Winkler, Johann Heinrich: Gedanken von den Eigenschaften, Wirkungen und Ursachen der Electricität. Leipzig, 1744.Der physicalische Theil dem electrisirten Körper entfernet haben, wie-der zurück in den Punct, aus welchem sie her- vorgetrieben worden. Dieses lässet sich deutlich an denen divergen- §. 128. So stark die electrische Materie ei- Denn ein jeglicher Körper wirkt dadurch, §. 129 Jndem ein Körper in die electri- Denn
Der phyſicaliſche Theil dem electriſirten Koͤrper entfernet haben, wie-der zuruͤck in den Punct, aus welchem ſie her- vorgetrieben worden. Dieſes laͤſſet ſich deutlich an denen divergen- §. 128. So ſtark die electriſche Materie ei- Denn ein jeglicher Koͤrper wirkt dadurch, §. 129 Jndem ein Koͤrper in die electri- Denn
<TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <p><pb n="94" facs="#f0126"/><fw type="header" place="top"><hi rendition="#b">Der phyſicaliſche Theil</hi></fw><lb/> dem electriſirten Koͤrper entfernet haben, wie-<lb/> der zuruͤck in den Punct, aus welchem ſie her-<lb/> vorgetrieben worden.</p><lb/> <p>Dieſes laͤſſet ſich deutlich an denen divergen-<lb/> ten Strahlen wahrnehmen, welche aus den Spi-<lb/> tzen electriſirter Metalle, oder einer electriſirten<lb/> Brodtrinde entſpringen (§. 56). Es ſind aber<lb/> dieſe Strahlen die electriſche Materie: indem<lb/> die leuchten Koͤrperchen durch ſie in huͤpfende<lb/> Bewegungen geſetzet werden.</p> </div><lb/> <div n="4"> <head>§. 128.</head> <p>So ſtark die electriſche Materie ei-<lb/> nes electriſirten Koͤrpers in einen andern wirkt:<lb/> ſo ſtark wirkt dieſer in die Theilchen, welche<lb/> ihn beruͤhren, zuruͤck.</p><lb/> <p>Denn ein jeglicher Koͤrper wirkt dadurch,<lb/> daß er eine widerſtehende Kraft hat, in den-<lb/> jenigen, der in ihn wirkt, zuruͤck. Und die<lb/> Gegenwirkung iſt der Wirkung allezeit gleich.</p> </div><lb/> <div n="4"> <head>§. 129</head> <p>Jndem ein Koͤrper in die electri-<lb/> ſche Materie zuruͤck wirkt: ſo verliehret er von<lb/> ſeiner Schwere ſo viel, als die Groͤße der<lb/> Wirkung iſt, womit ihn die electriſche Mate-<lb/> rie ſtoͤßt.</p><lb/> <fw type="catch" place="bottom">Denn</fw><lb/> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [94/0126]
Der phyſicaliſche Theil
dem electriſirten Koͤrper entfernet haben, wie-
der zuruͤck in den Punct, aus welchem ſie her-
vorgetrieben worden.
Dieſes laͤſſet ſich deutlich an denen divergen-
ten Strahlen wahrnehmen, welche aus den Spi-
tzen electriſirter Metalle, oder einer electriſirten
Brodtrinde entſpringen (§. 56). Es ſind aber
dieſe Strahlen die electriſche Materie: indem
die leuchten Koͤrperchen durch ſie in huͤpfende
Bewegungen geſetzet werden.
§. 128.So ſtark die electriſche Materie ei-
nes electriſirten Koͤrpers in einen andern wirkt:
ſo ſtark wirkt dieſer in die Theilchen, welche
ihn beruͤhren, zuruͤck.
Denn ein jeglicher Koͤrper wirkt dadurch,
daß er eine widerſtehende Kraft hat, in den-
jenigen, der in ihn wirkt, zuruͤck. Und die
Gegenwirkung iſt der Wirkung allezeit gleich.
§. 129Jndem ein Koͤrper in die electri-
ſche Materie zuruͤck wirkt: ſo verliehret er von
ſeiner Schwere ſo viel, als die Groͤße der
Wirkung iſt, womit ihn die electriſche Mate-
rie ſtoͤßt.
Denn
Suche im WerkInformationen zum Werk
Download dieses Werks
XML (TEI P5) ·
HTML ·
Text Metadaten zum WerkTEI-Header · CMDI · Dublin Core Ansichten dieser Seite
Voyant Tools
|
URL zu diesem Werk: | https://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744 |
URL zu dieser Seite: | https://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744/126 |
Zitationshilfe: | Winkler, Johann Heinrich: Gedanken von den Eigenschaften, Wirkungen und Ursachen der Electricität. Leipzig, 1744, S. 94. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/winkler_gedanken_1744/126>, abgerufen am 28.02.2025. |