erwiesen werden, daß der dreieinige GOtt, als
urheber der H. schrift, diese zur seeligkeit ohnent-
behrliche
Herrnhut. II. Th. K
erwieſen werden, daß der dreieinige GOtt, als
urheber der H. ſchrift, dieſe zur ſeeligkeit ohnent-
behrliche
Herrnhut. II. Th. K
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[145/0155]
anderer Theil.
erwieſen werden, daß der dreieinige GOtt, als
urheber der H. ſchrift, dieſe zur ſeeligkeit ohnent-
behrliche
(*)
(*) ander geſetzt iſt/ ſ. 10. Und noch weiter
ſ. 11. 12. da iſt die theologiſche confu-
ſion draus worden/ die am tage iſt.
Da ſind die miſerablen hundert und
zwanzig/ oder 130. machtſpruͤche jung
worden/ die man vor die urewige Gott-
heit Chriſti hat angefuͤhret/ davon ih-
rer nicht zehen beweiſen/ und davon ih-
rer etwa ſechs und neunzig/ das gegen-
theil zu beweiſen ſcheinen. Das iſt die
natuͤrliche folge des gemeinmachens/
(catholiſation) tiefer/ und vom H. Geiſt
ſich vorbehaltener herzwarheiten/ und
deren eintrichterung in die koͤpfe. Ob
jemals ein Arianer, Socinianer, oder ge-
flieſentlicher religionsſpoͤtter, ſo freventlich
und boshaftig gegen die zeugniſſe der heili-
gen ſchrift, geredet habe, das will ich dem
chriſtlicher leſer anheungeben. Jedoch re-
det dieſer verwirte menſch, bei ſeinen bruͤ-
dern, ſo oft es ihm nur einfaͤlt, von der
confuſion der theologie. Sein erſtes wort,
das er im jahr 1746. in der verſamlung
hoͤren laͤſet, und damit er, anſtat eines ge-
bets, ſeine predig anhebet, iſt ein giftiger
hohnſpruch, gegen die warheiten der chriſt-
lichen religion: meine geſchwiſter! wie-
der
Herrnhut. II. Th. K