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Sanders, Daniel: Brief an Heinrich von Löbell. Altstrelitz, 16. Januar 1880.

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1880.
January 19[.]?
Sanders

Herrn Oberst von Löbell in Berlin.

Hochverehrter Oberst,


Grade im Begriff, Ihnen mit einigen Zeilen das beifolgende
Schreiben von Dr. Engel zur Kenntnisnahme mitzutheilen, erhalte
ich Ihren freundlichen Brief nebst der Einlagen von Hr[.] Leutnant
Vincent.

Zuvörderst spreche ich Ihnen für Ihre freundliche Vermittlung
meinen herzlichen Dank aus und erlaube mir, zugleich für Sie
und Ihren Freund das Folgende hinzuzufügen.

Ich habe für eine Besprechung des "Handbooks" zunächst
das "Magazin für die Litteratur des Auslandes" gewählt, weil das
"Archiv für das Studium der neuern Sprachen" nur alle viertel Jahr
erscheint und, wenn man hier auch eingehender das Buch be-
sprechen könnte, doch die Besprechung um so viel später in die
Öffentlichkeit gelangen würde. Um mich dieses Vortheils nicht zu be-
rauben, habe ich auch in die von Dr[.] Engel verlangte Verkürzung
gewilligt, so ungern ich sonst Arbeiten von mir der der Umgestaltung
durch einen Dritten unterzogen sehe. Hoffentlich macht Dr. Engel
seine Sache gut; ich habe ihn beauftragt, Ihnen die betreffende
Nummer sofort zu erstellen und will wünschen, daß Ihnen und

Ihrem
1880.
January 19[.]?
Sanders

Herrn Oberst von Löbell in Berlin.

Hochverehrter Oberst,


Grade im Begriff, Ihnen mit einigen Zeilen das beifolgende
Schreiben von Dr. Engel zur Kenntnisnahme mitzutheilen, erhalte
ich Ihren freundlichen Brief nebst der Einlagen von Hr[.] Leutnant
Vincent.

Zuvörderst spreche ich Ihnen für Ihre freundliche Vermittlung
meinen herzlichen Dank aus und erlaube mir, zugleich für Sie
und Ihren Freund das Folgende hinzuzufügen.

Ich habe für eine Besprechung des „Handbooks“ zunächst
das „Magazin für die Litteratur des Auslandes“ gewählt, weil das
„Archiv für das Studium der neuern Sprachen“ nur alle viertel Jahr
erscheint und, wenn man hier auch eingehender das Buch be-
sprechen könnte, doch die Besprechung um so viel später in die
Öffentlichkeit gelangen würde. Um mich dieses Vortheils nicht zu be-
rauben, habe ich auch in die von Dr[.] Engel verlangte Verkürzung
gewilligt, so ungern ich sonst Arbeiten von mir der der Umgestaltung
durch einen Dritten unterzogen sehe. Hoffentlich macht Dr. Engel
seine Sache gut; ich habe ihn beauftragt, Ihnen die betreffende
Nummer sofort zu erstellen und will wünschen, daß Ihnen und

Ihrem
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[[1r]/0001] 1880. Jan. 19.? Sanders Herrn Oberst von Löbell in Berlin. Hochverehrter Oberst, Grade im Begriff, Ihnen mit einigen Zeilen das beifolgende Schreiben von Dr. Engel zur Kenntnisnahme mitzutheilen, erhalte ich Ihren freundlichen Brief nebst der Einlagen von Hr. Leutenant Vincent. Zuvörderst spreche ich Ihnen für Ihre freundliche Vermittlung meinen herzlichen Dank aus und erlaube mir, zugleich für Sie und Ihren Freund das Folgende hinzuzufügen. Ich habe für eine Besprechung des „Handbooks“ zunächst das „Magazin für die Litteratur des Auslandes“ gewählt, weil das „Archiv für das Studium der neuern Sprachen“ nur alle viertel Jahr erscheint und, wenn man hier auch eingehender das Buch be- sprechen könnte, doch die Besprechung um so viel später in die Öffentlichkeit gelangen würde. Um mich dieses Vortheils nicht zu be- rauben, habe ich auch in die von Dr. Engel verlangte Verkürzung gewilligt, so ungern ich sonst Arbeiten von mir der der Umgestaltung durch einen Dritten unterzogen sehe. Hoffentlich macht Dr. Engel seine Sache gut; ich habe ihn beauftragt, Ihnen die betreffende Nummer sofort zu erstellen und will wünschen, daß Ihnen und Ihrem

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Sebastian Göttel: Herausgeber.
Linda Martin: Transkription und TEI-Textannotation.

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Diesem Brief folgt ein Schreiben von Heinrich von Löbell an Edgar Vincent D'Abernon. Beide sind gemeinsam auf einem Briefbogen abgefasst.




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Zitationshilfe: Sanders, Daniel: Brief an Heinrich von Löbell. Altstrelitz, 16. Januar 1880, S. [1r]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sanders_loebell_1880/1>, abgerufen am 07.08.2020.