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Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679.

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[Spaltenumbruch] sowol ihme/ als allen/ die seiner Profession waren/ die sonderbare damals achtbare Freyheit/ güldne Ringe zu tragen. Dem Agrippa hat er/ neben seiner Tochter/ soviel Ehren und Güter zugeworfen/ daß Mecaenas deswegen einmal zu ihm sagte: Er hätte den Agrippa so hoch erhaben/ daß er entweder sein Tochtermann seyn/ oder das Leben verlieren müste. Als auch ein alter Soldat ihn offentlich ansprache/ im Gerichte auf seiner seite zu seyn/ gabe er ihm einen von seinen Freunden zum Anwalt. Als aber der Soldat rieffe/ seine Wunden-Narben zeigend: Er hätte/ im Actischen Krieg/ nicht durch einen andern/ sondern selber für ihn gefochten! vergabe er ihm nicht allein diese freye Rede/ sondern thäte auch/ was er begehret.

Seine Unverdrossenheit. Er ware ein Feind/ gleichwie der Prachtlinge/ also auch der Müssiggänger/ die er durch sein Fürbild zur Unverdrossenheit anhielte/ und eine kleine Insel in Calabrien/ dahin ihrer viele unter seinen Hofleuten sich zuweilen/ aus seinem Geleite/ zum Feyren/ auf die seite begaben/ apzagepolin genennet/ welches auf Teutsch Faulenzingen heissen möchte. Er übereilte sich aber nicht in seinem Thun/ sondern gienge langsam und wol-entschlossen. Sein Symbolum, Festina lente. Daher führte er zum Devis, einen Delfin/ der sich um einen Anker schlinget/ mit dem Spruch: Speude bradeos, Festina lente, welches in Teutscher Sprache noch runder lautet/ Eile mit Weile! Er pflage auch hinzuzusezen: Sat cito, si sat bene, Gut genug komt bald genug.

Seine Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit. Seine angebohrne Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit/ hat er in seinem Leben wol unzehlig mal erwiesen/ und die Grausamkeit weder geübet/ noch an andern gelobet. Daher entsezte er sich/ als er vernahme/ daß Herodes in Judea soviel Kinder/ und darunter seinen eignen Sohn/ hinrichten lassen/ und sagte/ weil die Juden keine Schweine schlachten: Er wolte lieber des Herodis Sau/ als sein Sohn seyn. Als Vedius Pollio, bey dem er zu Gast ware/ seinen Knaben/ der ein Krystallines Geschirr zerbrochen/ den hierzu abgerichteten Fischen zur Speise in den Weyer werfen hieße/ und der Knab/ dem Kaiser zu Fuß fallend/ nur um einen gelindern Tod bate: befahle er/ den Knaben los zu lassen/ und den Weyer auszufüllen/ ließe alle andere Geschirre zerbrechen/ damit dieser Tyrann also zu wüten/ nicht ferner Gelegenheit haben möchte/ und schalte ihn aus/ daß er sich erkühnen dörfen/ einen Knecht/ in des Kaisers Gegenwart/ zum Tod führen zu lassen. Er hat auch/ nach dessen Tode das Haus ganz abbrechen lassen: damit kein Gedächtnis solcher Wüterey vor Augen bliebe. In Hispanien/ als er auf Carocoten/ einen vermährten Seeräuber/ 500 Cronen ausgeboten/ derselbe aber sich selbst stellte/ und diß Geld begehret/ weil er sich/ den Seeräuber/ geliefer hätte: hat er ihm nicht allein solches gegeben/ sondern ihm auch verziehen/ und dadurch ihn und andere von der Rauberey abgekehret. In einem Meirhof/ hinterte eine schreyende Nacht-Eule den Kaiser am Schlaff/ die fienge ein Soldat/ und brachte sie Augusto, einen großen Danck [Spaltenumbruch] hoffend. Als ihm aber nicht soviel geworden/ als er gehoffet/ ware er so vermessen/ daß er das Geld zurück gabe/ und den Vogel wieder fliegen ließe. Und diesen Trutz/ hat ihn der Kaiser nachgesehen. Als ihn auch einer/ im Vorbeygehen/ einen Tyrannen schalte/ sagte er nur dieses darwider: wann ich ein solcher wäre/ würde diese Rede dir theuer ankommen. Wiederum als sein Wahl-Sohn Tiberius ihm vorbrachte/ wie übel von ihm geredt würde/ und ihm riehte/ die Wäscher abzustraffen/ hat er sich darüber gantz nicht alterirt/ und sanftmütig geantwortet: Lasst sie schelten! In einer freyen Stadt/ mus man freye Zungen und Gemüter passiren lassen. Es ist ihnen Straffe genug/ daß sie nicht anders als übel reden können. Als sein und M. Antonii Glück noch auf der Wage gelegen/ und alle Welt den Ausschlag erwartet/ richtete inzwischen ein armer Mann zu Rom zween Raben ab/ daß sie/ einer den Octavium, der andere den Antonium grüssen lernten. Wie nun Octavius Caesar sieghaft in Rom wiederkehrte/ truge er den einen Raben ihm entgegen/ der ihn mit diesen Worten empfienge/ Ave, Caesar, Victor, Imperator! Als ihm nun der Kaiser 2000 Numos dafür zahlen lassen/ sagte einer/ der es diesem misgönnte/ er hätte noch einen solchen Vogel zu Haus/ den solte der Kaiser auch herbey holen lassen. Wiewol nun Octavius hierauf vernahme/ daß selbiger seinen Feind Antonium auf gleiche Weis zu grüssen abgerichtet war/ ließe er sich doch dadurch mehrers nicht entrüsten/ als daß er befahle/ man solte das Geld unter diese beyde vertheilen.

Seine Freundlichkeit. Dieser leutselige Herr wolte auch von niemand gefürchtet seyn/ sondern er zeigte sich gegen iederman freundlich. Daher/ als ihme einer eine Supplication einhändigen wolte/ aber mit der Hand zitterte und zückte/ sagte er zu ihme: du reichest mir deinen Brief/ wie die Knaben einem Elefanten den Heller! Weil der Elefant in Schauspielen mit dem grossen Rüssel alles zu sich ziehet/ als bieten ihm die Knaben furchtsam dar/ was sie ihm geben/ daß er nicht ihre Hand mit erwische. Diese seine Freundlichkeit erwiese er auch damit/ indem er nicht allein den Mecaenas und Agrippa zu Freunden annahme/ sondern auch sich gar von ihnen straffen und vermahnen ließe. Daher/ als er einsmals im Gericht saße/ und ihrer vielen/ durch die große Anzahl der Verbrecher erzürnet/ das Leben absprache/ und Mecaenas vor der Volkmänge nicht zu ihm kommen konte/ schriebe er auf ein Zettelein/ Surge tandem carnifex! Stehe einmal auf Scharfrichter! und warfe es zu ihme: da er solches nicht allein wol aufgenommen/ sondern auch so fort aufgestanden/ seinen Zorn verkühlen zu lassen/ und die Beklagten frey und ledig weggehen lassen. Da seine Majestet sich niemanden fast versagte/ der ihn zu Gast bate/ und er einsmals zu einem gekommen/ der ihn gar schlecht und nur mit täglicher Kost tractirte/ antete er solches nicht/ als daß er beym Weggehen ihm in ein Ohr sagte: Ich habe nicht gemeint/ daß ich mit dir so gemein worden wäre.

[Spaltenumbruch] sowol ihme/ als allen/ die seiner Profession waren/ die sonderbare damals achtbare Freyheit/ güldne Ringe zu tragen. Dem Agrippa hat er/ neben seiner Tochter/ soviel Ehren und Güter zugeworfen/ daß Mecaenas deswegen einmal zu ihm sagte: Er hätte den Agrippa so hoch erhaben/ daß er entweder sein Tochtermann seyn/ oder das Leben verlieren müste. Als auch ein alter Soldat ihn offentlich ansprache/ im Gerichte auf seiner seite zu seyn/ gabe er ihm einen von seinen Freunden zum Anwalt. Als aber der Soldat rieffe/ seine Wunden-Narben zeigend: Er hätte/ im Actischen Krieg/ nicht durch einen andern/ sondern selber für ihn gefochten! vergabe er ihm nicht allein diese freye Rede/ sondern thäte auch/ was er begehret.

Seine Unverdrossenheit. Er ware ein Feind/ gleichwie der Prachtlinge/ also auch der Müssiggänger/ die er durch sein Fürbild zur Unverdrossenheit anhielte/ und eine kleine Insel in Calabrien/ dahin ihrer viele unter seinen Hofleuten sich zuweilen/ aus seinem Geleite/ zum Feyren/ auf die seite begaben/ ἀπζαγέπολιν genennet/ welches auf Teutsch Faulenzingen heissen möchte. Er übereilte sich aber nicht in seinem Thun/ sondern gienge langsam und wol-entschlossen. Sein Symbolum, Festina lentè. Daher führte er zum Devis, einen Delfin/ der sich um einen Anker schlinget/ mit dem Spruch: Σπεῦδε βραδέως, Festina lentè, welches in Teutscher Sprache noch runder lautet/ Eile mit Weile! Er pflage auch hinzuzusezen: Sat citò, si sat benè, Gut genug komt bald genug.

Seine Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit. Seine angebohrne Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit/ hat er in seinem Leben wol unzehlig mal erwiesen/ und die Grausamkeit weder geübet/ noch an andern gelobet. Daher entsezte er sich/ als er vernahme/ daß Herodes in Judea soviel Kinder/ und darunter seinen eignen Sohn/ hinrichten lassen/ und sagte/ weil die Juden keine Schweine schlachten: Er wolte lieber des Herodis Sau/ als sein Sohn seyn. Als Vedius Pollio, bey dem er zu Gast ware/ seinen Knaben/ der ein Krystallines Geschirr zerbrochen/ den hierzu abgerichteten Fischen zur Speise in den Weyer werfen hieße/ und der Knab/ dem Kaiser zu Fuß fallend/ nur um einen gelindern Tod bate: befahle er/ den Knaben los zu lassen/ und den Weyer auszufüllen/ ließe alle andere Geschirre zerbrechen/ damit dieser Tyrann also zu wüten/ nicht ferner Gelegenheit haben möchte/ und schalte ihn aus/ daß er sich erkühnen dörfen/ einen Knecht/ in des Kaisers Gegenwart/ zum Tod führen zu lassen. Er hat auch/ nach dessen Tode das Haus ganz abbrechen lassen: damit kein Gedächtnis solcher Wüterey vor Augen bliebe. In Hispanien/ als er auf Carocoten/ einen vermährten Seeräuber/ 500 Cronen ausgeboten/ derselbe aber sich selbst stellte/ und diß Geld begehret/ weil er sich/ den Seeräuber/ geliefer hätte: hat er ihm nicht allein solches gegeben/ sondern ihm auch verziehen/ und dadurch ihn und andere von der Rauberey abgekehret. In einem Meirhof/ hinterte eine schreyende Nacht-Eule den Kaiser am Schlaff/ die fienge ein Soldat/ und brachte sie Augusto, einen großen Danck [Spaltenumbruch] hoffend. Als ihm aber nicht soviel geworden/ als er gehoffet/ ware er so vermessen/ daß er das Geld zurück gabe/ und den Vogel wieder fliegen ließe. Und diesen Trutz/ hat ihn der Kaiser nachgesehen. Als ihn auch einer/ im Vorbeygehen/ einen Tyrannen schalte/ sagte er nur dieses darwider: wann ich ein solcher wäre/ würde diese Rede dir theuer ankommen. Wiederum als sein Wahl-Sohn Tiberius ihm vorbrachte/ wie übel von ihm geredt würde/ und ihm riehte/ die Wäscher abzustraffen/ hat er sich darüber gantz nicht alterirt/ und sanftmütig geantwortet: Lasst sie schelten! In einer freyen Stadt/ mus man freye Zungen und Gemüter passiren lassen. Es ist ihnen Straffe genug/ daß sie nicht anders als übel reden können. Als sein und M. Antonii Glück noch auf der Wage gelegen/ und alle Welt den Ausschlag erwartet/ richtete inzwischen ein armer Mann zu Rom zween Raben ab/ daß sie/ einer den Octavium, der andere den Antonium grüssen lernten. Wie nun Octavius Caesar sieghaft in Rom wiederkehrte/ truge er den einen Raben ihm entgegen/ der ihn mit diesen Worten empfienge/ Ave, Caesar, Victor, Imperator! Als ihm nun der Kaiser 2000 Numos dafür zahlen lassen/ sagte einer/ der es diesem misgönnte/ er hätte noch einen solchen Vogel zu Haus/ den solte der Kaiser auch herbey holen lassen. Wiewol nun Octavius hierauf vernahme/ daß selbiger seinen Feind Antonium auf gleiche Weis zu grüssen abgerichtet war/ ließe er sich doch dadurch mehrers nicht entrüsten/ als daß er befahle/ man solte das Geld unter diese beyde vertheilen.

Seine Freundlichkeit. Dieser leutselige Herr wolte auch von niemand gefürchtet seyn/ sondern er zeigte sich gegen iederman freundlich. Daher/ als ihme einer eine Supplication einhändigen wolte/ aber mit der Hand zitterte und zückte/ sagte er zu ihme: du reichest mir deinen Brief/ wie die Knaben einem Elefanten den Heller! Weil der Elefant in Schauspielen mit dem grossen Rüssel alles zu sich ziehet/ als bieten ihm die Knaben furchtsam dar/ was sie ihm geben/ daß er nicht ihre Hand mit erwische. Diese seine Freundlichkeit erwiese er auch damit/ indem er nicht allein den Mecaenas und Agrippa zu Freunden annahme/ sondern auch sich gar von ihnen straffen und vermahnen ließe. Daher/ als er einsmals im Gericht saße/ und ihrer vielen/ durch die große Anzahl der Verbrecher erzürnet/ das Leben absprache/ und Mecaenas vor der Volkmänge nicht zu ihm kommen konte/ schriebe er auf ein Zettelein/ Surge tandem carnifex! Stehe einmal auf Scharfrichter! und warfe es zu ihme: da er solches nicht allein wol aufgenommen/ sondern auch so fort aufgestanden/ seinen Zorn verkühlen zu lassen/ und die Beklagten frey und ledig weggehen lassen. Da seine Majestet sich niemanden fast versagte/ der ihn zu Gast bate/ und er einsmals zu einem gekommen/ der ihn gar schlecht und nur mit täglicher Kost tractirte/ antete er solches nicht/ als daß er beym Weggehen ihm in ein Ohr sagte: Ich habe nicht gemeint/ daß ich mit dir so gemein worden wäre.

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[[II (Skulptur), S. 28]/0038] sowol ihme/ als allen/ die seiner Profession waren/ die sonderbare damals achtbare Freyheit/ güldne Ringe zu tragen. Dem Agrippa hat er/ neben seiner Tochter/ soviel Ehren und Güter zugeworfen/ daß Mecaenas deswegen einmal zu ihm sagte: Er hätte den Agrippa so hoch erhaben/ daß er entweder sein Tochtermann seyn/ oder das Leben verlieren müste. Als auch ein alter Soldat ihn offentlich ansprache/ im Gerichte auf seiner seite zu seyn/ gabe er ihm einen von seinen Freunden zum Anwalt. Als aber der Soldat rieffe/ seine Wunden-Narben zeigend: Er hätte/ im Actischen Krieg/ nicht durch einen andern/ sondern selber für ihn gefochten! vergabe er ihm nicht allein diese freye Rede/ sondern thäte auch/ was er begehret. Er ware ein Feind/ gleichwie der Prachtlinge/ also auch der Müssiggänger/ die er durch sein Fürbild zur Unverdrossenheit anhielte/ und eine kleine Insel in Calabrien/ dahin ihrer viele unter seinen Hofleuten sich zuweilen/ aus seinem Geleite/ zum Feyren/ auf die seite begaben/ ἀπζαγέπολιν genennet/ welches auf Teutsch Faulenzingen heissen möchte. Er übereilte sich aber nicht in seinem Thun/ sondern gienge langsam und wol-entschlossen. Daher führte er zum Devis, einen Delfin/ der sich um einen Anker schlinget/ mit dem Spruch: Σπεῦδε βραδέως, Festina lentè, welches in Teutscher Sprache noch runder lautet/ Eile mit Weile! Er pflage auch hinzuzusezen: Sat citò, si sat benè, Gut genug komt bald genug. Seine Unverdrossenheit. Sein Symbolum, Festina lentè. Seine angebohrne Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit/ hat er in seinem Leben wol unzehlig mal erwiesen/ und die Grausamkeit weder geübet/ noch an andern gelobet. Daher entsezte er sich/ als er vernahme/ daß Herodes in Judea soviel Kinder/ und darunter seinen eignen Sohn/ hinrichten lassen/ und sagte/ weil die Juden keine Schweine schlachten: Er wolte lieber des Herodis Sau/ als sein Sohn seyn. Als Vedius Pollio, bey dem er zu Gast ware/ seinen Knaben/ der ein Krystallines Geschirr zerbrochen/ den hierzu abgerichteten Fischen zur Speise in den Weyer werfen hieße/ und der Knab/ dem Kaiser zu Fuß fallend/ nur um einen gelindern Tod bate: befahle er/ den Knaben los zu lassen/ und den Weyer auszufüllen/ ließe alle andere Geschirre zerbrechen/ damit dieser Tyrann also zu wüten/ nicht ferner Gelegenheit haben möchte/ und schalte ihn aus/ daß er sich erkühnen dörfen/ einen Knecht/ in des Kaisers Gegenwart/ zum Tod führen zu lassen. Er hat auch/ nach dessen Tode das Haus ganz abbrechen lassen: damit kein Gedächtnis solcher Wüterey vor Augen bliebe. In Hispanien/ als er auf Carocoten/ einen vermährten Seeräuber/ 500 Cronen ausgeboten/ derselbe aber sich selbst stellte/ und diß Geld begehret/ weil er sich/ den Seeräuber/ geliefer hätte: hat er ihm nicht allein solches gegeben/ sondern ihm auch verziehen/ und dadurch ihn und andere von der Rauberey abgekehret. In einem Meirhof/ hinterte eine schreyende Nacht-Eule den Kaiser am Schlaff/ die fienge ein Soldat/ und brachte sie Augusto, einen großen Danck hoffend. Als ihm aber nicht soviel geworden/ als er gehoffet/ ware er so vermessen/ daß er das Geld zurück gabe/ und den Vogel wieder fliegen ließe. Und diesen Trutz/ hat ihn der Kaiser nachgesehen. Als ihn auch einer/ im Vorbeygehen/ einen Tyrannen schalte/ sagte er nur dieses darwider: wann ich ein solcher wäre/ würde diese Rede dir theuer ankommen. Wiederum als sein Wahl-Sohn Tiberius ihm vorbrachte/ wie übel von ihm geredt würde/ und ihm riehte/ die Wäscher abzustraffen/ hat er sich darüber gantz nicht alterirt/ und sanftmütig geantwortet: Lasst sie schelten! In einer freyen Stadt/ mus man freye Zungen und Gemüter passiren lassen. Es ist ihnen Straffe genug/ daß sie nicht anders als übel reden können. Als sein und M. Antonii Glück noch auf der Wage gelegen/ und alle Welt den Ausschlag erwartet/ richtete inzwischen ein armer Mann zu Rom zween Raben ab/ daß sie/ einer den Octavium, der andere den Antonium grüssen lernten. Wie nun Octavius Caesar sieghaft in Rom wiederkehrte/ truge er den einen Raben ihm entgegen/ der ihn mit diesen Worten empfienge/ Ave, Caesar, Victor, Imperator! Als ihm nun der Kaiser 2000 Numos dafür zahlen lassen/ sagte einer/ der es diesem misgönnte/ er hätte noch einen solchen Vogel zu Haus/ den solte der Kaiser auch herbey holen lassen. Wiewol nun Octavius hierauf vernahme/ daß selbiger seinen Feind Antonium auf gleiche Weis zu grüssen abgerichtet war/ ließe er sich doch dadurch mehrers nicht entrüsten/ als daß er befahle/ man solte das Geld unter diese beyde vertheilen. Seine Güte/ Sanftmut und Langmütigkeit. Dieser leutselige Herr wolte auch von niemand gefürchtet seyn/ sondern er zeigte sich gegen iederman freundlich. Daher/ als ihme einer eine Supplication einhändigen wolte/ aber mit der Hand zitterte und zückte/ sagte er zu ihme: du reichest mir deinen Brief/ wie die Knaben einem Elefanten den Heller! Weil der Elefant in Schauspielen mit dem grossen Rüssel alles zu sich ziehet/ als bieten ihm die Knaben furchtsam dar/ was sie ihm geben/ daß er nicht ihre Hand mit erwische. Diese seine Freundlichkeit erwiese er auch damit/ indem er nicht allein den Mecaenas und Agrippa zu Freunden annahme/ sondern auch sich gar von ihnen straffen und vermahnen ließe. Daher/ als er einsmals im Gericht saße/ und ihrer vielen/ durch die große Anzahl der Verbrecher erzürnet/ das Leben absprache/ und Mecaenas vor der Volkmänge nicht zu ihm kommen konte/ schriebe er auf ein Zettelein/ Surge tandem carnifex! Stehe einmal auf Scharfrichter! und warfe es zu ihme: da er solches nicht allein wol aufgenommen/ sondern auch so fort aufgestanden/ seinen Zorn verkühlen zu lassen/ und die Beklagten frey und ledig weggehen lassen. Da seine Majestet sich niemanden fast versagte/ der ihn zu Gast bate/ und er einsmals zu einem gekommen/ der ihn gar schlecht und nur mit täglicher Kost tractirte/ antete er solches nicht/ als daß er beym Weggehen ihm in ein Ohr sagte: Ich habe nicht gemeint/ daß ich mit dir so gemein worden wäre. Seine Freundlichkeit.

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Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679, S. [II (Skulptur), S. 28]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/38>, abgerufen am 13.08.2020.