Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] welche von einer guten und kunstreichen Hand verfertiget/ einen schönen Jüngling vorstellet.

F. Galathea.

11. GAlathea eine Nymphe. GAlathea war eine der vornehmsten Wasser-Nymphen/ des Nerei und der Doris Tochter/ welche hier auf einem Meer-Wunder sitzend vorgebildet wird. Den Namen hat selbige bekommen entweder von dem silberweisen Meerschaum/ oder von dem Wort Gala, welches eine Milch bedeutet: Weswegen Hesiodus ihre Haare weis/ und das Angesicht wie Milch/ beschreibet; Auch der Einäugige Polyphemus beym Ovidio, diese Nymphe vor die aller weisseste heraus streichet. Diese Bildnus aber ist entnommen aus einer vortrefflichen Statua in Lebens-grösse/ an welcher unter andern die Vollkommenheit des Leibs und Angesichts einer schönen Frauens-Person mag betrachtet werden.

G. Der Bettlende Belisarius.

12. Der Bettlende Belisarius. DEs bettlenden Belisarii Bildnus in Plat. G. gibet klar zu erkennen/ daß derjenigen Meinung ohnrecht sey/ welche dafür halten/ daß diesem Helden/ nachdem er bey dem Justiniano wegen Verrähterey/ wie wol unschuldig/ angeklagt worden/ von diesen Käyser/ ungeachtet er das occidentalische Käyserthum den Gothen zweymal abgenommen und in Justiniani Hände gelieffert/ beyde Augen ausstechen lassen. Dann/ wan solches nicht geschehen wäre/ würde diese vortreffliche alte Statua, die noch heutiges Tages bey dem Printzen Justiniano offentlich in Rom gesehen und in hohen Ehren gehalten wird/ damals nicht gemacht worden seyn. Daher ich auch Ursach nehme/ erwehnte Geschicht zu behaupten: Weil ich bey ein- und anderm Authore aufgezeichnet finde/ daß dieser Belisarius, nach dem er die Augen verloren sich auf das Betteln begeben/ und diese Wort gebrauchet: Date obolum Bellisario, quem virtus extulit, invidia occaecavit. Das ist: Gebet dem armen Bellisario einen Heller/ welchen die Tugend erhaben/ und die Misgunst geblendet. Und weil/ bey Beschreibung der Medaglionen/ von seinem Leben und Thaten etwas weitläuftiger Meldung geschehen/ lassen wir es bey diesen bewenden.

H. Sibylla.

13. Eine Sibyllae. DIe Sibyllen waren Warsagerinnen/ deren in gemein 10. gezehlet werden. Weil ich bey Abzeichnung dieser Statua, welche im Pallazzo de Medices neben andern alla loggia stehet vielmehr auf die Kunst/ als auf den Namen achtung gegeben/ als lasse ich solche ohne Namen/ und betrachte absonderlich dieser grossen und schönen Statua Herrlichkeit/ vortreffliche und künstliche Arbeit am Gewand/ auch daran befindliche zierliche falten/ deren sie eine vollkommene Lehr-Schul billig mag genennet werden.

[Spaltenumbruch]

I. Die Poesy.

14. Bildung der Poesy. DIe Poesis oder Dichtkunst wird hier vorgestellt/ in der rechten Hand ein Papier haltend/ auf dem Haupt mit einem geflochtenen Lorber-Krantz/ und unten einen fliegenden Schwan vorzeigend. Daß sie aber in eines Hermaphroditen/ oder Manns- und Weibs-Gestalt/ zusehen ist/ giebt so viel zu erkennen/ daß der Dicht-Geist/ mit der Arbeitsamkeit vermischet/ einen Poeten/ mache/ und beyderley Geschlechte dessen fähig seyn. Die Statua, wovon dieses Bild entnommen/ ist gleichfalls im Palatio deren von Medices in Rom zu sehen.

K. Ein Faunus mit dem Knaben.

15. Ein Faunus, einen Knaben umfangend DEr Faunus, der einen Knaben umfänget/ ist eine sehr berühmte/ etwas mehr als Lebensgrösse/ aus Ertz gegossene Statua, welche von einem guten alten Meister verfertigt/ im Palatio de Medices anzutreffen. Sie ist/ wegen wolgewachsenen gerechten Alters von einem Manne/ neben eines Knaben geschicklicher Proportion und vortrefflicher Abbildung/ wol zu betrachten. Durch den Faunum oder Wald-Gott/ wird/ wie nachgehends mit mehrern zu vernehmen/ die Welt/ durch das Knäblein aber/ mit seinem stetsgrünenden Epheu-Krantz/ der Wachsthum/ verstanden welche beede zu Ernehr- und Erhaltung aller natürlichen Dinge/ sich embrassiren sollen.

L. Apollo.

16. Apollo Künste. Gott. Apollo ein Sohn Jovis und Latonae, wird für einem Gott der Weisheit/ des Warsagens und der Poesy/ auch für der Musen Oberhaupt gehalten/ und deswegen auf unterschiedliche Art vorgestellet. In gegenwärtiger Figur sehen wir ihn in der rechten Hand ein Messer/ in der Lincken das Haupt und die abgeschiedene Haut Marsyae in die Höhe haltend: Und ist darum vor andern die zierliche Leibs-Proportion des Apollo, welche auf Mann- und Weibliche Geschlecht-Art vermischt vorscheinet/ ingleichen das vermessene Angesicht des Marsyas, sehr künstlich gearbeitet zu beobachten.

M. Marsyas.

17. Marsyas ein Pfeiffer. MArsyas war ein vortrefflicher Pfeiffer/ und der Geburt nach aus Phrygien. Diesen zehlet Ovidius unter die Satyren/ und erzehlet/ wie er so vermessen gewesen/ daß er den Musen Gott Apollinem heraus gefordert/ auf einer aus Rohren geschnittener Pfeiffe/ oder Schalmeyen mit ihm in die wette zuspielen: Nachdem aber dieser Wird geschunden. jenen überwunden/ habe er selbigen/ wegen solcher Vermessenheit/ lebendig geschunden. Eines Poeten Worte lauten hiervon also:

Provocat & Phaebum: Phaebo superan-
te pependit;

caesa recesserunt a cute membra viri.

[Spaltenumbruch] welche von einer guten und kunstreichen Hand verfertiget/ einen schönen Jüngling vorstellet.

F. Galathea.

11. GAlathea eine Nymphe. GAlathea war eine der vornehmsten Wasser-Nymphen/ des Nerei und der Doris Tochter/ welche hier auf einem Meer-Wunder sitzend vorgebildet wird. Den Namen hat selbige bekommen entweder von dem silberweisen Meerschaum/ oder von dem Wort Gala, welches eine Milch bedeutet: Weswegen Hesiodus ihre Haare weis/ und das Angesicht wie Milch/ beschreibet; Auch der Einäugige Polyphemus beym Ovidio, diese Nymphe vor die aller weisseste heraus streichet. Diese Bildnus aber ist entnommen aus einer vortrefflichen Statua in Lebens-grösse/ an welcher unter andern die Vollkommenheit des Leibs und Angesichts einer schönen Frauens-Person mag betrachtet werden.

G. Der Bettlende Belisarius.

12. Der Bettlende Belisarius. DEs bettlenden Belisarii Bildnus in Plat. G. gibet klar zu erkennen/ daß derjenigen Meinung ohnrecht sey/ welche dafür halten/ daß diesem Helden/ nachdem er bey dem Justiniano wegen Verrähterey/ wie wol unschuldig/ angeklagt worden/ von diesen Käyser/ ungeachtet er das occidentalische Käyserthum den Gothen zweymal abgenommen und in Justiniani Hände gelieffert/ beyde Augen ausstechen lassen. Dann/ wan solches nicht geschehen wäre/ würde diese vortreffliche alte Statua, die noch heutiges Tages bey dem Printzen Justiniano offentlich in Rom gesehen und in hohen Ehren gehalten wird/ damals nicht gemacht worden seyn. Daher ich auch Ursach nehme/ erwehnte Geschicht zu behaupten: Weil ich bey ein- und anderm Authore aufgezeichnet finde/ daß dieser Belisarius, nach dem er die Augen verloren sich auf das Betteln begeben/ und diese Wort gebrauchet: Date obolum Bellisario, quem virtus extulit, invidia occaecavit. Das ist: Gebet dem armen Bellisario einen Heller/ welchen die Tugend erhaben/ und die Misgunst geblendet. Und weil/ bey Beschreibung der Medaglionen/ von seinem Leben und Thaten etwas weitläuftiger Meldung geschehen/ lassen wir es bey diesen bewenden.

H. Sibylla.

13. Eine Sibyllae. DIe Sibyllen waren Warsagerinnen/ deren in gemein 10. gezehlet werden. Weil ich bey Abzeichnung dieser Statua, welche im Pallazzo de Medices neben andern alla loggia stehet vielmehr auf die Kunst/ als auf den Namen achtung gegeben/ als lasse ich solche ohne Namen/ und betrachte absonderlich dieser grossen und schönen Statua Herrlichkeit/ vortreffliche und künstliche Arbeit am Gewand/ auch daran befindliche zierliche falten/ deren sie eine vollkommene Lehr-Schul billig mag genennet werden.

[Spaltenumbruch]

I. Die Poesy.

14. Bildung der Poesy. DIe Poesis oder Dichtkunst wird hier vorgestellt/ in der rechten Hand ein Papier haltend/ auf dem Haupt mit einem geflochtenen Lorber-Krantz/ und unten einen fliegenden Schwan vorzeigend. Daß sie aber in eines Hermaphroditen/ oder Manns- und Weibs-Gestalt/ zusehen ist/ giebt so viel zu erkennen/ daß der Dicht-Geist/ mit der Arbeitsamkeit vermischet/ einen Poeten/ mache/ und beyderley Geschlechte dessen fähig seyn. Die Statua, wovon dieses Bild entnommen/ ist gleichfalls im Palatio deren von Medices in Rom zu sehen.

K. Ein Faunus mit dem Knaben.

15. Ein Faunus, einen Knaben umfangend DEr Faunus, der einen Knaben umfänget/ ist eine sehr berühmte/ etwas mehr als Lebensgrösse/ aus Ertz gegossene Statua, welche von einem guten alten Meister verfertigt/ im Palatio de Medices anzutreffen. Sie ist/ wegen wolgewachsenen gerechten Alters von einem Manne/ neben eines Knaben geschicklicher Proportion und vortrefflicher Abbildung/ wol zu betrachten. Durch den Faunum oder Wald-Gott/ wird/ wie nachgehends mit mehrern zu vernehmen/ die Welt/ durch das Knäblein aber/ mit seinem stetsgrünenden Epheu-Krantz/ der Wachsthum/ verstanden welche beede zu Ernehr- und Erhaltung aller natürlichen Dinge/ sich embrassiren sollen.

L. Apollo.

16. Apollo Künste. Gott. Apollo ein Sohn Jovis und Latonae, wird für einem Gott der Weisheit/ des Warsagens und der Poesy/ auch für der Musen Oberhaupt gehalten/ und deswegen auf unterschiedliche Art vorgestellet. In gegenwärtiger Figur sehen wir ihn in der rechten Hand ein Messer/ in der Lincken das Haupt und die abgeschiedene Haut Marsyae in die Höhe haltend: Und ist darum vor andern die zierliche Leibs-Proportion des Apollo, welche auf Mann- und Weibliche Geschlecht-Art vermischt vorscheinet/ ingleichen das vermessene Angesicht des Marsyas, sehr künstlich gearbeitet zu beobachten.

M. Marsyas.

17. Marsyas ein Pfeiffer. MArsyas war ein vortrefflicher Pfeiffer/ und der Geburt nach aus Phrygien. Diesen zehlet Ovidius unter die Satyren/ und erzehlet/ wie er so vermessen gewesen/ daß er den Musen Gott Apollinem heraus gefordert/ auf einer aus Rohren geschnittener Pfeiffe/ oder Schalmeyen mit ihm in die wette zuspielen: Nachdem aber dieser Wird geschunden. jenen überwunden/ habe er selbigen/ wegen solcher Vermessenheit/ lebendig geschunden. Eines Poeten Worte lauten hiervon also:

Provocat & Phaebum: Phaebo superan-
te pependit;

caesa recesserunt â cute membra viri.
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div>
        <p><pb facs="#f0005" xml:id="pb-882" n="[II (Skulptur), S. 7]"/><cb/>
welche von einer guten und kunstreichen Hand verfertiget/ einen schönen Jüngling vorstellet.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.1"><note place="right"><hi rendition="#aq"><ref target="http://ta.sandrart.net/de/text/841#figure-0841.1">F.</ref></hi></note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1370 http://d-nb.info/gnd/118689231 http://viaf.org/viaf/20474704">Galathea</persName></hi>.</p>
        <p><note place="right">11. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1370 http://d-nb.info/gnd/118689231 http://viaf.org/viaf/20474704">GAlathea</persName></hi> eine Nymphe.</note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1370 http://d-nb.info/gnd/118689231 http://viaf.org/viaf/20474704">GAlathea</persName></hi> war eine der vornehmsten Wasser-Nymphen/ des <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2385 http://d-nb.info/gnd/118993593 http://viaf.org/viaf/22941651"><hi rendition="#aq">Nerei</hi></persName> und der <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-3137">Doris</persName></hi> Tochter/ welche hier auf einem Meer-Wunder sitzend vorgebildet wird. Den Namen hat selbige bekommen entweder von dem silberweisen Meerschaum/ oder von dem Wort <hi rendition="#aq">Gala,</hi> welches eine Milch bedeutet: Weswegen <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1273 http://d-nb.info/gnd/118550292 http://viaf.org/viaf/122220717">Hesiodus</persName></hi> ihre Haare weis/ und das Angesicht wie Milch/ beschreibet; Auch der Einäugige <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-518 http://d-nb.info/gnd/118595598 http://viaf.org/viaf/69722185">Polyphemus</persName></hi> beym <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-350 http://d-nb.info/gnd/118590995 http://viaf.org/viaf/88342447">Ovidio</persName>,</hi> diese Nymphe vor die aller weisseste heraus streichet. Diese Bildnus aber ist entnommen aus einer vortrefflichen <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-967 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=156330" type="artificialWork"><hi rendition="#aq">Statua</hi> in Lebens-grösse/ an welcher unter andern die Vollkommenheit des Leibs und Angesichts einer schönen Frauens-Person mag betrachtet werden</name>.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.2"><note place="right"><hi rendition="#aq"><ref target="http://ta.sandrart.net/de/text/842#figure-0842.1">G.</ref></hi></note> Der Bettlende <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Belisarius</persName></hi>.</p>
        <p><note place="right">12. Der Bettlende <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Belisarius</persName></hi>.</note><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-466" type="artificialWork">DEs bettlenden <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Belisarii</persName></hi> Bildnus in <ref rendition="#aq" target="#figure-0842.1">Plat. G.</ref> gibet klar zu erkennen/ daß derjenigen Meinung ohnrecht sey/ welche dafür halten/ daß diesem Helden/ nachdem er bey dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-198 http://d-nb.info/gnd/11855896X http://viaf.org/viaf/90633546">Justiniano</persName></hi> wegen Verrähterey/ wie wol unschuldig/ angeklagt worden/ von diesen Käyser/ ungeachtet er das <hi rendition="#aq">occidentali</hi>sche Käyserthum den Gothen zweymal abgenommen und in <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-198 http://d-nb.info/gnd/11855896X http://viaf.org/viaf/90633546">Justiniani</persName></hi> Hände gelieffert/ beyde Augen ausstechen lassen.</name> Dann/ wan solches nicht geschehen wäre/ würde <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-3234" type="artificialWork">diese vortreffliche alte <hi rendition="#aq">Statua</hi>, die noch heutiges Tages bey dem <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4566">Printzen <hi rendition="#aq">Justiniano</hi></persName> offentlich in <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-6 http://www.geonames.org/3169070/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7000874">Rom</placeName> gesehen und in hohen Ehren gehalten wird/ damals nicht gemacht worden seyn.</name> Daher <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-836">ich</persName> auch Ursach nehme/ erwehnte Geschicht zu behaupten: Weil <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-836">ich</persName> bey ein- und anderm <hi rendition="#aq">Authore</hi> aufgezeichnet finde/ daß dieser <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Belisarius</persName>,</hi> nach dem er die Augen verloren sich auf das Betteln begeben/ und diese Wort gebrauchet: <hi rendition="#aq"><foreign xml:lang="lat">Date obolum <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Bellisario</persName>, quem virtus extulit, invidia occaecavit.</foreign></hi> Das ist: Gebet dem armen <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-637 http://d-nb.info/gnd/118655108 http://viaf.org/viaf/67815006">Bellisario</persName></hi> einen Heller/ welchen die Tugend erhaben/ und die Misgunst geblendet. Und weil/ bey Beschreibung der <hi rendition="#aq">Medaglio</hi>nen/ von seinem Leben und Thaten etwas weitläuftiger Meldung geschehen/ lassen wir es bey diesen bewenden.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.3"><note place="right"><ref rendition="#aq" target="#figure-0843.1">H.</ref></note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4575">Sibylla</persName></hi>.</p>
        <p><note place="right">13. Eine <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4575"><hi rendition="#aq">Sibyllae</hi></persName>.</note> DIe <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-3737">Sibyllen</persName></hi> waren Warsagerinnen/ deren in gemein 10. gezehlet werden. Weil <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-836">ich</persName> bey <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-1229" type="artificialWork">Abzeichnung</name> <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-1230 http://arachne.uni-koeln.de/item/objekt/6550 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=156707" type="artificialWork">dieser <hi rendition="#aq">Statua</hi></name>, welche im <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-365">Pallazzo de Medices</placeName></hi> neben andern <hi rendition="#aq">alla loggia</hi> stehet vielmehr auf die Kunst/ als auf den Namen achtung gegeben/ als lasse <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-836">ich</persName> solche ohne Namen/ und betrachte absonderlich dieser grossen und schönen <hi rendition="#aq">Statua</hi> Herrlichkeit/ vortreffliche und künstliche Arbeit am Gewand/ auch daran befindliche zierliche falten/ deren sie eine vollkommene Lehr-Schul billig mag genennet werden.</p>
        <cb/>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.4"><note place="right"><ref rendition="#aq" target="#figure-0844.1">I.</ref></note> Die <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1575">Poesy</persName>.</p>
        <p><note place="right">14. Bildung der <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1575">Poesy</persName>.</note> DIe <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1575">Poesis</persName></hi> oder <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1575">Dichtkunst</persName> wird hier vorgestellt/ in der rechten Hand ein Papier haltend/ auf dem Haupt mit einem geflochtenen Lorber-Krantz/ und unten einen fliegenden Schwan vorzeigend. Daß sie aber in eines <hi rendition="#aq">Hermaphrodit</hi>en/ oder Manns- und Weibs-Gestalt/ zusehen ist/ giebt so viel zu erkennen/ daß der Dicht-Geist/ mit der Arbeitsamkeit vermischet/ einen Poeten/ mache/ und beyderley Geschlechte dessen fähig seyn. <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2288 http://arachne.uni-koeln.de/item/objekt/5817" type="artificialWork">Die <hi rendition="#aq">Statua,</hi> wovon dieses Bild entnommen</name>/ ist gleichfalls im <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-365"><hi rendition="#aq">Palatio</hi> deren von <hi rendition="#aq">Medices</hi></placeName> in <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-6 http://www.geonames.org/3169070/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7000874">Rom</placeName> zu sehen.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.5"><note place="right"><hi rendition="#aq"><ref target="http://ta.sandrart.net/de/text/845#figure-0845.1">K.</ref></hi></note> Ein <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-605 http://d-nb.info/gnd/11892088X http://viaf.org/viaf/74652040"><hi rendition="#aq">Faunus</hi></persName> mit dem Knaben.</p>
        <p><note place="right">15. Ein <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-605 http://d-nb.info/gnd/11892088X http://viaf.org/viaf/74652040"><hi rendition="#aq">Faunus</hi></persName>,  einen Knaben umfangend</note> DEr <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2628" type="artificialWork"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-605 http://d-nb.info/gnd/11892088X http://viaf.org/viaf/74652040">Faunus</persName>,</hi> der einen Knaben umfänget/ ist eine sehr berühmte/ etwas mehr als Lebensgrösse/ aus Ertz gegossene <hi rendition="#aq">Statua,</hi> welche von einem guten alten Meister verfertigt/ im <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-365">Palatio de Medices</placeName></hi> anzutreffen</name>. Sie ist/ wegen wolgewachsenen gerechten Alters von einem Manne/ neben eines Knaben geschicklicher <hi rendition="#aq">Proportion</hi> und vortrefflicher Abbildung/ wol zu betrachten. Durch den <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-605 http://d-nb.info/gnd/11892088X http://viaf.org/viaf/74652040"><hi rendition="#aq">Faunum</hi></persName> oder Wald-Gott/ wird/ wie nachgehends mit mehrern zu vernehmen/ die Welt/ durch das Knäblein aber/ mit seinem stetsgrünenden Epheu-Krantz/ der Wachsthum/ verstanden welche beede zu Ernehr- und Erhaltung aller natürlichen Dinge/ sich <hi rendition="#aq">embrassir</hi>en sollen.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.6"><note place="right"><hi rendition="#aq"><ref target="http://ta.sandrart.net/de/text/846#figure-0846.1">L.</ref></hi></note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Apollo</persName></hi>.</p>
        <p><note place="right">16. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Apollo</persName></hi> Künste. Gott.</note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Apollo</persName></hi> ein Sohn <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-99 http://d-nb.info/gnd/118558897 http://viaf.org/viaf/22933410">Jovis</persName></hi> und <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-906">Latonae</persName>,</hi> wird für einem Gott der Weisheit/ des Warsagens und der Poesy/ auch für der <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1666 http://d-nb.info/gnd/118820656 http://viaf.org/viaf/5727734">Musen</persName> Oberhaupt gehalten/ und deswegen auf unterschiedliche Art vorgestellet. <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-751" type="artificialWork">In gegenwärtiger Figur sehen wir ihn in der rechten Hand ein Messer/ in der Lincken das Haupt und die abgeschiedene Haut <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-413 http://d-nb.info/gnd/118782193 http://viaf.org/viaf/31695480">Marsyae</persName></hi> in die Höhe haltend</name>: Und ist darum vor andern die zierliche Leibs-<hi rendition="#aq">Proportion</hi> des <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Apollo</persName>,</hi> welche auf Mann- und Weibliche Geschlecht-Art vermischt vorscheinet/ ingleichen das vermessene Angesicht des <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-413 http://d-nb.info/gnd/118782193 http://viaf.org/viaf/31695480">Marsyas</persName>,</hi> sehr künstlich gearbeitet zu beobachten.</p>
        <p rendition="#c" xml:id="p0882.7"><note place="right"><ref rendition="#aq" target="#figure-0847.1">M.</ref></note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-413 http://d-nb.info/gnd/118782193 http://viaf.org/viaf/31695480">Marsyas</persName></hi>.</p>
        <p><note place="right">17. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-413 http://d-nb.info/gnd/118782193 http://viaf.org/viaf/31695480">Marsyas</persName></hi> ein Pfeiffer.</note><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-413 http://d-nb.info/gnd/118782193 http://viaf.org/viaf/31695480">MArsyas</persName></hi> war ein vortrefflicher Pfeiffer/ und der Geburt nach aus <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-517 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7002613">Phrygien</placeName></hi>. Diesen zehlet <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-350 http://d-nb.info/gnd/118590995 http://viaf.org/viaf/88342447">Ovidius</persName></hi> unter die <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-3784"><hi rendition="#aq">Satyr</hi>en</persName>/ und erzehlet/ wie er so vermessen gewesen/ daß er den <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638"><hi rendition="#aq">Musen</hi> Gott <hi rendition="#aq">Apollinem</hi></persName> heraus <choice><sic>gefodert</sic><corr>gefordert</corr></choice>/ auf einer aus Rohren geschnittener Pfeiffe/ oder Schalmeyen mit ihm in die wette zuspielen: Nachdem aber dieser <note place="right">Wird geschunden.</note> jenen überwunden/ habe er selbigen/ wegen solcher Vermessenheit/ lebendig geschunden. Eines Poeten Worte lauten hiervon also:</p>
        <lg rendition="#aq" xml:lang="lat" type="poem">
          <l>Provocat &amp; <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Phaebum</persName>: <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-59 http://d-nb.info/gnd/118503642 http://viaf.org/viaf/3261638">Phaebo</persName> superan-<lb/>
te pependit;</l><lb/>
          <l>caesa recesserunt â cute membra viri.</l><lb/>
        </lg>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[II (Skulptur), S. 7]/0005] welche von einer guten und kunstreichen Hand verfertiget/ einen schönen Jüngling vorstellet. Galathea. F. GAlathea war eine der vornehmsten Wasser-Nymphen/ des Nerei und der Doris Tochter/ welche hier auf einem Meer-Wunder sitzend vorgebildet wird. Den Namen hat selbige bekommen entweder von dem silberweisen Meerschaum/ oder von dem Wort Gala, welches eine Milch bedeutet: Weswegen Hesiodus ihre Haare weis/ und das Angesicht wie Milch/ beschreibet; Auch der Einäugige Polyphemus beym Ovidio, diese Nymphe vor die aller weisseste heraus streichet. Diese Bildnus aber ist entnommen aus einer vortrefflichen Statua in Lebens-grösse/ an welcher unter andern die Vollkommenheit des Leibs und Angesichts einer schönen Frauens-Person mag betrachtet werden. 11. GAlathea eine Nymphe. Der Bettlende Belisarius. G. DEs bettlenden Belisarii Bildnus in Plat. G. gibet klar zu erkennen/ daß derjenigen Meinung ohnrecht sey/ welche dafür halten/ daß diesem Helden/ nachdem er bey dem Justiniano wegen Verrähterey/ wie wol unschuldig/ angeklagt worden/ von diesen Käyser/ ungeachtet er das occidentalische Käyserthum den Gothen zweymal abgenommen und in Justiniani Hände gelieffert/ beyde Augen ausstechen lassen. Dann/ wan solches nicht geschehen wäre/ würde diese vortreffliche alte Statua, die noch heutiges Tages bey dem Printzen Justiniano offentlich in Rom gesehen und in hohen Ehren gehalten wird/ damals nicht gemacht worden seyn. Daher ich auch Ursach nehme/ erwehnte Geschicht zu behaupten: Weil ich bey ein- und anderm Authore aufgezeichnet finde/ daß dieser Belisarius, nach dem er die Augen verloren sich auf das Betteln begeben/ und diese Wort gebrauchet: Date obolum Bellisario, quem virtus extulit, invidia occaecavit. Das ist: Gebet dem armen Bellisario einen Heller/ welchen die Tugend erhaben/ und die Misgunst geblendet. Und weil/ bey Beschreibung der Medaglionen/ von seinem Leben und Thaten etwas weitläuftiger Meldung geschehen/ lassen wir es bey diesen bewenden. 12. Der Bettlende Belisarius. Sibylla. H. DIe Sibyllen waren Warsagerinnen/ deren in gemein 10. gezehlet werden. Weil ich bey Abzeichnung dieser Statua, welche im Pallazzo de Medices neben andern alla loggia stehet vielmehr auf die Kunst/ als auf den Namen achtung gegeben/ als lasse ich solche ohne Namen/ und betrachte absonderlich dieser grossen und schönen Statua Herrlichkeit/ vortreffliche und künstliche Arbeit am Gewand/ auch daran befindliche zierliche falten/ deren sie eine vollkommene Lehr-Schul billig mag genennet werden. 13. Eine Sibyllae. Die Poesy. I. DIe Poesis oder Dichtkunst wird hier vorgestellt/ in der rechten Hand ein Papier haltend/ auf dem Haupt mit einem geflochtenen Lorber-Krantz/ und unten einen fliegenden Schwan vorzeigend. Daß sie aber in eines Hermaphroditen/ oder Manns- und Weibs-Gestalt/ zusehen ist/ giebt so viel zu erkennen/ daß der Dicht-Geist/ mit der Arbeitsamkeit vermischet/ einen Poeten/ mache/ und beyderley Geschlechte dessen fähig seyn. Die Statua, wovon dieses Bild entnommen/ ist gleichfalls im Palatio deren von Medices in Rom zu sehen. 14. Bildung der Poesy. Ein Faunus mit dem Knaben. K. DEr Faunus, der einen Knaben umfänget/ ist eine sehr berühmte/ etwas mehr als Lebensgrösse/ aus Ertz gegossene Statua, welche von einem guten alten Meister verfertigt/ im Palatio de Medices anzutreffen. Sie ist/ wegen wolgewachsenen gerechten Alters von einem Manne/ neben eines Knaben geschicklicher Proportion und vortrefflicher Abbildung/ wol zu betrachten. Durch den Faunum oder Wald-Gott/ wird/ wie nachgehends mit mehrern zu vernehmen/ die Welt/ durch das Knäblein aber/ mit seinem stetsgrünenden Epheu-Krantz/ der Wachsthum/ verstanden welche beede zu Ernehr- und Erhaltung aller natürlichen Dinge/ sich embrassiren sollen. 15. Ein Faunus, einen Knaben umfangend Apollo. L. Apollo ein Sohn Jovis und Latonae, wird für einem Gott der Weisheit/ des Warsagens und der Poesy/ auch für der Musen Oberhaupt gehalten/ und deswegen auf unterschiedliche Art vorgestellet. In gegenwärtiger Figur sehen wir ihn in der rechten Hand ein Messer/ in der Lincken das Haupt und die abgeschiedene Haut Marsyae in die Höhe haltend: Und ist darum vor andern die zierliche Leibs-Proportion des Apollo, welche auf Mann- und Weibliche Geschlecht-Art vermischt vorscheinet/ ingleichen das vermessene Angesicht des Marsyas, sehr künstlich gearbeitet zu beobachten. 16. Apollo Künste. Gott. Marsyas. M. MArsyas war ein vortrefflicher Pfeiffer/ und der Geburt nach aus Phrygien. Diesen zehlet Ovidius unter die Satyren/ und erzehlet/ wie er so vermessen gewesen/ daß er den Musen Gott Apollinem heraus gefordert/ auf einer aus Rohren geschnittener Pfeiffe/ oder Schalmeyen mit ihm in die wette zuspielen: Nachdem aber dieser jenen überwunden/ habe er selbigen/ wegen solcher Vermessenheit/ lebendig geschunden. Eines Poeten Worte lauten hiervon also: 17. Marsyas ein Pfeiffer. Wird geschunden. Provocat & Phaebum: Phaebo superan- te pependit; caesa recesserunt â cute membra viri.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Sandrart.net: Bereitstellung der Texttranskription in XML/TEI. (2013-05-21T09:54:31Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme aus sandrart.net entsprechen muss.
Sandrart.net: Bereitstellung der Bilddigitalisate. (2013-05-21T09:54:31Z)
Frederike Neuber: Konvertierung nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2013-05-21T09:54:31Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Der Zeilenfall wurde nicht übernommen.
  • Bei Worttrennungen am Spalten- oder Seitenumbruch, steht das gesamte Wort auf der vorhergehenden Spalte bzw. Seite.
  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Übergeschriebenes „e“ über „a“, „o“ und „u“ wird als „ä“, „ö“, „ü“ transkribiert.
  • Rundes r (ꝛ) wird als normales r (r) wiedergegeben bzw. in der Kombination ꝛc. als et (etc.) aufgelöst.
  • Die Majuskel J im Frakturdruck wird in der Transkription je nach Lautwert als I bzw. J wiedergegeben.
  • Kolumnentitel, Bogensignaturen und Kustoden werden nicht erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/5
Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679, S. [II (Skulptur), S. 7]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/5>, abgerufen am 13.08.2020.