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Neue Rheinische Zeitung. Nr. 180. Köln, 28. Dezember 1848.

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Neue Rheinische Zeitung
Organ der Demokratie.
No 180. Köln, Donnerstag den 28. Dezember. 1848.

Bestellungen auf die "Neue Rheinische Zeitung" für das nächste Quartal, Januar bis März 1849, wolle man baldigst machen und zwar in Köln bei der Expedition der Zeitung (unter Hutmacher Nr. 17), auswärts bei allen Postanstalten Deutschlands.

Für Frankreich übernimmt Abonnements das königl. Oberpostamt in Aachen, für Holland und Belgien: die königlichen Briefpostämter, für Großbrittanien: das königl. belgische Briefpostamt in Ostende.

Durch den Wegfall des Stempels wird der Abonnementspreis ermäßigt und beträgt von jetzt ab für Köln nur 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., bei allen preußischen Postanstalten, (das Porto einbegriffen) nur 1 Thlr. 17 Sgr. vierteljährlich; für Abonnenten im übrigen Deutschland tritt ein verhältnißmäßiger Postaufschlag hinzu.

Die Redaktion bleibt unverändert.

Die bisherigen Monatsgänge der "Neuen Rheinischen Zeitung" sind ihr Programm. Durch ihre persönlichen Verbindungen mit den Chefs der demokratischen Partei in England, Frankreich, Italien, Belgien und Nordamerika ist die Redaktion in Stand gesetzt, ihren Lesern die politisch-soziale Bewegung des Auslandes richtiger und klarer abzuspiegeln, als irgend ein anderes Blatt. Die "N. Rh. Ztg." ist in dieser Beziehung nicht blos das Organ der deutschen, sondern der europäischen Demokratie.

Inserate: Die vierspaltige Petitzeile oder deren Raum 1 Sgr. 6 Pf.

Anzeigen aller Art erlangen durch die großen Verbindungen unseres Blattes eine sehr weite Verbreitung. Die Gerantur der "Neuen Rheinischen Zeitung."

Uebersicht.

Deutschland. Köln. (Die "Daily-News" über Deutschland). Von der Mosel. (Ein Opfer der preußischen Belagerungsstrategie). Weißenthurm. (Eine Heldenthat der preußischen Soldateska). Uerdingen. (Ein Diminutivbild der Bourgeoisie). Düsseldorf (Suspendirung des Hrn. Bredt). Münster. (Ein protestirender O.-L-G.-R. -- Abermaliges Ministerialrescript in Betreff der Untersuchungen). Berlin. (Die Karrikaturen auf Wrangel. -- Wahlzettel an pommersche Landwehrbataillone. -- Madame Aston. -- Büchsenfabrikant Schubart. -- Adresse an Waldeck. -- Waldeck's Gegenerklärung. -- Verbote von Zeitschriften). Breslau. (Das Verfahren der österreichischen Regierung gegen Hfäner). Lötzen. (Excesse der reaktionären Partei) Kremsier. (Der Reichstag). Frankfurt. (National-Versammlung). Dresden. (Die Wahlen). Schwerin. (Abfertigung einer Petition wegen Windisch-Grätz).

Ungarn. Klausenburg. (Die Sachsen in Siebenbürgen).

Italien. (Zucchini und die Stimmung zu Bologna. -- Die Bedingungen des Papstes. -- Beschluß der Turiner Kammer zu Gunsten Venedigs. -- Buffa zu Genua. -- Bildung neuer Corps zu Venedig. -- Aufenthalt des Papstes. -- Proviantausschreibung in Ancona für die französische Flotte).

Schweiz. Bern. (Die Maßregeln gegen deutsche Flüchtlinge. -- Die Truppen aus Tessin zurück. -- Die Patriziergemeinde).

Franz. Republik. Paris. (Die Revue und der papierne Drache. -- Bugeauds Tagesbefehl an die Alpenarmee. -- Vermischtes).

Deutschland.
* Köln, 27. Dezbr.

Die "Daily News", ein Blatt, welches nächst der "Times" wohl die größte Verbreitung in England hat, und namentlich die radikalere Bourgeoisie vertritt, gibt in der Nummer vom 21. Dezbr. einen ausführlichen Artikel über die deutschen Zustände. Bei den vielen Erbärmlichkeiten, die sich die englische Presse Deutschland gegenüber zn Schulden kommen ließ, ist dieser Artikel doppelt bemerkenswerth und wir führen daher einige Stellen wörtlich daraus an.

"Die Deutschen werden jetzt wohl davon überzeugt sein, daß sich die Einheit und die Nationalität ihres Landes nicht im Geringsten mit der Existenz eines Schocks von Königen und Fürsten verträgt, die nur für ihre individuellen Ambitionen besorgt sind, ohne sich um das deutsche Volk mehr zu kümmern, als um eine Heerde Schaafe, aus deren Wolle und aus deren Fleisch sie nur den großmöglichsten Nutzen zu ziehen streben.

Die Deutschen sind in der That unglücklich gewesen. Die ersten Prinzipien moderner Freiheit, die ersten Grundzüge des Repräsentativ-Systems gehören ihnen. Das Recht der Religionsfreiheit wurde zuerst durch sie in Anspruch genommen und vertheidigt. Und doch sind in der Mitte des 19. Jahrhunderts 40 Millionen tapferer und intelligenter Deutschen der Gewalt eines halben Dutzend Despoten preisgegeben und einer Soldateska, für deren Bildung und Unterhalt diese selben armen Deutschen dezimirt und besteuert werden. Nie war eine größere Masse Intelligenz einer unintelligenteren Bande brutaler Gewalt und barbarischer Strenge unterworfen.

Die Deutschen waren zwar immer bereit, sich zu erheben, um für ihre Freiheiten und für ihr Vaterland zu streiten, niemals wußten sie aber den Genuß der Freiheit, noch die Unabhängigkeit ihres Landes zu sichern und permanent zu machen. Seit Jahrhunderten verließen sie sich auf ihre Fürsten -- und wie weit sind sie damit gekommen? Sie wurden getheilt, beschimpft, zuletzt erobert -- zu einem Sklavenvolke sanken sie herab, ohne Freiheit der Presse, ohne den freien Gebrauch jenes großen Mittels der Aufklärung, das sie selbst erfanden; mit einem schriftlichen und geheimen Gerichtsverfahren, mit einem Steuersysteme, das rein von der Willkür der Herrscher abhing, kurz mit allen jenen abscheulichen und tyrannischen Absurditäten des Feudalismus und der Knechtschaft." -- --

Dann zu Oesterreich und Preußen übergehend, als zu den beiden Mächten, die sich abwechselnd um die letzten Fetzen der deutschen Unabhängigkeit zankten, fahren die Daily News fort:

"Nur eine Gewalt gab es, welche Deutschland von diesen beiden Mächten befreien konnte: die Gewalt der öffentlichen Meinung, und die Entwicklung jener Klassen der Gesellschaft welche selbstständige Meinungen zu bilden und zu unterhalten im Stande sind! Wir hofften, daß diese Klassen schon stark genug geworden wären, um selbstständig auftreten und durch eine Unterstützung der Nationalversammlungen, wenn auch nur der von Frankfurt, dem Einflusse und der Gewalt der militärischen Monarchieen die Waage halten zu können. -- -- Wir haben uns hierin geirrt. Die öffentliche Meinung in Deutschland erschrack vor den Grundsätzen der demokratischen Partei und sank ohnmächtig zusammen, indem sie sich auf's Neue der unbedingten Herrschaft des Militärs überließ. Wrangel und Windischgrätz sind die Herren von Deutschland, und der letzte Funken einer parlamentarischen Debatte, der noch in Frankfurt fortglimmt, wird nur darüber zu entscheiden haben, welchem dieser beiden schnurrbärtigen Helden sich das bürgerliche und gesammte Deutschland zu ergeben hat.

Wäre noch Begeisterung in Deutschland, so würde man davor erröthen, irgend einem dieser Beiden das Knie zu beugen -- aber was von Begeisterung in Deutschland war: es erlag den Bajonetten. -- --

So wollen wir denn nur wünschen, daß die Frankfurter Versammlung, verächtlich wie ihre ganze Karriere gewesen ist, nicht anch noch das Siegel auf ihre Infamien drücke, indem sie Deutschland den Mördern Blums überliefert. -- -- --

Nur durch eine Demüthigung und eine Begränzung der Gewalt und der Prätensionen ihrer Fürsten können die Deutschen ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und ihre Einheit wiedererlangen."

Von der Mosel, 24. Dez.

Die Befestiger der gelockerten Zustände und Wiederhersteller der gesetzlichen Ordnung, welche jüngst das Dorf Wehlen ganz nach allen Regeln der Strategie belagerten, haben sich doch in einer Familie des harmlosen Ortes ein unauslöschliches Andenken zu bereiten gewußt. Die Ehefrau des Winzers Franz Görgen, welcher man, Waffen fordernd, ein blankes Damoklesschwert auf den Nacken hielt und, wie es bei einer Bauersfrau wahrlich nicht zu verwundern, ob dieser Brutalität so sehr erschrak, daß sie sogleich gefährlich erkrankte und mehrere Tage der Sprache verlustig war, ist heute gestorben und hinterläßt eine trostlose Familie. Sie würden aber sehr irren, wenn Sie glaubten, dem wegen jenes Attentats von der Civilbehörde in der nämlichen Stunde aufgenommenen Protokolle, in welcher die Ehefrau Görgen mit den Sterbesakramenten versehen wurde, würde von Seite der Militärbehörde irgend welche strafende Folge gegeben. Solches ist nach unserm beschränkten Verstande zwar weder gesetzlich noch gerecht; aber es ist heuer militärisch erlaubt, obgleich an eingefleischte Teufelei grenzend. Doch wir wollen uns nicht ärgern: denn was ist an einer einfältigen Bauersfrau gelegen? Schließlich laden wir das 2. Bataillon des 37. Inf.-Reg. zur Begräbnißfeier der etc. Görgen, welche, wie man hört, solenn werden soll, ein.

(Rh.- u. M.-Z.)
* Weißenthurm (gegenüber Neuwied).

Der Redaktion der "N. Rh. Ztg." geht der unten nachfolgende Brief eines Fuhrknechts zu, den sie wortgetreu veröffentlicht. Das Original liegt auf der Expedition der N. Rh. Ztg. zur Einsicht vor. Wir halten es für nöthig, zu diesem Verisicationsmittel unsre Zuflucht zu nehmen, da die "Schaugeister der Kölnischen Zeitung" in grollendem Aerger, daß bewaffnete und unbewaffnete Proletarier aus allen Gegenden Deutschlands zur Oeffentlichkeit und speziell zur "N. Rh. Ztg." ihre Zuflucht nehmen, die Aechtheit solcher Aktenstücke zu verdächtigen suchen.

Der Brief lautet wie folgt: "Es wird Ihnen vielleicht schon bekannt sein, daß zwischen Koblenz und Neuwied Stundenwagen fahren. Als ich, Peter R., Knecht bei Herrn A. Z. ..., um zehn Uhr Morgens von Koblenz nach Neuwied fuhr, Freitag den 15. Dez., begegnete mir zwischen Koblenz und Weißenthurm das liebe 26er Füselierbataillon, der Major an der Spitze zu Pferde. Das Bataillon war so getheilt, daß ich in der Mitte durchfahren konnte, da wurde nun dem Major sein Pferd ein wenig Scheu. Ich fuhr ganz ruhig zu. Da kam er zurückgesprengt und schrie: Halt mir den Kerl! Nun gaben sich die Soldaten ans Schlagen und Stechen mit Bayonnetten, und [Fortsetzung]

[Feuilleton]
Das Neue Preußische Sonntagsblatt der Kreuzritterin.

Die Neue Preußische Zeitung, ein Blatt, welches wir besonders lieben, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken, läßt seit dem 17. d. Mts. eine wöchentliche Zugabe auf Löschpapier erscheinen. Unsere Leser werden begreifen, daß diese löschpapierene Zugabe nicht anders heißen kann als: "Neues Preußisches Sonntagsblatt". -- Den Titel dieses Sonntagsblattes schmückt ein etwas heruntergekommener, gerupfter Adler, der sich mit einer Schlange amüsirt. Die Schlange scheint ein sehr anständiges Thier zu sein. -- -- Augenblicklich liegt sie zwar zu unterst, aber wir bitten unsere Leser, die Hand auf's Herz zu legen und uns zu gestehen, ob der arme Adler nicht trotz alle dem in einer ganz verzweifelten Position ist? Ein einziger derber Schlag mit dem Schwanze -- und der Vogel ist tod. Armer Adler! Scheußliche Schlange!

Die erste Nummer des "Sonntagsblattes" hat uns mehr Vergnügen gemacht, als der Herr Verfasser vielleicht denkt. So etwas lies't man nicht alle Tage. Und wenn alle Politiker der Welt ihre Köpfe zusammensteckten, sie brächten noch keine erste Nummer des Neuen Preußischen Sonntagsblattes zu Stande. Ja, wahrhaftig, "das Sonntagsblatt" der Kreuzritterin ist die Odüssee des Ministeriums Manteuffel.

Wir bitten unsere Leser um Andacht, um sehr viel Andacht, denn wir werden den ersten Artikel des Sonntagsblattes wörtlich folgen lassen:

"Lieben Landsleute!" ruft das Sonntagsblatt aus. -- Wir leben in einer seltsamen Zeit heuer und es ist nothwendig, daß auch ihr, die ihr euch sonst um die große Welt eben nicht bekümmert, daß auch ihr jetzt immer wißt, was im Lande passirt, was die Glocke geschlagen hat. Darum will ich euch alle Woche einen Bogen schicken, auf dem schwarz auf weiß, kurz und erbaulich zu lesen sein soll: was unser König macht, was die Preußen treiben, wie's in Berlin steht und im übrigen Deutschland. Ferner soll darauf stehen, wie sich der Kaiser von Rußland befindet, und die englische Königin, und der Spanier und der Großtürke und so weiter, die ganze Geschichte, wie sie die ganze Woche hindurch, vom Sonntage bis zum Sonnabend, passirt ist. (Gesegnete Mahlzeit!)

Wenn euch das recht ist, so wollen wir den Bogen Neues Preußisches Sonntagsblatt nennen, weil's für gute Preußen geschrieben ist, d. h. für Preußen, die fest zu ihrem Könige und Herrn halten, und weil ihr's immer Sonntags zu lesen bekommen sollt. Nun denn, ihr lieben Landsleute, da habt ihr den ersten Bogen, das erste Preußische Sonntagsblatt! Gefällt euch die Sache, so bleiben wir weiter zusammen, und werden, denke ich, recht gute Freunde werden. Gott segne den König, unsern Herrn! Und nun: Vorwärts, marsch, mit Gott für König und Vaterland! (Vive la bagatelle!)

Im lieben Vaterlande sind in der letzten Zeit gar wichtige Dinge passirt. Ihr wißt's wohl, daß der König der Nationalversammlung, die in Berlin unnütz das Geld des Landes verzehrte, und die Gesetze nicht zu Stande brachte, befahl, nach Brandenburg zu gehen, daß etwa 200 der Abgeordneten dem Könige nicht gehorchen wollten, und verlangten, der König solle seine jetzigen Minister, Knall und Fall, absetzen und die Nationalversammlung in Berlin lassen, sonst wollten sie machen, daß keine Steuern bezahlt würden im ganzen Lande. Aber so schießen keine Preußen nicht! (Keine Böcke nicht!) Der König schickte den alten Wrangel nach Berlin mit den Garden, ließ die Bürgerwehr entwaffnen, den Saal der Nationalversammlung zuschließen, und somit hatte die Geschichte ein Ende. Zwar waren die ungehorsamen Abgeordneten sehr böse darüber, kamen in einigen Wirthshäusern zusammen, und ließen einen Zettel drucken, auf den sie erklärten: das Land solle keine Steuern mehr bezahlen! Aber kein braver Preuße kehrte sich an den Zettel, als nur in Breslau in Schlesien, und an noch ein Paar Orten machten die Juden und andere Feinde des Königs Spektakel, über den die Soldaten bald Herr wurden. Nun feierte der König seine silberne Hochzeit mit der Königin, und empfing aus allen Theilen des Reiches so viele Gaben der Liebe, daß er wohl merken konnte, daß die Preußen die Alten geblieben, (mit Kron und Schweif und alle dem,) trotz aller Bemühungen der Republikaner. Am 27. November kam denn die Nationalversammlung nach Brandenburg, und nach und nach fanden sich auch die meisten der ungehorsamen Abgeordneten ein, die 3 Thaler Tagelohn schmeckten doch gar zu gut! (Bitter!) Als aber diese Menschen sich auch in Brandenburg dem Könige feindselig zeigten und ihre alten Stänkereien anfingen, da riß endlich auch dem gütigen Herrscher die Geduld. Er sagte: ich habe meinen Preußen viele Freiheiten versprochen, ihr wollt die Gesetze darüber nicht machen, marsch, geht nach Hause, mein gutes Volk soll nicht länger warten! Darauf wurde am 5ten Dezember die ganze Nationalversammlung nach Hause geschickt, und der König gab uns eine Charte, nennt man das, das heißt: ein großes Gesetz, in welchem alle die vielen Freiheiten festgestellt werden, die das Preußische Volk künftig haben soll. Wir müssen dem Könige sehr dankbar sein für diese Charte, denn er giebt uns darin viel mehr Freiheiten, als uns eigentlich gut sind. (Vollkommen einverstanden.)

Zweierlei aber macht mich traurig bei diesem großen Geschenk. Erstlich, daß die Juden und Demokraten doch noch nicht zufrieden sind, sondern immer noch mehr haben wollen. Zweitens aber,

Neue Rheinische Zeitung
Organ der Demokratie.
No 180. Köln, Donnerstag den 28. Dezember. 1848.

Bestellungen auf die „Neue Rheinische Zeitung“ für das nächste Quartal, Januar bis März 1849, wolle man baldigst machen und zwar in Köln bei der Expedition der Zeitung (unter Hutmacher Nr. 17), auswärts bei allen Postanstalten Deutschlands.

Für Frankreich übernimmt Abonnements das königl. Oberpostamt in Aachen, für Holland und Belgien: die königlichen Briefpostämter, für Großbrittanien: das königl. belgische Briefpostamt in Ostende.

Durch den Wegfall des Stempels wird der Abonnementspreis ermäßigt und beträgt von jetzt ab für Köln nur 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., bei allen preußischen Postanstalten, (das Porto einbegriffen) nur 1 Thlr. 17 Sgr. vierteljährlich; für Abonnenten im übrigen Deutschland tritt ein verhältnißmäßiger Postaufschlag hinzu.

Die Redaktion bleibt unverändert.

Die bisherigen Monatsgänge der „Neuen Rheinischen Zeitung“ sind ihr Programm. Durch ihre persönlichen Verbindungen mit den Chefs der demokratischen Partei in England, Frankreich, Italien, Belgien und Nordamerika ist die Redaktion in Stand gesetzt, ihren Lesern die politisch-soziale Bewegung des Auslandes richtiger und klarer abzuspiegeln, als irgend ein anderes Blatt. Die „N. Rh. Ztg.“ ist in dieser Beziehung nicht blos das Organ der deutschen, sondern der europäischen Demokratie.

Inserate: Die vierspaltige Petitzeile oder deren Raum 1 Sgr. 6 Pf.

Anzeigen aller Art erlangen durch die großen Verbindungen unseres Blattes eine sehr weite Verbreitung. Die Gerantur der „Neuen Rheinischen Zeitung.“

Uebersicht.

Deutschland. Köln. (Die „Daily-News“ über Deutschland). Von der Mosel. (Ein Opfer der preußischen Belagerungsstrategie). Weißenthurm. (Eine Heldenthat der preußischen Soldateska). Uerdingen. (Ein Diminutivbild der Bourgeoisie). Düsseldorf (Suspendirung des Hrn. Bredt). Münster. (Ein protestirender O.-L-G.-R. — Abermaliges Ministerialrescript in Betreff der Untersuchungen). Berlin. (Die Karrikaturen auf Wrangel. — Wahlzettel an pommersche Landwehrbataillone. — Madame Aston. — Büchsenfabrikant Schubart. — Adresse an Waldeck. — Waldeck's Gegenerklärung. — Verbote von Zeitschriften). Breslau. (Das Verfahren der österreichischen Regierung gegen Hfäner). Lötzen. (Excesse der reaktionären Partei) Kremsier. (Der Reichstag). Frankfurt. (National-Versammlung). Dresden. (Die Wahlen). Schwerin. (Abfertigung einer Petition wegen Windisch-Grätz).

Ungarn. Klausenburg. (Die Sachsen in Siebenbürgen).

Italien. (Zucchini und die Stimmung zu Bologna. — Die Bedingungen des Papstes. — Beschluß der Turiner Kammer zu Gunsten Venedigs. — Buffa zu Genua. — Bildung neuer Corps zu Venedig. — Aufenthalt des Papstes. — Proviantausschreibung in Ancona für die französische Flotte).

Schweiz. Bern. (Die Maßregeln gegen deutsche Flüchtlinge. — Die Truppen aus Tessin zurück. — Die Patriziergemeinde).

Franz. Republik. Paris. (Die Revue und der papierne Drache. — Bugeauds Tagesbefehl an die Alpenarmee. — Vermischtes).

Deutschland.
* Köln, 27. Dezbr.

Die „Daily News“, ein Blatt, welches nächst der „Times“ wohl die größte Verbreitung in England hat, und namentlich die radikalere Bourgeoisie vertritt, gibt in der Nummer vom 21. Dezbr. einen ausführlichen Artikel über die deutschen Zustände. Bei den vielen Erbärmlichkeiten, die sich die englische Presse Deutschland gegenüber zn Schulden kommen ließ, ist dieser Artikel doppelt bemerkenswerth und wir führen daher einige Stellen wörtlich daraus an.

„Die Deutschen werden jetzt wohl davon überzeugt sein, daß sich die Einheit und die Nationalität ihres Landes nicht im Geringsten mit der Existenz eines Schocks von Königen und Fürsten verträgt, die nur für ihre individuellen Ambitionen besorgt sind, ohne sich um das deutsche Volk mehr zu kümmern, als um eine Heerde Schaafe, aus deren Wolle und aus deren Fleisch sie nur den großmöglichsten Nutzen zu ziehen streben.

Die Deutschen sind in der That unglücklich gewesen. Die ersten Prinzipien moderner Freiheit, die ersten Grundzüge des Repräsentativ-Systems gehören ihnen. Das Recht der Religionsfreiheit wurde zuerst durch sie in Anspruch genommen und vertheidigt. Und doch sind in der Mitte des 19. Jahrhunderts 40 Millionen tapferer und intelligenter Deutschen der Gewalt eines halben Dutzend Despoten preisgegeben und einer Soldateska, für deren Bildung und Unterhalt diese selben armen Deutschen dezimirt und besteuert werden. Nie war eine größere Masse Intelligenz einer unintelligenteren Bande brutaler Gewalt und barbarischer Strenge unterworfen.

Die Deutschen waren zwar immer bereit, sich zu erheben, um für ihre Freiheiten und für ihr Vaterland zu streiten, niemals wußten sie aber den Genuß der Freiheit, noch die Unabhängigkeit ihres Landes zu sichern und permanent zu machen. Seit Jahrhunderten verließen sie sich auf ihre Fürsten — und wie weit sind sie damit gekommen? Sie wurden getheilt, beschimpft, zuletzt erobert — zu einem Sklavenvolke sanken sie herab, ohne Freiheit der Presse, ohne den freien Gebrauch jenes großen Mittels der Aufklärung, das sie selbst erfanden; mit einem schriftlichen und geheimen Gerichtsverfahren, mit einem Steuersysteme, das rein von der Willkür der Herrscher abhing, kurz mit allen jenen abscheulichen und tyrannischen Absurditäten des Feudalismus und der Knechtschaft.“ — —

Dann zu Oesterreich und Preußen übergehend, als zu den beiden Mächten, die sich abwechselnd um die letzten Fetzen der deutschen Unabhängigkeit zankten, fahren die Daily News fort:

„Nur eine Gewalt gab es, welche Deutschland von diesen beiden Mächten befreien konnte: die Gewalt der öffentlichen Meinung, und die Entwicklung jener Klassen der Gesellschaft welche selbstständige Meinungen zu bilden und zu unterhalten im Stande sind! Wir hofften, daß diese Klassen schon stark genug geworden wären, um selbstständig auftreten und durch eine Unterstützung der Nationalversammlungen, wenn auch nur der von Frankfurt, dem Einflusse und der Gewalt der militärischen Monarchieen die Waage halten zu können. — — Wir haben uns hierin geirrt. Die öffentliche Meinung in Deutschland erschrack vor den Grundsätzen der demokratischen Partei und sank ohnmächtig zusammen, indem sie sich auf's Neue der unbedingten Herrschaft des Militärs überließ. Wrangel und Windischgrätz sind die Herren von Deutschland, und der letzte Funken einer parlamentarischen Debatte, der noch in Frankfurt fortglimmt, wird nur darüber zu entscheiden haben, welchem dieser beiden schnurrbärtigen Helden sich das bürgerliche und gesammte Deutschland zu ergeben hat.

Wäre noch Begeisterung in Deutschland, so würde man davor erröthen, irgend einem dieser Beiden das Knie zu beugen — aber was von Begeisterung in Deutschland war: es erlag den Bajonetten. — —

So wollen wir denn nur wünschen, daß die Frankfurter Versammlung, verächtlich wie ihre ganze Karriere gewesen ist, nicht anch noch das Siegel auf ihre Infamien drücke, indem sie Deutschland den Mördern Blums überliefert. — — —

Nur durch eine Demüthigung und eine Begränzung der Gewalt und der Prätensionen ihrer Fürsten können die Deutschen ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und ihre Einheit wiedererlangen.“

Von der Mosel, 24. Dez.

Die Befestiger der gelockerten Zustände und Wiederhersteller der gesetzlichen Ordnung, welche jüngst das Dorf Wehlen ganz nach allen Regeln der Strategie belagerten, haben sich doch in einer Familie des harmlosen Ortes ein unauslöschliches Andenken zu bereiten gewußt. Die Ehefrau des Winzers Franz Görgen, welcher man, Waffen fordernd, ein blankes Damoklesschwert auf den Nacken hielt und, wie es bei einer Bauersfrau wahrlich nicht zu verwundern, ob dieser Brutalität so sehr erschrak, daß sie sogleich gefährlich erkrankte und mehrere Tage der Sprache verlustig war, ist heute gestorben und hinterläßt eine trostlose Familie. Sie würden aber sehr irren, wenn Sie glaubten, dem wegen jenes Attentats von der Civilbehörde in der nämlichen Stunde aufgenommenen Protokolle, in welcher die Ehefrau Görgen mit den Sterbesakramenten versehen wurde, würde von Seite der Militärbehörde irgend welche strafende Folge gegeben. Solches ist nach unserm beschränkten Verstande zwar weder gesetzlich noch gerecht; aber es ist heuer militärisch erlaubt, obgleich an eingefleischte Teufelei grenzend. Doch wir wollen uns nicht ärgern: denn was ist an einer einfältigen Bauersfrau gelegen? Schließlich laden wir das 2. Bataillon des 37. Inf.-Reg. zur Begräbnißfeier der etc. Görgen, welche, wie man hört, solenn werden soll, ein.

(Rh.- u. M.-Z.)
* Weißenthurm (gegenüber Neuwied).

Der Redaktion der „N. Rh. Ztg.“ geht der unten nachfolgende Brief eines Fuhrknechts zu, den sie wortgetreu veröffentlicht. Das Original liegt auf der Expedition der N. Rh. Ztg. zur Einsicht vor. Wir halten es für nöthig, zu diesem Verisicationsmittel unsre Zuflucht zu nehmen, da die „Schaugeister der Kölnischen Zeitung“ in grollendem Aerger, daß bewaffnete und unbewaffnete Proletarier aus allen Gegenden Deutschlands zur Oeffentlichkeit und speziell zur „N. Rh. Ztg.“ ihre Zuflucht nehmen, die Aechtheit solcher Aktenstücke zu verdächtigen suchen.

Der Brief lautet wie folgt: „Es wird Ihnen vielleicht schon bekannt sein, daß zwischen Koblenz und Neuwied Stundenwagen fahren. Als ich, Peter R., Knecht bei Herrn A. Z. …, um zehn Uhr Morgens von Koblenz nach Neuwied fuhr, Freitag den 15. Dez., begegnete mir zwischen Koblenz und Weißenthurm das liebe 26er Füselierbataillon, der Major an der Spitze zu Pferde. Das Bataillon war so getheilt, daß ich in der Mitte durchfahren konnte, da wurde nun dem Major sein Pferd ein wenig Scheu. Ich fuhr ganz ruhig zu. Da kam er zurückgesprengt und schrie: Halt mir den Kerl! Nun gaben sich die Soldaten ans Schlagen und Stechen mit Bayonnetten, und [Fortsetzung]

[Feuilleton]
Das Neue Preußische Sonntagsblatt der Kreuzritterin.

Die Neue Preußische Zeitung, ein Blatt, welches wir besonders lieben, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken, läßt seit dem 17. d. Mts. eine wöchentliche Zugabe auf Löschpapier erscheinen. Unsere Leser werden begreifen, daß diese löschpapierene Zugabe nicht anders heißen kann als: „Neues Preußisches Sonntagsblatt“. — Den Titel dieses Sonntagsblattes schmückt ein etwas heruntergekommener, gerupfter Adler, der sich mit einer Schlange amüsirt. Die Schlange scheint ein sehr anständiges Thier zu sein. — — Augenblicklich liegt sie zwar zu unterst, aber wir bitten unsere Leser, die Hand auf's Herz zu legen und uns zu gestehen, ob der arme Adler nicht trotz alle dem in einer ganz verzweifelten Position ist? Ein einziger derber Schlag mit dem Schwanze — und der Vogel ist tod. Armer Adler! Scheußliche Schlange!

Die erste Nummer des „Sonntagsblattes“ hat uns mehr Vergnügen gemacht, als der Herr Verfasser vielleicht denkt. So etwas lies't man nicht alle Tage. Und wenn alle Politiker der Welt ihre Köpfe zusammensteckten, sie brächten noch keine erste Nummer des Neuen Preußischen Sonntagsblattes zu Stande. Ja, wahrhaftig, „das Sonntagsblatt“ der Kreuzritterin ist die Odüssee des Ministeriums Manteuffel.

Wir bitten unsere Leser um Andacht, um sehr viel Andacht, denn wir werden den ersten Artikel des Sonntagsblattes wörtlich folgen lassen:

„Lieben Landsleute!“ ruft das Sonntagsblatt aus. — Wir leben in einer seltsamen Zeit heuer und es ist nothwendig, daß auch ihr, die ihr euch sonst um die große Welt eben nicht bekümmert, daß auch ihr jetzt immer wißt, was im Lande passirt, was die Glocke geschlagen hat. Darum will ich euch alle Woche einen Bogen schicken, auf dem schwarz auf weiß, kurz und erbaulich zu lesen sein soll: was unser König macht, was die Preußen treiben, wie's in Berlin steht und im übrigen Deutschland. Ferner soll darauf stehen, wie sich der Kaiser von Rußland befindet, und die englische Königin, und der Spanier und der Großtürke und so weiter, die ganze Geschichte, wie sie die ganze Woche hindurch, vom Sonntage bis zum Sonnabend, passirt ist. (Gesegnete Mahlzeit!)

Wenn euch das recht ist, so wollen wir den Bogen Neues Preußisches Sonntagsblatt nennen, weil's für gute Preußen geschrieben ist, d. h. für Preußen, die fest zu ihrem Könige und Herrn halten, und weil ihr's immer Sonntags zu lesen bekommen sollt. Nun denn, ihr lieben Landsleute, da habt ihr den ersten Bogen, das erste Preußische Sonntagsblatt! Gefällt euch die Sache, so bleiben wir weiter zusammen, und werden, denke ich, recht gute Freunde werden. Gott segne den König, unsern Herrn! Und nun: Vorwärts, marsch, mit Gott für König und Vaterland! (Vive la bagatelle!)

Im lieben Vaterlande sind in der letzten Zeit gar wichtige Dinge passirt. Ihr wißt's wohl, daß der König der Nationalversammlung, die in Berlin unnütz das Geld des Landes verzehrte, und die Gesetze nicht zu Stande brachte, befahl, nach Brandenburg zu gehen, daß etwa 200 der Abgeordneten dem Könige nicht gehorchen wollten, und verlangten, der König solle seine jetzigen Minister, Knall und Fall, absetzen und die Nationalversammlung in Berlin lassen, sonst wollten sie machen, daß keine Steuern bezahlt würden im ganzen Lande. Aber so schießen keine Preußen nicht! (Keine Böcke nicht!) Der König schickte den alten Wrangel nach Berlin mit den Garden, ließ die Bürgerwehr entwaffnen, den Saal der Nationalversammlung zuschließen, und somit hatte die Geschichte ein Ende. Zwar waren die ungehorsamen Abgeordneten sehr böse darüber, kamen in einigen Wirthshäusern zusammen, und ließen einen Zettel drucken, auf den sie erklärten: das Land solle keine Steuern mehr bezahlen! Aber kein braver Preuße kehrte sich an den Zettel, als nur in Breslau in Schlesien, und an noch ein Paar Orten machten die Juden und andere Feinde des Königs Spektakel, über den die Soldaten bald Herr wurden. Nun feierte der König seine silberne Hochzeit mit der Königin, und empfing aus allen Theilen des Reiches so viele Gaben der Liebe, daß er wohl merken konnte, daß die Preußen die Alten geblieben, (mit Kron und Schweif und alle dem,) trotz aller Bemühungen der Republikaner. Am 27. November kam denn die Nationalversammlung nach Brandenburg, und nach und nach fanden sich auch die meisten der ungehorsamen Abgeordneten ein, die 3 Thaler Tagelohn schmeckten doch gar zu gut! (Bitter!) Als aber diese Menschen sich auch in Brandenburg dem Könige feindselig zeigten und ihre alten Stänkereien anfingen, da riß endlich auch dem gütigen Herrscher die Geduld. Er sagte: ich habe meinen Preußen viele Freiheiten versprochen, ihr wollt die Gesetze darüber nicht machen, marsch, geht nach Hause, mein gutes Volk soll nicht länger warten! Darauf wurde am 5ten Dezember die ganze Nationalversammlung nach Hause geschickt, und der König gab uns eine Charte, nennt man das, das heißt: ein großes Gesetz, in welchem alle die vielen Freiheiten festgestellt werden, die das Preußische Volk künftig haben soll. Wir müssen dem Könige sehr dankbar sein für diese Charte, denn er giebt uns darin viel mehr Freiheiten, als uns eigentlich gut sind. (Vollkommen einverstanden.)

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        <p><hi rendition="#g">Deutschland</hi>. Köln. (Die &#x201E;Daily-News&#x201C; über Deutschland). Von der Mosel. (Ein Opfer der preußischen Belagerungsstrategie). Weißenthurm. (Eine Heldenthat der preußischen Soldateska). Uerdingen. (Ein Diminutivbild der Bourgeoisie). Düsseldorf (Suspendirung des Hrn. Bredt). Münster. (Ein protestirender O.-L-G.-R. &#x2014; Abermaliges Ministerialrescript in Betreff der Untersuchungen). Berlin. (Die Karrikaturen auf Wrangel. &#x2014; Wahlzettel an pommersche Landwehrbataillone. &#x2014; Madame Aston. &#x2014; Büchsenfabrikant Schubart. &#x2014; Adresse an Waldeck. &#x2014; Waldeck's Gegenerklärung. &#x2014; Verbote von Zeitschriften). Breslau. (Das Verfahren der österreichischen Regierung gegen Hfäner). Lötzen. (Excesse der reaktionären Partei) Kremsier. (Der Reichstag). Frankfurt. (National-Versammlung). Dresden. (Die Wahlen). Schwerin. (Abfertigung einer Petition wegen Windisch-Grätz).</p>
        <p><hi rendition="#g">Ungarn</hi>. Klausenburg. (Die Sachsen in Siebenbürgen).</p>
        <p><hi rendition="#g">Italien</hi>. (Zucchini und die Stimmung zu Bologna. &#x2014; Die Bedingungen des Papstes. &#x2014; Beschluß der Turiner Kammer zu Gunsten Venedigs. &#x2014; Buffa zu Genua. &#x2014; Bildung neuer Corps zu Venedig. &#x2014; Aufenthalt des Papstes. &#x2014; Proviantausschreibung in Ancona für die französische Flotte).</p>
        <p><hi rendition="#g">Schweiz</hi>. Bern. (Die Maßregeln gegen deutsche Flüchtlinge. &#x2014; Die Truppen aus Tessin zurück. &#x2014; Die Patriziergemeinde).</p>
        <p><hi rendition="#g">Franz. Republik</hi>. Paris. (Die Revue und der papierne Drache. &#x2014; Bugeauds Tagesbefehl an die Alpenarmee. &#x2014; Vermischtes).</p>
      </div>
      <div n="1">
        <head>Deutschland.</head>
        <div xml:id="ar180_001" type="jArticle">
          <head><bibl><author>*</author></bibl> Köln, 27. Dezbr.</head>
          <p>Die &#x201E;Daily News&#x201C;, ein Blatt, welches nächst der &#x201E;Times&#x201C; wohl die größte Verbreitung in England hat, und namentlich die radikalere Bourgeoisie vertritt, gibt in der Nummer vom 21. Dezbr. einen ausführlichen Artikel über die deutschen Zustände. Bei den vielen Erbärmlichkeiten, die sich die englische Presse Deutschland gegenüber zn Schulden kommen ließ, ist dieser Artikel doppelt bemerkenswerth und wir führen daher einige Stellen wörtlich daraus an.</p>
          <p>&#x201E;Die Deutschen werden jetzt wohl davon überzeugt sein, daß sich die Einheit und die Nationalität ihres Landes nicht im Geringsten mit der Existenz eines Schocks von Königen und Fürsten verträgt, die nur für ihre individuellen Ambitionen besorgt sind, ohne sich um das deutsche Volk mehr zu kümmern, als um eine Heerde Schaafe, aus deren Wolle und aus deren Fleisch sie nur den großmöglichsten Nutzen zu ziehen streben.</p>
          <p>Die Deutschen sind in der That unglücklich gewesen. Die ersten Prinzipien moderner Freiheit, die ersten Grundzüge des Repräsentativ-Systems gehören ihnen. Das Recht der Religionsfreiheit wurde zuerst durch sie in Anspruch genommen und vertheidigt. Und doch sind in der Mitte des 19. Jahrhunderts 40 Millionen tapferer und intelligenter Deutschen der Gewalt eines halben Dutzend Despoten preisgegeben und einer Soldateska, für deren Bildung und Unterhalt diese selben armen Deutschen dezimirt und besteuert werden. Nie war eine größere Masse Intelligenz einer unintelligenteren Bande brutaler Gewalt und barbarischer Strenge unterworfen.</p>
          <p>Die Deutschen waren zwar immer bereit, sich zu erheben, um für ihre Freiheiten und für ihr Vaterland zu streiten, niemals wußten sie aber den Genuß der Freiheit, noch die Unabhängigkeit ihres Landes zu sichern und permanent zu machen. Seit Jahrhunderten verließen sie sich auf ihre Fürsten &#x2014; und wie weit sind sie damit gekommen? Sie wurden getheilt, beschimpft, zuletzt erobert &#x2014; zu einem Sklavenvolke sanken sie herab, ohne Freiheit der Presse, ohne den freien Gebrauch jenes großen Mittels der Aufklärung, das sie selbst erfanden; mit einem schriftlichen und geheimen Gerichtsverfahren, mit einem Steuersysteme, das rein von der Willkür der Herrscher abhing, kurz mit allen jenen abscheulichen und tyrannischen Absurditäten des Feudalismus und der Knechtschaft.&#x201C; &#x2014; &#x2014;</p>
          <p>Dann zu Oesterreich und Preußen übergehend, als zu den beiden Mächten, die sich abwechselnd um die letzten Fetzen der deutschen Unabhängigkeit zankten, fahren die Daily News fort:</p>
          <p>&#x201E;Nur eine Gewalt gab es, welche Deutschland von diesen <hi rendition="#g">beiden</hi> Mächten befreien konnte: die Gewalt der öffentlichen Meinung, und die Entwicklung jener Klassen der Gesellschaft welche selbstständige Meinungen zu bilden und zu unterhalten im Stande sind! Wir hofften, daß diese Klassen schon stark genug geworden wären, um selbstständig auftreten und durch eine Unterstützung der Nationalversammlungen, wenn auch nur der von Frankfurt, dem Einflusse und der Gewalt der militärischen Monarchieen die Waage halten zu können. &#x2014; &#x2014; Wir haben uns hierin geirrt. Die öffentliche Meinung in Deutschland erschrack vor den Grundsätzen der demokratischen Partei und sank ohnmächtig zusammen, indem sie sich auf's Neue der unbedingten Herrschaft des Militärs überließ. Wrangel und Windischgrätz sind die Herren von Deutschland, und der letzte Funken einer parlamentarischen Debatte, der noch in Frankfurt fortglimmt, wird nur darüber zu entscheiden haben, welchem dieser beiden schnurrbärtigen Helden sich das bürgerliche und gesammte Deutschland zu ergeben hat.</p>
          <p>Wäre noch Begeisterung in Deutschland, so würde man davor erröthen, irgend einem dieser Beiden das Knie zu beugen &#x2014; aber was von Begeisterung in Deutschland war: es erlag den Bajonetten. &#x2014; &#x2014;</p>
          <p>So wollen wir denn nur wünschen, daß die Frankfurter Versammlung, verächtlich wie ihre ganze Karriere gewesen ist, nicht anch noch das Siegel auf ihre Infamien drücke, indem sie Deutschland den Mördern Blums überliefert. &#x2014; &#x2014; &#x2014;</p>
          <p>Nur durch eine Demüthigung und eine Begränzung der Gewalt und der Prätensionen ihrer Fürsten können die Deutschen ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und ihre Einheit wiedererlangen.&#x201C;</p>
        </div>
        <div xml:id="ar180_002" type="jArticle">
          <head>Von der Mosel, 24. Dez.</head>
          <p>Die Befestiger der gelockerten Zustände und Wiederhersteller der gesetzlichen Ordnung, welche jüngst das Dorf <hi rendition="#g">Wehlen</hi> ganz nach allen Regeln der Strategie belagerten, haben sich doch in einer Familie des harmlosen Ortes ein unauslöschliches Andenken zu bereiten gewußt. Die Ehefrau des Winzers Franz Görgen, welcher man, Waffen fordernd, ein blankes Damoklesschwert auf den Nacken hielt und, wie es bei einer Bauersfrau wahrlich nicht zu verwundern, ob dieser Brutalität so sehr erschrak, daß sie sogleich gefährlich erkrankte und mehrere Tage der Sprache verlustig war, ist heute gestorben und hinterläßt eine trostlose Familie. Sie würden aber sehr irren, wenn Sie glaubten, dem wegen jenes Attentats von der Civilbehörde in der nämlichen Stunde aufgenommenen Protokolle, in welcher die Ehefrau Görgen mit den Sterbesakramenten versehen wurde, würde von Seite der Militärbehörde irgend welche strafende Folge gegeben. Solches ist nach unserm beschränkten Verstande zwar weder gesetzlich noch gerecht; aber es ist heuer militärisch erlaubt, obgleich an eingefleischte Teufelei grenzend. Doch wir wollen uns nicht ärgern: denn was ist an einer einfältigen Bauersfrau gelegen? Schließlich laden wir das 2. Bataillon des 37. Inf.-Reg. zur Begräbnißfeier der etc. Görgen, welche, wie man hört, solenn werden soll, ein.</p>
          <bibl>(Rh.- u. M.-Z.)</bibl>
        </div>
        <div xml:id="ar180_003" type="jArticle">
          <head><bibl><author>*</author></bibl> Weißenthurm (gegenüber Neuwied).</head>
          <p>Der Redaktion der &#x201E;N. Rh. Ztg.&#x201C; geht der unten nachfolgende Brief eines Fuhrknechts zu, den sie wortgetreu veröffentlicht. Das Original liegt auf der Expedition der N. Rh. Ztg. zur Einsicht vor. Wir halten es für nöthig, zu diesem Verisicationsmittel unsre Zuflucht zu nehmen, da die &#x201E;<hi rendition="#g">Schaugeister</hi> der Kölnischen Zeitung&#x201C; in grollendem Aerger, daß bewaffnete und unbewaffnete Proletarier aus allen Gegenden Deutschlands zur Oeffentlichkeit und speziell zur &#x201E;N. Rh. Ztg.&#x201C; ihre Zuflucht nehmen, die Aechtheit solcher Aktenstücke zu verdächtigen suchen.</p>
          <p>Der Brief lautet wie folgt: <hi rendition="#et">&#x201E;Es wird Ihnen vielleicht schon bekannt sein, daß zwischen Koblenz und Neuwied Stundenwagen fahren. Als ich, Peter R., Knecht bei Herrn A. Z. &#x2026;, um zehn Uhr Morgens von Koblenz nach Neuwied fuhr, Freitag den 15. Dez., begegnete mir zwischen Koblenz und Weißenthurm das liebe 26er Füselierbataillon, der Major an der Spitze zu Pferde. Das Bataillon war so getheilt, daß ich in der Mitte durchfahren konnte, da wurde nun dem Major sein Pferd ein wenig Scheu. Ich fuhr ganz ruhig zu. Da kam er zurückgesprengt und schrie: Halt mir den Kerl! Nun gaben sich die Soldaten ans Schlagen und Stechen mit Bayonnetten, und</hi> <ref type="link_fsg">[Fortsetzung]</ref>                 </p>
        </div>
      </div>
      <div n="1">
        <head>[Feuilleton]</head>
        <div xml:id="ar180_004" type="jArticle">
          <head>Das Neue Preußische Sonntagsblatt der Kreuzritterin.</head>
          <p>Die Neue Preußische Zeitung, ein Blatt, welches wir besonders lieben, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken, läßt seit dem 17. d. Mts. eine wöchentliche Zugabe auf Löschpapier erscheinen. Unsere Leser werden begreifen, daß diese löschpapierene Zugabe nicht anders heißen kann als: &#x201E;Neues Preußisches Sonntagsblatt&#x201C;. &#x2014; Den Titel dieses Sonntagsblattes schmückt ein etwas heruntergekommener, gerupfter Adler, der sich mit einer Schlange amüsirt. Die Schlange scheint ein sehr anständiges Thier zu sein. &#x2014; &#x2014; Augenblicklich liegt sie zwar zu unterst, aber wir bitten unsere Leser, die Hand auf's Herz zu legen und uns zu gestehen, ob der arme Adler nicht trotz alle dem in einer ganz verzweifelten Position ist? Ein einziger derber Schlag mit dem Schwanze &#x2014; und der Vogel ist tod. Armer Adler! Scheußliche Schlange!</p>
          <p>Die erste Nummer des &#x201E;Sonntagsblattes&#x201C; hat uns mehr Vergnügen gemacht, als der Herr Verfasser vielleicht denkt. So etwas lies't man nicht alle Tage. Und wenn alle Politiker der Welt ihre Köpfe zusammensteckten, sie brächten noch keine erste Nummer des Neuen Preußischen Sonntagsblattes zu Stande. Ja, wahrhaftig, &#x201E;das Sonntagsblatt&#x201C; der Kreuzritterin ist die Odüssee des Ministeriums Manteuffel.</p>
          <p>Wir bitten unsere Leser um Andacht, um sehr viel Andacht, denn wir werden den ersten Artikel des Sonntagsblattes wörtlich folgen lassen:</p>
          <p>&#x201E;Lieben Landsleute!&#x201C; ruft das Sonntagsblatt aus. &#x2014; Wir leben in einer seltsamen Zeit heuer und es ist nothwendig, daß auch ihr, die ihr euch sonst um die große Welt eben nicht bekümmert, daß auch ihr jetzt immer wißt, was im Lande passirt, was die Glocke geschlagen hat. Darum will ich euch alle Woche einen Bogen schicken, auf dem schwarz auf weiß, kurz und erbaulich zu lesen sein soll: was unser König macht, was die Preußen treiben, wie's in Berlin steht und im übrigen Deutschland. Ferner soll darauf stehen, wie sich der Kaiser von Rußland befindet, und die englische Königin, und der Spanier und der Großtürke und so weiter, die ganze Geschichte, wie sie die ganze Woche hindurch, vom Sonntage bis zum Sonnabend, passirt ist. (Gesegnete Mahlzeit!)</p>
          <p>Wenn euch das recht ist, so wollen wir den Bogen Neues Preußisches Sonntagsblatt nennen, weil's für gute Preußen geschrieben ist, d. h. für Preußen, die fest zu ihrem Könige und Herrn halten, und weil ihr's immer Sonntags zu lesen bekommen sollt. Nun denn, ihr lieben Landsleute, da habt ihr den ersten Bogen, das erste Preußische Sonntagsblatt! Gefällt euch die Sache, so bleiben wir weiter zusammen, und werden, denke ich, recht gute Freunde werden. Gott segne den König, unsern Herrn! Und nun: Vorwärts, marsch, mit Gott für König und Vaterland! (Vive la bagatelle!)</p>
          <p>Im lieben Vaterlande sind in der letzten Zeit gar wichtige Dinge passirt. Ihr wißt's wohl, daß der König der Nationalversammlung, die in Berlin unnütz das Geld des Landes verzehrte, und die Gesetze nicht zu Stande brachte, befahl, nach Brandenburg zu gehen, daß etwa 200 der Abgeordneten dem Könige nicht gehorchen wollten, und verlangten, der König solle seine jetzigen Minister, Knall und Fall, absetzen und die Nationalversammlung in Berlin lassen, sonst wollten sie machen, daß keine Steuern bezahlt würden im ganzen Lande. Aber so schießen keine Preußen nicht! (Keine Böcke nicht!) Der König schickte den alten Wrangel nach Berlin mit den Garden, ließ die Bürgerwehr entwaffnen, den Saal der Nationalversammlung zuschließen, und somit hatte die Geschichte ein Ende. Zwar waren die ungehorsamen Abgeordneten sehr böse darüber, kamen in einigen Wirthshäusern zusammen, und ließen einen Zettel drucken, auf den sie erklärten: das Land solle keine Steuern mehr bezahlen! Aber kein braver Preuße kehrte sich an den Zettel, als nur in Breslau in Schlesien, und an noch ein Paar Orten machten die Juden und andere Feinde des Königs Spektakel, über den die Soldaten bald Herr wurden. Nun feierte der König seine silberne Hochzeit mit der Königin, und empfing aus allen Theilen des Reiches so viele Gaben der Liebe, daß er wohl merken konnte, daß die Preußen die Alten geblieben, (mit Kron und Schweif und alle dem,) trotz aller Bemühungen der Republikaner. Am 27. November kam denn die Nationalversammlung nach Brandenburg, und nach und nach fanden sich auch die meisten der ungehorsamen Abgeordneten ein, die 3 Thaler Tagelohn schmeckten doch gar zu gut! (Bitter!) Als aber diese Menschen sich auch in Brandenburg dem Könige feindselig zeigten und ihre alten Stänkereien anfingen, da riß endlich auch dem gütigen Herrscher die Geduld. Er sagte: ich habe meinen Preußen viele Freiheiten versprochen, ihr wollt die Gesetze darüber nicht machen, marsch, geht nach Hause, mein gutes Volk soll nicht länger warten! Darauf wurde am 5ten Dezember die ganze Nationalversammlung nach Hause geschickt, und der König gab uns eine <hi rendition="#g">Charte,</hi> nennt man das, das heißt: ein großes Gesetz, in welchem alle die vielen Freiheiten festgestellt werden, die das Preußische Volk künftig haben soll. Wir müssen dem Könige sehr dankbar sein für diese Charte, denn er giebt uns darin viel mehr Freiheiten, als uns eigentlich gut sind. (Vollkommen einverstanden.)</p>
          <p>Zweierlei aber macht mich traurig bei diesem großen Geschenk. Erstlich, daß die Juden und Demokraten doch noch nicht zufrieden sind, sondern immer noch mehr haben wollen. Zweitens aber,
</p>
        </div>
      </div>
    </body>
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</TEI>
[0967/0001] Neue Rheinische Zeitung Organ der Demokratie. No 180. Köln, Donnerstag den 28. Dezember. 1848. Bestellungen auf die „Neue Rheinische Zeitung“ für das nächste Quartal, Januar bis März 1849, wolle man baldigst machen und zwar in Köln bei der Expedition der Zeitung (unter Hutmacher Nr. 17), auswärts bei allen Postanstalten Deutschlands. Für Frankreich übernimmt Abonnements das königl. Oberpostamt in Aachen, für Holland und Belgien: die königlichen Briefpostämter, für Großbrittanien: das königl. belgische Briefpostamt in Ostende. Durch den Wegfall des Stempels wird der Abonnementspreis ermäßigt und beträgt von jetzt ab für Köln nur 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., bei allen preußischen Postanstalten, (das Porto einbegriffen) nur 1 Thlr. 17 Sgr. vierteljährlich; für Abonnenten im übrigen Deutschland tritt ein verhältnißmäßiger Postaufschlag hinzu. Die Redaktion bleibt unverändert. Die bisherigen Monatsgänge der „Neuen Rheinischen Zeitung“ sind ihr Programm. Durch ihre persönlichen Verbindungen mit den Chefs der demokratischen Partei in England, Frankreich, Italien, Belgien und Nordamerika ist die Redaktion in Stand gesetzt, ihren Lesern die politisch-soziale Bewegung des Auslandes richtiger und klarer abzuspiegeln, als irgend ein anderes Blatt. Die „N. Rh. Ztg.“ ist in dieser Beziehung nicht blos das Organ der deutschen, sondern der europäischen Demokratie. Inserate: Die vierspaltige Petitzeile oder deren Raum 1 Sgr. 6 Pf. Anzeigen aller Art erlangen durch die großen Verbindungen unseres Blattes eine sehr weite Verbreitung. Die Gerantur der „Neuen Rheinischen Zeitung.“ Uebersicht. Deutschland. Köln. (Die „Daily-News“ über Deutschland). Von der Mosel. (Ein Opfer der preußischen Belagerungsstrategie). Weißenthurm. (Eine Heldenthat der preußischen Soldateska). Uerdingen. (Ein Diminutivbild der Bourgeoisie). Düsseldorf (Suspendirung des Hrn. Bredt). Münster. (Ein protestirender O.-L-G.-R. — Abermaliges Ministerialrescript in Betreff der Untersuchungen). Berlin. (Die Karrikaturen auf Wrangel. — Wahlzettel an pommersche Landwehrbataillone. — Madame Aston. — Büchsenfabrikant Schubart. — Adresse an Waldeck. — Waldeck's Gegenerklärung. — Verbote von Zeitschriften). Breslau. (Das Verfahren der österreichischen Regierung gegen Hfäner). Lötzen. (Excesse der reaktionären Partei) Kremsier. (Der Reichstag). Frankfurt. (National-Versammlung). Dresden. (Die Wahlen). Schwerin. (Abfertigung einer Petition wegen Windisch-Grätz). Ungarn. Klausenburg. (Die Sachsen in Siebenbürgen). Italien. (Zucchini und die Stimmung zu Bologna. — Die Bedingungen des Papstes. — Beschluß der Turiner Kammer zu Gunsten Venedigs. — Buffa zu Genua. — Bildung neuer Corps zu Venedig. — Aufenthalt des Papstes. — Proviantausschreibung in Ancona für die französische Flotte). Schweiz. Bern. (Die Maßregeln gegen deutsche Flüchtlinge. — Die Truppen aus Tessin zurück. — Die Patriziergemeinde). Franz. Republik. Paris. (Die Revue und der papierne Drache. — Bugeauds Tagesbefehl an die Alpenarmee. — Vermischtes). Deutschland. * Köln, 27. Dezbr. Die „Daily News“, ein Blatt, welches nächst der „Times“ wohl die größte Verbreitung in England hat, und namentlich die radikalere Bourgeoisie vertritt, gibt in der Nummer vom 21. Dezbr. einen ausführlichen Artikel über die deutschen Zustände. Bei den vielen Erbärmlichkeiten, die sich die englische Presse Deutschland gegenüber zn Schulden kommen ließ, ist dieser Artikel doppelt bemerkenswerth und wir führen daher einige Stellen wörtlich daraus an. „Die Deutschen werden jetzt wohl davon überzeugt sein, daß sich die Einheit und die Nationalität ihres Landes nicht im Geringsten mit der Existenz eines Schocks von Königen und Fürsten verträgt, die nur für ihre individuellen Ambitionen besorgt sind, ohne sich um das deutsche Volk mehr zu kümmern, als um eine Heerde Schaafe, aus deren Wolle und aus deren Fleisch sie nur den großmöglichsten Nutzen zu ziehen streben. Die Deutschen sind in der That unglücklich gewesen. Die ersten Prinzipien moderner Freiheit, die ersten Grundzüge des Repräsentativ-Systems gehören ihnen. Das Recht der Religionsfreiheit wurde zuerst durch sie in Anspruch genommen und vertheidigt. Und doch sind in der Mitte des 19. Jahrhunderts 40 Millionen tapferer und intelligenter Deutschen der Gewalt eines halben Dutzend Despoten preisgegeben und einer Soldateska, für deren Bildung und Unterhalt diese selben armen Deutschen dezimirt und besteuert werden. Nie war eine größere Masse Intelligenz einer unintelligenteren Bande brutaler Gewalt und barbarischer Strenge unterworfen. Die Deutschen waren zwar immer bereit, sich zu erheben, um für ihre Freiheiten und für ihr Vaterland zu streiten, niemals wußten sie aber den Genuß der Freiheit, noch die Unabhängigkeit ihres Landes zu sichern und permanent zu machen. Seit Jahrhunderten verließen sie sich auf ihre Fürsten — und wie weit sind sie damit gekommen? Sie wurden getheilt, beschimpft, zuletzt erobert — zu einem Sklavenvolke sanken sie herab, ohne Freiheit der Presse, ohne den freien Gebrauch jenes großen Mittels der Aufklärung, das sie selbst erfanden; mit einem schriftlichen und geheimen Gerichtsverfahren, mit einem Steuersysteme, das rein von der Willkür der Herrscher abhing, kurz mit allen jenen abscheulichen und tyrannischen Absurditäten des Feudalismus und der Knechtschaft.“ — — Dann zu Oesterreich und Preußen übergehend, als zu den beiden Mächten, die sich abwechselnd um die letzten Fetzen der deutschen Unabhängigkeit zankten, fahren die Daily News fort: „Nur eine Gewalt gab es, welche Deutschland von diesen beiden Mächten befreien konnte: die Gewalt der öffentlichen Meinung, und die Entwicklung jener Klassen der Gesellschaft welche selbstständige Meinungen zu bilden und zu unterhalten im Stande sind! Wir hofften, daß diese Klassen schon stark genug geworden wären, um selbstständig auftreten und durch eine Unterstützung der Nationalversammlungen, wenn auch nur der von Frankfurt, dem Einflusse und der Gewalt der militärischen Monarchieen die Waage halten zu können. — — Wir haben uns hierin geirrt. Die öffentliche Meinung in Deutschland erschrack vor den Grundsätzen der demokratischen Partei und sank ohnmächtig zusammen, indem sie sich auf's Neue der unbedingten Herrschaft des Militärs überließ. Wrangel und Windischgrätz sind die Herren von Deutschland, und der letzte Funken einer parlamentarischen Debatte, der noch in Frankfurt fortglimmt, wird nur darüber zu entscheiden haben, welchem dieser beiden schnurrbärtigen Helden sich das bürgerliche und gesammte Deutschland zu ergeben hat. Wäre noch Begeisterung in Deutschland, so würde man davor erröthen, irgend einem dieser Beiden das Knie zu beugen — aber was von Begeisterung in Deutschland war: es erlag den Bajonetten. — — So wollen wir denn nur wünschen, daß die Frankfurter Versammlung, verächtlich wie ihre ganze Karriere gewesen ist, nicht anch noch das Siegel auf ihre Infamien drücke, indem sie Deutschland den Mördern Blums überliefert. — — — Nur durch eine Demüthigung und eine Begränzung der Gewalt und der Prätensionen ihrer Fürsten können die Deutschen ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und ihre Einheit wiedererlangen.“ Von der Mosel, 24. Dez. Die Befestiger der gelockerten Zustände und Wiederhersteller der gesetzlichen Ordnung, welche jüngst das Dorf Wehlen ganz nach allen Regeln der Strategie belagerten, haben sich doch in einer Familie des harmlosen Ortes ein unauslöschliches Andenken zu bereiten gewußt. Die Ehefrau des Winzers Franz Görgen, welcher man, Waffen fordernd, ein blankes Damoklesschwert auf den Nacken hielt und, wie es bei einer Bauersfrau wahrlich nicht zu verwundern, ob dieser Brutalität so sehr erschrak, daß sie sogleich gefährlich erkrankte und mehrere Tage der Sprache verlustig war, ist heute gestorben und hinterläßt eine trostlose Familie. Sie würden aber sehr irren, wenn Sie glaubten, dem wegen jenes Attentats von der Civilbehörde in der nämlichen Stunde aufgenommenen Protokolle, in welcher die Ehefrau Görgen mit den Sterbesakramenten versehen wurde, würde von Seite der Militärbehörde irgend welche strafende Folge gegeben. Solches ist nach unserm beschränkten Verstande zwar weder gesetzlich noch gerecht; aber es ist heuer militärisch erlaubt, obgleich an eingefleischte Teufelei grenzend. Doch wir wollen uns nicht ärgern: denn was ist an einer einfältigen Bauersfrau gelegen? Schließlich laden wir das 2. Bataillon des 37. Inf.-Reg. zur Begräbnißfeier der etc. Görgen, welche, wie man hört, solenn werden soll, ein. (Rh.- u. M.-Z.) * Weißenthurm (gegenüber Neuwied). Der Redaktion der „N. Rh. Ztg.“ geht der unten nachfolgende Brief eines Fuhrknechts zu, den sie wortgetreu veröffentlicht. Das Original liegt auf der Expedition der N. Rh. Ztg. zur Einsicht vor. Wir halten es für nöthig, zu diesem Verisicationsmittel unsre Zuflucht zu nehmen, da die „Schaugeister der Kölnischen Zeitung“ in grollendem Aerger, daß bewaffnete und unbewaffnete Proletarier aus allen Gegenden Deutschlands zur Oeffentlichkeit und speziell zur „N. Rh. Ztg.“ ihre Zuflucht nehmen, die Aechtheit solcher Aktenstücke zu verdächtigen suchen. Der Brief lautet wie folgt: „Es wird Ihnen vielleicht schon bekannt sein, daß zwischen Koblenz und Neuwied Stundenwagen fahren. Als ich, Peter R., Knecht bei Herrn A. Z. …, um zehn Uhr Morgens von Koblenz nach Neuwied fuhr, Freitag den 15. Dez., begegnete mir zwischen Koblenz und Weißenthurm das liebe 26er Füselierbataillon, der Major an der Spitze zu Pferde. Das Bataillon war so getheilt, daß ich in der Mitte durchfahren konnte, da wurde nun dem Major sein Pferd ein wenig Scheu. Ich fuhr ganz ruhig zu. Da kam er zurückgesprengt und schrie: Halt mir den Kerl! Nun gaben sich die Soldaten ans Schlagen und Stechen mit Bayonnetten, und [Fortsetzung] [Feuilleton] Das Neue Preußische Sonntagsblatt der Kreuzritterin. Die Neue Preußische Zeitung, ein Blatt, welches wir besonders lieben, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken, läßt seit dem 17. d. Mts. eine wöchentliche Zugabe auf Löschpapier erscheinen. Unsere Leser werden begreifen, daß diese löschpapierene Zugabe nicht anders heißen kann als: „Neues Preußisches Sonntagsblatt“. — Den Titel dieses Sonntagsblattes schmückt ein etwas heruntergekommener, gerupfter Adler, der sich mit einer Schlange amüsirt. Die Schlange scheint ein sehr anständiges Thier zu sein. — — Augenblicklich liegt sie zwar zu unterst, aber wir bitten unsere Leser, die Hand auf's Herz zu legen und uns zu gestehen, ob der arme Adler nicht trotz alle dem in einer ganz verzweifelten Position ist? Ein einziger derber Schlag mit dem Schwanze — und der Vogel ist tod. Armer Adler! Scheußliche Schlange! Die erste Nummer des „Sonntagsblattes“ hat uns mehr Vergnügen gemacht, als der Herr Verfasser vielleicht denkt. So etwas lies't man nicht alle Tage. Und wenn alle Politiker der Welt ihre Köpfe zusammensteckten, sie brächten noch keine erste Nummer des Neuen Preußischen Sonntagsblattes zu Stande. Ja, wahrhaftig, „das Sonntagsblatt“ der Kreuzritterin ist die Odüssee des Ministeriums Manteuffel. Wir bitten unsere Leser um Andacht, um sehr viel Andacht, denn wir werden den ersten Artikel des Sonntagsblattes wörtlich folgen lassen: „Lieben Landsleute!“ ruft das Sonntagsblatt aus. — Wir leben in einer seltsamen Zeit heuer und es ist nothwendig, daß auch ihr, die ihr euch sonst um die große Welt eben nicht bekümmert, daß auch ihr jetzt immer wißt, was im Lande passirt, was die Glocke geschlagen hat. Darum will ich euch alle Woche einen Bogen schicken, auf dem schwarz auf weiß, kurz und erbaulich zu lesen sein soll: was unser König macht, was die Preußen treiben, wie's in Berlin steht und im übrigen Deutschland. Ferner soll darauf stehen, wie sich der Kaiser von Rußland befindet, und die englische Königin, und der Spanier und der Großtürke und so weiter, die ganze Geschichte, wie sie die ganze Woche hindurch, vom Sonntage bis zum Sonnabend, passirt ist. (Gesegnete Mahlzeit!) Wenn euch das recht ist, so wollen wir den Bogen Neues Preußisches Sonntagsblatt nennen, weil's für gute Preußen geschrieben ist, d. h. für Preußen, die fest zu ihrem Könige und Herrn halten, und weil ihr's immer Sonntags zu lesen bekommen sollt. Nun denn, ihr lieben Landsleute, da habt ihr den ersten Bogen, das erste Preußische Sonntagsblatt! Gefällt euch die Sache, so bleiben wir weiter zusammen, und werden, denke ich, recht gute Freunde werden. Gott segne den König, unsern Herrn! Und nun: Vorwärts, marsch, mit Gott für König und Vaterland! (Vive la bagatelle!) Im lieben Vaterlande sind in der letzten Zeit gar wichtige Dinge passirt. Ihr wißt's wohl, daß der König der Nationalversammlung, die in Berlin unnütz das Geld des Landes verzehrte, und die Gesetze nicht zu Stande brachte, befahl, nach Brandenburg zu gehen, daß etwa 200 der Abgeordneten dem Könige nicht gehorchen wollten, und verlangten, der König solle seine jetzigen Minister, Knall und Fall, absetzen und die Nationalversammlung in Berlin lassen, sonst wollten sie machen, daß keine Steuern bezahlt würden im ganzen Lande. Aber so schießen keine Preußen nicht! (Keine Böcke nicht!) Der König schickte den alten Wrangel nach Berlin mit den Garden, ließ die Bürgerwehr entwaffnen, den Saal der Nationalversammlung zuschließen, und somit hatte die Geschichte ein Ende. Zwar waren die ungehorsamen Abgeordneten sehr böse darüber, kamen in einigen Wirthshäusern zusammen, und ließen einen Zettel drucken, auf den sie erklärten: das Land solle keine Steuern mehr bezahlen! Aber kein braver Preuße kehrte sich an den Zettel, als nur in Breslau in Schlesien, und an noch ein Paar Orten machten die Juden und andere Feinde des Königs Spektakel, über den die Soldaten bald Herr wurden. Nun feierte der König seine silberne Hochzeit mit der Königin, und empfing aus allen Theilen des Reiches so viele Gaben der Liebe, daß er wohl merken konnte, daß die Preußen die Alten geblieben, (mit Kron und Schweif und alle dem,) trotz aller Bemühungen der Republikaner. Am 27. November kam denn die Nationalversammlung nach Brandenburg, und nach und nach fanden sich auch die meisten der ungehorsamen Abgeordneten ein, die 3 Thaler Tagelohn schmeckten doch gar zu gut! (Bitter!) Als aber diese Menschen sich auch in Brandenburg dem Könige feindselig zeigten und ihre alten Stänkereien anfingen, da riß endlich auch dem gütigen Herrscher die Geduld. Er sagte: ich habe meinen Preußen viele Freiheiten versprochen, ihr wollt die Gesetze darüber nicht machen, marsch, geht nach Hause, mein gutes Volk soll nicht länger warten! Darauf wurde am 5ten Dezember die ganze Nationalversammlung nach Hause geschickt, und der König gab uns eine Charte, nennt man das, das heißt: ein großes Gesetz, in welchem alle die vielen Freiheiten festgestellt werden, die das Preußische Volk künftig haben soll. Wir müssen dem Könige sehr dankbar sein für diese Charte, denn er giebt uns darin viel mehr Freiheiten, als uns eigentlich gut sind. (Vollkommen einverstanden.) Zweierlei aber macht mich traurig bei diesem großen Geschenk. Erstlich, daß die Juden und Demokraten doch noch nicht zufrieden sind, sondern immer noch mehr haben wollen. Zweitens aber,

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Jürgen Herres: Konvertierung TUSTEP nach XML (2017-03-20T13:08:10Z)
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Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe: Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie. Bd. 1 (Nummer 1 bis Nummer 183) Köln, 1. Juni 1848 bis 31. Dezember 1848. Glashütten im Taunus, Verlag Detlev Auvermann KG 1973.




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Zitationshilfe: Neue Rheinische Zeitung. Nr. 180. Köln, 28. Dezember 1848, S. 0967. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/nn_nrhz180_1848/1>, abgerufen am 22.10.2019.