Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Storm, Theodor: Waldwinkel, Pole Poppenspäler. Novellen. Braunschweig, 1875.

Bild:
<< vorherige Seite
letzte Seite

große Welt der Stoffe auf ein nur kleines Gebiet beschränkt. Denn es galt einen Stoff zu finden, der, unbekümmert um das künftige Publicum und nur seinen inneren Erfordernissen gemäß behandelt, gleichwohl, wie für den reifen Menschen, so auch für das Verständniß und die Theilnahme der Jugend geeignet war.

Endlich wurde die vorstehende Novelle geschrieben. - Ob nun darin die aufgestellte Theorie auch praktisch bethätigt worden, oder, wenn dies auch im Wesentlichen, ob nicht im Einzelnen hie und da die Phantasie mir einen Streich gespielt, so daß ich unbewußt dem zunächst bestimmten jungen Hörerkreise beim Erzählen gegenüber gesessen habe, - Beides wird der geneigte Leser besser als der Verfasser selbst zu beurtheilen im Stande sein.

Ein paar nicht eben erhebliche Stellen, welche in der Jugendzeitung, wenn auch unter Zustimmung des Verfassers, so doch nach dessen Ueberzeugung ohne zureichenden Grund, unterdrückt wurden, sind in dem vorstehenden Abdruck wieder hergestellt.



große Welt der Stoffe auf ein nur kleines Gebiet beschränkt. Denn es galt einen Stoff zu finden, der, unbekümmert um das künftige Publicum und nur seinen inneren Erfordernissen gemäß behandelt, gleichwohl, wie für den reifen Menschen, so auch für das Verständniß und die Theilnahme der Jugend geeignet war.

Endlich wurde die vorstehende Novelle geschrieben. – Ob nun darin die aufgestellte Theorie auch praktisch bethätigt worden, oder, wenn dies auch im Wesentlichen, ob nicht im Einzelnen hie und da die Phantasie mir einen Streich gespielt, so daß ich unbewußt dem zunächst bestimmten jungen Hörerkreise beim Erzählen gegenüber gesessen habe, – Beides wird der geneigte Leser besser als der Verfasser selbst zu beurtheilen im Stande sein.

Ein paar nicht eben erhebliche Stellen, welche in der Jugendzeitung, wenn auch unter Zustimmung des Verfassers, so doch nach dessen Ueberzeugung ohne zureichenden Grund, unterdrückt wurden, sind in dem vorstehenden Abdruck wieder hergestellt.



<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="postface" n="1">
        <p><pb facs="#f0226" n="222"/>
große Welt der Stoffe auf ein nur kleines Gebiet beschränkt. Denn es galt einen Stoff zu finden, der, unbekümmert um das künftige Publicum und nur seinen inneren Erfordernissen gemäß behandelt, gleichwohl, wie für den reifen Menschen, so auch für das Verständniß und die Theilnahme der Jugend geeignet war.</p>
        <p>Endlich wurde die vorstehende Novelle geschrieben. &#x2013; Ob nun darin die aufgestellte Theorie auch praktisch bethätigt worden, oder, wenn dies auch im Wesentlichen, ob nicht im Einzelnen hie und da die Phantasie mir einen Streich gespielt, so daß ich unbewußt dem zunächst bestimmten jungen Hörerkreise beim Erzählen gegenüber gesessen habe, &#x2013; Beides wird der geneigte Leser besser als der Verfasser selbst zu beurtheilen im Stande sein.</p>
        <p>Ein paar nicht eben erhebliche Stellen, welche in der Jugendzeitung, wenn auch unter Zustimmung des Verfassers, so doch nach dessen Ueberzeugung ohne zureichenden Grund, unterdrückt wurden, sind in dem vorstehenden Abdruck wieder hergestellt.</p>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[222/0226] große Welt der Stoffe auf ein nur kleines Gebiet beschränkt. Denn es galt einen Stoff zu finden, der, unbekümmert um das künftige Publicum und nur seinen inneren Erfordernissen gemäß behandelt, gleichwohl, wie für den reifen Menschen, so auch für das Verständniß und die Theilnahme der Jugend geeignet war. Endlich wurde die vorstehende Novelle geschrieben. – Ob nun darin die aufgestellte Theorie auch praktisch bethätigt worden, oder, wenn dies auch im Wesentlichen, ob nicht im Einzelnen hie und da die Phantasie mir einen Streich gespielt, so daß ich unbewußt dem zunächst bestimmten jungen Hörerkreise beim Erzählen gegenüber gesessen habe, – Beides wird der geneigte Leser besser als der Verfasser selbst zu beurtheilen im Stande sein. Ein paar nicht eben erhebliche Stellen, welche in der Jugendzeitung, wenn auch unter Zustimmung des Verfassers, so doch nach dessen Ueberzeugung ohne zureichenden Grund, unterdrückt wurden, sind in dem vorstehenden Abdruck wieder hergestellt.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Wikisource: Bereitstellung der Texttranskription und Auszeichnung in Wikisource-Syntax. (2012-10-29T10:30:31Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme aus Wikisource entsprechen muss.
Wikimedia Commons: Bereitstellung der Bilddigitalisate (2012-10-29T10:30:31Z)
Frank Wiegand: Konvertierung von Wikisource-Markup nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2012-10-29T10:30:31Z)

Weitere Informationen:

Dieses Werk stammt von Wikisource (Waldwinkel, Pole Poppenspäler).

Quelle der Scans: Wikimedia Commons.

Anmerkungen zur Transkription:




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/storm_waldwinkel_1875
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/storm_waldwinkel_1875/226
Zitationshilfe: Storm, Theodor: Waldwinkel, Pole Poppenspäler. Novellen. Braunschweig, 1875, S. 222. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/storm_waldwinkel_1875/226>, abgerufen am 15.10.2019.