Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Winkler, Johann Heinrich: Gedanken von den Eigenschaften, Wirkungen und Ursachen der Electricität. Leipzig, 1744.

Bild:
<< vorherige Seite

Vorrede.
rung zuwege, daß man auch nach seinem
Tode ein Verlangen trug, dasjenige,
was man durch den Ruf von dieser Sa-
che hörte, mit Augen zu sehen. Man
redete nicht nur in Leipzig in den mei-
sten Gesellschaften davon, sondern die
Entdeckungen, mit welchen sich der Herr
Professor Hausen einen besondern Ruhm
erworben hatte, waren auch dem König-
lichen Hofe in Dresden bekannt gewor-
den. Und als Se. Hoheit der Königliche
u. Churprinz, nebst des Prinzens Xave-
rius Königl. Hoheit an der Ostermesse
vorigen Jahres gnädigst geruheten, der
Universität Leipzig durch besondere Merk-
male zu erkennen zu geben, wie ange-
nehm Jhnen die Bemühungen der Ge-
lehrten wären: so würdigten Sie auch
die electrischen Versuche Jhrer Betrach-
tung; und bezeigten über die Erklärung,
welche der hiesige Professor der Physic,
Herr Friedrich Menz dabey zu machen
die Ehre und Gnade hatte, ein ausneh-
mendes Vergnügen. Es geschahe sol-

ches

Vorrede.
rung zuwege, daß man auch nach ſeinem
Tode ein Verlangen trug, dasjenige,
was man durch den Ruf von dieſer Sa-
che hoͤrte, mit Augen zu ſehen. Man
redete nicht nur in Leipzig in den mei-
ſten Geſellſchaften davon, ſondern die
Entdeckungen, mit welchen ſich der Herr
Profeſſor Hauſen einen beſondern Ruhm
erworben hatte, waren auch dem Koͤnig-
lichen Hofe in Dresden bekannt gewor-
den. Und als Se. Hoheit der Koͤnigliche
u. Churprinz, nebſt des Prinzens Xave-
rius Koͤnigl. Hoheit an der Oſtermeſſe
vorigen Jahres gnaͤdigſt geruheten, der
Univerſitaͤt Leipzig durch beſondere Merk-
male zu erkennen zu geben, wie ange-
nehm Jhnen die Bemuͤhungen der Ge-
lehrten waͤren: ſo wuͤrdigten Sie auch
die electriſchen Verſuche Jhrer Betrach-
tung; und bezeigten uͤber die Erklaͤrung,
welche der hieſige Profeſſor der Phyſic,
Herr Friedrich Menz dabey zu machen
die Ehre und Gnade hatte, ein ausneh-
mendes Vergnuͤgen. Es geſchahe ſol-

ches
<TEI>
  <text>
    <front>
      <div n="1">
        <p><pb facs="#f0016"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Vorrede.</hi></fw><lb/>
rung zuwege, daß man auch nach &#x017F;einem<lb/>
Tode ein Verlangen trug, dasjenige,<lb/>
was man durch den Ruf von die&#x017F;er Sa-<lb/>
che ho&#x0364;rte, mit Augen zu &#x017F;ehen. Man<lb/>
redete nicht nur in Leipzig in den mei-<lb/>
&#x017F;ten Ge&#x017F;ell&#x017F;chaften davon, &#x017F;ondern die<lb/>
Entdeckungen, mit welchen &#x017F;ich der Herr<lb/>
Profe&#x017F;&#x017F;or Hau&#x017F;en einen be&#x017F;ondern Ruhm<lb/>
erworben hatte, waren auch dem Ko&#x0364;nig-<lb/>
lichen Hofe in Dresden bekannt gewor-<lb/>
den. Und als Se. Hoheit der Ko&#x0364;nigliche<lb/>
u. Churprinz, neb&#x017F;t des Prinzens Xave-<lb/>
rius Ko&#x0364;nigl. Hoheit an der O&#x017F;terme&#x017F;&#x017F;e<lb/>
vorigen Jahres gna&#x0364;dig&#x017F;t geruheten, der<lb/>
Univer&#x017F;ita&#x0364;t Leipzig durch be&#x017F;ondere Merk-<lb/>
male zu erkennen zu geben, wie ange-<lb/>
nehm Jhnen die Bemu&#x0364;hungen der Ge-<lb/>
lehrten wa&#x0364;ren: &#x017F;o wu&#x0364;rdigten Sie auch<lb/>
die electri&#x017F;chen Ver&#x017F;uche Jhrer Betrach-<lb/>
tung; und bezeigten u&#x0364;ber die Erkla&#x0364;rung,<lb/>
welche der hie&#x017F;ige Profe&#x017F;&#x017F;or der Phy&#x017F;ic,<lb/>
Herr Friedrich Menz dabey zu machen<lb/>
die Ehre und Gnade hatte, ein ausneh-<lb/>
mendes Vergnu&#x0364;gen. Es ge&#x017F;chahe &#x017F;ol-<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">ches</fw><lb/></p>
      </div>
    </front>
  </text>
</TEI>
[0016] Vorrede. rung zuwege, daß man auch nach ſeinem Tode ein Verlangen trug, dasjenige, was man durch den Ruf von dieſer Sa- che hoͤrte, mit Augen zu ſehen. Man redete nicht nur in Leipzig in den mei- ſten Geſellſchaften davon, ſondern die Entdeckungen, mit welchen ſich der Herr Profeſſor Hauſen einen beſondern Ruhm erworben hatte, waren auch dem Koͤnig- lichen Hofe in Dresden bekannt gewor- den. Und als Se. Hoheit der Koͤnigliche u. Churprinz, nebſt des Prinzens Xave- rius Koͤnigl. Hoheit an der Oſtermeſſe vorigen Jahres gnaͤdigſt geruheten, der Univerſitaͤt Leipzig durch beſondere Merk- male zu erkennen zu geben, wie ange- nehm Jhnen die Bemuͤhungen der Ge- lehrten waͤren: ſo wuͤrdigten Sie auch die electriſchen Verſuche Jhrer Betrach- tung; und bezeigten uͤber die Erklaͤrung, welche der hieſige Profeſſor der Phyſic, Herr Friedrich Menz dabey zu machen die Ehre und Gnade hatte, ein ausneh- mendes Vergnuͤgen. Es geſchahe ſol- ches

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744/16
Zitationshilfe: Winkler, Johann Heinrich: Gedanken von den Eigenschaften, Wirkungen und Ursachen der Electricität. Leipzig, 1744, S. . In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744/16>, abgerufen am 16.09.2019.