Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Rhode, Johann Gottlieb: Theorie der Verbreitung des Schalles für Baukünstler. Berlin, 1800.

Bild:
<< vorherige Seite

beim Herein- und Hinausgehen sich
nicht hindern, und kein Gedrän¬
ge entsteht, und

IV) dass bei dem allen die architectoni¬
sche Schönheit beobachtet wird,
und dem Auge eine gefällige Form
darbietet.

Eigentlich habe ich es hier bloss mit
dem ersten Punkte dieser Forderungen zu
thun, und werde auf die andern nur so
viel Rücksicht nehmen, als nöthig ist
zu zeigen dass die Beobachtung der Ge¬
setze des Schalles beim Bau ihnen nicht
nur nicht schädlich, sondern sehr vor¬
theilhaft ist.

In Rücksicht dieser Gesetze sind die
Schauspielhäuser eingerichtet

1. auf natürliche Verbreitung des
Schalles, und

beim Herein- und Hinausgehen ſich
nicht hindern, und kein Gedrän¬
ge entſteht, und

IV) daſs bei dem allen die architectoni¬
ſche Schönheit beobachtet wird,
und dem Auge eine gefällige Form
darbietet.

Eigentlich habe ich es hier bloſs mit
dem erſten Punkte dieſer Forderungen zu
thun, und werde auf die andern nur ſo
viel Rückſicht nehmen, als nöthig iſt
zu zeigen daſs die Beobachtung der Ge¬
ſetze des Schalles beim Bau ihnen nicht
nur nicht ſchädlich, ſondern ſehr vor¬
theilhaft iſt.

In Rückſicht dieſer Geſetze ſind die
Schauſpielhäuser eingerichtet

1. auf natürliche Verbreitung des
Schalles, und

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <p><pb facs="#f0034" n="28"/>
beim Herein- und Hinausgehen &#x017F;ich<lb/>
nicht hindern, und kein Gedrän¬<lb/>
ge ent&#x017F;teht, und</p><lb/>
          <p>IV) da&#x017F;s bei dem allen die architectoni¬<lb/>
&#x017F;che Schönheit beobachtet wird,<lb/>
und dem Auge eine gefällige Form<lb/>
darbietet.</p><lb/>
          <p>Eigentlich habe ich es hier blo&#x017F;s mit<lb/>
dem er&#x017F;ten Punkte die&#x017F;er Forderungen zu<lb/>
thun, und werde auf die andern nur &#x017F;o<lb/>
viel Rück&#x017F;icht nehmen, als nöthig i&#x017F;t<lb/>
zu zeigen da&#x017F;s die Beobachtung der Ge¬<lb/>
&#x017F;etze des Schalles beim Bau ihnen nicht<lb/>
nur nicht &#x017F;chädlich, &#x017F;ondern &#x017F;ehr vor¬<lb/>
theilhaft i&#x017F;t.</p><lb/>
          <p>In Rück&#x017F;icht die&#x017F;er Ge&#x017F;etze &#x017F;ind die<lb/>
Schau&#x017F;pielhäuser eingerichtet</p><lb/>
          <p>1. auf <hi rendition="#g">natürliche</hi> Verbreitung des<lb/>
Schalles, und<lb/></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[28/0034] beim Herein- und Hinausgehen ſich nicht hindern, und kein Gedrän¬ ge entſteht, und IV) daſs bei dem allen die architectoni¬ ſche Schönheit beobachtet wird, und dem Auge eine gefällige Form darbietet. Eigentlich habe ich es hier bloſs mit dem erſten Punkte dieſer Forderungen zu thun, und werde auf die andern nur ſo viel Rückſicht nehmen, als nöthig iſt zu zeigen daſs die Beobachtung der Ge¬ ſetze des Schalles beim Bau ihnen nicht nur nicht ſchädlich, ſondern ſehr vor¬ theilhaft iſt. In Rückſicht dieſer Geſetze ſind die Schauſpielhäuser eingerichtet 1. auf natürliche Verbreitung des Schalles, und

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde von OCR-Software automatisch erfasst und anschließend gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien von Muttersprachlern nachkontrolliert. Es wurde gemäß dem DTA-Basisformat in XML/TEI P5 kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/rhode_schall_1800
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/rhode_schall_1800/34
Zitationshilfe: Rhode, Johann Gottlieb: Theorie der Verbreitung des Schalles für Baukünstler. Berlin, 1800, S. 28. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/rhode_schall_1800/34>, abgerufen am 21.03.2019.