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Welczeck, Adelheid von: Das Frauenstimmrecht in den verschiedenen Ländern. Gautzsch b. Leipzig, 1908 (= Kultur und Fortschritt, Bd. 135).

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zu einer internationalen Frauenstimmrechtskonferenz an die Frauenorgani-
sationen von 14 Ländern, verbunden mit der Aufforderung, einen Bericht
über die Lage und die Rechte der Frauen in diesen Ländern zu geben.
Diese Konferenz fand im Februar 1902 in Washington statt. Vertreten
waren von Amerika außer den Vereinigten Staaten: Kanada, Mexiko,
Süd-Amerika, von Europa: Belgien, Holland, Frankreich, England,
Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, die Schweiz, Italien, die
Türkei. Australien war ebenfalls vertreten. Von China, Japan und Per-
sien wurden Berichte verlesen.

Der deutsche Verein für Frauenstimmrecht war in Washington
nicht vertreten (ein Begrüßungsschreiben des deutschen Vereins für
Frauenstimmrecht hatte sich durch Zufall verspätet und konnte deshalb
nicht verlesen worden) doch wurde seiner zweimal Erwähnung getan,
einmal in einem Anschreiben, welches der Vorstand des Verbandes fort-
schrittlicher Frauenvereine an den amerikanischen Nationalbund ge-
richtet hatte, ferner in dem von der Vorsitzenden des Bundes deutscher
Frauenvereine Frau Marie Stritt verfaßten Bericht über Deutschland,
welcher von Frl. Antonie Stolle verlesen wurde.

Die Absicht der Gründung eines Weltbundes für Frauenstimmrecht
kam nicht zur Ausführung, wurde vielmehr auf das Jahr 1904 verschoben,
wo die Tagung des Internationalen Frauenrates in Berlin bevorstand.
Es wurde ein Internationales Frauenstimmrechts-Komitee gebildet, in
welchem Amerika durch Susan Anthony und Mrs. Carrie Chapman Catt
vertreten war. Wenige Monate darauf wurde auf Grund eines Ueberein-
kommens mit der Präsidentin des Komitees Susan Anthony, von den
Mitgliedern des deutschen Vereins für Frauenstimmrecht die Wahl der
Vertreterinnen für Deutschland vollzogen; es wurden gewählt: Dr. Augs-
purg, Frau Cauer, Lida-Gustava Heymann. Auf Wunsch der amerika-
nischen Frauen übernahm Dr. Augspurg den Posten einer Vizepräsiden-
tin des Internationalen Frauenstimmrechtskomitees.

Die zweite Internationale Stimmrechtskonferenz wurde am 3. Juni
1904 im Hotel Prinz Albrecht in Berlin unter dem Vorsitze von Susan
Anthony eröffnet. Folgende Länder waren durch Delegierte vertreten:
Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland, England, Holland, Däne-
mark, Schweden, Norwegen, die Schweiz, Ungarn, Neuseeland.

Die Delegierten von Deutschland waren: Dr. Augspurg, Frau Cauer,
Lida-Gustava Heymann, Dr. Käthe Schirmacher, Adelheid von Wel-
czeck, Martha Zietz.

Dr. Augspurg begrüßte die Versammlung, und gab eine Uebersicht
über die Entwicklung der Stimmrechtsbewegung in Deutschland seit der
kurzen Zeit ihres Bestehens; waren auch damals die Erfolge noch geringe,
so war dennoch bereits eine Schar von Frauen vorhanden, welche mit
tiefem Verständnis und echter Begeisterung im Kampfe um ihre staats-
bürgerlichen Rechte standen. Susan Anthony erwiderte mit warmen
Worten und gab einen kurzen Rückblick auf ihre Lebensarbeit. Die
geistige Frische, die unermüdliche Ausdauer, mit welcher die greise
Führerin die Verhandlungen leitete, werden allen, welche den Vorzug
hatten an der Konferenz teilzunehmen, ebenso unvergeßlich bleiben,
wie die herzgewinnende Freundlichkeit der greisen Frau. Ihr zur Seite
stand Mrs. Chapman Catt; sie überbrachte die Grüße der Schwestern
jenseits des Ozeans und überreichte gleichsam als Symbol, einen Hammer
aus den edlen Hölzern von Wyoming und dort gewonnenem Silber ge-
fertigt. (Wyoming war der erste Staat der Welt, der den Frauen das
Stimmrecht verliehen hatte; der Hammer ist für Amerika das Zeichen
für die Leitung anstatt der Glocke.)

Die Verhandlungen wurden in englischer, das Protokoll in englischer
und deutscher Sprache geführt: Dr. phil. Käthe Schirmacher verwaltete
das Amt als Dolmetscher mit seltener Gewandtheit. Zur Beratung kam
zunächst das von dem internationalen Komitee entworfene Programm

zu einer internationalen Frauenstimmrechtskonferenz an die Frauenorgani-
sationen von 14 Ländern, verbunden mit der Aufforderung, einen Bericht
über die Lage und die Rechte der Frauen in diesen Ländern zu geben.
Diese Konferenz fand im Februar 1902 in Washington statt. Vertreten
waren von Amerika außer den Vereinigten Staaten: Kanada, Mexiko,
Süd-Amerika, von Europa: Belgien, Holland, Frankreich, England,
Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, die Schweiz, Italien, die
Türkei. Australien war ebenfalls vertreten. Von China, Japan und Per-
sien wurden Berichte verlesen.

Der deutsche Verein für Frauenstimmrecht war in Washington
nicht vertreten (ein Begrüßungsschreiben des deutschen Vereins für
Frauenstimmrecht hatte sich durch Zufall verspätet und konnte deshalb
nicht verlesen worden) doch wurde seiner zweimal Erwähnung getan,
einmal in einem Anschreiben, welches der Vorstand des Verbandes fort-
schrittlicher Frauenvereine an den amerikanischen Nationalbund ge-
richtet hatte, ferner in dem von der Vorsitzenden des Bundes deutscher
Frauenvereine Frau Marie Stritt verfaßten Bericht über Deutschland,
welcher von Frl. Antonie Stolle verlesen wurde.

Die Absicht der Gründung eines Weltbundes für Frauenstimmrecht
kam nicht zur Ausführung, wurde vielmehr auf das Jahr 1904 verschoben,
wo die Tagung des Internationalen Frauenrates in Berlin bevorstand.
Es wurde ein Internationales Frauenstimmrechts-Komitee gebildet, in
welchem Amerika durch Susan Anthony und Mrs. Carrie Chapman Catt
vertreten war. Wenige Monate darauf wurde auf Grund eines Ueberein-
kommens mit der Präsidentin des Komitees Susan Anthony, von den
Mitgliedern des deutschen Vereins für Frauenstimmrecht die Wahl der
Vertreterinnen für Deutschland vollzogen; es wurden gewählt: Dr. Augs-
purg, Frau Cauer, Lida-Gustava Heymann. Auf Wunsch der amerika-
nischen Frauen übernahm Dr. Augspurg den Posten einer Vizepräsiden-
tin des Internationalen Frauenstimmrechtskomitees.

Die zweite Internationale Stimmrechtskonferenz wurde am 3. Juni
1904 im Hotel Prinz Albrecht in Berlin unter dem Vorsitze von Susan
Anthony eröffnet. Folgende Länder waren durch Delegierte vertreten:
Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland, England, Holland, Däne-
mark, Schweden, Norwegen, die Schweiz, Ungarn, Neuseeland.

Die Delegierten von Deutschland waren: Dr. Augspurg, Frau Cauer,
Lida-Gustava Heymann, Dr. Käthe Schirmacher, Adelheid von Wel-
czeck, Martha Zietz.

Dr. Augspurg begrüßte die Versammlung, und gab eine Uebersicht
über die Entwicklung der Stimmrechtsbewegung in Deutschland seit der
kurzen Zeit ihres Bestehens; waren auch damals die Erfolge noch geringe,
so war dennoch bereits eine Schar von Frauen vorhanden, welche mit
tiefem Verständnis und echter Begeisterung im Kampfe um ihre staats-
bürgerlichen Rechte standen. Susan Anthony erwiderte mit warmen
Worten und gab einen kurzen Rückblick auf ihre Lebensarbeit. Die
geistige Frische, die unermüdliche Ausdauer, mit welcher die greise
Führerin die Verhandlungen leitete, werden allen, welche den Vorzug
hatten an der Konferenz teilzunehmen, ebenso unvergeßlich bleiben,
wie die herzgewinnende Freundlichkeit der greisen Frau. Ihr zur Seite
stand Mrs. Chapman Catt; sie überbrachte die Grüße der Schwestern
jenseits des Ozeans und überreichte gleichsam als Symbol, einen Hammer
aus den edlen Hölzern von Wyoming und dort gewonnenem Silber ge-
fertigt. (Wyoming war der erste Staat der Welt, der den Frauen das
Stimmrecht verliehen hatte; der Hammer ist für Amerika das Zeichen
für die Leitung anstatt der Glocke.)

Die Verhandlungen wurden in englischer, das Protokoll in englischer
und deutscher Sprache geführt: Dr. phil. Käthe Schirmacher verwaltete
das Amt als Dolmetscher mit seltener Gewandtheit. Zur Beratung kam
zunächst das von dem internationalen Komitee entworfene Programm

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[10/0011] zu einer internationalen Frauenstimmrechtskonferenz an die Frauenorgani- sationen von 14 Ländern, verbunden mit der Aufforderung, einen Bericht über die Lage und die Rechte der Frauen in diesen Ländern zu geben. Diese Konferenz fand im Februar 1902 in Washington statt. Vertreten waren von Amerika außer den Vereinigten Staaten: Kanada, Mexiko, Süd-Amerika, von Europa: Belgien, Holland, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, die Schweiz, Italien, die Türkei. Australien war ebenfalls vertreten. Von China, Japan und Per- sien wurden Berichte verlesen. Der deutsche Verein für Frauenstimmrecht war in Washington nicht vertreten (ein Begrüßungsschreiben des deutschen Vereins für Frauenstimmrecht hatte sich durch Zufall verspätet und konnte deshalb nicht verlesen worden) doch wurde seiner zweimal Erwähnung getan, einmal in einem Anschreiben, welches der Vorstand des Verbandes fort- schrittlicher Frauenvereine an den amerikanischen Nationalbund ge- richtet hatte, ferner in dem von der Vorsitzenden des Bundes deutscher Frauenvereine Frau Marie Stritt verfaßten Bericht über Deutschland, welcher von Frl. Antonie Stolle verlesen wurde. Die Absicht der Gründung eines Weltbundes für Frauenstimmrecht kam nicht zur Ausführung, wurde vielmehr auf das Jahr 1904 verschoben, wo die Tagung des Internationalen Frauenrates in Berlin bevorstand. Es wurde ein Internationales Frauenstimmrechts-Komitee gebildet, in welchem Amerika durch Susan Anthony und Mrs. Carrie Chapman Catt vertreten war. Wenige Monate darauf wurde auf Grund eines Ueberein- kommens mit der Präsidentin des Komitees Susan Anthony, von den Mitgliedern des deutschen Vereins für Frauenstimmrecht die Wahl der Vertreterinnen für Deutschland vollzogen; es wurden gewählt: Dr. Augs- purg, Frau Cauer, Lida-Gustava Heymann. Auf Wunsch der amerika- nischen Frauen übernahm Dr. Augspurg den Posten einer Vizepräsiden- tin des Internationalen Frauenstimmrechtskomitees. Die zweite Internationale Stimmrechtskonferenz wurde am 3. Juni 1904 im Hotel Prinz Albrecht in Berlin unter dem Vorsitze von Susan Anthony eröffnet. Folgende Länder waren durch Delegierte vertreten: Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland, England, Holland, Däne- mark, Schweden, Norwegen, die Schweiz, Ungarn, Neuseeland. Die Delegierten von Deutschland waren: Dr. Augspurg, Frau Cauer, Lida-Gustava Heymann, Dr. Käthe Schirmacher, Adelheid von Wel- czeck, Martha Zietz. Dr. Augspurg begrüßte die Versammlung, und gab eine Uebersicht über die Entwicklung der Stimmrechtsbewegung in Deutschland seit der kurzen Zeit ihres Bestehens; waren auch damals die Erfolge noch geringe, so war dennoch bereits eine Schar von Frauen vorhanden, welche mit tiefem Verständnis und echter Begeisterung im Kampfe um ihre staats- bürgerlichen Rechte standen. Susan Anthony erwiderte mit warmen Worten und gab einen kurzen Rückblick auf ihre Lebensarbeit. Die geistige Frische, die unermüdliche Ausdauer, mit welcher die greise Führerin die Verhandlungen leitete, werden allen, welche den Vorzug hatten an der Konferenz teilzunehmen, ebenso unvergeßlich bleiben, wie die herzgewinnende Freundlichkeit der greisen Frau. Ihr zur Seite stand Mrs. Chapman Catt; sie überbrachte die Grüße der Schwestern jenseits des Ozeans und überreichte gleichsam als Symbol, einen Hammer aus den edlen Hölzern von Wyoming und dort gewonnenem Silber ge- fertigt. (Wyoming war der erste Staat der Welt, der den Frauen das Stimmrecht verliehen hatte; der Hammer ist für Amerika das Zeichen für die Leitung anstatt der Glocke.) Die Verhandlungen wurden in englischer, das Protokoll in englischer und deutscher Sprache geführt: Dr. phil. Käthe Schirmacher verwaltete das Amt als Dolmetscher mit seltener Gewandtheit. Zur Beratung kam zunächst das von dem internationalen Komitee entworfene Programm

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Anna Pfundt: Bearbeitung der digitalen Edition. (2018-04-10T14:02:09Z)

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Zitationshilfe: Welczeck, Adelheid von: Das Frauenstimmrecht in den verschiedenen Ländern. Gautzsch b. Leipzig, 1908 (= Kultur und Fortschritt, Bd. 135), S. 10. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/welczeck_frauenstimmrecht_1908/11>, abgerufen am 23.10.2019.