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Geusau, Anton von: Reise Herrn Heinrich d. XI. durch Teutschland Franckr. u. Italien, [1740–1742].

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kan, ohne Spanien zu umfahren. Die Römer haben schon dieses project gehabt,
und Henri IV. hat es wieder hervorgesucht, aber nicht reuissern können. End-
lich hat Mr. de Riquet, des Comte de Caraman groß=Vater, nachdem er 20
Jahr, ohne einen Menschen ein Wort davon zusagen, darüber rathiniret,
und allein seinen Gärtner, Maitre Pierre dabey zu rathe gezogen, das
Project zum Stande und zur execution gebracht. Es hat 13 Millionen
gekostet, welche theils die Stände von Languedoc; theils der König herge-
geben, dieser letztere auch zur Belohnung dem Erfinder und seinen männ
lichen Nachkommen den canal mit aller jurisdiction und Einkünften
der Gestalt geschencket hat, daß solcher allererst nach Abgang des
Riquetischen Mannes Stammes der Crone anheim fält. Der Canal
hat durchgängig 6. Fuß hoch Waßer, so daß eine Ladung von 130
1800 Lt. aller Orten darauf passieren kan. Von iedem Lt. wer-
den 20 Sols Passage-Geld bezahlet, und hat der König selbst, wenn er
amunition oder andre Nothwendigkeiten durch den canal schicket
sich dieser Ausgaben unterworfen, daß also die Reveniien, wenn
zumahl das Commercium starck gehet, sehr considerabel sind. Hin-
gegen sind auch die Unterhaltungs Kosten considerabel, und Be-
laufen sich die Besoldungen derer von Distantz zu distantz
darüber gesetzten Directeurs, Receveurs, Controleurs, Juges,
Lieutenants, Greffiers und Gardes nur allein auf 100/Millionen Livre tournois,
die reperaturen Kosten ungerechnet,. Auch ich der Comte de Caraman
schuldig Post=barquen darauf zuhalten, welche mit Maul Eseln oder
Pferden gezogen werden, und passagiers führen, auch, wenn gleich kein
reisender vorhanden, demnach regulair ab und zugehen müßen. Die
Breite des Canals, inclusive der beyden Ufer, soweit sie den Comte
de Caraman gehören, ist 24 toises und hält iede toise 6. Fuß. In dem
gantzen canal sind 104 corps d'ecluses, und bestehet manches corps
aus 2, 3, und mehren Schleußen. Eine genauere Beschreibung ist
aus Büchern leicht zu haben, wird auch zum Theil künftig folgen.
Nachdem wir noch eine Spatzierfarth um den grösten Theil der Stadt -
herrum gethan, nahmen wir bey Madame de Riquet, der verwittibten
Premiere Presidente, des Comte de Caraman Mutter, unsern
Abtritt, woselbst große Assemblee war, und Illustrissimus an sehr viele
Dames praesentiret wurden. Endlich führete uns der Comte de

kan, ohne Spanien zu umfahren. Die Römer haben schon dieses project gehabt,
und Henri IV. hat es wieder hervorgesucht, aber nicht reuissern können. End-
lich hat Mr. de Riquet, des Comte de Caraman groß=Vater, nachdem er 20
Jahr, ohne einen Menschen ein Wort davon zusagen, darüber rathiniret,
und allein seinen Gärtner, Maitre Pierre dabey zu rathe gezogen, das
Project zum Stande und zur execution gebracht. Es hat 13 Millionen
gekostet, welche theils die Stände von Languedoc; theils der König herge-
geben, dieser letztere auch zur Belohnung dem Erfinder und seinen männ
lichen Nachkommen den canal mit aller jurisdiction und Einkünften
der Gestalt geschencket hat, daß solcher allererst nach Abgang des
Riquetischen Mannes Stammes der Crone anheim fält. Der Canal
hat durchgängig 6. Fuß hoch Waßer, so daß eine Ladung von 130
1800 Lt. aller Orten darauf passieren kan. Von iedem Lt. wer-
den 20 Sols Passage-Geld bezahlet, und hat der König selbst, wenn er
amunition oder andre Nothwendigkeiten durch den canal schicket
sich dieser Ausgaben unterworfen, daß also die Reveniien, wenn
zumahl das Commercium starck gehet, sehr considerabel sind. Hin-
gegen sind auch die Unterhaltungs Kosten considerabel, und Be-
laufen sich die Besoldungen derer von Distantz zu distantz
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Lieutenants, Greffiers und Gardes nur allein auf 100/Millionen Livre tournois,
die reperaturen Kosten ungerechnet,. Auch ich der Comte de Caraman
schuldig Post=barquen darauf zuhalten, welche mit Maul Eseln oder
Pferden gezogen werden, und passagiers führen, auch, wenn gleich kein
reisender vorhanden, demnach regulair ab und zugehen müßen. Die
Breite des Canals, inclusive der beyden Ufer, soweit sie den Comte
de Caraman gehören, ist 24 toises und hält iede toise 6. Fuß. In dem
gantzen canal sind 104 corps d‘ecluses, und bestehet manches corps
aus 2, 3, und mehren Schleußen. Eine genauere Beschreibung ist
aus Büchern leicht zu haben, wird auch zum Theil künftig folgen.
Nachdem wir noch eine Spatzierfarth um den grösten Theil der Stadt -
herrum gethan, nahmen wir bey Madame de Riquet, der verwittibten
Premiere Presidente, des Comte de Caraman Mutter, unsern
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[0385] kan, ohne Spanien zu umfahren. Die Römer haben schon dieses project gehabt, und Henri IV. hat es wieder hervorgesucht, aber nicht reuissern können. End- lich hat Mr. de Riquet, des Comte de Caraman groß=Vater, nachdem er 20 Jahr, ohne einen Menschen ein Wort davon zusagen, darüber rathiniret, und allein seinen Gärtner, Maitre Pierre dabey zu rathe gezogen, das Project zum Stande und zur execution gebracht. Es hat 13 Millionen gekostet, welche theils die Stände von Languedoc; theils der König herge- geben, dieser letztere auch zur Belohnung dem Erfinder und seinen männ lichen Nachkommen den canal mit aller jurisdiction und Einkünften der Gestalt geschencket hat, daß solcher allererst nach Abgang des Riquetischen Mannes Stammes der Crone anheim fält. Der Canal hat durchgängig 6. Fuß hoch Waßer, so daß eine Ladung von 1800 Lt. aller Orten darauf passieren kan. Von iedem Lt. wer- den 20 Sols Passage-Geld bezahlet, und hat der König selbst, wenn er amunition oder andre Nothwendigkeiten durch den canal schicket sich dieser Ausgabe unterworfen, daß also die Reveniien, wenn zumahl das Commercium starck gehet, sehr considerabel sind. Hin- gegen sind auch die Unterhaltungs Kosten considerabel, und Be- laufen sich die Besoldungen derer von Distantz zu distantz darüber gesetzten Directeurs, Receveurs, Controleurs, Juges, Lieutenants, Greffiers und Gardes nur allein auf 100/m lt, die reperaturen Kosten ungerechnet. Auch ich der Comte de Caraman schuldig Post=barquen darauf zuhalten, welche mit Maul Eseln oder Pferden gezogen werden, und passagiers führen, auch, wenn gleich kein reisender vorhanden, demnach regulair ab und zugehen müßen. Die Breite des Canals, inclusive der beyden Ufer, soweit sie den Comte de Caraman gehören, ist 24 toises und hält iede toise 6. Fuß. In dem gantzen canal sind 104 corps d‘ecluses, und bestehet manches corps aus 2, 3, und mehren Schleußen. Eine genauere Beschreibung ist aus Büchern leicht zu haben, wird auch zum Theil künftig folgen. Nachdem wir noch eine Spatzierfarth um den grösten Theil der Stadt - herrum gethan, nahmen wir bey Mad. de Riquet, der verwittibten Premiere Presidente, des Comte de Caraman Mutter, unsern Abtritt, woselbst große Assemblee war, und Illmus an sehr viele Dames præsentiret wurden. Endlich führete uns der Comte de

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Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Paul Beckus, Marita Gruner, Thomas Grunewald, Sabrina Mögelin, Martin Prell: Herausgeber:innen
Paul Beckus, Marita Gruner, Thomas Grunewald, Sabrina Mögelin, Martin Prell: Bearbeiter:innen
Martin Prell: Datentransformation
Saskia Jungmann, Nikolas Schröder, Andreas Lewen: Mitarbeit
Thüringer Staatskanzlei: Projektförderer
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena: Bilddigitalisierung von Editionsvorlage und deren Abschrift sowie Bereitstellung der Digitalisate

Weitere Informationen:

Das Endendum der vorliegenden Edition bildet das Tagebuch zur Kavalierstour des pietistischen Grafen Heinrich XI. Reuß zu Obergreiz (1722-1800) durch das Heilige Römische Reich deutscher Nation, Frankreich, die Schweiz, Italien und Österreich in den Jahren 1740–1742. Es besteht aus 443 Tagebucheinträgen auf 784 Seiten, die in 71 Briefen in die Heimat übersandt wurden. Verfasser des Tagebuchs ist der Köstritzer Hofmeister Anton von Geusau (1695–1749). Im Tagebuch bietet dieser nicht nur Einblicke in die international vernetzte Welt des Hochadels, sondern überliefert auch tiefgehende Einblicke in die wirtschaftlichen, sozialen, religiösen und politischen Entwicklungen in den besuchten Ländern. Dies ist vor allem für die im politischen System Europas stattfindenden Veränderungen relevant. So führte der Aufstieg Preußens zur Großmacht zu einer Neuordnung des europäischen Mächtesystems. In die Zeit seiner Kavalierstour fallen beispielsweise der Tod des Römisch-Deutschen Kaisers Karl VI. (1685–1740) und der sich daran anschließende Österreichische Erbfolgekrieg mit seinen Auswirkungen auf das europäische Mächtesystem. Besonders aufschlussreich sind die zahlreichen wiedergegebenen Gespräche zwischen den Reisenden und anderen Adligen, Geistlichen und Gelehrten zumeist katholischer Provenienz. Diese ermöglichen vielfältige Einblicke in die Gedanken- und Vorstellungswelt des Verfassers, seiner Mitreisenden und Gesprächspartner. Hieran werden Kontaktzonen für interkonfessionellen Austausch, aber auch Grenzen des Sag- oder Machbaren deutlich: Heinrich XI. und von Geusau waren pietistisch-fromme Lutheraner, die die auf der Reise gemachten Erfahrungen vor ihrem konfessionellen Erfahrungshintergrund spiegelten, werteten und einordneten

Die Edition wurde zunächst mit Hilfe der virtuellen Forschungsumgebung FuD erstellt, die im Rahmen des Projektes Editionenportal Thüringen an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) implementiert wurde. Nach Einstellung dieses Infrastrukturprojekts fand eine Transformation des FuD-XML in das DTABf im Rahmen eines FAIR-Data-Stipendiums der NFDI4Memory statt. Die Digitalisierung des originalen Brieftagebuchs und einer zeitgenössischen Abschrift erfolgte über die ThULB. Die vorliegende Edition umfasst eine vorlagennahe und zeilengenaue Umschrift der kurrenten Handschrift in moderne lateinische Buchstaben. Eine gründliche Ersttranskription ist erfolgt; eine abschließende Kollationierung steht noch aus. Die XML-Daten umfassen zum gegenwärtigen Zeitpunkt zudem eine grundständige Strukturkodierung (Briefe, Tagebucheinträge, Kopfzeilen, Absätze, Seiten- und Zeilenwechsel) und eine TEI-konforme Auszeichnung grundlegender formal-textkritischer Phänomene (Hervorhebungen, Autorkorrekturen, editorische Konjekturen, Unlesbarkeiten, Abkürzungen mit Auflösungen). Abweichungen der zeitgenössische Abschrift vom originalen Autographen wurden bis dato nicht erfasst. Topographische Informationen der Autorkorrekturen wurden erfasst. Einrückungen am Zeilenbeginn und innerhalb von Zeilen wurden nicht wiedergegeben. Horizontale Leerräume wurden nicht genau, sondern als einfache Leerzeilen wiedergegeben. Für bisher 49 der insgesamt 71 Briefe wurden zudem die darin erwähnten inhaltlich-semantischen Entitäten (Personen/Körperschaften, Gruppen, Geografika, Ereignisse und Objekte (z.B. Bücher, Gebäude, Statuen, Karten, Gemälde etc.)) kodiert und unter Nutzung von GND-Verweisen identifiziert. Ein entsprechendes Register finden Sie auf Github, dort sind auch sämtliche Daten der Edition zu diesem Werk publiziert.

Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: nicht markiert; Geminations-/Abkürzungsstriche: mnarkiert, expandiert; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): nicht markiert; i/j in Fraktur: Lautwert transkribiert; I/J in Fraktur: Lautwert transkribiert; Kolumnentitel: keine Angabe; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): als s transkribiert; Normalisierungen: keine; rundes r (ꝛ): als r/et transkribiert; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: wie Vorlage; u/v bzw. U/V: Lautwert transkribiert; Vokale mit übergest. e: als ä/ö/ü transkribiert; Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: DTABf-getreu; Zeilenumbrüche markiert: ja;




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Zitationshilfe: Geusau, Anton von: Reise Herrn Heinrich d. XI. durch Teutschland Franckr. u. Italien, [1740–1742], S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/geusau_reisetagebuchHeinrichxiReuss_1740/385>, abgerufen am 14.08.2024.