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Fontane, Theodor: Von vor und nach der Reise. 2. Aufl. Berlin, 1894.

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"Hier meine Dame," sagte der Schaffner und riß dienstfertig die Thür des Coupes auf, um sofort wieder im Gedränge zu verschwinden.

Es war auf einer Kreuzstation drei Stunden vor Köln und im Osten, von wo der Zug kam, zog schon dämmernd der Tag herauf.

Die junge Dame folgte der ihr so bestimmt gegebenen Weisung und stand eben im Begriff in das Coupe einzusteigen, als ihr aus dem Fond desselben ein Herr entgegentrat.

"Pardon", sagte sie: "Ich vermutete ein Damen-Coupe."

"Ein Coupe für Nicht-Raucher, meine Dame. Wenn Sie jedoch befehlen ..." Und er machte Miene, das Coupe zu verlassen.

"Bitte, bleiben Sie, mein Herr ... Nur keine Störungen ... Uebrigens auch schon zu spät."

Und sie nahm ohne weiteres Zögern den sich ihr

„Hier meine Dame,“ sagte der Schaffner und riß dienstfertig die Thür des Coupés auf, um sofort wieder im Gedränge zu verschwinden.

Es war auf einer Kreuzstation drei Stunden vor Köln und im Osten, von wo der Zug kam, zog schon dämmernd der Tag herauf.

Die junge Dame folgte der ihr so bestimmt gegebenen Weisung und stand eben im Begriff in das Coupé einzusteigen, als ihr aus dem Fond desselben ein Herr entgegentrat.

„Pardon“, sagte sie: „Ich vermutete ein Damen-Coupé.“

„Ein Coupé für Nicht-Raucher, meine Dame. Wenn Sie jedoch befehlen …“ Und er machte Miene, das Coupé zu verlassen.

„Bitte, bleiben Sie, mein Herr … Nur keine Störungen … Uebrigens auch schon zu spät.“

Und sie nahm ohne weiteres Zögern den sich ihr

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[39/0041] „Hier meine Dame,“ sagte der Schaffner und riß dienstfertig die Thür des Coupés auf, um sofort wieder im Gedränge zu verschwinden. Es war auf einer Kreuzstation drei Stunden vor Köln und im Osten, von wo der Zug kam, zog schon dämmernd der Tag herauf. Die junge Dame folgte der ihr so bestimmt gegebenen Weisung und stand eben im Begriff in das Coupé einzusteigen, als ihr aus dem Fond desselben ein Herr entgegentrat. „Pardon“, sagte sie: „Ich vermutete ein Damen-Coupé.“ „Ein Coupé für Nicht-Raucher, meine Dame. Wenn Sie jedoch befehlen …“ Und er machte Miene, das Coupé zu verlassen. „Bitte, bleiben Sie, mein Herr … Nur keine Störungen … Uebrigens auch schon zu spät.“ Und sie nahm ohne weiteres Zögern den sich ihr

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Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Georg-August-Universität Göttingen, Theodor Fontane: Große Brandenburger Ausgabe (GBA): Bereitstellung der Texttranskription (mit freundlicher Genehmigung des Aufbau-Verlags Berlin und Weimar). (2014-01-22T15:28:28Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Frederike Neuber, Christian Thomas: Bearbeitung der digitalen Edition. (2014-01-22T15:28:28Z)
Wikimedia Commons: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2014-01-22T15:28:28Z)

Weitere Informationen:

Dieser Volltext wurde im Rahmen der Ausgabe Theodor Fontane: Große Brandenburger Ausgabe (GBA). Begründet und herausgegeben von Gotthard Erler. Berlin: Aufbau-Verlag 1994ff. Fortgeführt von Gabriele Radecke und Heinrich Detering an der Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Georg-August-Universität Göttingen erstellt und erscheint mit freundlicher Genehmigung des Aufbau-Verlags Berlin und Weimar im Deutschen Textarchiv.

Anmerkungen zur Transkription:

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Zitationshilfe: Fontane, Theodor: Von vor und nach der Reise. 2. Aufl. Berlin, 1894, S. 39. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/fontane_reise_1894/41>, abgerufen am 25.06.2019.