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Allgemeine Auswanderungs-Zeitung. Nr. 57. Rudolstadt, 1. November 1847.

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Empfangen Sie die Versicherung unserer gänzlichen Hingabe
und ungetheilten Liebe.

   Die dankbaren Einwohner von Friedrichsburg.
Ernst Dannheim. Ferd. Schulze. F. Kiehne. Joh. Braun. Heinr. Newig.
Peter Engelmann. W. Tiel. Daniel Weyershausen. Carl Meier. Aug.
Spilker. Ch. Fuge. H. A. Heimann. Chr. Althaus. Phil. Klärner.
F. Schulz. Conr. Wittneben. Joh. Christ. A. Krieger. Fr. Suchhard.
W. Schandau. Christ. Voges. J. Leyendeker. Friedr. Metzger. Christ.
A. Hahn. H. Jordan. Joh. Metzger. Friedr. Pape. H. Bierschwalbe.
Heinr. Winkel. Heinr. Schmidt. Johann Leyendecker. Jac. Hart. Joh.
Keller. Ant. Menges. J. C. Keller. H. Basse. Ad. Hermann. Carl
Weyrich. Gottl. Fischer. Mart. Helmuth. J. P. Keller. D. Wamel.
C. Marschall. Kaspar Danz. Phil. Simon. Jac. Wurzbach. L. Meyer.
E. Plümke. Fr. Budde. Fr. Leiferte. Jac. Röder. G. Bader. Ph. Mahr.
Wilh. Stieren. F. Kutscher. E. Susmann. J. R. Schmidt. Carl Usener.
Joh. Mahr. Mart. Mahr. Heinr. Gadt. Pet. Honig. H. Kammlah.
Konr. Welge. Chr. Brinkwolf. Peter Behrens. Conr. Mund. Friedr.
Bahndge ec.
Gedicht,
welches dem Kolonial = Director F. Shnbbert nebst einem gestickten Kissen
vor seiner Abreise nach Austin bei einer Fackel = Musik von 800 Bürgern
Friedrichsburgs überreicht wurde:
   
Verehrter, nimm dieß kleine Zeichen
Der Dankbarkeit und Liebe hin,
Daß Sie aus uns'rer Mitte weichen,
Betrübt des braven Mannes Sinn.
   
Mag Jhnen Ruh' es oft gewähren,
Ruh, die dem Geist nothwendig ist,
Mag Kraft stets neu zu Jhnen kehren,
Die Schlummer in das Dasein gießt.
   
Gott schütze Sie auf Jhren Wegen,
Gott, der zu schützen Sie vermag,
Und schenke Jhnen seinen Segen
An jedem neugebornen Tag.
   
Mag er Sie lange noch erhalten
Als Vater dieser neuen Stadt.
Es möge nie die Kraft veralten,
Die segensreich gewirket hat.
   
Dieß ist der Wunsch gethan von Allen,
Die dieses stille Thal umschließt,
Laut soll's von jedem Mund erschallen,
So lang' das Licht noch Sie begrüßt.
   
Bringt uns die Trennung eine Wunde,
O jubelt, Vieles ist uns noch geblieben,
Bald schlägt des Wiedersehens frohe Stunde
Und der Verehrte kehrt zu seinen Lieben.

Dem Herrn F. Shubbert, Director der Kolonie Friedrichs-
burg, von allen dasigen Bürgern gewidmet.

Correspondenz.

   

Eingedenk Jhrer freundlichen Aufforderung in No. 44 Jhres
interessanten Blattes, mache ich mir ein Vergnügen daraus, Jhnen
von Zeit zu Zeit das Neueste, was ich von Brasilien über Aus-
wanderung ec. höre, mitzutheilen.

Aus Rio Grande schreibt man mir um Mitte Juli, daß
in diesem Jahre bis dahin bereits acht Schiffe mit deutschen Aus-
[Spaltenumbruch] wanderern von Hamburg angekommen sind; das letzte, die " An-
tonie ", mit 168 derselben. Alle bekamen von der Regierung noch
freie Fahrt von Rio Grande bis weiter hinauf nach Porto Alegre.

Von der Nothwendigkeit durchdrungen, hatte die Kaufmann-
schaft in Rio Grande in wenigen Tagen eine Summe von
160,000 Milreis (circa 120,000 Rl. Crt.) für den Bau eines
Bugsir = Dampfers unterschrieben. Ein Dampschiff der Art, das
die ankommenden und auch ausgehenden Schiffe über die sehr
gefährliche Barre von Rio Grande schleppen kann, war durchaus
nothwendig. Es gingen jährlich viele Schiffe mit reichen Ladun-
gen im Eingange verloren; während meines Dortseins zählte
man in drei Wochen nicht weniger als fünf totale Verluste! --
Dieses wird in Zukunft verhindert werden können, zum Vortheil
der Menschheit und der Assecuradeurs. -- Auch hatten die Kauf-
leute angefangen, Geld für den Bau einer neuen Börse zu sam-
meln, und dafür in wenigen Tagen 30,000 Milreis zusammen-
gebracht. Jn Rio Grande heißt's also auch: vorwärts! --
Man war darüber aus, einige Ländereien in der Gegend von
Pelotas zu acquiriren, die sich ganz vortrefflich für deutsche
Kolonieen eignen werden. Der Boden ist sehr günstig und der
Absatz der Producte durch die Nähe der Stadt Rio Grande sehr
leicht. Die jetzt nach Porto Alegre gehen, müssen tief in den
Wald hinein und haben wenigstens einen sehr schweren Anfang.

Jn der Provinz S. Paulo, auf der Kaffee=Plantage des
Hrn. Vergueiro ( auf Limeira ) , befanden sich die in diesem
Frühjahr mit den Schiffen "Francisca" und "Merck" von Ham-
burg Ausgewanderten sehr wohl. Es scheint, daß sie mit ihrem
Schicksale sehr zufrieden sind, und werden von den Brasilianern
als ruhige und fleißige Arbeiter sehr gelobt. Ein Glück, daß sie
mit einem so achtungswerthen Manne, wie es Hr. Vergueiro ist,
zu thun haben, -- ein wahrer Freund der Deutschen und Mi-
nister der Justiz. Sonst bin ich, wie Jhnen aus meinen Reise-
briefen und meiner Denkschrift bekannt sein wird, kein Freund
von Engagements, auf freie Passagen begründet.

Die Kolonie Petropolis arbeitet sich ebenfalls wacker
vorwärts. Man erwartete daselbst im September den Besuch der
kaiserlichen Familie, die wahrscheinlich während der heißen Jah-
reszeit dort verweilen wird. Ein protestantischer Prediger wird
noch vor Ende der Schiffahrt von hier über Rio Janeiro nach
Petropolis gehen; für die Katholiken daselbst ist bereits ein deut-
scher Geistlicher vorangegangen. Von Seiten der Regierung wird
für das Wohl der Kolonie in jeder Beziehung nichts versäumt,
und sie muß unter den väterlichen Augen des Kaisers gedeihen.

Die Auswanderungen von hier nach den Vereinigten Staa-
ten sind in diesem Herbst sehr stark, besonders nach Neworleans.
Jch wünsche den Auswanderern dahin denselben glücklichen Er-
folg, den sie nach meiner Ueberzeugung gewiß in Brasilien erfah-
ren haben würden.

Wenn es Jhnen recht ist, so werde ich von Zeit zu Zeit
fortfahren, Jhnen das Neuere, was ich von Brasilien erfahre,
mitzutheilen. -- Jch sehe, die Hamburger Zeitung ( Börsenhalle )
enthält schon wieder eine traurige Schilderung über Auswanderer
in Brasilien. Diese anonymen Mittheilungen werden oft von
den Sclavenhändlern veranlaßt, denen der Zuwachs der weißen
Bevölkerung ein Greuel ist, und die dadurch ihren Handel beein-
trächtigt sehen. Daß es viel arme Teufel in Rio Janeiro gibt,
die gleich bei der Hand sind, gegen das Land und die Regierung
zu schreiben, für ein kleines Honorar irgend eine Lüge in die
Welt bringen, habe ich in Erfahrung gebracht. Wer die Wahr-
heit sagt, braucht seinen Namen nicht zu verschweigen. Jch
schreibe nichts, das ich nicht auch unterzeichne!

Ganz ergebenst   L. F. Kalkmann.

[Spaltenumbruch]
Empfangen Sie die Versicherung unserer gänzlichen Hingabe
und ungetheilten Liebe.

   Die dankbaren Einwohner von Friedrichsburg.
Ernst Dannheim. Ferd. Schulze. F. Kiehne. Joh. Braun. Heinr. Newig.
Peter Engelmann. W. Tiel. Daniel Weyershausen. Carl Meier. Aug.
Spilker. Ch. Fuge. H. A. Heimann. Chr. Althaus. Phil. Klärner.
F. Schulz. Conr. Wittneben. Joh. Christ. A. Krieger. Fr. Suchhard.
W. Schandau. Christ. Voges. J. Leyendeker. Friedr. Metzger. Christ.
A. Hahn. H. Jordan. Joh. Metzger. Friedr. Pape. H. Bierschwalbe.
Heinr. Winkel. Heinr. Schmidt. Johann Leyendecker. Jac. Hart. Joh.
Keller. Ant. Menges. J. C. Keller. H. Basse. Ad. Hermann. Carl
Weyrich. Gottl. Fischer. Mart. Helmuth. J. P. Keller. D. Wamel.
C. Marschall. Kaspar Danz. Phil. Simon. Jac. Wurzbach. L. Meyer.
E. Plümke. Fr. Budde. Fr. Leiferte. Jac. Röder. G. Bader. Ph. Mahr.
Wilh. Stieren. F. Kutscher. E. Susmann. J. R. Schmidt. Carl Usener.
Joh. Mahr. Mart. Mahr. Heinr. Gadt. Pet. Honig. H. Kammlah.
Konr. Welge. Chr. Brinkwolf. Peter Behrens. Conr. Mund. Friedr.
Bahndge ec.
Gedicht,
welches dem Kolonial = Director F. Shnbbert nebst einem gestickten Kissen
vor seiner Abreise nach Austin bei einer Fackel = Musik von 800 Bürgern
Friedrichsburgs überreicht wurde:
   
Verehrter, nimm dieß kleine Zeichen
Der Dankbarkeit und Liebe hin,
Daß Sie aus uns'rer Mitte weichen,
Betrübt des braven Mannes Sinn.
   
Mag Jhnen Ruh' es oft gewähren,
Ruh, die dem Geist nothwendig ist,
Mag Kraft stets neu zu Jhnen kehren,
Die Schlummer in das Dasein gießt.
   
Gott schütze Sie auf Jhren Wegen,
Gott, der zu schützen Sie vermag,
Und schenke Jhnen seinen Segen
An jedem neugebornen Tag.
   
Mag er Sie lange noch erhalten
Als Vater dieser neuen Stadt.
Es möge nie die Kraft veralten,
Die segensreich gewirket hat.
   
Dieß ist der Wunsch gethan von Allen,
Die dieses stille Thal umschließt,
Laut soll's von jedem Mund erschallen,
So lang' das Licht noch Sie begrüßt.
   
Bringt uns die Trennung eine Wunde,
O jubelt, Vieles ist uns noch geblieben,
Bald schlägt des Wiedersehens frohe Stunde
Und der Verehrte kehrt zu seinen Lieben.

Dem Herrn F. Shubbert, Director der Kolonie Friedrichs-
burg, von allen dasigen Bürgern gewidmet.

Correspondenz.

   

Eingedenk Jhrer freundlichen Aufforderung in No. 44 Jhres
interessanten Blattes, mache ich mir ein Vergnügen daraus, Jhnen
von Zeit zu Zeit das Neueste, was ich von Brasilien über Aus-
wanderung ec. höre, mitzutheilen.

Aus Rio Grande schreibt man mir um Mitte Juli, daß
in diesem Jahre bis dahin bereits acht Schiffe mit deutschen Aus-
[Spaltenumbruch] wanderern von Hamburg angekommen sind; das letzte, die „ An-
tonie “, mit 168 derselben. Alle bekamen von der Regierung noch
freie Fahrt von Rio Grande bis weiter hinauf nach Porto Alegre.

Von der Nothwendigkeit durchdrungen, hatte die Kaufmann-
schaft in Rio Grande in wenigen Tagen eine Summe von
160,000 Milreis (circa 120,000 Rl. Crt.) für den Bau eines
Bugsir = Dampfers unterschrieben. Ein Dampschiff der Art, das
die ankommenden und auch ausgehenden Schiffe über die sehr
gefährliche Barre von Rio Grande schleppen kann, war durchaus
nothwendig. Es gingen jährlich viele Schiffe mit reichen Ladun-
gen im Eingange verloren; während meines Dortseins zählte
man in drei Wochen nicht weniger als fünf totale Verluste! --
Dieses wird in Zukunft verhindert werden können, zum Vortheil
der Menschheit und der Assecuradeurs. -- Auch hatten die Kauf-
leute angefangen, Geld für den Bau einer neuen Börse zu sam-
meln, und dafür in wenigen Tagen 30,000 Milreis zusammen-
gebracht. Jn Rio Grande heißt's also auch: vorwärts! --
Man war darüber aus, einige Ländereien in der Gegend von
Pelotas zu acquiriren, die sich ganz vortrefflich für deutsche
Kolonieen eignen werden. Der Boden ist sehr günstig und der
Absatz der Producte durch die Nähe der Stadt Rio Grande sehr
leicht. Die jetzt nach Porto Alegre gehen, müssen tief in den
Wald hinein und haben wenigstens einen sehr schweren Anfang.

Jn der Provinz S. Paulo, auf der Kaffee=Plantage des
Hrn. Vergueiro ( auf Limeira ) , befanden sich die in diesem
Frühjahr mit den Schiffen „Francisca“ und „Merck“ von Ham-
burg Ausgewanderten sehr wohl. Es scheint, daß sie mit ihrem
Schicksale sehr zufrieden sind, und werden von den Brasilianern
als ruhige und fleißige Arbeiter sehr gelobt. Ein Glück, daß sie
mit einem so achtungswerthen Manne, wie es Hr. Vergueiro ist,
zu thun haben, -- ein wahrer Freund der Deutschen und Mi-
nister der Justiz. Sonst bin ich, wie Jhnen aus meinen Reise-
briefen und meiner Denkschrift bekannt sein wird, kein Freund
von Engagements, auf freie Passagen begründet.

Die Kolonie Petropolis arbeitet sich ebenfalls wacker
vorwärts. Man erwartete daselbst im September den Besuch der
kaiserlichen Familie, die wahrscheinlich während der heißen Jah-
reszeit dort verweilen wird. Ein protestantischer Prediger wird
noch vor Ende der Schiffahrt von hier über Rio Janeiro nach
Petropolis gehen; für die Katholiken daselbst ist bereits ein deut-
scher Geistlicher vorangegangen. Von Seiten der Regierung wird
für das Wohl der Kolonie in jeder Beziehung nichts versäumt,
und sie muß unter den väterlichen Augen des Kaisers gedeihen.

Die Auswanderungen von hier nach den Vereinigten Staa-
ten sind in diesem Herbst sehr stark, besonders nach Neworleans.
Jch wünsche den Auswanderern dahin denselben glücklichen Er-
folg, den sie nach meiner Ueberzeugung gewiß in Brasilien erfah-
ren haben würden.

Wenn es Jhnen recht ist, so werde ich von Zeit zu Zeit
fortfahren, Jhnen das Neuere, was ich von Brasilien erfahre,
mitzutheilen. -- Jch sehe, die Hamburger Zeitung ( Börsenhalle )
enthält schon wieder eine traurige Schilderung über Auswanderer
in Brasilien. Diese anonymen Mittheilungen werden oft von
den Sclavenhändlern veranlaßt, denen der Zuwachs der weißen
Bevölkerung ein Greuel ist, und die dadurch ihren Handel beein-
trächtigt sehen. Daß es viel arme Teufel in Rio Janeiro gibt,
die gleich bei der Hand sind, gegen das Land und die Regierung
zu schreiben, für ein kleines Honorar irgend eine Lüge in die
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heit sagt, braucht seinen Namen nicht zu verschweigen. Jch
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Ganz ergebenst   L. F. Kalkmann.
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[446/0004] Empfangen Sie die Versicherung unserer gänzlichen Hingabe und ungetheilten Liebe. Friedrichsburg, den 3. Januar 1847. Die dankbaren Einwohner von Friedrichsburg. Ernst Dannheim. Ferd. Schulze. F. Kiehne. Joh. Braun. Heinr. Newig. Peter Engelmann. W. Tiel. Daniel Weyershausen. Carl Meier. Aug. Spilker. Ch. Fuge. H. A. Heimann. Chr. Althaus. Phil. Klärner. F. Schulz. Conr. Wittneben. Joh. Christ. A. Krieger. Fr. Suchhard. W. Schandau. Christ. Voges. J. Leyendeker. Friedr. Metzger. Christ. A. Hahn. H. Jordan. Joh. Metzger. Friedr. Pape. H. Bierschwalbe. Heinr. Winkel. Heinr. Schmidt. Johann Leyendecker. Jac. Hart. Joh. Keller. Ant. Menges. J. C. Keller. H. Basse. Ad. Hermann. Carl Weyrich. Gottl. Fischer. Mart. Helmuth. J. P. Keller. D. Wamel. C. Marschall. Kaspar Danz. Phil. Simon. Jac. Wurzbach. L. Meyer. E. Plümke. Fr. Budde. Fr. Leiferte. Jac. Röder. G. Bader. Ph. Mahr. Wilh. Stieren. F. Kutscher. E. Susmann. J. R. Schmidt. Carl Usener. Joh. Mahr. Mart. Mahr. Heinr. Gadt. Pet. Honig. H. Kammlah. Konr. Welge. Chr. Brinkwolf. Peter Behrens. Conr. Mund. Friedr. Bahndge ec. Gedicht, welches dem Kolonial = Director F. Shnbbert nebst einem gestickten Kissen vor seiner Abreise nach Austin bei einer Fackel = Musik von 800 Bürgern Friedrichsburgs überreicht wurde: Verehrter, nimm dieß kleine Zeichen Der Dankbarkeit und Liebe hin, Daß Sie aus uns'rer Mitte weichen, Betrübt des braven Mannes Sinn. Mag Jhnen Ruh' es oft gewähren, Ruh, die dem Geist nothwendig ist, Mag Kraft stets neu zu Jhnen kehren, Die Schlummer in das Dasein gießt. Gott schütze Sie auf Jhren Wegen, Gott, der zu schützen Sie vermag, Und schenke Jhnen seinen Segen An jedem neugebornen Tag. Mag er Sie lange noch erhalten Als Vater dieser neuen Stadt. Es möge nie die Kraft veralten, Die segensreich gewirket hat. Dieß ist der Wunsch gethan von Allen, Die dieses stille Thal umschließt, Laut soll's von jedem Mund erschallen, So lang' das Licht noch Sie begrüßt. Bringt uns die Trennung eine Wunde, O jubelt, Vieles ist uns noch geblieben, Bald schlägt des Wiedersehens frohe Stunde Und der Verehrte kehrt zu seinen Lieben. Dem Herrn F. Shubbert, Director der Kolonie Friedrichs- burg, von allen dasigen Bürgern gewidmet. Friedrichsburg, am 1. April 1847. Correspondenz. Bremen, den 23. October 1847. Eingedenk Jhrer freundlichen Aufforderung in No. 44 Jhres interessanten Blattes, mache ich mir ein Vergnügen daraus, Jhnen von Zeit zu Zeit das Neueste, was ich von Brasilien über Aus- wanderung ec. höre, mitzutheilen. Aus Rio Grande schreibt man mir um Mitte Juli, daß in diesem Jahre bis dahin bereits acht Schiffe mit deutschen Aus- wanderern von Hamburg angekommen sind; das letzte, die „ An- tonie “, mit 168 derselben. Alle bekamen von der Regierung noch freie Fahrt von Rio Grande bis weiter hinauf nach Porto Alegre. Von der Nothwendigkeit durchdrungen, hatte die Kaufmann- schaft in Rio Grande in wenigen Tagen eine Summe von 160,000 Milreis (circa 120,000 Rl. Crt.) für den Bau eines Bugsir = Dampfers unterschrieben. Ein Dampschiff der Art, das die ankommenden und auch ausgehenden Schiffe über die sehr gefährliche Barre von Rio Grande schleppen kann, war durchaus nothwendig. Es gingen jährlich viele Schiffe mit reichen Ladun- gen im Eingange verloren; während meines Dortseins zählte man in drei Wochen nicht weniger als fünf totale Verluste! -- Dieses wird in Zukunft verhindert werden können, zum Vortheil der Menschheit und der Assecuradeurs. -- Auch hatten die Kauf- leute angefangen, Geld für den Bau einer neuen Börse zu sam- meln, und dafür in wenigen Tagen 30,000 Milreis zusammen- gebracht. Jn Rio Grande heißt's also auch: vorwärts! -- Man war darüber aus, einige Ländereien in der Gegend von Pelotas zu acquiriren, die sich ganz vortrefflich für deutsche Kolonieen eignen werden. Der Boden ist sehr günstig und der Absatz der Producte durch die Nähe der Stadt Rio Grande sehr leicht. Die jetzt nach Porto Alegre gehen, müssen tief in den Wald hinein und haben wenigstens einen sehr schweren Anfang. Jn der Provinz S. Paulo, auf der Kaffee=Plantage des Hrn. Vergueiro ( auf Limeira ) , befanden sich die in diesem Frühjahr mit den Schiffen „Francisca“ und „Merck“ von Ham- burg Ausgewanderten sehr wohl. Es scheint, daß sie mit ihrem Schicksale sehr zufrieden sind, und werden von den Brasilianern als ruhige und fleißige Arbeiter sehr gelobt. Ein Glück, daß sie mit einem so achtungswerthen Manne, wie es Hr. Vergueiro ist, zu thun haben, -- ein wahrer Freund der Deutschen und Mi- nister der Justiz. Sonst bin ich, wie Jhnen aus meinen Reise- briefen und meiner Denkschrift bekannt sein wird, kein Freund von Engagements, auf freie Passagen begründet. Die Kolonie Petropolis arbeitet sich ebenfalls wacker vorwärts. Man erwartete daselbst im September den Besuch der kaiserlichen Familie, die wahrscheinlich während der heißen Jah- reszeit dort verweilen wird. Ein protestantischer Prediger wird noch vor Ende der Schiffahrt von hier über Rio Janeiro nach Petropolis gehen; für die Katholiken daselbst ist bereits ein deut- scher Geistlicher vorangegangen. Von Seiten der Regierung wird für das Wohl der Kolonie in jeder Beziehung nichts versäumt, und sie muß unter den väterlichen Augen des Kaisers gedeihen. Die Auswanderungen von hier nach den Vereinigten Staa- ten sind in diesem Herbst sehr stark, besonders nach Neworleans. Jch wünsche den Auswanderern dahin denselben glücklichen Er- folg, den sie nach meiner Ueberzeugung gewiß in Brasilien erfah- ren haben würden. Wenn es Jhnen recht ist, so werde ich von Zeit zu Zeit fortfahren, Jhnen das Neuere, was ich von Brasilien erfahre, mitzutheilen. -- Jch sehe, die Hamburger Zeitung ( Börsenhalle ) enthält schon wieder eine traurige Schilderung über Auswanderer in Brasilien. Diese anonymen Mittheilungen werden oft von den Sclavenhändlern veranlaßt, denen der Zuwachs der weißen Bevölkerung ein Greuel ist, und die dadurch ihren Handel beein- trächtigt sehen. Daß es viel arme Teufel in Rio Janeiro gibt, die gleich bei der Hand sind, gegen das Land und die Regierung zu schreiben, für ein kleines Honorar irgend eine Lüge in die Welt bringen, habe ich in Erfahrung gebracht. Wer die Wahr- heit sagt, braucht seinen Namen nicht zu verschweigen. Jch schreibe nichts, das ich nicht auch unterzeichne! Ganz ergebenst L. F. Kalkmann.

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Zitationshilfe: Allgemeine Auswanderungs-Zeitung. Nr. 57. Rudolstadt, 1. November 1847, S. 446. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/nn_auswanderer57_1847/4>, abgerufen am 21.09.2019.