1845 das Ehrendiplom eines Dr. phil. V. starb in Wien am 16. Nov. 1866.
S:
Österreichisches Wunder- horn (Anthol.), 1834. - Fruchtkörner aus deutschem Grund und Boden, 1830. - Balladen und Romanzen, 1835. Neue Folge, 1837. Neueste Folge, 1841. Gesamtausgabe, 1845. - Lyrische Blätter, 1836. 2. A. u. d. T.: Lyrische Dichtungen, 1844. - Volksmärchen, 1837. - Novellen, 1838. - Die Tochter des Türstehers (Dr.), 1837. - Der fahrende Sänger (Nachbildungen alter Lg., Bn. und Reime), 1839. - Klänge und Bilder aus Ungarn (Dn.), 1839. - Erzäh- lungen eines Großmütterchens, 1840. - Die ältesten Volksmärchen der Rus- sen, 1841. - Neuer Liederfrühling, 1841. - Neue Erzählungen und No- vellen, 1841. (Jnhalt: Der tolle Gei- ger in Wien. - Die Wege der Nemesis. - Wille und Tat. - Die beiden Vene- tianer. - Der Schließer von Norwich. - Schwester Marguerite. - Janko u. seine neunundneunzig Brüder. - Das schwarze Haus.) - Merkwürdigkeiten u. Sagen aus der Umgebung Brünns, 1842. - Die kleine Marketenderin (G.), 1843. - Neueste Dichtungen, 1843. - Blätter und Trauben (Lr.), 1844. - Trommel und Fahne (Lr.), 1844. - Schatten (En. u. Nn.), 1844. - Deklamatorium für die Jugend, 1844. - Karthäusernelken (Ge.), 1845. - Klänge u. Bilder aus Ungarn, 1844. - Deutsche Lieder, 1845. - Domsagen, 1845. - Soldatenlieder, 1849. - Aus der Teufe (Bergmännische Dichtun- gen), 1849. - Schnadahüpfle, 1850. - Scherzhaftes (Ge), 1850. - Der Generalsbefehl (Dr.), 1850. - Bilder a. d. Soldatenleben, 1851. - Marco Kraljewits (Serb. Sg.), 1851. - Blu- men (Rz., Lr. etc.), 1852. - Passiflora (Sg.), 1854. - Neue Gedichte (Epigr.), 1856. - Schenken- und Kellersagen, 1858. - Poetisches Silvesterbüchlein, 1858. - Aus dem Kinderparadiese (Dn.), 1864. - Twardowsky, der pol- [Spaltenumbruch]
Vogt
nische Faust (Volksbuch), 1861. - Jä- gerbrevier, 1862. - Aus dem alten Wien, 1865. - Jllustrierte Kalender- geschichten, 1865. - Blumen der Hei- mat (Ge.), 1863. - Lyrische Gedichte, Balladen und Erzählungen (Aus- wahl), 1902. - Zwei Märchen, 1907. - Gedichte, 1907. - Ausgewählte Dich- tungen; hrsg. von Rudolf Kleinecke, 1911.
*Vogler, Max,
wurde am 13. Juni 1854 zu Lunzenau im Königr. Sach- sen geboren, studierte auf den Uni- versitäten Berlin, Jena und Zürich Philosophie, Philologie, Geschichte u. Naturwissenschaften, promovierte 1877 in Freiburg i. Br., redigierte 1877-79 die illustrierte pädagogische Zeitschrift "Der Studienfreund" u. lebte dann als Herausgeber zweier Jahrbücher für die Jugend ("Jahr- buch für Zöglinge deutscher Gymna- sien", 1877-89 und "Jahrbuch für deutsche Mädchen", (1877-89) u. als Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften teils in Leipzig, teils in Lunzenau. Von 1883-84 redigierte er die "Crim- mitzschauer Stadt- u. Landeszeitung" und 1886-87 den "Allgemeinen lite- rarischen Wochenbericht". Wenige Monate vor seinem Tode war er nach Burgstädt übergesiedelt, wo er die "Burgstädter Zeitung" redigierte. Er starb daselbst am 8. Oktober 1889 an einer Darmentzündung und wurde am 11. Oktbr. in Lunzenau zur Ruhe bestattet.
S:
Jn den Gewittern der Zeit (R.), 1879. - Der Herr Kom- merzienrat (E.), 1886. - Jm Dorf der Schmied (E. a. d. Elsaß), 1887.
Vogt,Eduard Franz Anselm,
wurde am 20. April 1814 zu Ehin- gen in Württemberg geboren, wo sein Vater Stadtschultheiß war. Nachdem er das Untergymnasium in seiner Vaterstadt und das Obergymnasium im Konvikt zu Rottweil besucht hatte, studierte er im Wilhelmsstift zu Tü- bingen und im Priesterseminar zu Rottenburg Theologie u. wurde 1837
* 18
[Spaltenumbruch]
Vogl
1845 das Ehrendiplom eines Dr. phil. V. ſtarb in Wien am 16. Nov. 1866.
S:
Öſterreichiſches Wunder- horn (Anthol.), 1834. – Fruchtkörner aus deutſchem Grund und Boden, 1830. – Balladen und Romanzen, 1835. Neue Folge, 1837. Neueſte Folge, 1841. Geſamtausgabe, 1845. – Lyriſche Blätter, 1836. 2. A. u. d. T.: Lyriſche Dichtungen, 1844. – Volksmärchen, 1837. – Novellen, 1838. – Die Tochter des Türſtehers (Dr.), 1837. – Der fahrende Sänger (Nachbildungen alter Lg., Bn. und Reime), 1839. – Klänge und Bilder aus Ungarn (Dn.), 1839. – Erzäh- lungen eines Großmütterchens, 1840. – Die älteſten Volksmärchen der Ruſ- ſen, 1841. – Neuer Liederfrühling, 1841. – Neue Erzählungen und No- vellen, 1841. (Jnhalt: Der tolle Gei- ger in Wien. – Die Wege der Nemeſis. – Wille und Tat. – Die beiden Vene- tianer. – Der Schließer von Norwich. – Schweſter Marguerite. – Janko u. ſeine neunundneunzig Brüder. – Das ſchwarze Haus.) – Merkwürdigkeiten u. Sagen aus der Umgebung Brünns, 1842. – Die kleine Marketenderin (G.), 1843. – Neueſte Dichtungen, 1843. – Blätter und Trauben (Lr.), 1844. – Trommel und Fahne (Lr.), 1844. – Schatten (En. u. Nn.), 1844. – Deklamatorium für die Jugend, 1844. – Karthäuſernelken (Ge.), 1845. – Klänge u. Bilder aus Ungarn, 1844. – Deutſche Lieder, 1845. – Domſagen, 1845. – Soldatenlieder, 1849. – Aus der Teufe (Bergmänniſche Dichtun- gen), 1849. – Schnadahüpfle, 1850. – Scherzhaftes (Ge), 1850. – Der Generalsbefehl (Dr.), 1850. – Bilder a. d. Soldatenleben, 1851. – Marco Kraljewits (Serb. Sg.), 1851. – Blu- men (Rz., Lr. ꝛc.), 1852. – Paſſiflora (Sg.), 1854. – Neue Gedichte (Epigr.), 1856. – Schenken- und Kellerſagen, 1858. – Poetiſches Silveſterbüchlein, 1858. – Aus dem Kinderparadieſe (Dn.), 1864. – Twardowsky, der pol- [Spaltenumbruch]
Vogt
niſche Fauſt (Volksbuch), 1861. – Jä- gerbrevier, 1862. – Aus dem alten Wien, 1865. – Jlluſtrierte Kalender- geſchichten, 1865. – Blumen der Hei- mat (Ge.), 1863. – Lyriſche Gedichte, Balladen und Erzählungen (Aus- wahl), 1902. – Zwei Märchen, 1907. – Gedichte, 1907. – Ausgewählte Dich- tungen; hrsg. von Rudolf Kleinecke, 1911.
*Vogler, Max,
wurde am 13. Juni 1854 zu Lunzenau im Königr. Sach- ſen geboren, ſtudierte auf den Uni- verſitäten Berlin, Jena und Zürich Philoſophie, Philologie, Geſchichte u. Naturwiſſenſchaften, promovierte 1877 in Freiburg i. Br., redigierte 1877–79 die illuſtrierte pädagogiſche Zeitſchrift „Der Studienfreund“ u. lebte dann als Herausgeber zweier Jahrbücher für die Jugend („Jahr- buch für Zöglinge deutſcher Gymna- ſien“, 1877–89 und „Jahrbuch für deutſche Mädchen“, (1877–89) u. als Mitarbeiter zahlreicher Zeitſchriften teils in Leipzig, teils in Lunzenau. Von 1883–84 redigierte er die „Crim- mitzſchauer Stadt- u. Landeszeitung“ und 1886–87 den „Allgemeinen lite- rariſchen Wochenbericht“. Wenige Monate vor ſeinem Tode war er nach Burgſtädt übergeſiedelt, wo er die „Burgſtädter Zeitung“ redigierte. Er ſtarb daſelbſt am 8. Oktober 1889 an einer Darmentzündung und wurde am 11. Oktbr. in Lunzenau zur Ruhe beſtattet.
S:
Jn den Gewittern der Zeit (R.), 1879. – Der Herr Kom- merzienrat (E.), 1886. – Jm Dorf der Schmied (E. a. d. Elſaß), 1887.
Vogt,Eduard Franz Anſelm,
wurde am 20. April 1814 zu Ehin- gen in Württemberg geboren, wo ſein Vater Stadtſchultheiß war. Nachdem er das Untergymnaſium in ſeiner Vaterſtadt und das Obergymnaſium im Konvikt zu Rottweil beſucht hatte, ſtudierte er im Wilhelmsſtift zu Tü- bingen und im Prieſterſeminar zu Rottenburg Theologie u. wurde 1837
* 18
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[273/0277]
Vogl
Vogt
1845 das Ehrendiplom eines Dr.
phil. V. ſtarb in Wien am 16. Nov.
1866.
S: Öſterreichiſches Wunder-
horn (Anthol.), 1834. – Fruchtkörner
aus deutſchem Grund und Boden,
1830. – Balladen und Romanzen,
1835. Neue Folge, 1837. Neueſte
Folge, 1841. Geſamtausgabe, 1845.
– Lyriſche Blätter, 1836. 2. A. u. d.
T.: Lyriſche Dichtungen, 1844. –
Volksmärchen, 1837. – Novellen,
1838. – Die Tochter des Türſtehers
(Dr.), 1837. – Der fahrende Sänger
(Nachbildungen alter Lg., Bn. und
Reime), 1839. – Klänge und Bilder
aus Ungarn (Dn.), 1839. – Erzäh-
lungen eines Großmütterchens, 1840.
– Die älteſten Volksmärchen der Ruſ-
ſen, 1841. – Neuer Liederfrühling,
1841. – Neue Erzählungen und No-
vellen, 1841. (Jnhalt: Der tolle Gei-
ger in Wien. – Die Wege der Nemeſis.
– Wille und Tat. – Die beiden Vene-
tianer. – Der Schließer von Norwich.
– Schweſter Marguerite. – Janko u.
ſeine neunundneunzig Brüder. – Das
ſchwarze Haus.) – Merkwürdigkeiten
u. Sagen aus der Umgebung Brünns,
1842. – Die kleine Marketenderin
(G.), 1843. – Neueſte Dichtungen,
1843. – Blätter und Trauben (Lr.),
1844. – Trommel und Fahne (Lr.),
1844. – Schatten (En. u. Nn.), 1844.
– Deklamatorium für die Jugend,
1844. – Karthäuſernelken (Ge.), 1845.
– Klänge u. Bilder aus Ungarn, 1844.
– Deutſche Lieder, 1845. – Domſagen,
1845. – Soldatenlieder, 1849. – Aus
der Teufe (Bergmänniſche Dichtun-
gen), 1849. – Schnadahüpfle, 1850.
– Scherzhaftes (Ge), 1850. – Der
Generalsbefehl (Dr.), 1850. – Bilder
a. d. Soldatenleben, 1851. – Marco
Kraljewits (Serb. Sg.), 1851. – Blu-
men (Rz., Lr. ꝛc.), 1852. – Paſſiflora
(Sg.), 1854. – Neue Gedichte (Epigr.),
1856. – Schenken- und Kellerſagen,
1858. – Poetiſches Silveſterbüchlein,
1858. – Aus dem Kinderparadieſe
(Dn.), 1864. – Twardowsky, der pol-
niſche Fauſt (Volksbuch), 1861. – Jä-
gerbrevier, 1862. – Aus dem alten
Wien, 1865. – Jlluſtrierte Kalender-
geſchichten, 1865. – Blumen der Hei-
mat (Ge.), 1863. – Lyriſche Gedichte,
Balladen und Erzählungen (Aus-
wahl), 1902. – Zwei Märchen, 1907.
– Gedichte, 1907. – Ausgewählte Dich-
tungen; hrsg. von Rudolf Kleinecke,
1911.
*Vogler, Max, wurde am 13. Juni
1854 zu Lunzenau im Königr. Sach-
ſen geboren, ſtudierte auf den Uni-
verſitäten Berlin, Jena und Zürich
Philoſophie, Philologie, Geſchichte
u. Naturwiſſenſchaften, promovierte
1877 in Freiburg i. Br., redigierte
1877–79 die illuſtrierte pädagogiſche
Zeitſchrift „Der Studienfreund“ u.
lebte dann als Herausgeber zweier
Jahrbücher für die Jugend („Jahr-
buch für Zöglinge deutſcher Gymna-
ſien“, 1877–89 und „Jahrbuch für
deutſche Mädchen“, (1877–89) u. als
Mitarbeiter zahlreicher Zeitſchriften
teils in Leipzig, teils in Lunzenau.
Von 1883–84 redigierte er die „Crim-
mitzſchauer Stadt- u. Landeszeitung“
und 1886–87 den „Allgemeinen lite-
rariſchen Wochenbericht“. Wenige
Monate vor ſeinem Tode war er nach
Burgſtädt übergeſiedelt, wo er die
„Burgſtädter Zeitung“ redigierte. Er
ſtarb daſelbſt am 8. Oktober 1889 an
einer Darmentzündung und wurde
am 11. Oktbr. in Lunzenau zur Ruhe
beſtattet.
S: Jn den Gewittern der
Zeit (R.), 1879. – Der Herr Kom-
merzienrat (E.), 1886. – Jm Dorf der
Schmied (E. a. d. Elſaß), 1887.
Vogt, Eduard Franz Anſelm,
wurde am 20. April 1814 zu Ehin-
gen in Württemberg geboren, wo ſein
Vater Stadtſchultheiß war. Nachdem
er das Untergymnaſium in ſeiner
Vaterſtadt und das Obergymnaſium
im Konvikt zu Rottweil beſucht hatte,
ſtudierte er im Wilhelmsſtift zu Tü-
bingen und im Prieſterſeminar zu
Rottenburg Theologie u. wurde 1837
* 18
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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 273. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/277>, abgerufen am 27.02.2025.
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