Elsbeth (Eine Lebensgesch. für junge Mädchen), 1873. - Am Wege des Lebens (Ge.), 1900. - Columbus (Dr., als Manuskr. gedr.), 1908.
*Vogel, Georg,
wurde am 13. Juli 1866 als der Sohn des zehn Tage zuvor in der Schlacht bei Königgrätz gefallenen Hauptmanns Georg V. in Schwarzwasser bei Schatzlar im böh- mischen Teil des Riesengebirges ge- boren, wohin sich die Mutter wäh- rend des Krieges in das Haus ihres Vaters begeben hatte, der dort aus- gedehnte Bergwerke besaß. Der Groß- vater des Knaben war der bekannte Geh. Rat u. Leibmedikus des Groß- herzogs Karl August von Weimar u. Freund Goethes, der auch den Brief- wechsel zwischen Karl August u. Goethe herausgegeben hat. Jm Jahre 1872 kam Georg V. mit seiner Mutter nach Prag, wo er eine evangelische Volksschule und dann eine Realschule besuchte, worauf er 1884 die land- wirtschaftliche Akademie in Tetschen bezog, die er im Herbst 1886 mit gutem Erfolge absolvierte. Nach einigen Jahren landwirtschaftlicher Praxis ging er 1888 noch auf ein Jahr nach Prag, um neben literari- schen und sprachlichen Studien auch Handelswissenschaften zu betreiben. Wohl beteiligte er sich 1890 an einem Tetschener größeren Unternehmen; doch war bei ihm die Vorliebe für die Literatur bereits so stark aus- geprägt, daß er sich 1893 von dem Unternehmen zurückzog, um sich ganz den schönen Wissenschaften zu wid- men. Er gründete in Eisenstein im Böhmerwalde 1894 ein deutsch-fort- schrittliches Wochenblatt "Waldhei- mat", das er nach großen finanziellen Opfern 1897 wieder eingehen lassen mußte. Seitdem beschäftigte er sich daselbst mit der Herausgabe seiner eigenen Dichtungen u. als Mitarbeiter bedeuten der Zeitschriften. Außer den topographischen Werken "Eisenstein [Spaltenumbruch]
Vog
und Umgebung" (1899) und "Voll- ständiger Führer durch den Böhmer- und Bayerischen Wald" (1905) schrieb er
S:
"Grüß Gott!" (Sammlg. klei- ner Dn. für Scherz und Ernst), 1894. - Heimatklänge. Literar. Monats- hefte (En., Schildergn., Sk., Hum.); 1. Serie, 12 Hefte, 1900 bis 1903; 2. Serie, 12 Hefte, 1904 ff.; 3. Serie, 12 Hefte, 1910 ff.
*Vogel, Georg,
Psd. Hans von Bergen, wurde am 5. Oktbr. 1847 zu Nauheim bei Darmstadt geboren, besuchte die dortige Volksschule, seit 1857 die Realschule in Darmstadt u. seit 1863 die Gewerbeschule daselbst, um dem Wunsche des Vaters gemäß später Kameralia zu studieren. Doch neigte der Sohn mehr zur Theologie hin, frequentierte deshalb 1865-67 die oberen Klassen des Darmstädter Gymnasiums und widmete sich dann bis Ostern 1871 in Gießen und Er- langen den theologischen Studien. Nachdem er noch ein Jahr lang das Predigerseminar in Friedberg be- sucht, übernahm er 1872 die Leitung einer Mädchenschule in Tharandt bei Dresden, setzte von Ostern 1874-75 seine Studien in Tübingen fort und wurde dann nach abgelegtem Examen Hofkaplan des Grafen Erbach zu Schönberg a. d. Bergstraße, wo er bis Ende 1882 blieb. Seitdem wirkte er als Pfarrer zu Beuern b. Gießen, bis er im Mai 1896 auf direkte Be- rufung des Großherzogs die Pfarrei Seeheim bei Darmstadt erhielt.
S:
Gelobt sei Jesus Christus! (Geist- liche Lr.), 1881. - Geistliches u. Welt- liches (Ge.), 1881. - Licht für Jsrael (Ge.), 1894. - Auf dem Wege nach Emmaus! (Geistl. Lr.), 1896.
*Vogel, Heinrich,
geb. am 9. April 1879 in Stettin, besuchte 1896-99 das Lehrerseminar in Pölitz, war dann einige Jahre Lehrer in Hinter- pommern auf dem Lande u. steht als solcher seit 1904 in Stettin im Amte.
S:
Das Schiff in der Flasche (Meine
*
[Spaltenumbruch]
Vog
ten für die Jugend veröffentlichte ſie
S:
Elsbeth (Eine Lebensgeſch. für junge Mädchen), 1873. – Am Wege des Lebens (Ge.), 1900. – Columbus (Dr., als Manuſkr. gedr.), 1908.
*Vogel, Georg,
wurde am 13. Juli 1866 als der Sohn des zehn Tage zuvor in der Schlacht bei Königgrätz gefallenen Hauptmanns Georg V. in Schwarzwaſſer bei Schatzlar im böh- miſchen Teil des Rieſengebirges ge- boren, wohin ſich die Mutter wäh- rend des Krieges in das Haus ihres Vaters begeben hatte, der dort aus- gedehnte Bergwerke beſaß. Der Groß- vater des Knaben war der bekannte Geh. Rat u. Leibmedikus des Groß- herzogs Karl Auguſt von Weimar u. Freund Goethes, der auch den Brief- wechſel zwiſchen Karl Auguſt u. Goethe herausgegeben hat. Jm Jahre 1872 kam Georg V. mit ſeiner Mutter nach Prag, wo er eine evangeliſche Volksſchule und dann eine Realſchule beſuchte, worauf er 1884 die land- wirtſchaftliche Akademie in Tetſchen bezog, die er im Herbſt 1886 mit gutem Erfolge abſolvierte. Nach einigen Jahren landwirtſchaftlicher Praxis ging er 1888 noch auf ein Jahr nach Prag, um neben literari- ſchen und ſprachlichen Studien auch Handelswiſſenſchaften zu betreiben. Wohl beteiligte er ſich 1890 an einem Tetſchener größeren Unternehmen; doch war bei ihm die Vorliebe für die Literatur bereits ſo ſtark aus- geprägt, daß er ſich 1893 von dem Unternehmen zurückzog, um ſich ganz den ſchönen Wiſſenſchaften zu wid- men. Er gründete in Eiſenſtein im Böhmerwalde 1894 ein deutſch-fort- ſchrittliches Wochenblatt „Waldhei- mat“, das er nach großen finanziellen Opfern 1897 wieder eingehen laſſen mußte. Seitdem beſchäftigte er ſich daſelbſt mit der Herausgabe ſeiner eigenen Dichtungen u. als Mitarbeiter bedeuten der Zeitſchriften. Außer den topographiſchen Werken „Eiſenſtein [Spaltenumbruch]
Vog
und Umgebung“ (1899) und „Voll- ſtändiger Führer durch den Böhmer- und Bayeriſchen Wald“ (1905) ſchrieb er
S:
„Grüß Gott!“ (Sammlg. klei- ner Dn. für Scherz und Ernſt), 1894. – Heimatklänge. Literar. Monats- hefte (En., Schildergn., Sk., Hum.); 1. Serie, 12 Hefte, 1900 bis 1903; 2. Serie, 12 Hefte, 1904 ff.; 3. Serie, 12 Hefte, 1910 ff.
*Vogel, Georg,
Pſd. Hans von Bergen, wurde am 5. Oktbr. 1847 zu Nauheim bei Darmſtadt geboren, beſuchte die dortige Volksſchule, ſeit 1857 die Realſchule in Darmſtadt u. ſeit 1863 die Gewerbeſchule daſelbſt, um dem Wunſche des Vaters gemäß ſpäter Kameralia zu ſtudieren. Doch neigte der Sohn mehr zur Theologie hin, frequentierte deshalb 1865–67 die oberen Klaſſen des Darmſtädter Gymnaſiums und widmete ſich dann bis Oſtern 1871 in Gießen und Er- langen den theologiſchen Studien. Nachdem er noch ein Jahr lang das Predigerſeminar in Friedberg be- ſucht, übernahm er 1872 die Leitung einer Mädchenſchule in Tharandt bei Dresden, ſetzte von Oſtern 1874–75 ſeine Studien in Tübingen fort und wurde dann nach abgelegtem Examen Hofkaplan des Grafen Erbach zu Schönberg a. d. Bergſtraße, wo er bis Ende 1882 blieb. Seitdem wirkte er als Pfarrer zu Beuern b. Gießen, bis er im Mai 1896 auf direkte Be- rufung des Großherzogs die Pfarrei Seeheim bei Darmſtadt erhielt.
S:
Gelobt ſei Jeſus Chriſtus! (Geiſt- liche Lr.), 1881. – Geiſtliches u. Welt- liches (Ge.), 1881. – Licht für Jſrael (Ge.), 1894. – Auf dem Wege nach Emmaus! (Geiſtl. Lr.), 1896.
*Vogel, Heinrich,
geb. am 9. April 1879 in Stettin, beſuchte 1896–99 das Lehrerſeminar in Pölitz, war dann einige Jahre Lehrer in Hinter- pommern auf dem Lande u. ſteht als ſolcher ſeit 1904 in Stettin im Amte.
S:
Das Schiff in der Flaſche (Meine
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ten für die Jugend veröffentlichte ſie
S: Elsbeth (Eine Lebensgeſch. für
junge Mädchen), 1873. – Am Wege
des Lebens (Ge.), 1900. – Columbus
(Dr., als Manuſkr. gedr.), 1908.
*Vogel, Georg, wurde am 13. Juli
1866 als der Sohn des zehn Tage
zuvor in der Schlacht bei Königgrätz
gefallenen Hauptmanns Georg V. in
Schwarzwaſſer bei Schatzlar im böh-
miſchen Teil des Rieſengebirges ge-
boren, wohin ſich die Mutter wäh-
rend des Krieges in das Haus ihres
Vaters begeben hatte, der dort aus-
gedehnte Bergwerke beſaß. Der Groß-
vater des Knaben war der bekannte
Geh. Rat u. Leibmedikus des Groß-
herzogs Karl Auguſt von Weimar u.
Freund Goethes, der auch den Brief-
wechſel zwiſchen Karl Auguſt u. Goethe
herausgegeben hat. Jm Jahre 1872
kam Georg V. mit ſeiner Mutter
nach Prag, wo er eine evangeliſche
Volksſchule und dann eine Realſchule
beſuchte, worauf er 1884 die land-
wirtſchaftliche Akademie in Tetſchen
bezog, die er im Herbſt 1886 mit
gutem Erfolge abſolvierte. Nach
einigen Jahren landwirtſchaftlicher
Praxis ging er 1888 noch auf ein
Jahr nach Prag, um neben literari-
ſchen und ſprachlichen Studien auch
Handelswiſſenſchaften zu betreiben.
Wohl beteiligte er ſich 1890 an einem
Tetſchener größeren Unternehmen;
doch war bei ihm die Vorliebe für
die Literatur bereits ſo ſtark aus-
geprägt, daß er ſich 1893 von dem
Unternehmen zurückzog, um ſich ganz
den ſchönen Wiſſenſchaften zu wid-
men. Er gründete in Eiſenſtein im
Böhmerwalde 1894 ein deutſch-fort-
ſchrittliches Wochenblatt „Waldhei-
mat“, das er nach großen finanziellen
Opfern 1897 wieder eingehen laſſen
mußte. Seitdem beſchäftigte er ſich
daſelbſt mit der Herausgabe ſeiner
eigenen Dichtungen u. als Mitarbeiter
bedeuten der Zeitſchriften. Außer den
topographiſchen Werken „Eiſenſtein
und Umgebung“ (1899) und „Voll-
ſtändiger Führer durch den Böhmer-
und Bayeriſchen Wald“ (1905) ſchrieb
er
S: „Grüß Gott!“ (Sammlg. klei-
ner Dn. für Scherz und Ernſt), 1894.
– Heimatklänge. Literar. Monats-
hefte (En., Schildergn., Sk., Hum.);
1. Serie, 12 Hefte, 1900 bis 1903;
2. Serie, 12 Hefte, 1904 ff.; 3. Serie,
12 Hefte, 1910 ff.
*Vogel, Georg, Pſd. Hans von
Bergen, wurde am 5. Oktbr. 1847
zu Nauheim bei Darmſtadt geboren,
beſuchte die dortige Volksſchule, ſeit
1857 die Realſchule in Darmſtadt u.
ſeit 1863 die Gewerbeſchule daſelbſt,
um dem Wunſche des Vaters gemäß
ſpäter Kameralia zu ſtudieren. Doch
neigte der Sohn mehr zur Theologie
hin, frequentierte deshalb 1865–67
die oberen Klaſſen des Darmſtädter
Gymnaſiums und widmete ſich dann
bis Oſtern 1871 in Gießen und Er-
langen den theologiſchen Studien.
Nachdem er noch ein Jahr lang das
Predigerſeminar in Friedberg be-
ſucht, übernahm er 1872 die Leitung
einer Mädchenſchule in Tharandt bei
Dresden, ſetzte von Oſtern 1874–75
ſeine Studien in Tübingen fort und
wurde dann nach abgelegtem Examen
Hofkaplan des Grafen Erbach zu
Schönberg a. d. Bergſtraße, wo er
bis Ende 1882 blieb. Seitdem wirkte
er als Pfarrer zu Beuern b. Gießen,
bis er im Mai 1896 auf direkte Be-
rufung des Großherzogs die Pfarrei
Seeheim bei Darmſtadt erhielt.
S:
Gelobt ſei Jeſus Chriſtus! (Geiſt-
liche Lr.), 1881. – Geiſtliches u. Welt-
liches (Ge.), 1881. – Licht für Jſrael
(Ge.), 1894. – Auf dem Wege nach
Emmaus! (Geiſtl. Lr.), 1896.
*Vogel, Heinrich, geb. am 9. April
1879 in Stettin, beſuchte 1896–99
das Lehrerſeminar in Pölitz, war
dann einige Jahre Lehrer in Hinter-
pommern auf dem Lande u. ſteht als
ſolcher ſeit 1904 in Stettin im Amte.
S: Das Schiff in der Flaſche (Meine
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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 268. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/272>, abgerufen am 26.02.2025.
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