|
Lager ist den Unsrigen zur Beute geworden: auch hat man dem Feinde 6 Fahnen abgenommen. Der General- Major, Fürst Schtscherbatow, bezeuget, daß die Staabs- Officiers, die die Colonnen angeführt, so wie auch die Oberofficiers und die sämmtlichen Truppen mit uner- müdetem Eifer und Tapferkeit beflissen gewesen , ihre Pflicht zu erfüllen. Nach Eroberung der Vestung Perekop wurde der General-Major Braun mit einem Detaschement nach Keslow geschickt, diese Stadt einzunehmen. Er kam den 2ten Julii vor selbiger an, und besetzte sie ohne allen Widerstand. Zwey Schiffe, die daselbst lagen, feuer- ten eine Kanone ab, zogen die Segel auf, und stachen in See. In Keslow haben die Unsrigen 20 Türken zu Gefangenen gemacht, und 3 Kanonen erbeutet. Diese Stadt war in dem elendesten Zustand: und die Gefan- genen erzählen, daß 3 Tage vor Ankunft unserer Trup- pen die Tartaren sie selbst ausgeplündert, und allen vorhanden gewesenen Vorrath in die See geworfen haben. (Der Verfolg morgen.) Parma, den 16 Julii. Don Pietro Zevallos, General-Lieutenant der Armeen Sr. Katholischen Majestät, ist hier von Madrid, und der Marquis von Durfort aus Paris angelanget. Beyde sollen von ihren Souverains eine wichtige Commißion an unserm Hofe auszurichten haben. Livorno, den 17 Julii. Am Montage kamen 2 Rußische Fregatten, die eine von 56 Kanonen und 250 Mann Equipage, und die andere von 36 Kanonen und 92 Mann Equipage, von Gibraltar und Mahon in unserm Haven an. Beschluß der Nachrichten aus London, vom 26 Julii. Vor einigen Tagen wurde Herr John Murray in der Nacht von 6 starken Kerls überfallen, gebunden, gekne- belt, und in einer Kutsche weggeführet. Dieser Mann war bey der Rebellion im Jahr 1745 Secretair des Prä- tendenten. Er hatte Pardon erhalten, vermuthlich durch den Einfluß seines Vaters, Lord Mansfield, dessen Familien-Name noch Murray ist, und wohnte ruhig in seinem Hause, in der Dännemarks-Straße. Zween seiner Entführer sollen seine eigenen Söhne seyn. Es ist kein Zweifel, daß eine genaue Untersuchung werde angestellet werden, um zu erfahren, wo er sich jetzt aufhält, und was die ganze Sache zu bedeuten habe. Von Gloucester wird unterm 20sten Folgendes ge- meldet: Vorigen Donnerstag ist bey Lidney in dieser Grafschaft ein abscheulicher Mord begangen worden. Zwey junge Frauenzimmer, die jüngste Tochter des Herrn William Jones, und Jungfer Gough von Monthmouth, hatten in einem benachbarten Dorfe einen Besuch ab- geleget, und sich wegen eines starken Regens so lange aufgehalten, daß sie erst Abends um 10 Uhr nach ihrer Wohnung zurückgiengen. Unterwegens trafen sie einen Kerl an, den Miß Jones kannte. Er gehörte zu einer Sägemühle, und das freundliche Mädchen wünschte ihm eine gute Nacht. Der Kerl, welcher sie berauben wollte, erboßt, daß er erkannt war, schlug sie beyde todt, und nahm ihnen das Ihrige ab. Die Erschlagenen wur- den bald gefunden. Es ward Lärm gemacht, den Thä- ter zu verfolgen. Er befand sich aber selbst unter denen, die den Mörder suchen sollten, und ward durch das Blut entdecket, welches noch auf seiner Knie klebete. Er wurde in Verhaft genommen, und gestand die That. Die Familien sind über diesen Verlust untröstbar, und Miß Jones sollte in einigen Tagen verheirathet werden. [Spaltenumbruch]
Der Graf von Pignatelli ist als außerordentlicher Ge- sandter des Königs beyder Sicilien hier eingetroffen, um den Grafen Caraccioli abzulösen. Mit einem Englischen Schiffe, welches von dem Wallsischfange in Grönland zu Yarmouth zurückgekom- men ist, hat man die Nachricht erhalten, daß die übri- gen Englischen und Schottländischen Schiffe einen guten Fang gethan hätten, doch wären einige im Eise ge- blieben. Einige Minister sollen erklärt haben, sie würden ihre Stellen niederlegen. Sollte dies geschehen: so würde Lord Chatham gewiß wieder ins Ministerium kommen. Man spricht hier viel von einer Allianz, welche zwischen 2 großen Europäischen Mächten nächstens zu Stande kommen, und in den Angelegenheiten Pohlens eine un- erwartete Veränderung verursachen dürfte. Pohlnische Grenze, vom 29 Julii. Der Oberste Schütz ist mit vieler Ordnung bey War- schau vorbey gegangen. Seine Patrouillen sind gut ge- ordnet gewesen, daß man ihnen, unerachtet sie alle Vor- posten von Warschau berühret, nichts abgewinnen können. Man glaubt, er würde des Sawa Posten in Plocko und Masovien nehmen. Er ist aber näher nach Litthauen ge- gangen, um das dortige glimmende Feuer zu unterhalten. Der Fürst Primas hat seine Equipage zwar seit 14 Ta- gen schon über die Grenze nach Elbingen vorausgeschickt; ihm aber sind, so wie andern Senateurs, als den Bi- schöfen von Cujavien und Wilda, dem Kronküchenmeister von Ponniski u. a. m. Hindernisse vorgefallen, so ihre Reise in die Provinzen vor der Rückkunft des Couriers von Petersburg nicht füglich erlauben. Der Marschall Suski hat seine bey Golcziewo geschlagene Leute aus den Waldungen bey Ostrolenka zu 10 und 5 Mann in die Sommerquartiere entlassen. Nach der Erndte sollen sie sich mit Rekruten wieder einfinden. Den Deserteurs von auswärtigen Truppen scheint die Erndte zu lange zu werden; sie verwechseln daher ihre Quartiere mit den benachbarten Landen. Wien, den 27 Julii. Seit einiger Zeit befindet sich der Fürst August von Lobkowitz aus Prag allhier. Wie man versichert, so ist dieser Herr durch eine unmittelbare Kayserl. Königl. Ordre hieher berufen worden, und hat den Auftrag er- halten, den von dem Grafen Gundacker Colloredo bis- her bekleideten Posten eines Kayserl. Königl. Gesandten am Königl. Spanischen Hofe zu Madrid zu übernehmen, welches auch desto wahrscheinlicher wird, da dieser Herr sowol mit seinen Bedienten, als auch in Ansehung seiner übrigen Equipage bereits verschiedene Veränderungen machen lässet. Die bisher gemachten Kriegs-Anstalten werden noch eifrig betrieben, und man siehet noch täglich starke Tran- sporte, sowol von Artillerie-Bedürfnissen, als auch Ge- wehr-Montirungs- und andern Stücken nach Ungarn abgehen. Auch sollen die von der Artillerie aus Böh- men dahin abgegangene Mannschaften in ihren gegen- wärtigen Quartieren fast Tag und Nacht mit Verfer- tigung sowol scharfer als blinder Patronen beschäfftiget seyn. Von der Reise Sr. Majestät, des Kaysers, dahin, ist zwar der Tag, wann selbige vor sich gehen wird, noch nicht zuverläßig bekannt; man will aber vermuthen, daß solche so bald noch nicht geschehen dürfte, da diese Woche nicht allein der Feldmarschall, Fürst von Kinski, sondern auch der Feldmarschall, Graf von Wallis, und einige andere von der hohen Generalität die Erlaubniß erhalten haben, sich auf einen Monat nach dem Töplitzer [Spaltenumbruch]
Lager iſt den Unſrigen zur Beute geworden: auch hat man dem Feinde 6 Fahnen abgenommen. Der General- Major, Fuͤrſt Schtſcherbatow, bezeuget, daß die Staabs- Officiers, die die Colonnen angefuͤhrt, ſo wie auch die Oberofficiers und die ſaͤmmtlichen Truppen mit uner- muͤdetem Eifer und Tapferkeit befliſſen geweſen , ihre Pflicht zu erfuͤllen. Nach Eroberung der Veſtung Perekop wurde der General-Major Braun mit einem Detaſchement nach Keslow geſchickt, dieſe Stadt einzunehmen. Er kam den 2ten Julii vor ſelbiger an, und beſetzte ſie ohne allen Widerſtand. Zwey Schiffe, die daſelbſt lagen, feuer- ten eine Kanone ab, zogen die Segel auf, und ſtachen in See. In Keslow haben die Unſrigen 20 Tuͤrken zu Gefangenen gemacht, und 3 Kanonen erbeutet. Dieſe Stadt war in dem elendeſten Zuſtand: und die Gefan- genen erzaͤhlen, daß 3 Tage vor Ankunft unſerer Trup- pen die Tartaren ſie ſelbſt ausgepluͤndert, und allen vorhanden geweſenen Vorrath in die See geworfen haben. (Der Verfolg morgen.) Parma, den 16 Julii. Don Pietro Zevallos, General-Lieutenant der Armeen Sr. Katholiſchen Majeſtaͤt, iſt hier von Madrid, und der Marquis von Durfort aus Paris angelanget. Beyde ſollen von ihren Souverains eine wichtige Commißion an unſerm Hofe auszurichten haben. Livorno, den 17 Julii. Am Montage kamen 2 Rußiſche Fregatten, die eine von 56 Kanonen und 250 Mann Equipage, und die andere von 36 Kanonen und 92 Mann Equipage, von Gibraltar und Mahon in unſerm Haven an. Beſchluß der Nachrichten aus London, vom 26 Julii. Vor einigen Tagen wurde Herr John Murray in der Nacht von 6 ſtarken Kerls uͤberfallen, gebunden, gekne- belt, und in einer Kutſche weggefuͤhret. Dieſer Mann war bey der Rebellion im Jahr 1745 Secretair des Praͤ- tendenten. Er hatte Pardon erhalten, vermuthlich durch den Einfluß ſeines Vaters, Lord Mansfield, deſſen Familien-Name noch Murray iſt, und wohnte ruhig in ſeinem Hauſe, in der Daͤnnemarks-Straße. Zween ſeiner Entfuͤhrer ſollen ſeine eigenen Soͤhne ſeyn. Es iſt kein Zweifel, daß eine genaue Unterſuchung werde angeſtellet werden, um zu erfahren, wo er ſich jetzt aufhaͤlt, und was die ganze Sache zu bedeuten habe. Von Glouceſter wird unterm 20ſten Folgendes ge- meldet: Vorigen Donnerſtag iſt bey Lidney in dieſer Grafſchaft ein abſcheulicher Mord begangen worden. Zwey junge Frauenzimmer, die juͤngſte Tochter des Herrn William Jones, und Jungfer Gough von Monthmouth, hatten in einem benachbarten Dorfe einen Beſuch ab- geleget, und ſich wegen eines ſtarken Regens ſo lange aufgehalten, daß ſie erſt Abends um 10 Uhr nach ihrer Wohnung zuruͤckgiengen. Unterwegens trafen ſie einen Kerl an, den Miß Jones kannte. Er gehoͤrte zu einer Saͤgemuͤhle, und das freundliche Maͤdchen wuͤnſchte ihm eine gute Nacht. Der Kerl, welcher ſie berauben wollte, erboßt, daß er erkannt war, ſchlug ſie beyde todt, und nahm ihnen das Ihrige ab. Die Erſchlagenen wur- den bald gefunden. Es ward Laͤrm gemacht, den Thaͤ- ter zu verfolgen. Er befand ſich aber ſelbſt unter denen, die den Moͤrder ſuchen ſollten, und ward durch das Blut entdecket, welches noch auf ſeiner Knie klebete. Er wurde in Verhaft genommen, und geſtand die That. Die Familien ſind uͤber dieſen Verluſt untroͤſtbar, und Miß Jones ſollte in einigen Tagen verheirathet werden. [Spaltenumbruch]
Der Graf von Pignatelli iſt als außerordentlicher Ge- ſandter des Koͤnigs beyder Sicilien hier eingetroffen, um den Grafen Caraccioli abzuloͤſen. Mit einem Engliſchen Schiffe, welches von dem Wallſiſchfange in Groͤnland zu Yarmouth zuruͤckgekom- men iſt, hat man die Nachricht erhalten, daß die uͤbri- gen Engliſchen und Schottlaͤndiſchen Schiffe einen guten Fang gethan haͤtten, doch waͤren einige im Eiſe ge- blieben. Einige Miniſter ſollen erklaͤrt haben, ſie wuͤrden ihre Stellen niederlegen. Sollte dies geſchehen: ſo wuͤrde Lord Chatham gewiß wieder ins Miniſterium kommen. Man ſpricht hier viel von einer Allianz, welche zwiſchen 2 großen Europaͤiſchen Maͤchten naͤchſtens zu Stande kommen, und in den Angelegenheiten Pohlens eine un- erwartete Veraͤnderung verurſachen duͤrfte. Pohlniſche Grenze, vom 29 Julii. Der Oberſte Schuͤtz iſt mit vieler Ordnung bey War- ſchau vorbey gegangen. Seine Patrouillen ſind gut ge- ordnet geweſen, daß man ihnen, unerachtet ſie alle Vor- poſten von Warſchau beruͤhret, nichts abgewinnen koͤnnen. Man glaubt, er wuͤrde des Sawa Poſten in Plocko und Maſovien nehmen. Er iſt aber naͤher nach Litthauen ge- gangen, um das dortige glimmende Feuer zu unterhalten. Der Fuͤrſt Primas hat ſeine Equipage zwar ſeit 14 Ta- gen ſchon uͤber die Grenze nach Elbingen vorausgeſchickt; ihm aber ſind, ſo wie andern Senateurs, als den Bi- ſchoͤfen von Cujavien und Wilda, dem Kronkuͤchenmeiſter von Ponniski u. a. m. Hinderniſſe vorgefallen, ſo ihre Reiſe in die Provinzen vor der Ruͤckkunft des Couriers von Petersburg nicht fuͤglich erlauben. Der Marſchall Suski hat ſeine bey Golcziewo geſchlagene Leute aus den Waldungen bey Oſtrolenka zu 10 und 5 Mann in die Sommerquartiere entlaſſen. Nach der Erndte ſollen ſie ſich mit Rekruten wieder einfinden. Den Deſerteurs von auswaͤrtigen Truppen ſcheint die Erndte zu lange zu werden; ſie verwechſeln daher ihre Quartiere mit den benachbarten Landen. Wien, den 27 Julii. Seit einiger Zeit befindet ſich der Fuͤrſt Auguſt von Lobkowitz aus Prag allhier. Wie man verſichert, ſo iſt dieſer Herr durch eine unmittelbare Kayſerl. Koͤnigl. Ordre hieher berufen worden, und hat den Auftrag er- halten, den von dem Grafen Gundacker Colloredo bis- her bekleideten Poſten eines Kayſerl. Koͤnigl. Geſandten am Koͤnigl. Spaniſchen Hofe zu Madrid zu uͤbernehmen, welches auch deſto wahrſcheinlicher wird, da dieſer Herr ſowol mit ſeinen Bedienten, als auch in Anſehung ſeiner uͤbrigen Equipage bereits verſchiedene Veraͤnderungen machen laͤſſet. Die bisher gemachten Kriegs-Anſtalten werden noch eifrig betrieben, und man ſiehet noch taͤglich ſtarke Tran- ſporte, ſowol von Artillerie-Beduͤrfniſſen, als auch Ge- wehr-Montirungs- und andern Stuͤcken nach Ungarn abgehen. Auch ſollen die von der Artillerie aus Boͤh- men dahin abgegangene Mannſchaften in ihren gegen- waͤrtigen Quartieren faſt Tag und Nacht mit Verfer- tigung ſowol ſcharfer als blinder Patronen beſchaͤfftiget ſeyn. Von der Reiſe Sr. Majeſtaͤt, des Kayſers, dahin, iſt zwar der Tag, wann ſelbige vor ſich gehen wird, noch nicht zuverlaͤßig bekannt; man will aber vermuthen, daß ſolche ſo bald noch nicht geſchehen duͤrfte, da dieſe Woche nicht allein der Feldmarſchall, Fuͤrſt von Kinski, ſondern auch der Feldmarſchall, Graf von Wallis, und einige andere von der hohen Generalitaͤt die Erlaubniß erhalten haben, ſich auf einen Monat nach dem Toͤplitzer [Spaltenumbruch]
<TEI>
<text>
<body>
<div type="jPoliticalNews">
<div xml:id="ar002" type="jArticle">
<p><pb facs="#f0002" n="[2]"/>
Lager iſt den Unſrigen zur Beute geworden: auch hat<lb/>
man dem Feinde 6 Fahnen abgenommen. Der General-<lb/>
Major, Fuͤrſt Schtſcherbatow, bezeuget, daß die Staabs-<lb/>
Officiers, die die Colonnen angefuͤhrt, ſo wie auch die<lb/>
Oberofficiers und die ſaͤmmtlichen Truppen mit uner-<lb/>
muͤdetem Eifer und Tapferkeit befliſſen geweſen , ihre<lb/>
Pflicht zu erfuͤllen.</p><lb/>
<p>Nach Eroberung der Veſtung Perekop wurde der<lb/>
General-Major Braun mit einem Detaſchement nach<lb/>
Keslow geſchickt, dieſe Stadt einzunehmen. Er kam<lb/>
den 2ten Julii vor ſelbiger an, und beſetzte ſie ohne allen<lb/>
Widerſtand. Zwey Schiffe, die daſelbſt lagen, feuer-<lb/>
ten eine Kanone ab, zogen die Segel auf, und ſtachen<lb/>
in See. In Keslow haben die Unſrigen 20 Tuͤrken<lb/>
zu Gefangenen gemacht, und 3 Kanonen erbeutet. Dieſe<lb/>
Stadt war in dem elendeſten Zuſtand: und die Gefan-<lb/>
genen erzaͤhlen, daß 3 Tage vor Ankunft unſerer Trup-<lb/>
pen die Tartaren ſie ſelbſt ausgepluͤndert, und allen<lb/>
vorhanden geweſenen Vorrath in die See geworfen<lb/>
haben. <ref target="/nn_hamburgischer22_1771/ar001"><hi rendition="#right">(Der Verfolg morgen.)</hi></ref> </p>
</div><lb/>
<div type="jArticle">
<dateline> <hi rendition="#c #fr">Parma, den 16 Julii.</hi> </dateline><lb/>
<p>Don Pietro Zevallos, General-Lieutenant der Armeen<lb/>
Sr. Katholiſchen Majeſtaͤt, iſt hier von Madrid, und<lb/>
der Marquis von Durfort aus Paris angelanget. Beyde<lb/>
ſollen von ihren Souverains eine wichtige Commißion<lb/>
an unſerm Hofe auszurichten haben.</p>
</div><lb/>
<div type="jArticle">
<dateline> <hi rendition="#c #fr">Livorno, den 17 Julii.</hi> </dateline><lb/>
<p>Am Montage kamen 2 Rußiſche Fregatten, die eine<lb/>
von 56 Kanonen und 250 Mann Equipage, und die<lb/>
andere von 36 Kanonen und 92 Mann Equipage, von<lb/>
Gibraltar und Mahon in unſerm Haven an.</p>
</div><lb/>
<div xml:id="ar005" type="jArticle">
<head>
<ref target="/nn_hamburgischer20_1771/ar002"> <hi rendition="#c #fr">Beſchluß der Nachrichten aus London,</hi> </ref>
</head><lb/>
<dateline> <hi rendition="#c #fr">vom 26 Julii.</hi> </dateline><lb/>
<p>Vor einigen Tagen wurde Herr John Murray in der<lb/>
Nacht von 6 ſtarken Kerls uͤberfallen, gebunden, gekne-<lb/>
belt, und in einer Kutſche weggefuͤhret. Dieſer Mann<lb/>
war bey der Rebellion im Jahr 1745 Secretair des Praͤ-<lb/>
tendenten. Er hatte Pardon erhalten, vermuthlich<lb/>
durch den Einfluß ſeines Vaters, Lord Mansfield, deſſen<lb/>
Familien-Name noch Murray iſt, und wohnte ruhig in<lb/>
ſeinem Hauſe, in der Daͤnnemarks-Straße. Zween ſeiner<lb/>
Entfuͤhrer ſollen ſeine eigenen Soͤhne ſeyn. Es iſt kein<lb/>
Zweifel, daß eine genaue Unterſuchung werde angeſtellet<lb/>
werden, um zu erfahren, wo er ſich jetzt aufhaͤlt, und<lb/>
was die ganze Sache zu bedeuten habe.</p><lb/>
<p>Von Glouceſter wird unterm 20ſten Folgendes ge-<lb/>
meldet: Vorigen Donnerſtag iſt bey Lidney in dieſer<lb/>
Grafſchaft ein abſcheulicher Mord begangen worden.<lb/>
Zwey junge Frauenzimmer, die juͤngſte Tochter des Herrn<lb/>
William Jones, und Jungfer Gough von Monthmouth,<lb/>
hatten in einem benachbarten Dorfe einen Beſuch ab-<lb/>
geleget, und ſich wegen eines ſtarken Regens ſo lange<lb/>
aufgehalten, daß ſie erſt Abends um 10 Uhr nach ihrer<lb/>
Wohnung zuruͤckgiengen. Unterwegens trafen ſie einen<lb/>
Kerl an, den Miß Jones kannte. Er gehoͤrte zu einer<lb/>
Saͤgemuͤhle, und das freundliche Maͤdchen wuͤnſchte<lb/>
ihm eine gute Nacht. Der Kerl, welcher ſie berauben<lb/>
wollte, erboßt, daß er erkannt war, ſchlug ſie beyde todt,<lb/>
und nahm ihnen das Ihrige ab. Die Erſchlagenen wur-<lb/>
den bald gefunden. Es ward Laͤrm gemacht, den Thaͤ-<lb/>
ter zu verfolgen. Er befand ſich aber ſelbſt unter denen,<lb/>
die den Moͤrder ſuchen ſollten, und ward durch das<lb/>
Blut entdecket, welches noch auf ſeiner Knie klebete.</p><lb/>
<p>Er wurde in Verhaft genommen, und geſtand die That.<lb/>
Die Familien ſind uͤber dieſen Verluſt untroͤſtbar, und<lb/>
Miß Jones ſollte in einigen Tagen verheirathet werden.</p><lb/>
<cb/>
<p>Der Graf von Pignatelli iſt als außerordentlicher Ge-<lb/>
ſandter des Koͤnigs beyder Sicilien hier eingetroffen,<lb/>
um den Grafen Caraccioli abzuloͤſen.</p><lb/>
<p>Mit einem Engliſchen Schiffe, welches von dem<lb/>
Wallſiſchfange in Groͤnland zu Yarmouth zuruͤckgekom-<lb/>
men iſt, hat man die Nachricht erhalten, daß die uͤbri-<lb/>
gen Engliſchen und Schottlaͤndiſchen Schiffe einen guten<lb/>
Fang gethan haͤtten, doch waͤren einige im Eiſe ge-<lb/>
blieben.</p><lb/>
<p>Einige Miniſter ſollen erklaͤrt haben, ſie wuͤrden ihre<lb/>
Stellen niederlegen. Sollte dies geſchehen: ſo wuͤrde<lb/>
Lord Chatham gewiß wieder ins Miniſterium kommen.</p><lb/>
<p>Man ſpricht hier viel von einer Allianz, welche zwiſchen<lb/>
2 großen Europaͤiſchen Maͤchten naͤchſtens zu Stande<lb/>
kommen, und in den Angelegenheiten Pohlens eine un-<lb/>
erwartete Veraͤnderung verurſachen duͤrfte.</p>
</div><lb/>
<div type="jArticle">
<dateline> <hi rendition="#c #fr">Pohlniſche Grenze, vom 29 Julii.</hi> </dateline><lb/>
<p>Der Oberſte Schuͤtz iſt mit vieler Ordnung bey War-<lb/>
ſchau vorbey gegangen. Seine Patrouillen ſind gut ge-<lb/>
ordnet geweſen, daß man ihnen, unerachtet ſie alle Vor-<lb/>
poſten von Warſchau beruͤhret, nichts abgewinnen koͤnnen.<lb/>
Man glaubt, er wuͤrde des Sawa Poſten in Plocko und<lb/>
Maſovien nehmen. Er iſt aber naͤher nach Litthauen ge-<lb/>
gangen, um das dortige glimmende Feuer zu unterhalten.<lb/>
Der Fuͤrſt Primas hat ſeine Equipage zwar ſeit 14 Ta-<lb/>
gen ſchon uͤber die Grenze nach Elbingen vorausgeſchickt;<lb/>
ihm aber ſind, ſo wie andern Senateurs, als den Bi-<lb/>
ſchoͤfen von Cujavien und Wilda, dem Kronkuͤchenmeiſter<lb/>
von Ponniski u. a. m. Hinderniſſe vorgefallen, ſo ihre<lb/>
Reiſe in die Provinzen vor der Ruͤckkunft des Couriers<lb/>
von Petersburg nicht fuͤglich erlauben. Der Marſchall<lb/>
Suski hat ſeine bey Golcziewo geſchlagene Leute aus<lb/>
den Waldungen bey Oſtrolenka zu 10 und 5 Mann in<lb/>
die Sommerquartiere entlaſſen. Nach der Erndte ſollen<lb/>
ſie ſich mit Rekruten wieder einfinden. Den Deſerteurs<lb/>
von auswaͤrtigen Truppen ſcheint die Erndte zu lange<lb/>
zu werden; ſie verwechſeln daher ihre Quartiere mit<lb/>
den benachbarten Landen.</p>
</div><lb/>
<div type="jArticle">
<dateline> <hi rendition="#c #fr">Wien, den 27 Julii.</hi> </dateline><lb/>
<p>Seit einiger Zeit befindet ſich der Fuͤrſt Auguſt von<lb/>
Lobkowitz aus Prag allhier. Wie man verſichert, ſo iſt<lb/>
dieſer Herr durch eine unmittelbare Kayſerl. Koͤnigl.<lb/>
Ordre hieher berufen worden, und hat den Auftrag er-<lb/>
halten, den von dem Grafen Gundacker Colloredo bis-<lb/>
her bekleideten Poſten eines Kayſerl. Koͤnigl. Geſandten<lb/>
am Koͤnigl. Spaniſchen Hofe zu Madrid zu uͤbernehmen,<lb/>
welches auch deſto wahrſcheinlicher wird, da dieſer Herr<lb/>
ſowol mit ſeinen Bedienten, als auch in Anſehung ſeiner<lb/>
uͤbrigen Equipage bereits verſchiedene Veraͤnderungen<lb/>
machen laͤſſet.</p><lb/>
<p>Die bisher gemachten Kriegs-Anſtalten werden noch<lb/>
eifrig betrieben, und man ſiehet noch taͤglich ſtarke Tran-<lb/>
ſporte, ſowol von Artillerie-Beduͤrfniſſen, als auch Ge-<lb/>
wehr-Montirungs- und andern Stuͤcken nach Ungarn<lb/>
abgehen. Auch ſollen die von der Artillerie aus Boͤh-<lb/>
men dahin abgegangene Mannſchaften in ihren gegen-<lb/>
waͤrtigen Quartieren faſt Tag und Nacht mit Verfer-<lb/>
tigung ſowol ſcharfer als blinder Patronen beſchaͤfftiget<lb/>
ſeyn. Von der Reiſe Sr. Majeſtaͤt, des Kayſers, dahin,<lb/>
iſt zwar der Tag, wann ſelbige vor ſich gehen wird,<lb/>
noch nicht zuverlaͤßig bekannt; man will aber vermuthen,<lb/>
daß ſolche ſo bald noch nicht geſchehen duͤrfte, da dieſe<lb/>
Woche nicht allein der Feldmarſchall, Fuͤrſt von Kinski,<lb/>
ſondern auch der Feldmarſchall, Graf von Wallis, und<lb/>
einige andere von der hohen Generalitaͤt die Erlaubniß<lb/>
erhalten haben, ſich auf einen Monat nach dem Toͤplitzer<lb/><cb/>
</p>
</div>
</div>
</body>
</text>
</TEI>
[[2]/0002]
Lager iſt den Unſrigen zur Beute geworden: auch hat
man dem Feinde 6 Fahnen abgenommen. Der General-
Major, Fuͤrſt Schtſcherbatow, bezeuget, daß die Staabs-
Officiers, die die Colonnen angefuͤhrt, ſo wie auch die
Oberofficiers und die ſaͤmmtlichen Truppen mit uner-
muͤdetem Eifer und Tapferkeit befliſſen geweſen , ihre
Pflicht zu erfuͤllen.
Nach Eroberung der Veſtung Perekop wurde der
General-Major Braun mit einem Detaſchement nach
Keslow geſchickt, dieſe Stadt einzunehmen. Er kam
den 2ten Julii vor ſelbiger an, und beſetzte ſie ohne allen
Widerſtand. Zwey Schiffe, die daſelbſt lagen, feuer-
ten eine Kanone ab, zogen die Segel auf, und ſtachen
in See. In Keslow haben die Unſrigen 20 Tuͤrken
zu Gefangenen gemacht, und 3 Kanonen erbeutet. Dieſe
Stadt war in dem elendeſten Zuſtand: und die Gefan-
genen erzaͤhlen, daß 3 Tage vor Ankunft unſerer Trup-
pen die Tartaren ſie ſelbſt ausgepluͤndert, und allen
vorhanden geweſenen Vorrath in die See geworfen
haben. (Der Verfolg morgen.)
Parma, den 16 Julii.
Don Pietro Zevallos, General-Lieutenant der Armeen
Sr. Katholiſchen Majeſtaͤt, iſt hier von Madrid, und
der Marquis von Durfort aus Paris angelanget. Beyde
ſollen von ihren Souverains eine wichtige Commißion
an unſerm Hofe auszurichten haben.
Livorno, den 17 Julii.
Am Montage kamen 2 Rußiſche Fregatten, die eine
von 56 Kanonen und 250 Mann Equipage, und die
andere von 36 Kanonen und 92 Mann Equipage, von
Gibraltar und Mahon in unſerm Haven an.
Beſchluß der Nachrichten aus London,
vom 26 Julii.
Vor einigen Tagen wurde Herr John Murray in der
Nacht von 6 ſtarken Kerls uͤberfallen, gebunden, gekne-
belt, und in einer Kutſche weggefuͤhret. Dieſer Mann
war bey der Rebellion im Jahr 1745 Secretair des Praͤ-
tendenten. Er hatte Pardon erhalten, vermuthlich
durch den Einfluß ſeines Vaters, Lord Mansfield, deſſen
Familien-Name noch Murray iſt, und wohnte ruhig in
ſeinem Hauſe, in der Daͤnnemarks-Straße. Zween ſeiner
Entfuͤhrer ſollen ſeine eigenen Soͤhne ſeyn. Es iſt kein
Zweifel, daß eine genaue Unterſuchung werde angeſtellet
werden, um zu erfahren, wo er ſich jetzt aufhaͤlt, und
was die ganze Sache zu bedeuten habe.
Von Glouceſter wird unterm 20ſten Folgendes ge-
meldet: Vorigen Donnerſtag iſt bey Lidney in dieſer
Grafſchaft ein abſcheulicher Mord begangen worden.
Zwey junge Frauenzimmer, die juͤngſte Tochter des Herrn
William Jones, und Jungfer Gough von Monthmouth,
hatten in einem benachbarten Dorfe einen Beſuch ab-
geleget, und ſich wegen eines ſtarken Regens ſo lange
aufgehalten, daß ſie erſt Abends um 10 Uhr nach ihrer
Wohnung zuruͤckgiengen. Unterwegens trafen ſie einen
Kerl an, den Miß Jones kannte. Er gehoͤrte zu einer
Saͤgemuͤhle, und das freundliche Maͤdchen wuͤnſchte
ihm eine gute Nacht. Der Kerl, welcher ſie berauben
wollte, erboßt, daß er erkannt war, ſchlug ſie beyde todt,
und nahm ihnen das Ihrige ab. Die Erſchlagenen wur-
den bald gefunden. Es ward Laͤrm gemacht, den Thaͤ-
ter zu verfolgen. Er befand ſich aber ſelbſt unter denen,
die den Moͤrder ſuchen ſollten, und ward durch das
Blut entdecket, welches noch auf ſeiner Knie klebete.
Er wurde in Verhaft genommen, und geſtand die That.
Die Familien ſind uͤber dieſen Verluſt untroͤſtbar, und
Miß Jones ſollte in einigen Tagen verheirathet werden.
Der Graf von Pignatelli iſt als außerordentlicher Ge-
ſandter des Koͤnigs beyder Sicilien hier eingetroffen,
um den Grafen Caraccioli abzuloͤſen.
Mit einem Engliſchen Schiffe, welches von dem
Wallſiſchfange in Groͤnland zu Yarmouth zuruͤckgekom-
men iſt, hat man die Nachricht erhalten, daß die uͤbri-
gen Engliſchen und Schottlaͤndiſchen Schiffe einen guten
Fang gethan haͤtten, doch waͤren einige im Eiſe ge-
blieben.
Einige Miniſter ſollen erklaͤrt haben, ſie wuͤrden ihre
Stellen niederlegen. Sollte dies geſchehen: ſo wuͤrde
Lord Chatham gewiß wieder ins Miniſterium kommen.
Man ſpricht hier viel von einer Allianz, welche zwiſchen
2 großen Europaͤiſchen Maͤchten naͤchſtens zu Stande
kommen, und in den Angelegenheiten Pohlens eine un-
erwartete Veraͤnderung verurſachen duͤrfte.
Pohlniſche Grenze, vom 29 Julii.
Der Oberſte Schuͤtz iſt mit vieler Ordnung bey War-
ſchau vorbey gegangen. Seine Patrouillen ſind gut ge-
ordnet geweſen, daß man ihnen, unerachtet ſie alle Vor-
poſten von Warſchau beruͤhret, nichts abgewinnen koͤnnen.
Man glaubt, er wuͤrde des Sawa Poſten in Plocko und
Maſovien nehmen. Er iſt aber naͤher nach Litthauen ge-
gangen, um das dortige glimmende Feuer zu unterhalten.
Der Fuͤrſt Primas hat ſeine Equipage zwar ſeit 14 Ta-
gen ſchon uͤber die Grenze nach Elbingen vorausgeſchickt;
ihm aber ſind, ſo wie andern Senateurs, als den Bi-
ſchoͤfen von Cujavien und Wilda, dem Kronkuͤchenmeiſter
von Ponniski u. a. m. Hinderniſſe vorgefallen, ſo ihre
Reiſe in die Provinzen vor der Ruͤckkunft des Couriers
von Petersburg nicht fuͤglich erlauben. Der Marſchall
Suski hat ſeine bey Golcziewo geſchlagene Leute aus
den Waldungen bey Oſtrolenka zu 10 und 5 Mann in
die Sommerquartiere entlaſſen. Nach der Erndte ſollen
ſie ſich mit Rekruten wieder einfinden. Den Deſerteurs
von auswaͤrtigen Truppen ſcheint die Erndte zu lange
zu werden; ſie verwechſeln daher ihre Quartiere mit
den benachbarten Landen.
Wien, den 27 Julii.
Seit einiger Zeit befindet ſich der Fuͤrſt Auguſt von
Lobkowitz aus Prag allhier. Wie man verſichert, ſo iſt
dieſer Herr durch eine unmittelbare Kayſerl. Koͤnigl.
Ordre hieher berufen worden, und hat den Auftrag er-
halten, den von dem Grafen Gundacker Colloredo bis-
her bekleideten Poſten eines Kayſerl. Koͤnigl. Geſandten
am Koͤnigl. Spaniſchen Hofe zu Madrid zu uͤbernehmen,
welches auch deſto wahrſcheinlicher wird, da dieſer Herr
ſowol mit ſeinen Bedienten, als auch in Anſehung ſeiner
uͤbrigen Equipage bereits verſchiedene Veraͤnderungen
machen laͤſſet.
Die bisher gemachten Kriegs-Anſtalten werden noch
eifrig betrieben, und man ſiehet noch taͤglich ſtarke Tran-
ſporte, ſowol von Artillerie-Beduͤrfniſſen, als auch Ge-
wehr-Montirungs- und andern Stuͤcken nach Ungarn
abgehen. Auch ſollen die von der Artillerie aus Boͤh-
men dahin abgegangene Mannſchaften in ihren gegen-
waͤrtigen Quartieren faſt Tag und Nacht mit Verfer-
tigung ſowol ſcharfer als blinder Patronen beſchaͤfftiget
ſeyn. Von der Reiſe Sr. Majeſtaͤt, des Kayſers, dahin,
iſt zwar der Tag, wann ſelbige vor ſich gehen wird,
noch nicht zuverlaͤßig bekannt; man will aber vermuthen,
daß ſolche ſo bald noch nicht geſchehen duͤrfte, da dieſe
Woche nicht allein der Feldmarſchall, Fuͤrſt von Kinski,
ſondern auch der Feldmarſchall, Graf von Wallis, und
einige andere von der hohen Generalitaͤt die Erlaubniß
erhalten haben, ſich auf einen Monat nach dem Toͤplitzer
Informationen zur CAB-Ansicht
Diese Ansicht bietet Ihnen die Darstellung des Textes in normalisierter Orthographie.
Diese Textvariante wird vollautomatisch erstellt und kann aufgrund dessen auch Fehler enthalten.
Alle veränderten Wortformen sind grau hinterlegt. Als fremdsprachliches Material erkannte
Textteile sind ausgegraut dargestellt.
Wir freuen uns über Feedback und nehmen Ihre Anregungen oder
Fehlermeldungen gerne entgegen. Hinweis: Diese Darstellung ist die Grundlage für
die Suchmaschine des DTA, jeder gemeldete
Fehler macht also auch unsere Suchmaschine ein bisschen besser.
Weitere Informationen zu CAB bietet unsere Dokumentation.
Suche im Werk
Informationen zum Werk
Download dieses Werks
XML (TEI P5) ·
HTML ·
Text
TCF (text annotation layer)
XML (TEI P5 inkl.
att.linguistic)
Metadaten zum Werk
TEI-Header ·
CMDI ·
Dublin Core
Ansichten dieser Seite
Voyant Tools ?
Language Resource Switchboard?
Feedback
Sie haben einen Fehler gefunden?
Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform
DTAQ melden.
Kommentar zur DTA-Ausgabe
Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert.
Weitere Informationen …
Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz, Fabienne Wollny: Bereitstellung der Texttranskription.
(2014-07-07T12:30:46Z)
Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Weitere Informationen:
Ansicht auf Standard zurückstellen
|
|