäre. Weil ihr aber die <hi rendition="#aq">Astrologi</hi> weissagten/ daß er einmal würde vom Regiment verstossen werden/ als erlernte er vor andern die Poesy und Musik/ womit er in allen Landen fortzukommen ihm getrauet: Daher er ihm auch den Spruch der Griechen/ <hi rendition="#aq">Artem quaevis alit terra,</hi> Kunst und Verstand nehrt in allem Land/ zum Leibspruch erwehlet hat.</p>
          <p xml:id="p930.1"><note place="right">Seine drey Gemahlinnen. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2096 http://d-nb.info/gnd/118589326 http://viaf.org/viaf/59876738">Octavia</persName></hi>.</note> Drey Gemahlinnen/ wurden ihme beygelegt. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2096 http://d-nb.info/gnd/118589326 http://viaf.org/viaf/59876738">Octavia</persName>,</hi>die erste/ war <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-543 http://d-nb.info/gnd/118521063 http://viaf.org/viaf/87172361">Kaisers <hi rendition="#aq">Claudii</hi></persName> Tochter/ und seine Stief-Schwester: die er in seinem 16 Jahre geheuratet/ nachdem ihn der <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-543 http://d-nb.info/gnd/118521063 http://viaf.org/viaf/87172361">Kaiser</persName> zum Sohn angenommen. Aber er hatte ihrer bald genug/ und konte neben ihr nicht lang ziehen/ weil sie nicht seiner Farbe/ nämlich nicht Lasterhaft ware. Also trachtete er/ von ihr sich ledig zu machen/ nach dem Tod ihres Vatters/ und als man ihn davon abhielte/ mit dem Einwurf/ daß er auch das Heurat-gut/ verstehe das Kaiserthum/ würde wieder abtreten müssen/ sagte er: es muß der <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2096 http://d-nb.info/gnd/118589326 http://viaf.org/viaf/59876738">Octaviae</persName></hi> genug seyn/ daß sie bey mir eine Frau worden. Er ware oftmals willens/ sie zu erwürgen. Endlich <date when="0064"><hi rendition="#aq">A. C.</hi> 64</date> ließe er sie von sich/ mit Vorwand/ daß sie unfruchtbar wäre. Als aber das Römische Volck hierüber murrete und auf ihn schalte/ verwiese er sie gar/ und brachte <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1108 http://d-nb.info/gnd/119403706 http://viaf.org/viaf/45110887">Poppea</persName></hi> folgends ein Geschrey von ihr aus/ daß sie mit einem Knecht gebuhlet hätte: weswegen er sie hinrichten lassen.</p>
          <p xml:id="p930.2"><note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1108 http://d-nb.info/gnd/119403706 http://viaf.org/viaf/45110887">Poppea Sabina</persName></hi>.</note> Die zweyte/ <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1108 http://d-nb.info/gnd/119403706 http://viaf.org/viaf/45110887">Poppea Sabina</persName>, <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-979 http://d-nb.info/gnd/118787357 http://viaf.org/viaf/84036319">Salvii Ottonis</persName></hi> (der hernach Kaiser worden) Ehefrau/ ware Ursach am Tode der Ersten/ indem sie durch ihren Mann sich an den Kaiser verknüpfen lassen: der dann/ aus innigster Liebe gegen ihr/ 12 Tage nach besagter Ehescheidung/ mit ihr zum Ehbette geeilet. Damit <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2096 http://d-nb.info/gnd/118589326 http://viaf.org/viaf/59876738">Octavia</persName></hi> sie nicht wieder ausdrengen möchte/ sprache sie einen von ihren Bedienten auf/ der <choice><sic>mnste</sic><corr>muste</corr></choice> sie der Buhlerey mit einem Knecht fälschlich beschuldigen. Man peinigte ihre Mägde/ die solches theils bestätigten/ um der Marter zu entgehen. Aber eine von ihnen/ die <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-5632">Pythias</persName>,</hi> sagte dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2109">Tigellino</persName></hi> ins Gesicht: Meiner Frauen Weibliches Glied ist reiner/ als dein Maul seyn mag. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1108 http://d-nb.info/gnd/119403706 http://viaf.org/viaf/45110887">Poppea</persName></hi> war ein hoffärtiges Weib: massen sie ihre Kutsch-Pferde mit güldnen Huf-Schienen beschlagen lassen. Sie genosse aber der Ehre nicht lang/ und bekame bald ihren Lohn/ indem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-219 http://d-nb.info/gnd/118586998 http://www.getty.edu/vow/ULANFullDisplay?find=&amp;role=&amp;nation=&amp;subjectid=500115696 http://viaf.org/viaf/84036175">Nero</persName>,</hi> <date rendition="#aq" when="0066">A. C. 66</date> als er von der Rennbahn zu Haus kame/ und von ihr hart angefahren wurde/ ihr mit dem Fuß einen Stoß an ihren schwangern Leib versetzet <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2097 http://d-nb.info/gnd/142508527 http://viaf.org/viaf/139159910"><choice><sic>Satilia Massalina</sic><corr>Satilia Messalina</corr></choice></persName></hi>.</note>/ daß sie davon sterben müssen. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2097 http://d-nb.info/gnd/142508527 http://viaf.org/viaf/139159910">Statilia Messalina</persName>,</hi> die dritte und lezte/ war des Burgermeisters <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4639">Attici Vestini</persName></hi> Ehefrau: die er ihm nicht allein hinweggenommen/ sondern auch ihn am<cb/>
Tag seiner Hochzeit hinrichten lassen. Er hat mit allen dreyen/ kein lebhaftes Kind gezeuget.</p>
          <p xml:id="p930.3"><note place="right">Seine Regirung.</note> Er kame/ durch List seiner <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1567 http://d-nb.info/gnd/11864405X http://viaf.org/viaf/87873347">Mutter</persName>/ und durch Bestechung des Leibwacht-Heeres/ zum Regiment/ und konte man wol von ihm sagen/ daß er sich eingedrungen wie ein Fuchs/ geherrschet wie ein Lew/ und wie ein Hund gestorben. In den ersten fünf Jahren/ war er der bäste Fürst von der Welt/ und ward von iederman geliebt: daher das <note place="right"><hi rendition="#aq">Quinquennium Neronis.</hi></note> <hi rendition="#aq">Quinquennium Neronis</hi> zum Sprüchwort worden/ und nachmals <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-137 http://d-nb.info/gnd/118623567 http://viaf.org/viaf/9984337">Kaiser <hi rendition="#aq">Trajanus</hi></persName> von ihm gesagt: Es seyen alle Fürsten von <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-219 http://d-nb.info/gnd/118586998 http://www.getty.edu/vow/ULANFullDisplay?find=&amp;role=&amp;nation=&amp;subjectid=500115696 http://viaf.org/viaf/84036175">Neronis</persName></hi> ersten fünf Regirungs-Jahren weit zuruck geblieben. Und dieses hat er seinen beyden Belehrern/ dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2110">Burrho</persName></hi> und <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-842 http://d-nb.info/gnd/118613200 http://viaf.org/viaf/90637919">Senecae</persName>,</hi> zu dancken gehabt: welche auch/ als er erstlich seine Mutter allein schalten und walten lassen/ solches abgestellet/ und damit seine <hi rendition="#aq">Autorität</hi> gerettet. Er ware gegen dem Raht ganz ehrerbietig und sagte/ so oft sie ihn beehren wolten: <hi rendition="#aq">Si meruero,</hi> wann ich es verdienen werde. Er minderte nicht allein die Auflagen/ sondern unterhielte auch die Edelste unter den Ratsherren/ da mancher jährlich 10000 Gulden bekommen. Er ware so gelind/ daß er/ als <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2110">Burrhus</persName></hi> sein Großhofmeister ihm eine <hi rendition="#aq">Malefiz</hi>-Sache zu unterschreiben vorgelegt/ nach langem Weigern/ sich vernehmen lassen: Er möchte wünschen/ daß er gar nicht schreiben könte. Man hat aber dafür gehalten/ er habe allein den Schalck also zu verbergen gewust und seine Boßheit hinterstellet; die nach Ausgang der fünf Jahre/ erschrecklich hervorgebrochen/ daeben ein Feigenbaum/ unter welchen vor 830 Jahren die beyde Kinder <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-548 http://d-nb.info/gnd/118749617 http://viaf.org/viaf/89106867">Romulus</persName></hi> und <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-547 http://d-nb.info/gnd/119383012 http://viaf.org/viaf/27880394">Remus</persName></hi> waren hingelegt worden/ verdorret/ doch nachmals wieder neu gesprosset: welches man dahin gedeutet/ daß der <hi rendition="#aq">Caesar</hi>-Stamm im <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-219 http://d-nb.info/gnd/118586998 http://www.getty.edu/vow/ULANFullDisplay?find=&amp;role=&amp;nation=&amp;subjectid=500115696 http://viaf.org/viaf/84036175">Nero</persName></hi> aufhören/ und die Kaiser-Würde auf andere kommen würde.</p>
          <p xml:id="p930.4"><note place="right">Seine Verartung und Untugenden.</note> Er erlaubte ihm selber alles/ was ihm einfiele/ unbetrachtet/ ob es recht oder unrecht wäre/ und sagte: Alle Fürsten vor ihme hätten nicht gewust/ was ihnen erlaubt sey. Dann er glaubte/ auf gut Machiavellisch/ daß die/ so die Gesetze geben/ den Gesetzen nicht unterworfen seyen: da doch die/ so über andere regiren/ zuvörderst sich selbst regiren/ und nicht allein Ebenbilder des höchsten HErrn im Himmel / sondern auch für die Untern Tugendvorbilder seyn sollen. Wer sich regiren lässt/ der regirt am bästen. Und in dieser Eigenwilligkeit stärkten ihn seine Hofschmeichler/ die ihme immer in die Ohren raunten: Er habe sich nicht zu fürchten/ und er wisse nicht/ daß er Kaiser sey/ der allen zu gebieten/ und deme niemand einzureden habe.</p>
          <p xml:id="p930.5"><note place="right">Schwelgerey.</note> Seine Schwelgerey war so übermacht/ daß er von Mittag bis zur Mitternacht Fraß-Mahl gehalten/ darbey das Huren-geschmeiß aufdienen muste. Einsmals lude er die vornehmste Römer/ samt ihren Weibern/ Töchtern und Mägden/ auch die Hurensäcke zusammen: da er die Weinfässer/ um der Kühle willen/ auf dem Wasser schwimmen gemacht/ und am Abend bey hoher Straffe ausruffen
</p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[II (Skulptur), S. 45]/0063] Lehre übergeben: Deren jener/ als Praeceptor, ihn zu guten Sitten und löblichen Künsten/ dieser aber als Hofmeister/ zu Ritterlichen Exercitien und Ubungen/ angewiesen. Er lernte aber insonderheit mahlen/ singen und poetisiren: und ward im letzern so geschickt/ daß er ohn Mühe einen Vers oder Carmen machen konte. Von der Philosophia begriffe er zwar auch etwas/ aber seine Mutter wolte ihn nicht dabey lassen/ mit Vorwand/ daß solche einem Fürsten wenig nutz wäre. Weil ihr aber die Astrologi weissagten/ daß er einmal würde vom Regiment verstossen werden/ als erlernte er vor andern die Poesy und Musik/ womit er in allen Landen fortzukommen ihm getrauet: Daher er ihm auch den Spruch der Griechen/ Artem quaevis alit terra, Kunst und Verstand nehrt in allem Land/ zum Leibspruch erwehlet hat. und Studien. Drey Gemahlinnen/ wurden ihme beygelegt. Octavia,die erste/ war Kaisers Claudii Tochter/ und seine Stief-Schwester: die er in seinem 16 Jahre geheuratet/ nachdem ihn der Kaiser zum Sohn angenommen. Aber er hatte ihrer bald genug/ und konte neben ihr nicht lang ziehen/ weil sie nicht seiner Farbe/ nämlich nicht Lasterhaft ware. Also trachtete er/ von ihr sich ledig zu machen/ nach dem Tod ihres Vatters/ und als man ihn davon abhielte/ mit dem Einwurf/ daß er auch das Heurat-gut/ verstehe das Kaiserthum/ würde wieder abtreten müssen/ sagte er: es muß der Octaviae genug seyn/ daß sie bey mir eine Frau worden. Er ware oftmals willens/ sie zu erwürgen. Endlich A. C. 64 ließe er sie von sich/ mit Vorwand/ daß sie unfruchtbar wäre. Als aber das Römische Volck hierüber murrete und auf ihn schalte/ verwiese er sie gar/ und brachte Poppea folgends ein Geschrey von ihr aus/ daß sie mit einem Knecht gebuhlet hätte: weswegen er sie hinrichten lassen. Seine drey Gemahlinnen. Octavia. Die zweyte/ Poppea Sabina, Salvii Ottonis (der hernach Kaiser worden) Ehefrau/ ware Ursach am Tode der Ersten/ indem sie durch ihren Mann sich an den Kaiser verknüpfen lassen: der dann/ aus innigster Liebe gegen ihr/ 12 Tage nach besagter Ehescheidung/ mit ihr zum Ehbette geeilet. Damit Octavia sie nicht wieder ausdrengen möchte/ sprache sie einen von ihren Bedienten auf/ der muste sie der Buhlerey mit einem Knecht fälschlich beschuldigen. Man peinigte ihre Mägde/ die solches theils bestätigten/ um der Marter zu entgehen. Aber eine von ihnen/ die Pythias, sagte dem Tigellino ins Gesicht: Meiner Frauen Weibliches Glied ist reiner/ als dein Maul seyn mag. Poppea war ein hoffärtiges Weib: massen sie ihre Kutsch-Pferde mit güldnen Huf-Schienen beschlagen lassen. Sie genosse aber der Ehre nicht lang/ und bekame bald ihren Lohn/ indem Nero, A. C. 66 als er von der Rennbahn zu Haus kame/ und von ihr hart angefahren wurde/ ihr mit dem Fuß einen Stoß an ihren schwangern Leib versetzet / daß sie davon sterben müssen. Statilia Messalina, die dritte und lezte/ war des Burgermeisters Attici Vestini Ehefrau: die er ihm nicht allein hinweggenommen/ sondern auch ihn am Tag seiner Hochzeit hinrichten lassen. Er hat mit allen dreyen/ kein lebhaftes Kind gezeuget. Poppea Sabina. Satilia Messalina. Er kame/ durch List seiner Mutter/ und durch Bestechung des Leibwacht-Heeres/ zum Regiment/ und konte man wol von ihm sagen/ daß er sich eingedrungen wie ein Fuchs/ geherrschet wie ein Lew/ und wie ein Hund gestorben. In den ersten fünf Jahren/ war er der bäste Fürst von der Welt/ und ward von iederman geliebt: daher das Quinquennium Neronis zum Sprüchwort worden/ und nachmals Kaiser Trajanus von ihm gesagt: Es seyen alle Fürsten von Neronis ersten fünf Regirungs-Jahren weit zuruck geblieben. Und dieses hat er seinen beyden Belehrern/ dem Burrho und Senecae, zu dancken gehabt: welche auch/ als er erstlich seine Mutter allein schalten und walten lassen/ solches abgestellet/ und damit seine Autorität gerettet. Er ware gegen dem Raht ganz ehrerbietig und sagte/ so oft sie ihn beehren wolten: Si meruero, wann ich es verdienen werde. Er minderte nicht allein die Auflagen/ sondern unterhielte auch die Edelste unter den Ratsherren/ da mancher jährlich 10000 Gulden bekommen. Er ware so gelind/ daß er/ als Burrhus sein Großhofmeister ihm eine Malefiz-Sache zu unterschreiben vorgelegt/ nach langem Weigern/ sich vernehmen lassen: Er möchte wünschen/ daß er gar nicht schreiben könte. Man hat aber dafür gehalten/ er habe allein den Schalck also zu verbergen gewust und seine Boßheit hinterstellet; die nach Ausgang der fünf Jahre/ erschrecklich hervorgebrochen/ daeben ein Feigenbaum/ unter welchen vor 830 Jahren die beyde Kinder Romulus und Remus waren hingelegt worden/ verdorret/ doch nachmals wieder neu gesprosset: welches man dahin gedeutet/ daß der Caesar-Stamm im Nero aufhören/ und die Kaiser-Würde auf andere kommen würde. Seine Regirung. Quinquennium Neronis. Er erlaubte ihm selber alles/ was ihm einfiele/ unbetrachtet/ ob es recht oder unrecht wäre/ und sagte: Alle Fürsten vor ihme hätten nicht gewust/ was ihnen erlaubt sey. Dann er glaubte/ auf gut Machiavellisch/ daß die/ so die Gesetze geben/ den Gesetzen nicht unterworfen seyen: da doch die/ so über andere regiren/ zuvörderst sich selbst regiren/ und nicht allein Ebenbilder des höchsten HErrn im Himmel / sondern auch für die Untern Tugendvorbilder seyn sollen. Wer sich regiren lässt/ der regirt am bästen. Und in dieser Eigenwilligkeit stärkten ihn seine Hofschmeichler/ die ihme immer in die Ohren raunten: Er habe sich nicht zu fürchten/ und er wisse nicht/ daß er Kaiser sey/ der allen zu gebieten/ und deme niemand einzureden habe. Seine Verartung und Untugenden. Seine Schwelgerey war so übermacht/ daß er von Mittag bis zur Mitternacht Fraß-Mahl gehalten/ darbey das Huren-geschmeiß aufdienen muste. Einsmals lude er die vornehmste Römer/ samt ihren Weibern/ Töchtern und Mägden/ auch die Hurensäcke zusammen: da er die Weinfässer/ um der Kühle willen/ auf dem Wasser schwimmen gemacht/ und am Abend bey hoher Straffe ausruffen Schwelgerey.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Sandrart.net: Bereitstellung der Texttranskription in XML/TEI. (2013-05-21T09:54:31Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme aus sandrart.net entsprechen muss.
Sandrart.net: Bereitstellung der Bilddigitalisate. (2013-05-21T09:54:31Z)
Frederike Neuber: Konvertierung nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2013-05-21T09:54:31Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Der Zeilenfall wurde nicht übernommen.
  • Bei Worttrennungen am Spalten- oder Seitenumbruch, steht das gesamte Wort auf der vorhergehenden Spalte bzw. Seite.
  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Übergeschriebenes „e“ über „a“, „o“ und „u“ wird als „ä“, „ö“, „ü“ transkribiert.
  • Rundes r (ꝛ) wird als normales r (r) wiedergegeben bzw. in der Kombination ꝛc. als et (etc.) aufgelöst.
  • Die Majuskel J im Frakturdruck wird in der Transkription je nach Lautwert als I bzw. J wiedergegeben.
  • Kolumnentitel, Bogensignaturen und Kustoden werden nicht erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/63
Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679, S. [II (Skulptur), S. 45]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/63>, abgerufen am 30.09.2020.